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	<title>Friedrich Fahnert - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Friedrich_Fahnert&amp;diff=2438799&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Schöba: Monat der Umbenennung der bisherigen General-Fahnert-Kaserne</title>
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		<updated>2026-03-26T00:29:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Monat der Umbenennung der bisherigen General-Fahnert-Kaserne&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Friedrich Fahnert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[18. Januar]] [[1879]] in [[Limbach (Limbach-Oberfrohna)|Limbach]]; † [[10. Juni]] [[1964]] in [[Baden-Baden]]) war ein [[General der Luftnachrichtentruppe]] der [[Wehrmacht]], der maßgeblich das militärische Fernmeldewesen von den Anfängen der [[Telegrafie|Telegraphie]] bis zum Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] prägte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Fahnert trat als [[Fahnenjunker]] im März 1900 der [[Preußische Armee|Preußischen Armee]] bei, besuchte ab 1901 die [[Kriegsschule]] in [[Festung Metz|Metz]] und wurde während dieser Zeit zum [[Leutnant]] ernannt. 1904 ging Fahnert mit der [[Schutztruppe für Deutsch-Südwestafrika|Kaiserlichen Schutztruppe]] nach [[Deutsch-Südwestafrika]] und kehrte 1907 zurück nach Berlin, wo er im selben Jahr bis 1909 die [[Militärtechnische Akademie]] besuchte und dort zum [[Oberleutnant]] befördert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im März 1909 wurde Fahnert beim [[Telegrafentruppe|Telegraphen-Bataillon Nr. 1]] in Berlin eingesetzt und im März 1913 wurde er Kommandoführer an der Militär-Fliegerschule in Halberstadt. Im Oktober 1913 wurde er zum Hauptmann befördert und Kompaniechef im Telegraphen-Bataillon Nr. 7. Im Jahre 1913 begann er eine Pilotenausbildung und erhielt im Mai desselben Jahres seine Piloten-Lizenz. Ab 1914 wurde Fahnert in verschiedenen Feldflieger-Abteilungen eingesetzt und war während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] ab März 1916 Stabsoffizier im Generalstab der [[XX. Armee-Korps (Deutsches Kaiserreich)|Armeeabteilung Scholtz]]. Im Dezember 1916 wurde er Kommandeur der Flieger-Funk-Abteilung beim Inspekteur der Flieger (IdFlieg) und blieb dort bis kurz vor Kriegsende 1918 Abteilungsleiter des Armeeflugparks 11 und anschließend des Armeeflugparks 5. Danach wurde er Stellvertreter des Bataillonskommandeurs im [[2. Ober-Elsässisches Infanterie-Regiment Nr. 171|2. Ober-Elsässischen Infanterie-Regiment Nr. 171]], in dem er schließlich am 1. November 1918 zum Bataillonskommandeur ernannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Beendigung des Krieges war er ab 1919 [[Kompaniechef]] und Kommandeur in verschiedenen Landesschützenabteilungen des sächsischen Grenzschutzes. Ab Oktober 1919 wurde Fahnert Kommandeur des 19. Grenzschutz-Nachrichten-Bataillons. Ab Januar 1921 war er Stabsoffizier für das Nachrichtenwesen im Stab der [[4. Division (Reichswehr)|4. Division]] in Dresden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs wurde Fahnert fortan als Kommandeur der Luftnachrichtentruppen, Ausbilder des Luftnachrichtenwesens an der Luftkriegsakademie und Inspekteur des Luftwaffennachrichtenwesen eingesetzt. Als Kommandeur der Luftnachrichtentruppen war er ab Herbst 1941 auch bei der [[Leningrader Blockade]] eingesetzt. In einem Gutachten des [[Militärgeschichtliches Forschungsamt|Militärgeschichtlichen Forschungsamtes]] (MGFA) wird festgehalten, dass ihm bereits in einer einschlägigen dienstlichen Beurteilung vom 15. März 1939 attestiert worden war, er stehe „fest und einwandfrei auf dem Boden nationalsozialistischer Weltanschauung“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Badische Neueste Nachrichten&amp;quot;&amp;gt;Theo Westermann: &amp;#039;&amp;#039;Fahnert-Kaserne bekommt neuen Namen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Badische Neueste Nachrichten]].&amp;#039;&amp;#039; 25. Juni 2015, S. 23.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 1. Februar 1945 wurde er Höherer Kommandeur des Luftnachrichtenstabes in [[Halle (Saale)]] und am 1. April 1945 zum General der Luftnachrichtentruppe befördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fahnert wurde am 2. Mai 1945 gefangen genommen und am 5. Dezember 1947 aus britischer Kriegsgefangenschaft entlassen. Nach ihm wurde die [[Kirchfeld-Kaserne|General-Fahnert-Kaserne]] der [[Bundeswehr]] in [[Karlsruhe]] benannt. Im Juni 2015 wurde bekannt, dass das [[Landeskommando Baden-Württemberg]] der Bundeswehr ein Verfahren zur Umbenennung des Kasernennamens eingeleitet hat, da die vorliegenden Erkenntnisse des MGFA zu seiner Rolle im [[Deutsch-Sowjetischer Krieg|Deutsch-Sowjetischen Krieg]] „nicht erkennen [lassen], dass Fahnerts Verhalten beispielgebend im Sinne der geltenden Traditionsrichtlinien war“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Badische Neueste Nachrichten&amp;quot; /&amp;gt; Die Umbenennung in &amp;#039;&amp;#039;Kirchfeld-Kaserne&amp;#039;&amp;#039; wurde zum Oktober 2015 wirksam.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Katja Förster |url=https://stadtlexikon.karlsruhe.de/index.php/De:Lexikon:ins-1657 |titel=General-Fahnert-Kaserne |hrsg=Stadtlexikon Karlsruhe |abruf=2026-03-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Friedrich Fahnert, Ferdinand Nibler: &amp;#039;&amp;#039;Mein Leben und meine Zeit: die Lebenserinnerungen von General der Luftnachrichtentruppe Friedrich Fahnert. 18.01.1879–10.06.1964.&amp;#039;&amp;#039; Universität der Bundeswehr, München 1997.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Theo Westermann: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.bv-opfer-ns-militaerjustiz.de/uploads/Dateien/Presseberichte/BNN20150625.pdf Fahnert-Kaserne bekommt neuen Namen]&amp;#039;&amp;#039;. In: BNN, 25. Juni 2015, PDF auf der Website der [[Bundesvereinigung Opfer der NS-Militärjustiz]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[http://www.swr.de/landesschau-aktuell/bw/karlsruhe/karlsruhe-general-fahnert-kaserne-bekommt-neuen-namen/-/id=1572/did=17687688/nid=1572/7tglls/  General-Fahnert-Kaserne bekommt neuen Namen]&amp;#039;&amp;#039;. In: [[SWR Landesschau aktuell Baden-Württemberg]], 28. Juni 2016&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=135955823|VIAF=80383678}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Fahnert, Friedrich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärperson (Kaiserliche Schutztruppe)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärperson der Luftstreitkräfte (Deutsches Kaiserreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärperson (Reichswehr)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:General der Luftnachrichtentruppe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Alter Adler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1879]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1964]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Fahnert, Friedrich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher General der Luftnachrichtentruppe der Wehrmacht&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=18. Januar 1879&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Limbach-Oberfrohna]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=10. Juni 1964&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Baden-Baden]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Schöba</name></author>
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