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	<title>Friedrich Fahro - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T07:56:15Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>87.129.223.131 am 16. April 2024 um 00:59 Uhr</title>
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		<updated>2024-04-16T00:59:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Friedrich Fahro&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[31. Oktober]] [[1857]] in [[Halle (Saale)]]; † August [[1930]] ebenda; vollständiger Name: &amp;#039;&amp;#039;Carl Hermann Friedrich Fahro&amp;#039;&amp;#039;) war ein deutscher [[Architekt]] und Kirchenbaumeister.&lt;br /&gt;
[[Datei:HAL-GrUlrich28.JPG|mini|hochkant|Haus Große Ulrichstraße 28, in dem sich Fahros Architekturbüro befand]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Fahro wurde vermutlich als das älteste von vier Kindern des Zimmermanns Johann Georg Friedrich Fahro und dessen Ehefrau Friederike Wilhelmine Amalie geborene Müller geboren. Nach einer abgeschlossenen dreijährigen Zimmermannslehre immatrikulierte er sich von 1881 bis 1883 an der [[Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover|Technischen Hochschule Hannover]], wo er bei dem angesehenen Kirchenbaumeister [[Conrad Wilhelm Hase]] als Hospitant mehrere Kurse belegte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Tätigkeit in verschiedenen Architekturbüros wurde Fahro 1886 Partner von Gustav Brumme (1857–1913) in der Fa. Brumme &amp;amp; Fahro, Atelier für Architektur und Kunstgewerbe&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Adreß-Buch und Wohnungs-Anzeiger für die Gesammtstadt Halle a. d. Saale und Giebichenstein.&amp;#039;&amp;#039; Ausgaben 1867–1891, [https://digital.bibliothek.uni-halle.de/hd/periodical/structure/958218 Digitalisate] bei der Universitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Sein „Atelier für Architektur und Bauausführungen“, das er ab 1888 allein betrieb, befand sich seit 1892 in dem 1890/91 erbauten Haus Große Ulrichstraße 28&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Adreß-Buch für die Stadt Halle a. d. Saale .&amp;#039;&amp;#039; Ausgaben 1892–1904, [https://digital.bibliothek.uni-halle.de/hd/content/structure/1254673 Digitalisate] bei der Universitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Für seine vielfältigen Aufgaben beschäftigte er mehrere Mitarbeiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgenden Jahre festigte sich sein guter Ruf als Baumeister und Architekt, so dass er sich auch das Vertrauen der [[Grafen zu Stolberg|Fürsten zu Stolberg-Roßla]] erwarb, als deren Oberbaumeister er 1904 bezeichnet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1906 wurde er Mitglied in der Hallenser [[Johannisloge]] „Friedrich zur Standhaftigkeit“ und stieg später in die [[Andreasloge]] Halle auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sakralbauten, die in ihrer Mehrheit zwischen Neogotik und Neoromantik einzuordnen sind, sind für ihn bis 1907 nachweisbar. Viele Bauten Fahros sind der so genannten &amp;#039;&amp;#039;[[Hannoversche Architekturschule|Hannoverschen Architekturschule]]&amp;#039;&amp;#039; zuzuordnen, deren Begründer sein Lehrer an der Technischen Hochschule Hannover Conrad Wilhelm Hase war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren zwischen 1914 und 1930 war Fahro verstärkt mit der Projektierung und Ausführung von An- und Umbauten für die Knappschaftsheilstätte [[Sülzhayn]] beschäftigt&amp;lt;ref name=&amp;quot;glas&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fahro verstarb 1930 &amp;#039;&amp;#039;durch Unglücksfall veranlasst&amp;#039;&amp;#039; in der Chirurgischen Klinik Halle und wurde auf dem [[Nordfriedhof (Halle)|Nordfriedhof]] beigesetzt&amp;lt;ref&amp;gt;Katrin Bisping, 2017, S. 208 (vgl. Literatur)&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Fahro heiratete am 3. Oktober 1887 Tendora Martha geborene Hieronymus, die 1940 verstarb. Seine Söhne Erich Fritz und Fritz Wolfram wurden 1888 und 1890 geboren. Die Tochter Hildegard Martha erhielt als erstes Kind am 11. November 1893, einen Tag nach der Einweihung, in der Johanneskirche die Taufe. 1896 wurde der dritte Sohn Johannes Fritz geboren. Die Tochter Hildegard verstarb im Jahr 1914; der älteste Sohn Erich im Jahr 1947.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* [[Preußischer Kronenorden]] 4. Klasse&lt;br /&gt;
* [[Herzog-Ernst-Medaille]], 1910&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Johanneskirche web.jpg|mini|hochkant|Johanneskirche in Halle (Saale)]]&lt;br /&gt;
Fahro war am Bau von 27 Kirchen und anderer Objekte nachweislich beteiligt. Dazu gehören:&lt;br /&gt;
* 1883–1887: Umbau der ehemaligen Universitätsklinik auf dem Domplatz in Halle (Saale) zum Zoologischen Institut (mit [[Otto Kilburger]] und E. Streichert)&amp;lt;ref name=&amp;quot;glas&amp;quot;&amp;gt;[https://glass-portal.hier-im-netz.de/suelzhayn/architekt/fahro3.htm Fahro im Architektenverzeichnis], abgerufen am 4. April 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1889: Kinderbewahranstalt in Halle (Saale)&amp;lt;ref name=&amp;quot;glas&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1892–1893: [[St. Johannes (Halle)|Johanneskirche]] in Halle (Saale)&lt;br /&gt;
* 1892–1894: [[Lutherkirche (Bad Kösen)|Lutherkirche]] in Bad Kösen&lt;br /&gt;
** Bauplan 1897–1898 noch einmal für die [[St. Bonifatius (Altenbeichlingen)|Bonifatiuskirche]] in [[Altenbeichlingen]] realisiert&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.tlz.de/web/zgt/thuringen-vermessen/ort/-/specific/Thueringen-vermessen-Bonifatiuskirche-macht-Altenbeichlingen-bekannt-1606694387 |archive-today=20140416 | text=&amp;#039;&amp;#039;Bonifatiuskirche macht Altenbeichlingen bekannt.&amp;#039;&amp;#039;}} In: &amp;#039;&amp;#039;[[Thüringische Landeszeitung]].&amp;#039;&amp;#039; 15. Juli 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1893: [[Anstaltskirche der Diakonie (Halle)|Anstaltskirche der Diakonie]] in Halle (Saale) – Fahro folgte mit seiner Raumanlage dem [[Wiesbadener Programm]] für die Gestaltung evangelischer Predigtkirchen&amp;lt;ref name=&amp;quot;AFH&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Holger Brülls]], Thomas Dietzsch |Titel=Architekturführer Halle an der Saale |Verlag=Dietrich Reimer Verlag |Ort=Berlin |Datum=2000 |ISBN=3-496-01202-1}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Der Kirche wird eine besondere architektonische Bedeutung beigemessen, da sie als eines der frühesten Beispiele für diesen Raumtyp gilt, der den Kirchenbau des 19. und 20. Jahrhunderts maßgeblich beeinflusste.&amp;lt;ref name=&amp;quot;AFH&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Die Kirche ist eine von zwei Kirchen, die in Mitteldeutschland nach den Grundsätzen des „Wiesbadener Programms“ erbaut wurden – die andere ist die [[Philippuskirche (Leipzig)|Philippuskirche in Leipzig]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1895–1896: [[Villa Schroedel]] in Halle (Saale), Wohn- und Geschäftshaus für den Verlagsbuchhändler Hermann Louis Schroedel&lt;br /&gt;
* 1896–1897: Kreishaus in [[Sangerhausen]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;glas&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1900–1901: Rathaus [[Heldrungen]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;glas&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1900–1902: Landwirtschaftskammer der Provinz Sachsen in Halle (Saale)&amp;lt;ref name=&amp;quot;glas&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;AFH&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.wohnpark-im-paulusviertel.de/geschichte.html |wayback=20180205072857 |text=Internetauftritt des Gebäudes}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1903–1904: Bücherei der [[Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina|Leopoldinisch-Karolinischen Akademie der Naturforscher]] in Halle (Saale)&amp;lt;ref name=&amp;quot;AFH&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1906–1908: Krankenhaus in [[Kölleda]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;glas&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1907: Sülzhayn, Kapelle der Heilstätte der Norddeutschen Knappschafts-Pensionskasse&amp;lt;ref name=&amp;quot;glas&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1910: Gemeindehaus der evangelisch-reformierten Domgemeinde in Halle (Saale)&amp;lt;ref name=&amp;quot;glas&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Katrin Bisping: &amp;#039;&amp;#039;Der Kirchenbaumeister Friedrich Fahro (1857–1930).&amp;#039;&amp;#039; Unveröffentlichte Master-Arbeit, Hochschule Anhalt, Dessau 2007.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.afg.hs-anhalt.de/architektur/studiengaenge/denkmalpflege-ma/abschlussarbeiten/ afg.hs-anhalt.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Katrin Bisping: &amp;#039;&amp;#039;Der Kirchenbaumeister Friedrich Fahro (1857–1930).&amp;#039;&amp;#039; In: Stadt Halle (Saale), Verein für hallische Stadtgeschichte e. V. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch für hallische Stadtgeschichte 2017.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Janos Stekovics&amp;#039;&amp;#039;,&amp;#039;&amp;#039; Dößel 2017, {{ISSN|1612-8192}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.kirche-in-halle.de/geschichtliches/persoenlichkeiten/friedrich-fahro-1857-1930/ Kurzbiografie bei „Kirche in Halle“]&lt;br /&gt;
* [https://glass-portal.hier-im-netz.de/suelzhayn/architekt/fahro1.htm Biografie mit Werkverzeichnis]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=137482256|VIAF=81667409}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Fahro, Friedrich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt (Sachsen-Anhalt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchenbaumeister]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Preußischen Königlichen Kronenordens 4. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1857]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1930]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Fahro, Friedrich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Architekt und Kirchenbaumeister&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=31. Oktober 1857&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Halle (Saale)]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=August 1930&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Halle (Saale)]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>87.129.223.131</name></author>
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