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	<title>Friedrich Elchlepp - Versionsgeschichte</title>
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		<title>imported&gt;Schudi 45: /* Weblinks */</title>
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		<updated>2025-12-11T21:29:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Friedrich „Fritz“&amp;lt;ref&amp;gt;[[Friedrich Wilhelm Elchlepp|Elchlepp, Friedrich]] widmete seinen „beiden Kindern Fritz und Hanna“ das gedruckte Werk &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Familie Eichleb – Elchlep – Elchlepp – Elgleb&amp;#039;&amp;#039;. Teil 1, Bad Suderode 1940 [1. Seite nach dem Titelblatt], {{DNB|572990847}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Elchlepp&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[4. Juli]] [[1924]] in [[Biederitz]]; † [[2. März]] [[2002]] in [[Rostock]]) war ein deutscher Marineoffizier, bei der Auflösung der NVA war er [[Konteradmiral]] der [[Volksmarine]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Friedrich Karl Otto Elchlepp&amp;lt;ref&amp;gt;[[Friedrich Wilhelm Elchlepp|Elchlepp, Friedrich]] (Bearbeiter und Herausgeber): &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Familie Eichleb – Elchlep – Elchlepp – Elgleb&amp;#039;&amp;#039;. Teil 1, Bad Suderode (18. März) 1940, S. 171, {{DNB|572990847}}&amp;lt;/ref&amp;gt; wuchs als Sohn des für den höheren Schuldienst ausgebildeten Studienrats [[Friedrich Wilhelm Elchlepp]] in einem sozialdemokratischen Elternhaus auf und ging nach seinem [[Notabitur]] im 17. Lebensjahr 1941 freiwillig zur [[Kriegsmarine]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Manfred Heinemann 1949, S. 243&amp;quot;&amp;gt;[[Manfred Heinemann (Historiker)|Manfred Heinemann]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Hochschuloffiziere und Wiederaufbau des Hochschulwesens in Deutschland 1945–1949. Die Sowjetische Besatzungszone.&amp;#039;&amp;#039; Akademie Verlag, Berlin 2000, ISBN 3-05-002851-3, S. 243.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er diente zwischen 1941 und 1945 als [[Wachoffizier]] auf [[U-Boot]]en. Zum Kriegsende war er auf dem U-Boot &amp;#039;&amp;#039;[[U 3514]]&amp;#039;&amp;#039;, [[U-Boot-Klasse XXI|Typ XXI]], im Range eines Oberleutnants zur See eingesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Autorenverzeichnis mit biografischen Angaben zu Friedrich Elchlepp in: &amp;#039;&amp;#039;Volksmarine der DDR: Deutsche Seestreitkräfte im Kalten Krieg.&amp;#039;&amp;#039; / Friedrich Elchlepp . u. a., Verlag E. S. Mittler &amp;amp; Sohn, Hamburg/Berlin/Bonn 2000, S. 360.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieses U-Boot beteiligte sich an der Rettung von Flüchtlingen über die Ostsee in norddeutsche Häfen. Zeitweilig waren rund 30 Flüchtlingsfrauen und Kinder an Bord.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ubootarchiv.de/ubootwiki/index.php/U_3514 &amp;#039;&amp;#039;U 3514&amp;#039;&amp;#039;] im U-Boot-Archiv, abgerufen am 28. Juni 2021&amp;lt;/ref&amp;gt; Zuvor gehörte Elchlepp zur Besatzung von [[U 1206]] – auch &amp;#039;&amp;#039;U Hai&amp;#039;&amp;#039; genannt –, die unter dem Befehl desselben Kommandanten, Günther Fritze (OLt.z.S), stand.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ubootarchiv.de/ubootwiki/index.php/U_1206 &amp;#039;&amp;#039;U 1206&amp;#039;&amp;#039;] im U-Boot-Archiv, abgerufen am 28. Juni 2021&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab dem 17. Mai 1945 geriet er im norwegischen Bergen in eine mehrmonatige britische Kriegsgefangenschaft. Anschließend räumte er in der Nordsee mit dem [[Deutscher Minenräumdienst|Deutschen Minensuchdienst]] Seeminen&amp;lt;ref&amp;gt;Nachruf Friedrich Elchlepp mit biographischen Angaben in: &amp;#039;&amp;#039;Das Archiv&amp;#039;&amp;#039;. Jahrbuch 2002. Herausgegeben von FTU Freundeskreis Traditionsarchiv U-Boote e. V. Cuxhaven/Altenbruch, S. 106.&amp;lt;/ref&amp;gt; und kehrte Ende 1945 zu seinen Eltern in die nunmehrige [[Sowjetische Besatzungszone]] zurück, wo sein Vater zunächst die Leitung der Schulabteilung in der Provinzialregierung Sachsen-Anhalt mit Sitz in [[Halle (Saale)]] innehatte und ab Dezember 1945 als Kurator an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg wirkte.&amp;lt;ref&amp;gt;Frank Hirschinger: &amp;#039;&amp;#039;Gestapoagenten, Trotzkisten, Verräter.&amp;#039;&amp;#039; Göttingen 2005, ISBN 978-3-525-36903-6, S. 303.&amp;lt;/ref&amp;gt; Elchlepp beschrieb 1992 rückschauend seine geistige Haltung bei Eintritt in die Kriegsmarine und nach Rückkehr aus dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] so: „Ich bin 1941 freiwillig zur Kriegsmarine gegangen, habe dann U-Boot gefahren und bin 1945 wiedergekommen. Und meine Welt war geistig zusammengebrochen. Wir hatten nichts, für das wir eintreten konnten.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;Manfred Heinemann 1949, S. 243&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1946 trat Elchlepp nach der [[Zwangsvereinigung von SPD und KPD zur SED|Zwangsvereinigung von SPD und KPD]] der [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]] bei, nachdem er zuvor in die [[KPD]] aufgenommen wurde, und studierte von 1946 bis 1949 Jura an der Rechts- und Staatswissenschaftlichen Fakultät&amp;lt;ref&amp;gt;Thomasianum, Universitätsplatz 10a; [https://digital.bibliothek.uni-halle.de/hd/periodical/pageview/1673282 Hallisches Adressbuch 1946/47, S. 14  (II. Rechts- und Staatswissenschaftliche Fakultät)].&amp;lt;/ref&amp;gt; der [[Universität Halle]]. Einer seiner Kommilitonen war [[Rolf Lieberwirth]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Albrecht Cordes]]: [http://www.forhistiur.de/2007-12-cordes/ Interview mit Prof. Dr. Rolf Lieberwirth am 12. September 2007 in Halle] in: &amp;#039;&amp;#039;forum historiae iuris&amp;#039;&amp;#039;; Abruf am 27. März 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem 1. Staatsexamen wurde Elchlepp Mitarbeiter des [[FDGB]]-Landesvorstandes Sachsen-Anhalt. Von 1949 bis 1950 avancierte er zum Leiter der Brandenburger Landesverwaltungsschule [[Königs Wusterhausen]]. Sein Eintritt in die [[Deutsche Volkspolizei]] erfolgte zum 28. Februar 1950. Er wurde für die aufzubauende paramilitärische Seepolizei/VP See wegen seiner militärischen Vorkenntnisse als ehemaliger Marineoffizier und seiner mehrjährigen SED-Mitgliedschaft vorgesehen. Für den in der DDR geplanten Seepolizei-Personalbestand galt der Befehl 2 der Deutschen Verwaltung des Inneren (DVdI) nicht, wonach ehemalige Gefangene aus amerikanischer, englischer und französischer Kriegsgefangenschaft für den Dienst bei der (Volks-)Polizei nicht einzustellen waren, sondern nur solche Bewerber, die aus sowjetischer Kriegsgefangenschaft kamen.&amp;lt;ref&amp;gt;Friedrich Elchlepp: &amp;#039;&amp;#039;Gründung der Seestreitkräfte der DDR.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Schiff und Zeit/PANORAMA maritim,&amp;#039;&amp;#039; Nr. 42, Hrsg. Deutsche Gesellschaft für Schiffahrts- und Marinegeschichte e. V. (1995), (45–57) S. 51 ; {{ISSN|1432-7880}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Elchlepp war von 1950 bis 1951 als Inspekteur der VP Abteilungsleiter in der [[Hauptverwaltung Seepolizei]] tätig. Anschließend war Elchlepp bis 1953 Chef der Flottenbasis Ost in [[Wolgast]], später [[Peenemünde]]. Von 1953 bis 1954 war Elchlepp Abteilungsleiter Operativ des Stabes der [[Volkspolizei See]] und anschließend bis 1956 in Vertretung von Konteradmiral [[Heinz Neukirchen]] „mit der Führung (des Stabes) beauftragt.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1956 bis 1957 absolvierte er an der [[Seekriegsakademie N. G. Kusnezow|sowjetischen Seekriegsakademie]] eine weitere Ausbildung zum Führungskader der Volksmarine. 1958 erging „ein politisch motivierter Beschluss“, wonach in „Stabs- bzw. Kommandostellen“ der [[NVA]] „ehemalige Wehrmachtsoffiziere“ bis 1960 grundsätzlich „in die Reserve zu versetzen waren“. Auf Grund einer Ausnahmeregelung konnte Elchlepp vorübergehend noch in der „Lehrtätigkeit verwendet werden“. So wurde er Stellvertreter des Kommandeurs für Ausbildung an der [[Offiziershochschule der Volksmarine Karl Liebknecht|Offiziershochschule der Volksmarine „Karl Liebknecht“]] in [[Stralsund]]-Dänholm. 1960 wurde er dann zum Havariekommissar der DDR im Kommando der Volksmarine – vom Minister für Nationale Verteidigung im Einvernehmen mit dem Minister für Verkehrswesen, [[Erwin Kramer]]  – ernannt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Konteradmiral a. D. Dr. jur. Friedrich Elchlepp 04.07. – 02.03.2002&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Das Archiv&amp;#039;&amp;#039; [U-Boot Archiv]. Jahrbuch, Cuxhaven-Altenbruch 2002, 10. Jahrgang; Hrsg. FTU Freundeskreis Traditionsarchiv U-Boote e. V., S. (106–107) 107&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Funktion „&amp;#039;&amp;#039;Havariekommissar&amp;#039;&amp;#039; bei der [[Seekammer der DDR|Seekammer]] (Große Seekammer der DDR)“ war vergleichbar mit der des Bundesbeauftragten bei den [[Seeamt|Seeämtern]] (Oberseeamt) der Bundesrepublik Deutschland.&amp;lt;ref&amp;gt;Kurzbiografie &amp;#039;&amp;#039;Elchlepp, Friedrich.&amp;#039;&amp;#039; In: Manfred Heinemann (Hrsg.) &amp;#039;&amp;#039;Hochschuloffiziere und Wiederaufbau des Hochschulwesens in Deutschland 1945–1949. Die Sowjetische Besatzungszone.&amp;#039;&amp;#039; Akademie Verlag, Berlin 2000, ISBN 3-05-002851-3, S. 435f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Position &amp;#039;&amp;#039;Havariekommissar&amp;#039;&amp;#039; bei der Seekammer der DDR hatte Elchlepp – im militärischen Rang eines „[[Kapitän zur See|Kapitäns zur See]]“ der Volksmarine – bis 1981 inne. Sie wurde danach in &amp;#039;&amp;#039;Seekommissar&amp;#039;&amp;#039; der DDR umbenannt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Lexikon Seefahrt&amp;#039;&amp;#039;, 3. bearbeitete und ergänzte Auflage, transpress VEB Verlag für Verkehrswesen, Berlin 1981, Stichwort „Seekommissar“ S.&amp;amp;nbsp;485, Spalte&amp;amp;nbsp;2 {{DNB|20341036X}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; und er wirkte weiterhin bis 1984 bei der Untersuchung von Seeunfällen und den Verhandlungen vor der Seekammer bzw. der Großen Seekammer mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 24. September 1963 verteidigte er eine Dissertation mit dem Thema „Die Entwicklung des  [[Havarie]]verfahrens, seine Aufgabe bei der Herausbildung des sozialistischen Bewußtseins und die aktive Rolle im Kampf um den Sieg der sozialistischen Produktionsverhältnisse in der [[Seeschifffahrt|Seeschiffahrt]] in der [[DDR]]“ und promovierte zum Dr. jur. an der damaligen Juristischen Fakultät der [[Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg]] in Halle (Saale).&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Dr. jur. Friedrich Elchlepp zum 60. Geburtstag.&amp;#039;&amp;#039;  In: &amp;#039;&amp;#039;Seewirtschaft&amp;#039;&amp;#039;, [[Ost-Berlin|Berlin]], 16. Jahrgang (1984), Heft 7, S. 320 (mit Abb. des Geehrten), {{ISSN|0037-0886}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Elchlepp veröffentlichte 1975 als aus der Praxis kommender Fachautor Zeitschriftenbeiträge zu seerechtlichen Fragen, z. B. über den Schiffsbegriff im juristischen Sinne, zusammen mit Seerechtlern aus Lehre und Forschung.&amp;lt;ref&amp;gt;Friedrich Elchlepp, [[Günter Hepper]]: &amp;#039;&amp;#039;Zum Schiffsbegriff im rechtlichen Sinne.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Seewirtschaft,&amp;#039;&amp;#039; Heft 1/1975, S. 20–23.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 30. November 1984 schied Elchlepp bei gleichzeitiger Ernennung zum Konteradmiral aus dem aktiven Wehrdienst aus. Er interessierte sich sowohl für Fragen des [[Seerecht]]s als auch für die [[Marinegeschichte]]. An diesem Tag übergab er die Dienststellung „Seekommissar“ an seinen bisherigen Stellvertreter Kapitän zur See [[Joachim Weihs]].&amp;lt;ref&amp;gt;Klaus Froh: &amp;#039;&amp;#039;Chronik der NVA, der Grenztruppen und der Zivilverteidigung der DDR 1956-1990&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 2010, ISBN 978-3-89574-745-8, S. 554&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrenamtliche (gesellschaftliche) Tätigkeit ==&lt;br /&gt;
Fritz Elchlepp engagierte sich gesellschaftlich besonders im Seesport. Er setzte sich dafür ein, dass die Internationale Finn-Association die Finn-Segler für 1969 erneut nach 1961 zu einer Europameisterschaft nach Rostock-Warnemünde einladen konnte, die vom 8. bis zum 17. August 1969 stattfand.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Neue Zeit]]&amp;#039;&amp;#039;, 12. September 1968, S. 7.&amp;lt;/ref&amp;gt; Unter seiner Leitung arbeitete das DDR-Vorbereitungskomitee&amp;lt;ref&amp;gt;[[Neues Deutschland]], 11. September 1968, S. 8&amp;lt;/ref&amp;gt; ehrenamtlich für diese Finn-Europameisterschaft vor Warnemünde &amp;#039;&amp;#039;(Finn Dinghy European Championship)&amp;#039;&amp;#039;. Er war Mitglied in der [[Gesellschaft für Seerecht der DDR]] und gehörte ihrem Vorstand an.&amp;lt;ref&amp;gt;Übersicht der Vorstandsmitglieder: [https://comitemaritime.org/wp-content/uploads/2018/06/1980-1981-YEARBOOK-ANNUAIRE.pdf CMI-YEARBOOK 1980/1981, PDF]&amp;lt;/ref&amp;gt; Er wirkte im Arbeitskreis für Schiffahrts- und Marinegeschichte in Rostock mit und publizierte beispielsweise im Rahmen der Schriftenreihe der DDR-Seerechtsgesellschaft zusammen mit dem Völkerrechtsprofessor [[Gerhard Reintanz]] über den Völkerrechtler [[Hugo Grotius]] anlässlich dessen 400. Geburtstages.&amp;lt;ref&amp;gt;Elchlepp/Reintanz/Schoepke (Redaktion: Elchlepp/[[Adolf Hauer|Hauer]]/[[Gerold Kantner|Kantner]]/[[Ralf Richter (Jurist)|Richter)]]: &amp;#039;&amp;#039;Hugo Grotius 1583–1645.&amp;#039;&amp;#039; Gesellschaft für Seerecht der DDR, Rostock 1983, {{DNB|830825886}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf der Jahreshauptversammlung am 21. Januar 1988 in Rostock wurde Elchlepp zum „Ehrenmitglied des Vorstandes“ gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;Christian Grabow: &amp;#039;&amp;#039;Jahreshauptversammlung der Gesellschaft für Seerecht der DDR&amp;#039;&amp;#039;. In: Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Seewirtschaft&amp;#039;&amp;#039;, 20. Jahrgang (1988), Heft 5 (Mai), S. 212, {{ISSN|0037-0886}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elchlepp gehörte zu den Gründungsmitgliedern der am 20. Juli 1990 im [[Oberlandesgericht Rostock#Gebäude|Ständehaus Rostock]] als Verein gegründeten &amp;#039;&amp;#039;Marine-Offizier-Messe Rostock&amp;#039;&amp;#039; und übte dort die Funktion des Messeältesten aus.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Ostseezeitung&amp;#039;&amp;#039; vom 8. August 1990&amp;lt;/ref&amp;gt; Er stellte sich 1992 als Zeitzeuge für den Wiederaufbau des Hochschulwesens nach 1945 in der [[Sowjetische Besatzungszone|Sowjetischen Besatzungszone]] auf einer wissenschaftlichen Konferenz zur Verfügung, insbesondere für die Entwicklung des politischen Geschehens an der [[Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Manfred Heinemann (Historiker)|Manfred Heinemann]] (Hrsg.) &amp;#039;&amp;#039;Hochschuloffiziere und Wiederaufbau des Hochschulwesens in Deutschland 1945–1949. Die Sowjetische Besatzungszone.&amp;#039;&amp;#039; Akademie Verlag, Berlin 2000, ISBN 3-05-002851-3, S. 243f. (Zeitzeuge: damaliger Jura-Student Elchlepp.) &amp;lt;/ref&amp;gt; Zu juristischen Aspekten der Piraterie referierte Elchlepp nach der Wiedervereinigung auf einem Symposium zur Schiffahrts- und Marinegeschichte vom 25. bis 26. Mai 2000 in Hamburg, das von der [[Deutsche Gesellschaft für Schiffahrts- und Marinegeschichte|Deutschen Gesellschaft für Schiffahrts- und Marinegeschichte e. V.]] veranstaltet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Piraterie – einst und jetzt: Vorträge des 2. Hamburger Symposiums zur Schiffahrts- und Marinegeschichte vom 25. - 26. Mai 2000.&amp;#039;&amp;#039; Deutsche Gesellschaft für Schiffahrts- und Marinegeschichte e. V. Hartmut Klüver (Hrsg.). Veranstaltet von der Deutschen Gesellschaft für Schiffahrts- und Marinegeschichte e. V. {{DNB|963089676}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fachberatung bei maritimen TV-Filmen ==&lt;br /&gt;
Friedrich Elchlepp übernahm nach seiner aktiven Dienstzeit als Seekommissar der DDR gelegentlich die Fachberatung für Fernsehfilme. Vom [[Ostseestudio Rostock|Ostseestudio]] des [[Deutscher Fernsehfunk|Fernsehens der DDR]] wurde kurz vor der [[Wende und friedliche Revolution in der DDR|friedlichen Revolution in der DDR]] die Fernsehspielreihe „Vor dem [[Seeamt]]“ ins Leben gerufen. Elchlepp beriet die [[Spielfilmdramaturgie|Dramaturgie]] der beiden produzierten Folgen. Die erste Folge wurde am 16. Oktober 1989 ausgestrahlt und lief unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Der Untergang der [[Cimbria (Schiff)|Cimbria]]&amp;#039;&amp;#039; sowie die zweite unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Tote an Bord&amp;#039;&amp;#039;. Letztere wurde nach der [[Deutsche Wiedervereinigung|deutschen Wiedervereinigung]] im Oktober 1990 im Fernsehen der [[Deutschland|Bundesrepublik]] gezeigt.&amp;lt;ref&amp;gt;Online-Lexikon der DDR-Fernsehfilme [http://www.fernsehenderddr.de/index.php?script=dokumentationsblatt-detail&amp;amp;id1=18058 Fachberatung TV-Film &amp;#039;&amp;#039;Vor dem Seeamt&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 11. Oktober 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt; Elchlepp wirkte auch als Berater für den 1992 produzierten TV-Film &amp;#039;&amp;#039;[[Das letzte U-Boot]]&amp;#039;&amp;#039;, bei dem [[Frank Beyer]] [[Regie]] führte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Filmportal|382a8401b17f4d7ea4f5ad90f6d786ed|Dr. Friedrich Elchlepp|Abruf=2021-06-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Elchlepp heiratete in den 1940er Jahren Waltraut, geborene Buchholz. Zu dieser Zeit wohnte er wie sein Vater, der Ober-Regierungsrat Friedrich Elchlepp, in [[Halle (Saale)|Halle an der Saale]].&amp;lt;ref&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Hallisches Adressbuch&amp;#039;&amp;#039; 1946/1947, I. Teil, S. 78, Spalte 3; [http://digital.bibliothek.uni-halle.de/hd/periodical/pageview/1672841 Digitalisat der Bibliothek der Universität Halle/Saale]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* [[Vaterländischer Verdienstorden]] in Bronze (1966)&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Neues Deutschland]],&amp;#039;&amp;#039; 6. Oktober 1966, S. 5.&amp;lt;/ref&amp;gt; und in Silber (1980)&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Zeitung]],&amp;#039;&amp;#039; 7. März 1980, S. 4.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Kampforden „Für Verdienste um Volk und Vaterland“]] in Gold&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Begriff des Kriegsschiffes im gegenwärtigen Völkerrecht.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Militärwesen (Zeitschrift)|Militärwesen]],&amp;#039;&amp;#039; Jahrgang 26. (1982), Nr. 7 (Juli), S. 57–64; {{ISSN|0323-4894}}.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Katastrophe des Motortankers &amp;#039;[[Amoco Cadiz|Amoco Cádiz]]&amp;#039; – 6 Jahre danach&amp;#039;&amp;#039;. In: Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Seewirtschaft&amp;#039;&amp;#039;, Berlin, 16. Jahrgang (1984) Heft 4 (April), S. 165–169, {{ISSN|0037-0886}}.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Flaggenrecht von Seeschiffen und ihre Immunität.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Militärwesen,&amp;#039;&amp;#039; Jahrgang 26. (1982) Nr. 10, S. 26; {{ISSN|0323-4894}}.&lt;br /&gt;
* Friedrich Elchlepp u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Volksmarine der DDR. Deutsche Seestreitkräfte im Kalten Krieg.&amp;#039;&amp;#039; Mittler Verlag, Hamburg 2000, 2. durchgesehene Auflage; ISBN 3-8132-0715-3.&lt;br /&gt;
* mit Manfred Kretzschmar: &amp;#039;&amp;#039;Katastrophen auf See. Die Seeunfälle der zivilen DDR-Schifffahrt.&amp;#039;&amp;#039; Rostock 2002, ISBN 978-3-935319-46-1.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gründung der Seestreitkräfte der DDR&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Schiff und Zeit&amp;#039;&amp;#039;, 1995&amp;lt;ref&amp;gt;Hrsg.: Deutsche Gesellschaft für Schiffahrts- und Marinegeschichte e. V. (DGSM), Panorama martim, 42, S. 45–57; {{ISSN|1432-7880}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* mit Manfred Kretzschmar: &amp;#039;&amp;#039;Auf Kollisionskurs. Die Verhandlungen der DDR-Seekammer.&amp;#039;&amp;#039;Rostock 2009 (3. Auflage) mit Abb. F. Elchlepps bei einer Seekammerverhandlung (Foto: Dieter Flohr); ISBN 978-3-938686-25-6.&lt;br /&gt;
* Vorwort für die Veröffentlichung &amp;#039;&amp;#039;Sicherheit auf See&amp;#039;&amp;#039; seines Nachfolgers [[Joachim Weihs]].&amp;lt;ref&amp;gt;Erschienen im Militärverlag der DDR, Berlin 1988, ISBN 3-327-00550-8.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Klaus Froh, [[Rüdiger Wenzke]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Generale und Admirale der NVA. Ein biographisches Handbuch.&amp;#039;&amp;#039; [[Ch. Links Verlag]], Berlin 2000, ISBN 3-86153-209-3, S. 90.&lt;br /&gt;
* Douglas C. Peifer: &amp;#039;&amp;#039;The Three German Navies. Dissolution, Transition, and New Beginnings, 1945–1960.&amp;#039;&amp;#039; University Press of Florida, Gainesville, Florida, 2002, ISBN 0-8130-2553-2&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Dr. jur. Friedrich Elchlepp zum 60. Geburtstag.&amp;#039;&amp;#039;  In: &amp;#039;&amp;#039;Seewirtschaft&amp;#039;&amp;#039;, [[Ost-Berlin|Berlin]], 16. Jahrgang (1984), Heft 7, S. 320 (mit Abb. des Geehrten), {{ISSN|0037-0886}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Elchlepp erfasst im U-Boot-Archiv [http://www.ubootarchiv.de/ubootwiki/index.php?search=Elchlepp Archivale]&lt;br /&gt;
* [https://invenio.bundesarchiv.de/invenio/direktlink/422fc4c4-1be9-496a-bc46-b48fe142e183/ Nachlass Bundesarchiv N 917]&lt;br /&gt;
* [https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/item/T2XAZPHT56I7F7T54B4G5BNBWTR6N743 Deutsche Digitale Bibliothek: Tabellarischer Lebenslauf lt. Bundesarchiv, BArch N 917]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=172061393|LCCN=n84035809|VIAF=2960064}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Elchlepp, Friedrich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberleutnant zur See (Kriegsmarine der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärperson (Deutscher Seeverband 1945–1956)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Konteradmiral (Volksmarine)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Vaterländischen Verdienstordens in Silber]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SED-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1924]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2002]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Elchlepp, Friedrich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Elchlepp, Fritz (Spitzname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Marineoffizier, Konteradmiral der Volksmarine&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=4. Juli 1924&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Biederitz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=2. März 2002&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Rostock]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Schudi 45</name></author>
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