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	<title>Friedrich Dickel - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T11:47:38Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Friedrich_Dickel&amp;diff=125351&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-22946-41: /* Leben */ aktiv als was ?</title>
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		<updated>2026-04-14T20:54:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; aktiv als was ?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-1983-0602-023, Berlin, Erich Honecker empfängt Jaromir Obzina.jpg|mini|hochkant=1.3|[[Erich Mielke]], [[Jaromír Obzina]], [[Erich Honecker]] und Friedrich Dickel (von links nach rechts) bei einem Staatsempfang im Jahr 1983]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Friedrich Dickel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[9. Dezember]] [[1913]] in [[Vohwinkel]]; † [[22. Oktober]] [[1993]]&amp;lt;ref&amp;gt;Spiegel, Nr. 44/1993, S. 300. &amp;#039;&amp;#039;Wer ist Wer in der DDR&amp;#039;&amp;#039; nennt als Todestag den 23. Oktober.&amp;lt;/ref&amp;gt; in [[Berlin]]) war [[Ministerium des Innern (DDR)|Minister des Innern der DDR]] und Chef der [[Deutsche Volkspolizei|Deutschen Volkspolizei]] von November 1963 bis November 1989.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Als Sohn eines Maurers wurde er nach dem Besuch der Volksschule 1928 bis 1931 zum [[Metall- und Glockengießer|Gießer und Former]] ausgebildet und war daraufhin arbeitslos. Er war seit 1928 im [[Kommunistischer Jugendverband Deutschlands (1920)|Kommunistischen Jugendverband Deutschlands]] (KJVD) aktiv und trat 1931 der [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]], 1932 der [[Rote Hilfe Deutschlands|Roten Hilfe]] und dem [[Roter Frontkämpferbund|Roten Frontkämpferbund]] bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1933 arbeitete er illegal in [[NS-Staat|Deutschland]] und wurde zweimal verhaftet, nach einer dreimonatigen Gefängnishaft emigrierte er 1933 bis 1935 über das [[Saargebiet]] nach [[Dritte Französische Republik|Frankreich]] und war bis 1936 in den [[Niederlande]]n. Danach nahm er als Kompanieführer im [[Thälmann-Bataillon]] der [[XI. Internationale Brigade|XI. Internationalen Brigade]] am [[Spanischer Bürgerkrieg|Spanischen Bürgerkrieg]] teil. 1937 wurde er zu einer Spezialausbildung nach [[Moskau]] kommandiert, studierte [[Hochfrequenztechnik]], und war danach für den [[Glawnoje Raswedywatelnoje Uprawlenije|militärischen Nachrichtendienst der UdSSR]] (GRU) in [[Finnland]] und [[Shanghai]] tätig. 1943 wurde er verhaftet und durch ein japanisches Militärgericht verurteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mai 1946 kehrte er nach Moskau zurück und von dort im Dezember 1946 nach Berlin. Er wurde Mitglied der [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]], trat im Mai 1947 in die [[Deutsche Volkspolizei]] (DVP) ein und diente bis 1949 im Präsidium der [[Deutsche Volkspolizei|DVP]] in [[Leipzig]]. Nach einem Kurs an der [[Offiziershochschule des Ministeriums des Innern Artur Becker – Bereitschaften#Geschichte|Höheren Polizeischule]] in [[Dessau-Roßlau|Kochstedt]] war er bis 1953 Kommandeur der Polit-Kulturschule der [[Hauptverwaltung Ausbildung]] bzw. der [[Kasernierte Volkspolizei|Kasernierten Volkspolizei]] (KVP) in [[Bezirk Treptow|Berlin-Treptow]]. Am 1. Oktober 1952 wurde er zum Generalmajor der KVP ernannt. Von 1953 bis 1955 war er zunächst Stellvertreter des Chefs der Politischen Verwaltung für organisatorische Fragen, dann bis 1956 Chef der Politischen Verwaltung der KVP.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Gründung der [[Nationale Volksarmee|Nationalen Volksarmee]] 1956 wurde er Stellvertreter des Ministers für Nationale Verteidigung und Chef der [[Politische Hauptverwaltung (NVA)|Politischen Verwaltung]]. 1956/57 war er 1.&amp;amp;nbsp;Stellvertreter des Ministers. Zugleich war er von 1956 bis 1958 Vorsitzender der [[Armeesportvereinigung Vorwärts]] und 1957 Mitglied im Bundesvorstand des [[Deutscher Turn- und Sportbund|Deutschen Turn- und Sportbundes]]. 1957 bis 1959 war er [[Kursant]] der [[Militärakademie des Generalstabes der Russischen Streitkräfte|sowjetischen Generalstabsakademie]] in [[Moskau]] (Abschluss als [[Diplom]]-[[Militärwissenschaft]]ler) und danach bis 1963 erneut Stellvertreter des Ministers für Nationale Verteidigung, diesmal für Technik und Bewaffnung. 1959 wurde er ständiger Vertreter der DDR im Stab der Sowjetischen Streitkräfte in Deutschland ([[Gruppe der Sowjetischen Streitkräfte in Deutschland|GSSD]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Grab von Friedrich Dickel in Berlin-Grünau.JPG|mini|hochkant=0.6|Grab auf dem Waldfriedhof Grünau]]&lt;br /&gt;
Im August 1961 war Dickel Mitglied des Stabs des [[Nationaler Verteidigungsrat der DDR|Nationalen Verteidigungsrates der DDR]] beim [[Mauerbau]] in Berlin. Im Oktober 1963 wurde er zum Generalleutnant befördert und war dann vom 15. November 1963 bis zum 17. November 1989 als Nachfolger von [[Karl Maron]] Minister des Innern und Chef der Deutschen Volkspolizei sowie bis 1976 Chef der [[Zivilverteidigung der DDR]]. Auf Beschluss des [[Ministerrat der DDR|Ministerrates der DDR]] wurde er am 30. Juni 1965 zum Generaloberst&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Neues Deutschland]]&amp;#039;&amp;#039;, 1. Juli 1965, S. 1.&amp;lt;/ref&amp;gt; und 1984 zum [[Armeegeneral]] befördert. Er war von 1967 bis 1989 außerdem Mitglied des [[Zentralkomitee der SED|Zentralkomitees der SED]] und bis März 1990 [[Abgeordneter]] der [[Volkskammer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Grab befindet sich auf dem Berliner [[Waldfriedhof Grünau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-1984-1003-021, Erich Honecker überreicht Scharnhorst-Orden.jpg|mini|Beförderung Dickels zum Armeegeneral, 1984]]&lt;br /&gt;
* 1956 [[Hans-Beimler-Medaille]]&lt;br /&gt;
* 1964 [[Banner der Arbeit]]&lt;br /&gt;
* 1970 [[Medaille der Waffenbrüderschaft]]&lt;br /&gt;
* 1970 [[Orden des Vaterländischen Krieges]] I.&amp;amp;nbsp;Klasse (UdSSR)&lt;br /&gt;
* 1973 und 1978 Ehrenspange zum [[Vaterländischer Verdienstorden|Vaterländischen Verdienstorden]] in Gold&lt;br /&gt;
* 1973, 1983 und 1985&amp;lt;ref&amp;gt;Unter Führung der Partei - stets einsatzbereit für Frieden und Sozialismus - 40. Jahrestag der Volkspolizei - Ministerium des Innern - Politische Verwaltung.  Ag 106/0061/85 - Seite 40&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Karl-Marx-Orden]]&lt;br /&gt;
* 1975 [[Orden der Oktoberrevolution]] (UdSSR)&lt;br /&gt;
* 1975 und 1983 [[Held der DDR]]&lt;br /&gt;
* 1979 [[Scharnhorst-Orden]]&lt;br /&gt;
* 1980 [[Rotbannerorden]] (UdSSR)&lt;br /&gt;
* 1983 und 1985 [[Leninorden]] (UdSSR)&lt;br /&gt;
* 1985 [[Medaille „40. Jahrestag des Sieges im Großen Vaterländischen Krieg 1941–1945“]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Deutsche Antifaschisten geehrt |Sammelwerk=[[Neues Deutschland]] |Datum=1985-05-04 |Seiten=3 |Online=https://dfg-viewer.de/show/?set%5Bmets%5D=https://content.staatsbibliothek-berlin.de/zefys/SNP2532889X-19850504-0-0-0-0.xml&amp;amp;tx_dlf%5Bpage%5D=3}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1987 &amp;#039;&amp;#039;Medaille für internationalistische Verdienste „[[Enrique Schmidt]]“&amp;#039;&amp;#039;, verliehen am 25. Juni 1987 durch den nicaraguanischen Innenminister [[Tomás Borge]]&lt;br /&gt;
* 1988 [[Orden der Völkerfreundschaft]] (UdSSR)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Aufgaben und Verantwortung der Schutz- und Sicherheitsorgane für die Durchsetzung der sozialistischen Gesetzlichkeit&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 1981&lt;br /&gt;
* (Hauptred.), &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Deutschen Volkspolizei&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 1987&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=friedrich-dickel|lemma=Dickel, Friedrich|autor=[[Peter Erler]], [[Helmut Müller-Enbergs]]|band=1|idNum=566}}&lt;br /&gt;
* Klaus Froh, [[Rüdiger Wenzke]], [[Militärgeschichtliches Forschungsamt]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Generale und Admirale der NVA: Ein biographisches Handbuch&amp;#039;&amp;#039;. 5., durchges. Auflage, [[Ch. Links Verlag]], Berlin 2007, ISBN 978-3-86153-438-9.&lt;br /&gt;
* [[Andreas Herbst]]: &amp;#039;&amp;#039;Friedrich Dickel – GRU-Agent, NVA-General und Innenminister der DDR&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Hans Ehlert]], [[Armin Wagner]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Genosse General! Die Militärelite der DDR in biografischen Skizzen&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Militärgeschichte der DDR&amp;#039;&amp;#039;, Band 7). Im Auftrag des Militärgeschichtlichen Forschungsamtes. Ch. Links, Berlin 2003, ISBN 3-86153-312-X, S. 191–208.&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Titel=Dickel, Friedrich |Hrsg=[[Werner Röder]], [[Herbert A. Strauss]] |Sammelwerk=Biographisches Handbuch der deutschsprachigen Emigration nach 1933 |Band=Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Politik, Wirtschaft, öffentliches Leben&amp;#039;&amp;#039; |Verlag=Saur |Ort=München |Datum=1980 |ISBN=3-598-10088-4 |Seiten=130}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|3=S}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|107435829}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Innenminister der DDR}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=107435829|LCCN=n/91/4288|VIAF=22657465}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Dickel, Friedrich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Roten Hilfe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NS-Opfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgeordneter der Volkskammer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Interbrigadist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Glawnoje Raswedywatelnoje Uprawlenije, Sowjetunion)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des ZK der SED]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Leninordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ordens der Oktoberrevolution]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Rotbannerordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ordens des Vaterländischen Krieges I. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Karl-Marx-Ordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Scharnhorst-Ordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Vaterländischen Verdienstordens (Ehrenspange)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Banners der Arbeit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ordens der Völkerfreundschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Innenminister (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Polizist (SBZ bzw. DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Generalmajor (KVP)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rotfrontkämpfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Emigrant in der Sowjetunion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Emigrant in Frankreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sowjetbürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1913]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1993]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Dickel, Friedrich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (SED), MdV, Minister des Inneren der DDR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=9. Dezember 1913&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Vohwinkel]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=22. Oktober 1993&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2026-22946-41</name></author>
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