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	<title>Friedrich Castelle - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Friedrich_Castelle&amp;diff=2153101&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Psittacuso: /* Herausgeberschaft */ Titel erg.</title>
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		<updated>2025-10-24T15:31:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Herausgeberschaft: &lt;/span&gt; Titel erg.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Friedrich Castelle&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Pseudonym]]e: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hans Dietmar&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fritz von Schonebeck&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hans Uhlenbrock&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;), * [[30. April]] [[1879]] in [[Appelhülsen]]; † [[15. Januar]] [[1954]] in [[Welbergen]] (Kreis Steinfurt), war ein [[Völkischer Nationalismus|völkischer]] [[deutsche]]r [[Journalist]] und [[Schriftsteller]] und Parteigänger des [[NS-Regime]]s.&lt;br /&gt;
[[Datei:Grab Friedrich Castelle.jpg|mini|Das Grab von Friedrich Castelle auf dem [[Mauritz-Friedhof|Alten Friedhof St. Mauritz]] in Münster]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Friedrich Castelle war der Sohn eines [[Kaufmann]]s, der einer französischen [[Auswanderung|Emigrantenfamilie]] entstammte. Castelle besuchte das [[Gymnasium]] in [[Münster]] und [[Studium|studierte]] anschließend an der [[Westfälische Wilhelms-Universität|Universität Münster]] [[Philosophie]]. Von 1900 bis 1904 arbeitete er als [[Journalist]] in [[Aschaffenburg]], [[Aachen]] und an anderen Orten. Von 1904 bis 1911 gehörte er der [[Redaktion|Feuilletonredaktion]] des &amp;#039;&amp;#039;[[Münsterischer Anzeiger|Münsterischen Anzeigers]]&amp;#039;&amp;#039; an. 1906 [[Promotion (Doktor)|promovierte]] er an der Universität Münster mit einer [[Dissertation|Arbeit]] über [[Joseph von Eichendorff]] zum [[Doktor]] der Philosophie. Er verfasste neben seinen [[journalist]]ischen Arbeiten [[Roman]]e, [[Erzählung]]en, [[Biografie]]n, [[Lyrik|Gedichte]] und [[Hörspiel]]e und edierte [[Westfalen|westfälische]] und [[niederdeutsch]]e [[Schriftsteller|Autoren]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;stegmann&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.dorsten-unterm-hakenkreuz.de/2012/05/28/friedrich-castelle-journalist-und-dichter-im-dienste-der-partei-der-stadt-dorsten-blieb-er-stets-verbunden/ |titel=Friedrich Castelle: Journalist und Dichter im Dienste der Partei. Der Stadt Dorsten blieb er stets verbunden {{!}} www.dorsten-unterm-hakenkreuz.de |abruf=2025-10-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Für den 61. Katholikentag in Münster dichtete er die Begrüßungshymne, für die [[Peter Griesbacher]] die Komposition schuf.&amp;lt;ref&amp;gt;Katholikentag 1914, in: Badischer Beobachter Nr. 157, 9. Juni 1914, 2. Blatt.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1912 bis 1915 leitete Castelle die Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Deutschland. Zeitschrift für Heimatkunde und Heimatliebe. Organ für die deutschen Verkehrs-Interessen|Deutschland. Zeitschrift für Heimatkunde und Heimatliebe]]&amp;#039;&amp;#039;. Während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] war Castelle Leiter der Presse- und Nachrichtenabteilung beim Stellvertretenden [[Generalkommando|Generalkommandeur]] des VII. [[Korps|Armeekorps]]. Ab 1916 war er dem Geschäftsführer des &amp;#039;&amp;#039;[[Westfälischer Heimatbund|Westfälischen Heimatbundes]]&amp;#039;&amp;#039; beigeordnet, dessen Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Heimatblätter der Roten Erde]]&amp;#039;&amp;#039; er gemeinsam mit [[Karl Wagenfeld]] ab 1919 [[Herausgeber|herausgab]]. Nach 1918 war Castelle einer der Mitinitiatoren der [[Niederdeutsche Heimatbühne|Niederdeutschen Heimatbühne]] in Münster, und bis 1921 hielt er als [[Lektor (Universität)|Lektor]] [[Vorlesung]]en an der Universität Münster. Daneben unternahm er, wie bereits vor 1914, ausgedehnte Vortragsreisen durch [[Deutschland]]. Ab 1921 war Castelle [[Dozent]] an der [[Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf|Düsseldorfer Akademie]] und Leiter der Rundfunksendestelle in [[Düsseldorf]]. Ab 1922 leitete er die von [[Paul Keller (Schriftsteller)|Paul Keller]] gegründete und in [[Breslau]] erscheinende Monatszeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Die Bergstadt]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon vor 1933 leistete Castelle den Nationalsozialisten publizistische Unterstützung. Ab 1930 bestimmte er als Herausgeber der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Der Türmer (Zeitschrift)|Der Türmer]]. Monatsschrift für Gemüt und Geist&amp;#039;&amp;#039; die publizistische Leitlinie des Blattes, des Nachfolgers von &amp;#039;&amp;#039;Die Bergstadt&amp;#039;&amp;#039;. In einer Bücherschau im &amp;#039;&amp;#039;Türmer&amp;#039;&amp;#039; von 1932 machte er vor allem Werbung für nationalsozialistische Autoren. Die Zunahme nationalsozialistischer Literatur sah er als „Gesundungsprozess“. „Mit größtem Lob versah er die Biografie Horst Wessels von Horst Ewers, die maßgeblich dazu beitrug, den SA-Mann zu glorifizieren: &amp;#039;Diese Anregung griff Ewers heraus und [erzählt] nun in der Gestalt des für die junge deutsche Freiheitsbewegung den Märtyrertod gestorbenen Horst Wessel das Schicksal unserer Tage und der deutschen Jugend.&amp;#039;“&amp;lt;ref name=lwl&amp;gt;{{WestfAutoren|592}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der „[[Machtergreifung]]“ durch die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] und deren Bündnispartner gelangte Castelle, der zum 1. Mai 1933 der NSDAP beigetreten war ([[Liste von NSDAP-Parteimitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 2.468.358),&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/5420561&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;muenster&amp;quot; /&amp;gt; in maßgebliche Funktionen in der Kulturbürokratie des neuen Regimes. Er „glorifizierte nicht nur Hitler, sondern auch den Parteiideologen Alfred Rosenberg“,&amp;lt;ref name=&amp;quot;stegmann&amp;quot;/&amp;gt; der in Fragen der Kunst und der Kunstpolitik – anders als Goebbels – eine eng an „[[Blut und Boden]]“ und „gesundem Volksempfinden“, zugleich auf Abwehr der Weimarer „Verfallskunst“ ausgerichtete Haltung einnahm, wie sie sich 1937 mit der Ausstellung „Entartete Kunst“ durchsetzte. Nachdem Castelle bereits Obmann der NS-Kulturgemeinde für den Kreis Steinfurt war, wurde er zum Beiratsmitglied des Gaus Westfalen-Nord und führenden Mitarbeiter der [[Reichsschrifttumskammer]] ernannt. 1937 wurde er Sachbearbeiter z. b. V. in einer Hauptabteilung im [[Westdeutscher Rundfunk Köln|Reichssender Köln]], zu dessen stellvertretendem [[Intendant]]en er später aufrückte. Während des Krieges war er Leiter einer Presse- und Nachrichtenabteilung sowie des [[Radio Luxemburg|Rundfunksenders]] im besetzten [[Luxemburg]]. Er gehörte der Reichsschrifttumskammer und zeitweise der [[Reichsrundfunkkammer]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im &amp;#039;&amp;#039;Türmer&amp;#039;&amp;#039; betätigte er sich „immer offensiver“ für den Nationalsozialismus. „Alles“ werde in der Zeitschrift künftig „dem Dienst an Volk und Vaterland untergeordnet. ... Der Kampf um die geistige Freiheit im Sinne des Führers ist immer unser erstes und letztes Ziel gewesen seit 35 Jahren, er wird unser letztes und erstes Ziel bleiben in der Zukunft.“ Es gehe darum, „bei diesem gewaltigen Aufbruch aus einer herrlichen Volkserneuerung heraus, die wertvollen und wesenhaften Errungenschaften des neuen Zeitalters zu sammeln und nutzbar zu machen für die Gesamtkultur des Volkes“. Als Voraussetzung dafür sah er die „Ausrottung“ des „Untermenschentum[s], das in Kommunismus und Bolschewismus seine gefährlichsten Ausstrahlungen hat“,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.stadt-muenster.de/strassen/a-bis-z?seite=castelleweg#abc |titel=Castelleweg |werk=Straßennamen in Münster |hrsg=Stadt Münster: Stadtarchiv |sprache=de |abruf=2025-10-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; aber auch für antisemitische Propaganda verwendete er den &amp;#039;&amp;#039;Türmer&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1935 versuchte er, die Annette von Droste-Hülshoff-Gesellschaft in eine nationalsozialistische Organisation einzugliedern. Er war ein früher Förderer von Hermann Löns, mit dem er persönlich bekannt war. Bei der Etablierung eines nationalsozialistischen Löns-Kults in Deutschland „erwarb er sich“ als Mitglied der Löns-Gedächtnisstiftung „unrühmliche Verdienste“. „In einer an Peinlichkeiten und Pannen kaum zu überbietenden politisch-symbolischen Farce“&amp;lt;ref&amp;gt;Sigrid Nieberle, Literarhistorische Filmbiographien. Autorschaft und Literaturgeschichte im Kino, Berlin 2008, S. 133 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; leitete er 1935 die Überführung der vermeintlichen Überreste von Hermann Löns in die Lüneburger Heide.&amp;lt;ref name=lwl /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;muenster&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.stadt-muenster.de/strassennamen/startseite |titel=Straßennamen in Münster: Hintergründe, Umgang, Folgen |hrsg=Stadtarchiv Münster |abruf=2025-10-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Castelle galt als streng katholisch sozialisiert. 1938 war er aus der Kirche ausgetreten.&amp;lt;ref&amp;gt;Landesarchiv NRW, Abt. Rheinland, auf Grundlage der Entnazifizierungsakte.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des [[Zeit des Nationalsozialismus|Nationalsozialismus]] wurde Castelle von der Britischen Militärregierung festgenommen und aufgrund seiner NS-Belastung [[Internierungslager|interniert]]. Im Entnazifizierungsverfahren wurde er als „a strong Nazi“ (1946) beurteilt. „Weil stark positiv für die NSDAP tätig“, wurde die „Rehabilitierung abgelehnt“ (1946).&lt;br /&gt;
Castelle stellte sich als Opfer der Verhältnisse dar, das als „politisch unzuverlässig“ gegolten habe. Für die Jahre 1933 bis 1937 könne niemand ihm eine „aktive Tätigkeit im politischen Sinne“ nachweisen.&lt;br /&gt;
In den folgenden Phasen der Entnazifizierung verbesserten die Beurteilungen sich: „Eine Betätigung als Dichter und freier Künstler ist nicht nur bedenkenlos, sondern dringend erwünscht“ (1947).&amp;lt;ref name=&amp;quot;muenster&amp;quot;/&amp;gt; Unter diesen Voraussetzungen gelang es ihm, erneut für den [[Rundfunk]] tätig zu sein, jetzt vorwiegend als Verfasser von [[Münsterländer Platt|plattdeutschen]] [[Hörspiel]]en. Mit Vorträgen und Rezitationen trat er weiterhin vor einem allerdings geschrumpften Zuhörerkreis auf.&amp;lt;ref&amp;gt;Wolf Stegmann, Friedrich Castelle: Journalist und Dichter im Dienste der Partei. Der Stadt Dorsten blieb er stets verbunden, siehe: [http://www.dorsten-unterm-hakenkreuz.de/2012/05/28/friedrich-castelle-journalist-und-dichter-im-dienste-der-partei-der-stadt-dorsten-blieb-er-stets-verbunden/].&amp;lt;/ref&amp;gt; Dem Heimatmilieu blieb er eng verbunden. Er war Vorstandsmitglied des Heimat- und Verkehrsvereins seiner Heimatkommune. In einem Nachruf beschrieb der &amp;#039;&amp;#039;Steinfurter Heimatbote&amp;#039;&amp;#039; ihn als „Persönlichkeit von einmaliger Prägung“. „Er und wir“ hätten „eine einzige Einheit“ gebildet, wie es auch eine „Einheit des Dichters mit seinem Publikum“ gegeben habe.&amp;lt;ref name=&amp;quot;stegmann&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrung, Kritik und Rücknahme ==&lt;br /&gt;
* 1903: Literaturpreis der [[Literarische Gesellschaft Köln|Literarischen Gesellschaft Köln]]&lt;br /&gt;
* 1925: Literaturpreis des [[Deutschlandbund]]es&lt;br /&gt;
* bis 1990: Castelle-Büste im Alten Rathaus der Stadt Steinfurt (bei Umbaumaßnahmen entfernt)&lt;br /&gt;
* 1954: Bestattung unter Teilnahme „hochrangiger Vertreter des öffentlichen Lebens“&amp;lt;ref name=&amp;quot;muenster&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1958: Benennung einer Straße in Münster als „Castelleweg“&lt;br /&gt;
* ca. 1970: Benennung einer Straße in Legden als „Friedrich-Castelle-Straße“&lt;br /&gt;
* 1987/1988: Wiederherrichtung seines Grabes auf dem [[Mauritz-Friedhof|Mauritzfriedhof]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spätestens 2010 setzte in Münster eine öffentliche Diskussion um den „Castelleweg“ ein, in deren Mittelpunkt die nationalsozialistische Belastung des Namensgebers stand.&amp;lt;ref name=&amp;quot;stegmann&amp;quot;/&amp;gt; Auch in Steinfurt folgte 2010 der Aufdeckung des verschütteten Wissens um Castelles nationalsozialistische Aktivitäten eine Ratsdiskussion um die Umbenennung des „Castellewegs“, die der Kulturausschuss empfohlen hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Der Name &amp;quot;Castelle&amp;quot; soll verschwinden |Datum=2010-06-30 |Online=http://www.muensterschezeitung.de/staedte/horstmar/Der-Name-Castelle-soll-verschwinden;art1002,954183 |Abruf=2025-10-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Vorschlag war bis Ende 2011 nicht mehrheitsfähig. Dann entschied der Rat, in einer Übergangszeit von Anfang 2012 bis Mitte 2013 unter das anschließend fortfallende Straßenschild „Friedr.-Castelle-Weg“ das künftige Schild „Thomas-Mann-Weg“ anzubringen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Friedrich-Castelle-Weg mit neuem Straßennamen |Datum=2012-01-09 |Online=http://www.muensterschezeitung.de/staedte/kreis_steinfurt/Friedrich-Castelle-Weg-mit-neuem-Strassennamen;art15703,1521079 |Abruf=2025-10-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juni 2011 empfahl die Kommission „Straßennamen“ der Stadt Münster einstimmig und „wegen der Parallele zu [[Karl Wagenfeld]]“ dem Rat der Stadt die Umbenennung. Die zuständige Bezirksvertretung entschied am 23. August 2012, dass der Castelleweg nicht umbenannt wird.&amp;lt;ref name=&amp;quot;muenster&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Rheine-[[Mesum]] wurde die Castelle-Straße im November 2012 ebenfalls nach [[Thomas Mann]] umbenannt.&amp;lt;ref&amp;gt;mv-online.de: {{Webarchiv|text=&amp;#039;&amp;#039;Castelle- und Wagenfeld-Straße einstimmig umbenannt&amp;#039;&amp;#039; |url=http://www.mv-online.de/Region-Rheine/Rheine/2012/11/Castelle-und-Wagenfeld-Strasse-einstimmig-umbenannt-Namen-haben-nichts-mehr-auf-den-Strassenschildern-der-Stadt-zu-suchen |wayback=20131230232845 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Ochtrup (Kr. Steinfurt) wurde ein Umbenennungsbeschluss zur „Castellestraße“ Ende 2012 vom Rat gefasst. Eine starke Minderheit sprach dagegen. Die CDU-Fraktion hatte den – abgelehnten – Vorschlag eingebracht, den Namen beizubehalten, aber ein Zusatzschild mit QR-Code anzubringen. So habe „jeder die Möglichkeit, sich über die nationalsozialistischen Verbindungen von Friedrich Castelle und Karl Wagenfeld [der zweite Umbenennungsfall] zu informieren.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Anne Eckrodt |url=https://www.wn.de/muensterland/kreis-steinfurt/ochtrup/castelle-und-wagenfeldstrasse-bekommen-neue-namen-2017529 |titel=Castelle- und Wagenfeldstraße bekommen neue Namen |sprache=de |abruf=2025-10-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Dortmund befürwortete im August 2014 das Stadtarchiv eine Umbenennung der Castellestraße.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.cbgnetwork.org/downloads/Stellungnahme_Stadtarchiv_Dortmund.pdf |wayback=20201012012041 |text=Stellungnahme der Stadt Dortmund vom 13. August 2014}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Umbenennung fand im Februar 2016 statt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |abruf=2016-02-19 |offline=ja |url=http://www.dortmund.de/media/downloads/pdf/bekanntmachungen/2016_3/Dortmunder_Bekanntmachungen_Ausgabe_07_2016.pdf |datum=2016 |werk=dortmund.de |titel=Amtsblatt der Stadt Dortmund |format=PDF }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Vom Leben und Lieben.&amp;#039;&amp;#039; Köln 1903&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ungedruckte Dichtungen Eichendorffs.&amp;#039;&amp;#039; Münster i.W. 1906&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gustav Falke.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig 1909&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Charlotte Niese.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig 1914&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Späte Lerchen in der Luft.&amp;#039;&amp;#039; Cöln 1917&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Haus in der Dreizehnmännergasse.&amp;#039;&amp;#039; Hannover 1919&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hermann Löns.&amp;#039;&amp;#039; Hannover 1920&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;In und um Recklinghausen.&amp;#039;&amp;#039; Recklinghausen 1920 (zusammen mit Karl Boblenz)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Charon.&amp;#039;&amp;#039; Hannover 1921&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wanderer im Weltall.&amp;#039;&amp;#039; Warendorf 1921&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Heilige Erde.&amp;#039;&amp;#039; Breslau 1922&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die schöne Bibernell.&amp;#039;&amp;#039; Breslau 1923&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Wächter der Stadt Münster i. W.&amp;#039;&amp;#039; Münster 1924&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Heuscheuer-Gebirge.&amp;#039;&amp;#039; Breslau 1925&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Im Zauber des Lönslandes.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1925&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Vogel Holdermund.&amp;#039;&amp;#039; Hildesheim 1925&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Castelle - Droste-Hülshoff - Löns.&amp;#039;&amp;#039; Recklinghausen 1929&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Fleesk up&amp;#039;n Disk!&amp;#039;&amp;#039; Münster 1930&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Volk, das ich liebe…&amp;#039;&amp;#039;. Sponholtz, Hannover 1934&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die schöne Grafschaft Glatz.&amp;#039;&amp;#039; Glatz 1936&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Karl Wagenfeld.&amp;#039;&amp;#039; Münster 1939&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Münster, Westfalens schöne Hauptstadt.&amp;#039;&amp;#039; Münster 1939&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Ahnenerbe in Hermann Löns.&amp;#039;&amp;#039; Münster 1941&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Jeremias Gotteswürmchen.&amp;#039;&amp;#039; Essen 1941&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Heidideldum.&amp;#039;&amp;#039; Horstmar [u.&amp;amp;nbsp;a.] 1949&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Min Mönsterland.&amp;#039;&amp;#039; Münster 1949&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;De junge Dokter orre He treckt up&amp;#039;t Land.&amp;#039;&amp;#039; 1950&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herausgeberschaft ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Heliand.&amp;#039;&amp;#039; Cassel 1915&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Löns-Gedenkbuch.&amp;#039;&amp;#039; Hannover 1917&lt;br /&gt;
* [[Annette von Droste-Hülshoff]]: &amp;#039;&amp;#039;Dichtungen der Droste. Eine Auswahl. Mit sechs Holzschnitten von [[Augustinus Heumann]] und einer Handschriftnachbildung.&amp;#039;&amp;#039; M.&amp;amp;nbsp;Gladbach 1920&lt;br /&gt;
* [[Levin Schücking]]: &amp;#039;&amp;#039;Paul Bronckhorst oder Die neuen Herren.&amp;#039;&amp;#039; Münster 1920&lt;br /&gt;
* [[Levin Schücking]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Marketenderin von Köln.&amp;#039;&amp;#039; Münster 1921&lt;br /&gt;
* [[Ferdinand Zumbroock]]: &amp;#039;&amp;#039;Ausgewählte plattdeutsche Gedichte.&amp;#039;&amp;#039; Münster 1921&lt;br /&gt;
* [[Hermann Löns]]: &amp;#039;&amp;#039;Sämtliche Werke.&amp;#039;&amp;#039; 8 Bände, Leipzig 1923&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hermann Löns und seine Heide.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1924&lt;br /&gt;
* [[Hermann Löns]]: &amp;#039;&amp;#039;Junglaub.&amp;#039;&amp;#039; Bad Pyrmont 1925&lt;br /&gt;
* [[Annette von Droste-Hülshoff]]: &amp;#039;&amp;#039;Denn von den Sternen grüß&amp;#039; ich euch.&amp;#039;&amp;#039; Münster 1938&lt;br /&gt;
* [[Max von Spießen]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichten aus dem „Schneckenhaus“.&amp;#039;&amp;#039; Dülmen i. Westf. 1940&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Eine Jahrtausend-Chronik zur 600-Jahrfeier der Stadt Burgsteinfurt.&amp;#039;&amp;#039; Burgsteinfurt 1947&lt;br /&gt;
* [[Karl Wagenfeld]]: &amp;#039;&amp;#039;Gesammelte Werke.&amp;#039;&amp;#039; 2 Bände, Münster 1954 und 1956&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übersetzungen ==&lt;br /&gt;
* [[Andreas Haukland]]: &amp;#039;&amp;#039;Helge der Wiking.&amp;#039;&amp;#039; Hannover 1927 (zusammen mit [[Luise Wolf (Übersetzerin)|Luise Wolf]])&lt;br /&gt;
* [[Voltaire]]: &amp;#039;&amp;#039;Merope.&amp;#039;&amp;#039; Münster 1912&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Robert Volz: &amp;#039;&amp;#039;[[Reichshandbuch der deutschen Gesellschaft]]. Das Handbuch der Persönlichkeiten in Wort und Bild.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;A–K.&amp;#039;&amp;#039; Deutscher Wirtschaftsverlag, Berlin 1930, {{DNB|453960286}}, S. 265.&lt;br /&gt;
* Steffen Stadthaus: &amp;#039;&amp;#039;Friedrich Castelle. Ein politischer Heimatschriftsteller&amp;#039;&amp;#039;, in: Matthias Frese (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Fragwürdige Ehrungen!? Straßennamen als Instrument von Geschichtspolitik und Erinnerungskultur&amp;#039;&amp;#039;. Ardey-Verl., Münster 2012, ISBN 978-3-87023-363-1, S. 233–250.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|189408510}}&lt;br /&gt;
* {{WestfAutoren|592}}&lt;br /&gt;
* [https://wiki.muenster.org/index.php/Friedrich_Castelle Friedrich Castelle] im &amp;#039;&amp;#039;MünsterWiki&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Bernd Schlusemann: &amp;#039;&amp;#039;{{ Webarchiv | url=http://www.muensterschezeitung.de/lokales/horstmar/Historiker-Castelle-war-ein-Nazi-Funktionaer;art1002,1122069 | wayback=20131203014440 | text= Diskussion um Straßennamen: Historiker: „Castelle war ein Nazi-Funktionär“. }}&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Münstersche Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 9.&amp;amp;nbsp;Dezember 2010.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=189408510|LCCN=n/87/857459|VIAF=74604132}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Castelle, Friedrich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Übersetzer aus dem Französischen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Übersetzer aus dem Norwegischen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Übersetzer ins Deutsche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Herausgeber]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalist (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rundfunk (Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Reichsschrifttumskammer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (deutsche Besetzung Luxemburgs 1940–1944)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KfdK-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1879]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1954]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Castelle, Friedrich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Dietmar, Hans (Pseudonym); Schonebeck, Fritz von (Pseudonym); Uhlenbrock, Hans (Pseudonym)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Journalist und Schriftsteller&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=30. April 1879&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Appelhülsen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=15. Januar 1954&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Welbergen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Psittacuso</name></author>
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