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	<title>Friedrich Faßbender - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Lubitsch2 am 13. März 2023 um 19:18 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Friedrich Faßbender&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[6. Juni]] [[1893]] in [[Köln]]; † [[29. Juli]] [[1981]] in [[Halle (Saale)]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Mediziner]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sohn eines [[Bäcker]]meisters studierte seit 1913 Medizin. Im nächsten Jahr trat er in den Kriegsdienst und wurde verwundet. Nach seiner Genesung konnte er das Studium fortsetzen, bestand 1917 sein [[Physikum]] und wurde zum Unterarzt ernannt. Seit 1918 studierte er unter anderem [[Nationalökonomie]] an der [[Universität Bonn]] sowie in [[Universität Jena|Jena]]. In Jena wurde er 1920 approbiert und zum [[Doktor]] der Medizin [[Promotion (Doktor)|promoviert]]. In [[Düsseldorf]] absolvierte er 1920/1921 eine Weiterbildung an der &amp;#039;&amp;#039;Sozialhygienischen Akademie&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1921 fungierte Faßbender als Stadt-, Armen- und [[Gefängnisarzt]] in [[Mülheim an der Ruhr]]. Noch im selben Jahr wurde er zum Betriebsarzt bei [[August Thyssen-Hütte|Thyssen]] ernannt. 1925 ging er als Stadt- und Fürsorgearzt nach [[Frankfurt-Höchst]]. Im Folgejahr wurde er daneben Kolonnenarzt beim [[Arbeiter-Samariter-Bund]] und Sportarzt des Arbeitersportkartells. Da diese Organisationen als [[Marxismus|marxistisch]] galten, musste er seine Stelle in Höchst aufgeben. In [[Berlin]] war er seit 1934 Vertrauensarzt bei der [[AOK]] und leitete bis 1937 die dortige Tuberkulose-Zentrale. 1934 bis 1945 war er außerdem wissenschaftlicher Referent des [[Springer Science+Business Media|Springer-Verlag]]s. In [[Merseburg]] hatte er seit 1937 das Amt des Landesvertrauens- und Beratungsarztes der Landes- und Sozialversicherungsanstalt Sachsen-Anhalt inne. Am 8. Juni 1937 beantragte er die Aufnahme in die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] und wurde rückwirkend zum 1. Mai desselben Jahres aufgenommen (Mitgliedsnummer 4.154.423).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/8350279&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Harry Waibel]]: &amp;#039;&amp;#039;Diener vieler Herren. Ehemalige NS-Funktionäre in der SBZ/DDR.&amp;#039;&amp;#039; Peter Lang, Frankfurt am Main u. a. 2011, ISBN 978-3-631-63542-1, S. 84.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1946 wurde er Mitglied der [[SED]]. 1947 stieg er zum Abteilungsleiter im Ministerium für Gesundheitswesen in Sachsen-Anhalt auf. Im Jahr 1949 erhielt Faßbender an der [[Universität Halle]] einen [[Lehrauftrag]] für [[Sozialhygiene]]. 1953 sollte er [[Professur]] mit Lehrauftrag wahrnehmen und wurde als kommissarischer Leiter des Instituts für Sozialhygiene eingesetzt. In der nächsten Zeit erhielt er mehrere Male von der [[Fakultät (Hochschule)|Fakultät]] für Medizin den Vorschlag, zum ordentlichen Professor ernannt zu werden. Zwar hatte er nicht [[Habilitation|habilitiert]], dafür aber viele Werke veröffentlicht, was als Ersatz für eine Habilitation akzeptiert wurde. 1955 allerdings lehnte das Staatssekretariat für Hoch- und Fachschulwesen den Vorschlag ab, mit der Begründung, Faßbender sei fachlich nicht qualifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Professur mit Lehrauftrag erhielt Faßbender schließlich 1957, allerdings wurde er bereits im nächsten Jahr auf eigenen Wunsch [[Emeritierung|emeritiert]]. 1963 und 1973 wurde er mit dem [[Vaterländischer Verdienstorden|Vaterländischen Verdienstorden]] ausgezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Neues Deutschland]], 3. September 1963, S. 2&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Neues Deutschland, 21. September 1973, S. 5&amp;lt;/ref&amp;gt; Er starb 1981 im Alter von 88 Jahren in Halle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{CPH}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=126002428 |LCCN=|VIAF=30516702}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Fassbender, Friedrich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SED-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Vaterländischen Verdienstordens in Silber]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1893]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1981]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Faßbender, Friedrich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Fassbender, Friedrich&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Mediziner&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=6. Juni 1893&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Köln]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=29. Juli 1981&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Halle (Saale)]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lubitsch2</name></author>
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