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	<title>Friedrich Erxleben - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Friedrich_Erxleben&amp;diff=1577974&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Rolf acker: /* Leben */ WP-Wartung: ref-Syntaxfehler beseitigt</title>
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		<updated>2025-09-18T05:36:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; WP-Wartung: ref-Syntaxfehler beseitigt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Friedrich Erxleben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[29. Januar]] [[1883]] in [[Koblenz]]; † [[9. Februar]] [[1955]] in [[Linz (Rhein)]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Römisch-katholische Kirche|katholischer]] Priester. Während der Zeit des [[Nationalsozialismus]] war er Mitglied des [[Solf-Kreis]]es und Teil des Widerstands gegen die nationalsozialistische Herrschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Friedrich Erxleben wurde in [[Koblenz-Arenberg|Arenberg]], seit 1970 Stadtteil von [[Koblenz]], geboren. Einige Jahre vor seiner Geburt waren die Eltern aus Österreich nach Koblenz gezogen, wo der Vater ein Speditions- und Schifffahrtsunternehmen gründete.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://mahnmal-koblenz.de/index.php/die-dauerausstellung/037-friedrich-erxleben-pfarrer-und-mitglied-des-solf-kreises-aus-koblenz-pfarrer-in-mueden-mosel Website &amp;#039;&amp;#039;Mahnmal Koblenz&amp;#039;&amp;#039;] Abgerufen am 12. Februar 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; In Koblenz besuchte Erxleben die Kastor-Schule und anschließend das [[Görres-Gymnasium (Koblenz)|Kaiserin-Augusta-Gymnasium]], wo er 1902 das Abitur ablegte. Nach einer Ausbildung zum Sänger studierte er in Trier, Wien, Heidelberg, Innsbruck und später auch Rom [[Theologie]] und [[Philosophie]]. In beiden Fakultäten promovierte er. Den Weg bis dahin unterbrachen schon früh körperliche Beschwerden, die ihn immer wieder nach Karlsbad zur Kur zwangen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;rz&amp;quot;&amp;gt;[https://rzepaper.rhein-zeitung.de/webreader-v3/index.html#/655079/11 Agnes Schofield: &amp;#039;&amp;#039;Glaube in dunkelsten Zeiten&amp;#039;&amp;#039;]. In: Rhein-Zeitung, Ausgabe B0, Koblenz, 11. Februar 2025, S. 11. Abgerufen am 12. Februar 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1908 empfing er in [[Trier]] die Priesterweihe. Als junger Kaplan pflegte er neben priesterlichen Aufgaben seine musikalischen Talente in Gesang und Violinspiel. Damit stieß er jedoch auf Missfallen und wurde 1911 vom [[Bistum Trier]] nach Linz am Rhein ins [[Erzbistum Köln]] versetzt. Dort arbeitete er als Rektor des Antoniushauses, eines Heims für geistig behinderte Kinder,&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.myheimat.de/linz-am-rhein/gedanken/das-konvikt-st-antoniushaus-in-linz-am-rhein-d66064.html Myheimat.de] Linz am Rhein.&amp;lt;/ref&amp;gt; und Hausgeistlicher der Franziskanerinnen sowie als Religionslehrer auf [[Nonnenwerth]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] nahm Erxleben als [[Militärgeistlicher]] teil und wurde zweimal verwundet. Nach dem Krieg wechselte er zunächst als Seelsorger der Polizei nach [[Berlin]]. Erxleben, der fließend [[Latein]] und [[Altgriechische Sprache|Altgriechisch]] sprach, wurde schließlich [[Professor]] für alte Sprachen am [[Jesuitenkolleg]] in Rom, daneben Dozent für vergleichende Religionswissenschaft an den Universitäten Prag und Wien. Nebenbei war Erxleben Experte für asiatische Kultur und ein hervorragender Tenor- bzw. Oratoriensänger, als der er (unter einem anderen Namen) auch in Konzerten auftrat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Berlin schloss Erxleben Freundschaft unter anderen mit dem späteren Bundespräsidenten [[Theodor Heuss]], dem französischen Diplomaten [[André François-Poncet]] und dem Schriftsteller [[Carl Zuckmayer]]. Dort wurde er auch Mitglied des vom ehemaligen Staatssekretär des [[Reichskolonialamt]]s, [[Wilhelm Solf]], gegründeten &amp;#039;&amp;#039;[[Solf-Kreis]]es&amp;#039;&amp;#039;. Nach Solfs Tod wurde der Kreis von seiner Frau [[Hanna Solf]] weitergeführt und entwickelte sich zu einem wichtigen Treff von Gegnern des Dritten Reichs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erxleben, in einem Bericht des Gestapo-Spitzels [[Paul Reckzeh]] als „treibende Kraft bei den defätistischen Unterhaltungen im Hause Solf“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.mahnmal-koblenz.de/index.php/aufsaetze/727-verfolgung-und-widerstand-in-koblenz-und-umgebung-1933-1945-friedrich-erxleben |titel=Widerständler aus Koblenz und Umgebung Teil 3: Friedrich Erxleben (1883 – 1955) |werk=Mahnmal Koblenz - Ein virtueller Gedenkort für Koblenz, das nördliche Rheinland-Pfalz und Deutschland |datum=2004 |abruf=2020-12-27 |offline=ja }}&amp;lt;/ref&amp;gt; bezeichnet, wurde im Mai 1944 verhaftet und zunächst ins [[KZ Ravensbrück]] eingeliefert, dann nach [[KZ Sachsenhausen|Sachsenhausen]] verlegt. Von dort kam er ins Gestapo-Gefängnis an der [[Lehrter Straße]] in Berlin, wo ihn schließlich sowjetische Soldaten am Kriegsende befreiten. Ein geplanter Prozess am [[Volksgerichtshof]] wurde mehrfach verschoben und fand schließlich nicht mehr statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die KZ-Haft und die Gestapo-Foltern war Erxleben ein schwerkranker Mann. Er war nach dem Krieg noch als Seelsorger in [[Müden (Mosel)]] tätig, wo ihn Heuss, nun als Bundespräsident, und Zuckmayer 1949 nochmals besuchten. Seine gesundheitlichen Probleme machten es jedoch zunehmend schwieriger, den Dienst als Pfarrer auszuüben. 1951 ging Erxleben daher in den Ruhestand und zog zunächst nach [[Koblenz]] zur Familie seines Bruders und schließlich wieder nach [[Linz (Rhein)]], wo er im Februar 1955 an einem Herzschlag starb. Beerdigt wurde er auf eigenen Wunsch in einem Priestergrab in [[Müden (Mosel)|Müden]]. Im Juli 2019 wurde Erxleben in Müden eine Straße gewidmet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.rhein-zeitung.de/region/aus-den-lokalredaktionen/kreis-cochem-zell_artikel,-warum-mueden-seine-kirchstrasse-umbenannt-hat-_arid,2001059.html |titel=Warum Müden seine Kirchstraße umbenannt hat |abruf=2020-06-13 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitate ==&lt;br /&gt;
* [[Carl Zuckmayer]] über das Vermächtnis Erxlebens: &amp;#039;&amp;#039;Mut, Leidensbereitschaft, Heiterkeit&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Erxleben, Prof. Dr. Friedrich.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Alfons Friderichs]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Persönlichkeiten des Kreises Cochem-Zell.&amp;#039;&amp;#039; Kliomedia, Trier 2004, ISBN 3-89890-084-3, S.&amp;amp;nbsp;101.&lt;br /&gt;
* Joachim Henning: &amp;#039;&amp;#039;Widerständiges Verhalten aus christlichem Glauben. Friedrich Erxleben (1883-1955) zum 50. Todestag,&amp;#039;&amp;#039; in: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch für westdeutsche Landesgeschichte&amp;#039;&amp;#039; 30, 2004, S. 509–541 (online unter: https://www.mahnmalkoblenz.de/PDF/WDL_2004_Erxleben.pdf)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{RPPD Vw|nr=pkd0237}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://www.mahnmal-koblenz.de/index.php/aufsaetze/727-verfolgung-und-widerstand-in-koblenz-und-umgebung-1933-1945-friedrich-erxleben |titel=Widerständler aus Koblenz und Umgebung Teil 3: Friedrich Erxleben (1883 – 1955) |werk=Mahnmal Koblenz - Ein virtueller Gedenkort für Koblenz, das nördliche Rheinland-Pfalz und Deutschland |datum=2004 |abruf=2020-12-27 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* [http://www.arenberg-info.de/htm/Erxleben.htm Carl Zuckmayer über Friedrich Erxleben] (Auszüge aus [[Als wär’s ein Stück von mir]])&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=[[Hildegund Keul]] |url=https://www.feinschwarz.net/vergessen-oder-verfemt-der-theologe-und-widerstaendler-friedrich-erxleben/ |titel=Vergessen oder verfemt? Der Theologe und Widerständler Friedrich Erxleben |werk= |kommentar= |abruf=2022-01-28}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=130274984|VIAF=72495273}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Erxleben, Friedrich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Sachsenhausen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Solf-Kreises]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Geistlicher (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1883]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1955]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Geistlicher (Bistum Trier)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Erxleben, Friedrich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Priester und Widerstandskämpfer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=29. Januar 1883&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Koblenz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=9. Februar 1955&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Linz (Rhein)]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Rolf acker</name></author>
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