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	<title>Friedrich Bury - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Friedrich_Bury&amp;diff=1245584&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Tfjt am 14. Januar 2026 um 09:07 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Friedrich Bury mit Kastorhut.jpg|mini|Porträt Friedrich Bury mit Kastorhut, unbekannter Maler, evtl. Selbstporträt um 1783 in Rom, oder [[Johann Erdmann Hummel]] um 1795]][[Datei:Bury Selbstbildnis@Goethe-Museum Frankfurt a.M.20170819.jpg|mini|Selbstbildnis, Düsseldorf 1782&amp;lt;ref&amp;gt;Manfred Pix: &amp;#039;&amp;#039;Friedrich Bury (1763–1823). Seit seiner Flucht 1799 aus Rom: Vom „Zweiten Fritz“ Goethes zum Porträtmaler zweier königlichen preußischen Schwestern.&amp;#039;&amp;#039; Philipp Schmidt (Hrsg.), 2023, ISBN 978-3-8770-7413-8, Buchdeckel hinten&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Friedrich „Fritz“ Bury&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[13. März]] [[1763]] in [[Hanau]]; † [[18. Mai]] [[1823]] in [[Aachen]]) war [[Hofmaler]] der Fürstenhöfe von [[Kassel]] und [[Brüssel]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Cite web |url=http://www.bury-kaiser.de/chronik_lang.htm |title=Familienchronik Bury von inzwischen gelöschter Seite www.bury-kaiser.de|access-date= |archive-url=https://web.archive.org/web/20170701185802/http://bury-kaiser.de/chronik_lang.htm |archive-date=2017-07-01 |url-status=dead }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Friedrich Bury Wilhelmine und Auguste von Preußen mit Marie Frederica.png|mini|Gruppenbildnis mit [[Wilhelmine von Preußen (1774–1837)]], der späteren Königin der Niederlande und ihrer Schwester [[Auguste von Preußen (1780–1841)]], Kurprinzessin von Hessen-Kassel, und deren Tochter [[Marie von Hessen-Kassel (1804–1888)]] von Bury]]&lt;br /&gt;
Friedrich Bury war der zweite Sohn des Hanauer Ziseleurs und Graveurs Jean Jacques Bury d.&amp;amp;nbsp;J., Gründer der Bijouterie-Manufaktur Bury, Lehrer an der [[Staatliche Zeichenakademie Hanau|Hanauer Zeichenakademie]] und seiner Ehefrau Catharina, geb. Tessonier, Tochter des Hanauer Seidenstrumpfwebers Jean Tessonier.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.deutsche-biographie.de/sfz7580.html Deutsche Biographie]&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war ein Enkel des [[Strassburg]]er Goldschmieds Johann-Jacob Bury d.&amp;amp;nbsp;Ä. Bury erhielt zunächst seine Ausbildung bei seinem Vater, sowie bei [[Anton Wilhelm Tischbein]] in Hanau,&amp;lt;ref&amp;gt;Manfred Pix: Friedrich Bury (1763-1823): Seit seiner Flucht 1799 aus Rom: Vom &amp;quot;Zweiten Fritz&amp;quot; Goethes zum Porträtmaler zweier königlichen preußischen Schwestern. Schmidt, Philipp; 2023, ISBN 978-3877074138, S. 552&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie ab 1780 an der [[Kunstakademie Düsseldorf]], wo er sich mit [[Johann Heinrich Lips]] anfreundete. Mit ihm ging der 19-jährige Bury 1782 zunächst für zwei Monate nach Hanau und dann weiter nach [[Rom]], [[Neapel]] und [[Oberitalien]], um die italienischen Meister zu studieren. Mit Lips wohnte er bei dem Maler [[Johann Heinrich Wilhelm Tischbein]], der mit weiteren deutschsprachigen Künstlern, darunter [[Heinrich Meyer (Maler)|Heinrich Meyer]] und [[Johann Georg Schütz]], in einer Art Wohngemeinschaft in der Via del Corso Nr. 18 lebte, heute als Museum &amp;#039;&amp;#039;[[Casa di Goethe]]&amp;#039;&amp;#039; bekannt, da [[Johann Wolfgang von Goethe]] über ein Jahr lang ebenfalls dort wohnte und arbeitete. Nach Goethes Abreise bewohnte Bury das ehemalige Tischbein-Atelier im zweiten Stock. Burys Vorbild war, leicht erkennbar, der Raffael-Lehrer [[Perugino]],&amp;lt;ref&amp;gt; Vgl. Briefe 26 bis 30 in Friedrich Bury: Briefe aus Italien an Goethe und Anna Amalia, Wallstein Verlag, Göttingen 2007, ISBN 978-3835301412&amp;lt;/ref&amp;gt; aber auch [[Fra Bartolommeo]] und [[Andrea Mantegna]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Goethe lernte er in Rom seine zweite Mentorin, die Herzogin [[Anna Amalia von Braunschweig-Wolfenbüttel|Anna Amalia von Sachsen-Weimar]] kennen. Im Auftrag seiner beiden Weimarer Mentoren fertigte Bury Kopien nach Meisterwerken an, jedoch nicht wie gewünscht des 15., sondern des 14. Jahrhunderts. Bury hatte Anna Amalia bis [[Venedig]] begleitet, wo Goethe bereits wartete. Es folgte eine gemeinsame Reise nach [[Padua]], [[Vicenza]], [[Verona]] und Ende Mai 1790 [[Mantua]]. Von dort kehrten Goethe und Anna Amalia nach Weimar zurück, Bury blieb.&amp;lt;ref&amp;gt;Friedrich Bury: Briefe aus Italien an Goethe und Anna Amalia S. 216&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im August 1787 notiert Goethe in einem Brief, den er später in sein Buch &amp;#039;&amp;#039;[[Italienische Reise]]&amp;#039;&amp;#039; aufnimmt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Die große Hitze, welche sich nach und nach steigerte und einer allzu raschen Tätigkeit Ziel und Maß gab, machte solche Räume angenehm und wünschenswert, wo man seine Zeit nützlich in Ruh&amp;#039; und Kühlung zubringen konnte. Die [[Sixtinische Kapelle]] gab hierzu die schönste Gelegenheit... da denn gerade zu jener Zeit Bury und Lips Aquarellkopien in der Sixtinischen Kapelle für Grafen [[Moritz von Fries|Fries]] zu fertigen hatten. Der Kustode ward gut bezahlt, er ließ uns durch die Hintertür neben dem Altar hinein, und wir hauseten darin nach Belieben. Es fehlte nicht an einiger Nahrung, und ich erinnere mich, ermüdet von großer Tageshitze, auf dem päpstlichen Stuhle einem Mittagschlaf nachgegeben zu haben. Sorgfältige Durchzeichnungen der unteren Köpfe und Figuren des Altarbildes, die man mit der Leiter erreichen konnte, wurden gefertigt, erst mit weißer Kreide auf schwarze Florrahmen, dann mit Rötel auf große Papierbogen durchgezeichnet.|[[Johann Wolfgang von Goethe|Goethe]]|[[Italienische Reise]], Bericht vom August 1787 [https://www.projekt-gutenberg.org/goethe/italien/ital2321.html]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ausbruch des [[Zweiter Koalitionskrieg|Zweiten Koalitionskriegs]] musste er 1799 Italien verlassen und kehrte nach Hanau zurück, dort schuf er zahlreiche Porträts seiner Verwandten, Bury und Roediger. Er versuchte zunächst in [[Weimar]] sich eine Existenz aufzubauen. Als dies scheiterte, ging er nach [[Kassel]] und [[Dresden]], bevor er sich in [[Berlin]] niederließ und unter anderem in die [[Gesetzlose Gesellschaft zu Berlin]] eintrat. Von 1811 bis 1823 war Bury Mitglied der [[Preußische Akademie der Künste|Preußischen Akademie der Künste]] und nahm fast regelmäßig an den Berliner Akademischen Kunstausstellungen teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Johann Erdmann Hummel Schachpartie.jpg|mini|Bury (zweiter von rechts) beim Schachspiel im Berliner [[Palais Marschall|Palais Voss]] um 1818]]&lt;br /&gt;
[[Datei:FriedrichBuryMalerS105.jpg|mini|Fritz Bury, Kupferstich von Johann Heinrich Lips, um 1806]]&lt;br /&gt;
Neben Porträts und Historienbildern schuf Friedrich Bury vor allem Kopien alter Meister als [[Aquarell]]e. Beispiele für seine Porträtmalerei sind die beiden Kreideporträts Goethes aus dem Jahr 1800: Zum einen &amp;#039;&amp;#039;Goethe als Theaterdirektor in Weimar&amp;#039;&amp;#039;, das ihm reichlich Spott seiner Zeitgenossen eintrug, zum anderen ein weiteres Porträt in Kreide (auf Karton), das von Goethe erworben wurde. Goethe hat Bury in seinem &amp;#039;&amp;#039;Winckelmann&amp;#039;&amp;#039; und in &amp;#039;&amp;#039;Kunst und Alterthum&amp;#039;&amp;#039; erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstellungen ==&lt;br /&gt;
* 2013: &amp;#039;&amp;#039;Der Maler Friedrich Bury (1763–1823). Goethes „zweiter Fritz“&amp;#039;&amp;#039;. [[Historisches Museum Hanau]], [[Schloss Philippsruhe]], Katalog.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Galerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=&amp;quot;5&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Friedrich Bury - Kurprinzessin Auguste die Sixtinische Madonna kopierend.jpg|[[Auguste von Preußen (1780–1841)|Kurprinzessin Auguste]] die [[Sixtinische Madonna]] kopierend&lt;br /&gt;
Bury Electress Augusta of Prussia.jpg|Auguste von Preußen (1780-1841)&lt;br /&gt;
Goethe2.jpg|Goethe und seine italienischen Freunde (um 1787)&lt;br /&gt;
JohannWolfgangVonGoethe FriedrichBury.jpg|Goethe (Kreidezeichnung, 1800)&lt;br /&gt;
Bury Portrait of Friederike Vohs (formerly identified as Christiane von Goethe) 02.jpg|[[Friederike Vohs]] (lange für [[Christiane Vulpius]] gehalten)&lt;br /&gt;
Countess Luise von Voss.jpg|Gräfin Luise von Voss (1810)&lt;br /&gt;
Scharnhorst (Hannover).jpg|Gerhard von Scharnhorst (um 1810)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{ADB|3|620|620|Buri, Friedrich|Carl Clauß|ADB:Bury, Friedrich}}&lt;br /&gt;
* {{ThiemeBecker |Autor=[[Alfred Peltzer]] |Lemma=Bury, Friedrich |Band=5|Seite=275 |SeiteEnde=276}}&lt;br /&gt;
* Karl Siebert: &amp;#039;&amp;#039;Hanauer Biographien aus drei Jahrhunderten.&amp;#039;&amp;#039; Hanauer Geschichtsverein, Hanau 1919 (= &amp;#039;&amp;#039;Hanauer Geschichtsblätter NF 3/4&amp;#039;&amp;#039;), S.&amp;amp;nbsp;22–24.&lt;br /&gt;
* {{NDB|3|57||Bury, Friedrich|[[Irmgard Wirth]]|117179337}}&lt;br /&gt;
* Irmgard Wirth: &amp;#039;&amp;#039;Berliner Malerei im 19. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;. Siedler Verlag, Berlin 1990, ISBN 3-572-10011-9, S. 142.&lt;br /&gt;
* {{AKL|15|293||Bury, Johann Friedrich|Peter H. Feist}}&lt;br /&gt;
* Museen der Stadt Hanau, Klassik Stiftung Weimar (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der Maler Friedrich Bury (1763‒1823). Goethes &amp;quot;zweiter Fritz&amp;quot;.&amp;#039;&amp;#039; Deutscher Kunstverlag, Berlin/München 2013, ISBN 978-3-422-07208-4.&lt;br /&gt;
* Manfred Pix: &amp;#039;&amp;#039;Friedrich Bury (1763‒1823). Seit seiner Flucht 1799 aus Rom: Vom „Zweiten Fritz“ Goethes zum Lehrer und Porträtmaler von zwei königlichen preußischen Schwestern. Eine Dokumentation in Wort und Bild.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Ph.C.W. Schmidt, Neustadt a. d. Aisch, ISBN 978-3-87707-413-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|117179337}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117179337|LCCN=n/2007/45689|VIAF=39707474}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bury, Friedrich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Porträtmaler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historienmaler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Preußischen Akademie der Künste]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1763]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1823]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Bury, Friedrich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Bury, Fritz (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Maler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=13. März 1763&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hanau]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=18. Mai 1823&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Aachen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Tfjt</name></author>
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