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	<title>Friedrich Behrens - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Friedrich_Behrens&amp;diff=190948&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dk1909: Klammern korrigiert</title>
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		<updated>2025-11-08T11:49:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klammern korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
[[Datei:WP Friedrich Behrens.jpg|mini|hochkant|Friedrich Behrens (1953)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Friedrich Franz Willi „Fritz“ Behrens&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[20. September]] [[1909]] in [[Rostock]]; † [[15. Juli]] [[1980]]&amp;lt;ref&amp;gt;Datum nach: Todesanzeige. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Neues Deutschland]]&amp;#039;&amp;#039;, 23. Juli 1980, S. 8; die Angaben nach anderen Quellen: gest. 16. Juli 1980, 19. Juli 1980 in [[Berlin]] sind anscheinend falsch.&amp;lt;/ref&amp;gt; in [[Zeuthen]] bei Berlin) war einer der führenden [[Wirtschaftswissenschaftler]] und einer der Hauptvertreter des [[Neues Ökonomisches System der Planung und Leitung|Neuen Ökonomischen Systems]] in der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]]. Er lehrte ab 1947 als Professor für [[Politische Ökonomie]] an der [[Universität Leipzig]] und von 1955 bis 1968 als Professor für Statistik an der [[Humboldt-Universität Berlin]]. Von 1955 bis 1957 leitete er das [[Zentralverwaltung für Statistik|Statistische Zentralamt]] der DDR und war zugleich Stellvertreter des Vorsitzenden der [[Staatliche Plankommission|Staatlichen Plankommission]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Friedrich Behrens wuchs als Sohn eines Seemanns und einer Hausfrau in Rostock auf. Nach dem Abschluss der Volksschule absolvierte er dort ab 1924 eine Ausbildung zum [[Maschinenbau]]er auf der [[Neptun-Werft]] und arbeitete ab 1928 als Maschinenassistent bei der [[Handelsmarine]]. Er war von 1924 bis 1928 Mitglied der [[Sozialistische Arbeiterjugend|Sozialistischen Arbeiterjugend]], ab 1924 Mitglied des [[Deutscher Metallarbeiter-Verband|Deutschen Metallarbeiterverbandes]], ab 1926 Mitglied der [[SPD]] und von 1929 bis 1931 Mitglied der Jungsozialistischen Vereinigung. Nachdem er sich per Begabtenprüfung an der Leipziger [[Heimvolkshochschule]] zum Studium qualifiziert hatte, studierte Behrens von 1931 bis 1935 [[Volkswirtschaftslehre]] und [[Statistik]] an der [[Universität Leipzig]]. Aus der SPD trat er 1931 aus und schloss sich einer linken Abspaltung an, der [[Sozialistische Arbeiterpartei Deutschlands (1931)|SAPD]]. Im Jahr 1932 wechselte er zur [[KPD]], die nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten 1933 verboten wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Arbeit &amp;#039;&amp;#039;Das Geldkapital in den Wechsellagen&amp;#039;&amp;#039; wurde Behrens 1935/36 in Leipzig zum &amp;#039;&amp;#039;Dr. rer. pol.&amp;#039;&amp;#039; in Volkswirtschaftslehre [[Promotion (Doktor)|promoviert]]. Danach arbeitete er als Hilfsreferent im [[Statistisches Reichsamt|Statistischen Reichsamt]] und wurde nach Beginn des Zweiten Weltkriegs 1939 zum [[Oberkommando der Wehrmacht]] dienstverpflichtet. Ah 1936 war er Mitglied im [[NS-Rechtswahrerbund]] und ab 1939 in der [[ Nationalsozialistische Volkswohlfahrt|Nationalsozialistischen Volkswohlfahrt]] (NSV). In den Jahren 1941 bis 1945 arbeitete er für das Statistische Zentralamt des [[Protektorat Böhmen und Mähren|Protektorats Böhmen und Mähren]] in [[Prag]], zugleich unterrichtete er Statistik an der dortigen [[Karl-Ferdinands-Universität|Deutschen Karls-Universität]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juli 1945 wurde er für die KPD in [[Zwickau]] zum Stadtrat für Volksbildung ernannt. Im Jahr 1946 wurde er mit einem Lehrauftrag für Statistik und Politische Ökonomie an die Universität Leipzig berufen und habilitierte sich dort mit der Schrift &amp;#039;&amp;#039;Alte und neue Probleme der Politischen Ökonomie. Eine theoretische und statistische Studie über die produktive Arbeit im Kapitalismus&amp;#039;&amp;#039;. Im Jahr darauf wurde er zum Professor mit vollem Lehrauftrag für Politische Ökonomie ernannt, zugleich wurde er Direktor des Instituts für Wirtschaftswissenschaften und Statistik sowie Gründungsdekan der [[Sozialwissenschaften|gesellschaftswissenschaftlichen]] Fakultät der Universität Leipzig. 1954 war er Mitbegründer und stellvertretender Direktor (unter [[Gunther Kohlmey]]) des Instituts für Wirtschaftswissenschaften der [[Akademie der Wissenschaften der DDR|Deutschen Akademie der Wissenschaften zu Berlin (Ost)]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1955 bis 1957 war Behrens Leiter der [[Zentralverwaltung für Statistik|Staatlichen Zentralverwaltung für Statistik]], stellvertretender Vorsitzender der [[Staatliche Plankommission|Staatlichen Plankommission]] (unter [[Bruno Leuschner (Politiker)|Bruno Leuschner]]) und in dieser Funktion auch Mitglied des [[Ministerrat der DDR|Ministerrates der DDR]]. Seine Kritik am [[Staatssozialismus|staatszentralistischen]] bürokratischen Führungsstil in der Wirtschaft, sein Konzept einer demokratischen sozialistischen Selbstverwaltung und seine Theorie vom Absterben der wirtschaftsorganisatorischen Funktion des Staates, formuliert im Buchmanuskript &amp;#039;&amp;#039;Zur ökonomischen Theorie und ökonomischen Politik in der Übergangsperiode&amp;#039;&amp;#039;, brachten ihm auf der 30. Tagung des [[Zentralkomitee]]s der SED den Vorwurf des [[Revisionismus]] ein. Im Jahr 1957 wurde er aller staatlichen Funktionen enthoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seitdem war er als Arbeitsgruppenleiter am Institut für Wirtschaftswissenschaften der [[Akademie der Wissenschaften]] tätig. Auf der Hochschulkonferenz der SED 1958 übte er öffentliche [[Selbstkritik]]. Nachdem er erneut Zweifel an der Reformierbarkeit des Staatssozialismus geäußert hatte, wurde er im Jahr 1968 vorzeitig emeritiert. Danach arbeitete er an Konzepten für [[Pluralismus (Politik)|Pluralismus]] und Selbstverwaltung im Sozialismus und befasste sich mit den Ursachen für das Scheitern der „sozialistischen Variante des Staatsmonopolismus“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Behrens wurde im Jahr 1954 mit dem [[Nationalpreis der DDR]] und 1964 mit dem [[Vaterländischer Verdienstorden|Vaterländischen Verdienstorden]] ausgezeichnet. 1979 verlieh ihm die Universität Leipzig die [[Ehrendoktor]]würde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://geschichte.archiv.uni-leipzig.de/ws/ehrenpromotionen.php |titel=Verzeichnis der Ehrenpromotionen |werk=geschichte.archiv.uni-leipzig.de |hrsg=Archiv der Universität Leipzig |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20201019231702/https://geschichte.archiv.uni-leipzig.de/ws/ehrenpromotionen.php |archiv-datum=2020-10-19 |abruf=2020-11-14 |kommentar=Ordnung nach Graduierungsjahr}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zur Methode der politischen Ökonomie. Ein Beitrag zur Geschichte der politischen Ökonomie&amp;#039;&amp;#039;. Akademie-Verlag, Berlin 1952.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ware, Wert und Wertgesetz. Kritik und selbstkritische Betrachtungen zur Werttheorie im Sozialismus&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1961.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Grundriß der Geschichte der politischen Ökonomie&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1962–1981.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ursachen, Merkmale und Perspektiven des neuen Modells der Leitung der sozialistischen Wirtschaft&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1966.&lt;br /&gt;
* H. Loschinski [Hrsg.]: &amp;#039;&amp;#039;Abschied von der sozialen Utopie&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1992.&lt;br /&gt;
* Günter Krause, Dieter Janke [Hrsg.]: &amp;#039;&amp;#039;Man kann nicht Marxist sein, ohne Utopist zu sein. Texte von und über Fritz Behrens&amp;#039;&amp;#039;. Hamburg 2010.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=friedrich-fritz-behrens|lemma=Behrens, Friedrich (Fritz)|autor=|band=1|idNum=185}}&lt;br /&gt;
* Lothar Kieslich: &amp;#039;&amp;#039;Kommunisten gegen Kommunisten. Die Intellektuellenpolitik der SED im Umfeld des XX. Parteitags der KPdSU und des Ungarn-Aufstands&amp;#039;&amp;#039;. Tectum-Verlag, Marburg 2000, S. 78–88; [https://books.google.de/books?id=ONtwFhkJaLMC&amp;amp;pg=PA78&amp;amp;lpg=PA79&amp;amp;dq=fritz+behrens+1980+juli&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=ipdv3vcbZ3&amp;amp;sig=8aU1FNu3ZFqG0_SkDt_gnyEyjdI&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=NO5CUq3KPKaW0AXFx4DICA#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false books.google.de]&lt;br /&gt;
* [[Thomas Kuczynski]]: F&amp;#039;&amp;#039;ritz Behrens und seine rätekommunistische Kritik sozialistischer Reform&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Wladislaw Hedeler]], [[Mario Keßler]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Reformen und Reformer im Kommunismus&amp;#039;&amp;#039; VSA:Verlag, Hamburg 2015, S. 36–52.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|122072006}}&lt;br /&gt;
* {{LBMV PPN|23219954X}}&lt;br /&gt;
* {{Deutsche Biographie |GND=122072006 |Name=Behrens, Fritz (eigentlich Friedrich Franz Willi Behrens) |NDB-online=1 |Autor=Till Düppe |Datum=2023-07-01}}&lt;br /&gt;
* {{CPL|Behrens_573}}&lt;br /&gt;
* Arndt Hopfmann: [https://www.rosalux.de/fileadmin/rls_uploads/pdfs/Utopie_kreativ/76/76_Hopfmann.pdf &amp;#039;&amp;#039;Fritz Behrens – ein Wissenschaftlerleben zwischen Aufbruch, Anpassung, innerem Widerstand und Resignation&amp;#039;&amp;#039;.] (PDF; 4 Seiten) rosalux.de, 1997.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=122072006|LCCN=n82081834|NDL=00519917|VIAF=64879930}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Behrens, Friedrich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ökonom (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Marxistischer Ökonom]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Statistiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Leipzig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Humboldt-Universität zu Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaftspolitiker (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitarbeiter (Akademie der Wissenschaften der DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Akademie der Wissenschaften der DDR]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Vaterländischen Verdienstordens in Silber]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Nationalpreises der DDR III. Klasse für Wissenschaft und Technik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Universität Leipzig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SAPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SED-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1909]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1980]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Behrens, Friedrich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Behrens, Friedrich Franz Willi (vollständiger Name); Behrens, Fritz&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Wirtschaftswissenschaftler, Hauptvertreter des Neuen Ökonomischen Systems in der DDR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=20. September 1909&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Rostock]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=15. Juli 1980&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Zeuthen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dk1909</name></author>
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