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	<title>Friedrich Delekat - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T06:18:40Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Friedrich_Delekat&amp;diff=2804875&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;KukiHaki: /* Schriften (Auswahl) */ ergänzt</title>
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		<updated>2024-10-18T12:00:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Schriften (Auswahl): &lt;/span&gt; ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Delekat Friedrich a.jpg|mini|Grab von Friedrich Delekat auf dem Hauptfriedhof Mainz]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Friedrich Delekat&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[4. April]] [[1892]] in [[Stühren]]; † [[30. Januar]] [[1970]] in [[Mainz]]) war ein deutscher evangelischer [[Theologe]] und [[Religionspädagoge]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Der Lehrersohn legte 1911 das Abitur in [[Altes Gymnasium (Bremen)|Bremen]] ab und studierte evangelische Theologie und Philosophie in Tübingen, Berlin und Göttingen u.&amp;amp;nbsp;a. bei [[Georg Simmel]] und [[Rudolf Otto]]. Er meldete sich im November 1914 freiwillig zum Soldaten im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] und wurde mehrfach schwer verwundet. In der Genesungszeit legte er das Theologische Examen in [[Breslau]] ab und wurde 1919 [[Ordination|ordiniert]]. Seine Pfarrstelle erhielt er in [[Przewóz|Priebus]], wo er das soziale Elend der Grenzregion kennenlernte. 1920 heiratete er Hedwig Bickel. 1923 promovierte er an der [[Universität Marburg]] bei Otto zum Dr. theol. über [[Pierre Poiret]] und [[christliche Mystik]]. In Berlin übernahm er 1923 das von Bischof [[Otto Dibelius]] neu gegründete &amp;#039;&amp;#039;[[Religionspädagogisches Institut|Religionspädagogische Institut]]&amp;#039;&amp;#039; als wissenschaftlicher Leiter und erhielt 1925 eine Berliner Pfarrstelle. Zusätzlich promovierte er 1925 in Berlin über [[Pestalozzi]] zum Dr. phil. 1929 erhielt er nach einer umstrittenen [[Habilitation]] bei [[Eduard Spranger]] die Lehrbefugnis für Philosophie und [[Pädagogik]]. 1929 wurde er als Nachfolger von [[Paul Tillich]] Professor für [[Religionswissenschaft]] an der [[TU Dresden|Technischen Hochschule Dresden]], um vor allem in der Ausbildung sächsischer Volksschullehrer zu wirken. Er wandte sich gegen eine Ausweitung staatlicher Zugriffe auf das Leben der Gläubigen und gegen die [[politische Theologie]] [[Hans Gerber (Rechtswissenschaftler)|Hans Gerber]]s und [[Carl Schmitt]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 1933 stieß Delekat als Mitglied der [[Bekennende Kirche|Bekennenden Kirche]] auf Einschränkungen durch die neuen Machthaber, unterzeichnete trotzdem im November 1933 das [[Bekenntnis der Professoren an den deutschen Universitäten und Hochschulen zu Adolf Hitler]]. Mit [[Karl Koch (Theologe)|Karl Koch]] und [[Hugo Hahn (Bischof)|Hugo Hahn]] trat er im Januar 1935 in Dresden öffentlich für die Bekennende Kirche vor über 5.000 Zuhörern auf. Nach seiner Zwangspensionierung 1936 erhielt er ein öffentliches Redeverbot. 1943 wurde er von [[Theophil Wurm]] als stellvertretender Stadtpfarrer nach [[Stuttgart]] geholt. 1946 wurde er wieder als Professor für Theologie an die neu gegründete [[Universität Mainz]] berufen. 1957/58 war er dort [[Rektor]]. In den 1950er Jahren mischte sich Delekat in viele politische Debatten ein, so zur deutschen [[Wiederbewaffnung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Johann Heinrich Pestalozzi. Der Mensch, der Philosoph und der Erzieher&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 1926 (3. Aufl. Quelle &amp;amp; Meyer, Heidelberg 1968)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Von Sinn und Grenzen bewusster Erziehung: ein Versuch zur Bestimmung d. Verhältnisses von Christentum u. Erziehung&amp;#039;&amp;#039;, Leipzig 1927 (2. Aufl. Wissenschaftliche Buchgemeinschaft, Darmstadt 1967)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Kirche Jesu Christi und der Staat&amp;#039;&amp;#039;. Furche, Berlin 1933.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Was sollen christliche Eltern im Kampf um die Erziehung ihrer Kinder tun?&amp;#039;&amp;#039;, Schwelm 1936&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der christliche Glaube.&amp;#039;&amp;#039; 2. Aufl. Berlin 1939&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die heiligen Sakramente und die Ordnungen der Kirche. Ein Beitrag zur Lehre von der Sichtbarkeit der Kirche&amp;#039;&amp;#039;. Furche-Verlag, Berlin 1940&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der gegenwärtige Christus. Versuch einer Theologie der Geschichte&amp;#039;&amp;#039;. Kreuz-Verlag, Stuttgart 1949&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Theologie und Kirchenpolitik. Eine Auseinandersetzung über Abendmahl und Abendmahlsgemeinschaft in der Evangelischen Kirche in Deutschland.&amp;#039;&amp;#039; Kaiser, München 1955&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Theologie und Pädagogik.&amp;#039;&amp;#039; Kaiser, München 1956&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Christ und das Geld. Eine theologisch-ökonomische Studie&amp;#039;&amp;#039;. Kaiser, München 1957 &lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Immanuel Kant. Historisch-kritische Interpretation der Hauptschriften&amp;#039;&amp;#039;. 3. Aufl. Quelle &amp;amp; Meyer, Heidelberg 1969&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lebenserinnerungen&amp;#039;&amp;#039;, Bonn 1971&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Henrik Simojoki: &amp;#039;&amp;#039;Evangelische Erziehungsverantwortung: Eine religionspädagogische Untersuchung zum Werk Friedrich Delekats (1892–1970)&amp;#039;&amp;#039;, Tübingen 2008&lt;br /&gt;
* Matthias Walter (Hrsg.)&amp;#039;&amp;#039;: Libertas Christiana. Friedrich Delekat zum 65. Geburtstag.&amp;#039;&amp;#039; Kaiser, München 1957.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118671340}}&lt;br /&gt;
* [https://www.gutenberg-biographics.ub.uni-mainz.de/personen/register/eintrag/d/friedrich-delekat.html Friedrich Delekat] im Mainzer Professorenkatalog&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118671340|LCCN=n/2010/40001|VIAF=112621193}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Delekat, Friedrich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Evangelischer Theologe (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Religionspädagoge (Christentum)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der Bekennenden Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Technische Universität Dresden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rektor (Johannes Gutenberg-Universität Mainz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Freiburger Kreises (NS-Zeit)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1892]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1970]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Johannes Gutenberg-Universität Mainz)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Delekat, Friedrich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Zierpfennig, Erasmus&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher evangelischer Theologe&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM= 4. April 1892&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Stühren]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=30. Januar 1970&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Mainz]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;KukiHaki</name></author>
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