<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Friedrich_Basil</id>
	<title>Friedrich Basil - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Friedrich_Basil"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Friedrich_Basil&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-05T08:50:53Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Friedrich_Basil&amp;diff=1926094&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hardenacke: /* Literatur */ + wikilink</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Friedrich_Basil&amp;diff=1926094&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-09-29T15:54:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; + wikilink&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Gebr. Lützel - Friedrich Basil (vor 1912).jpg|mini|Friedrich Basil]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Friedrich Hans Basilius Basil&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Fritz Basil&amp;#039;&amp;#039;, eigentlich &amp;#039;&amp;#039;Friedrich Meyer&amp;#039;&amp;#039; (* [[16. Mai]] [[1862]] in [[Frankfurt (Oder)]]; † [[31. März]] [[1938]] in [[München]]) war ein deutscher [[Schauspieler]], [[Regisseur]] und Schauspiellehrer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Der [[Liste von evangelischen Pfarrerskindern|Pfarrerssohn]] hatte schon als Jugendlicher in Dorfscheunen Theater gespielt – als Laie in zum Teil selbst verfassten Stücken. In [[Eberhard Karls Universität Tübingen|Tübingen]], [[Ludwig-Maximilians-Universität München|München]] und [[Humboldt-Universität zu Berlin|Berlin]] studierte er Philosophie, begann sich aber seit seinem siebten Semester mehr und mehr professionell der Schauspielerei zu widmen. Während seines Studiums wurde er 1883 Mitglied der [[Schwarze Verbindung|schwarzen Verbindung]] Derendingia (seit 1897 [[Tübinger Burschenschaft Derendingia]]).&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Mitglieder-Verzeichnis der Burschenschaft Derendingia zu Tübingen.&amp;#039;&amp;#039; Oktober 1933, S. 20.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Willy Nolte]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Burschenschafter-Stammrolle. Verzeichnis der Mitglieder der Deutschen Burschenschaft nach dem Stande vom Sommer-Semester 1934.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1934, S. 20.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine erste Rolle wurde der Guido in dem [[Johann Anton Leisewitz|Leisewitz]]-Trauerspiel „Julius von Tarent“ im &amp;#039;&amp;#039;Theaterverein Heinrich Laube&amp;#039;&amp;#039; in Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Semesterferien im Sommer 1886 setzte er seine Laufbahn als Schauspielprofi am Kurtheater von [[Hitzacker]] fort, nahm anschließend kurzfristig Schauspielunterricht beim Königl. Hofschauspieler [[Heinrich Oberländer (Schauspieler)|Heinrich Oberländer]] und trat schließlich am 1. Oktober 1886 am [[Theater Lübeck]] sein erstes Festengagement an. Sein Debütpart wurde der Marquis Posa in [[Friedrich Schiller|Schillers]] [[Don Karlos (Schiller)|Don Carlos]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Jahr wechselte Basil ans [[Oldenburgisches Staatstheater|Hoftheater]] von [[Oldenburg (Oldenburg)|Oldenburg]], ehe er 1889 in die deutsche Hauptstadt zurückkehrte, um einer Verpflichtung an das [[Berliner Theater]] nachzukommen. Seinen vielbeachteten Einstand gab er dort als Recke Siegfried in [[Die Nibelungen (Hebbel)|Die Nibelungen]]. Der Dichter, (Reise-)Journalist, Buchautor und Kritiker [[Eugen Zabel]] bemerkte zu Basils Leistung: „B.ist trotz seiner Jugend ein technisch wohldurchgebildeter Künstler, die Hauptsache bleibt aber, daß er von gewinnender Frische und Natürlichkeit der Empfindung ist, auf die sich noch gar kein Theaterstaub gelegt hat.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;Eisenberg&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Ludwig Eisenberg&amp;#039;s Großes Biographisches Lexikon der deutschen Bühne im XIX. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; List, Leipzig 1903, S. 51.&amp;lt;/ref&amp;gt; Und: „In jedem Falle ist B., wie die Franzosen zu sagen pflegen: &amp;#039;Ein trouvaille&amp;#039;, auch in der Erscheinung, die sich mit unseren Begriffen jugendlich deutschen Heldentums deckt“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Eisenberg&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben Heldenrollen deckte Basil überdies das humoristische Fach ab, auch seit seinem Wechsel an das [[Deutsches Theater Berlin|Deutsche Theater Berlin]] im Jahr 1891, wo er mit dem Bitaud in &amp;#039;&amp;#039;Die Eine weint, die Andere lacht&amp;#039;&amp;#039; seinen Einstand gab. Wenig später sah man ihn auch als &amp;#039;&amp;#039;Der Erbförster&amp;#039;&amp;#039; im gleichnamigen Stück von [[Otto Ludwig]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1894 folgte Basil einem Ruf an das &amp;#039;&amp;#039;Hoftheater&amp;#039;&amp;#039; nach München, wo er als Klosterbruder in [[Lessing]]s [[Nathan der Weise]] debütierte. München wurde fortan, bis zu seinem Tode 44 Jahre später, seine neue Heimat. An dieser Spielstätte nahm Basils Karriere beträchtlich an Fahrt auf; er verkörperte den Gangl Dötsch in „Der Roßdieb von Fünsing“ und den Winkelmann in „Die Schmetterlingsschlacht“, aber auch den Claudius im [[Hamlet]] und den [[Egmont (Goethe)|Egmont]] im gleichnamigen [[Johann Wolfgang von Goethe|Goethe]]-Stück. Weitere Hoftheater-Rollen waren u. a. der Kröger in „Jugend von heute“ und der Benedikt in [[Shakespeare]]s [[Viel Lärm um nichts]]. Gelegentlich konnte er auch sein Können als Sänger unter Beweis stellen, vor allem in [[Faust. Eine Tragödie|Faust I]] wie in [[Faust. Der Tragödie zweiter Teil|Faust II]].&lt;br /&gt;
Im Mai 1896 wurde er am Hoftheater auch als Regisseur eingesetzt; seitdem war Fritz Basil an dieser Spielstätte – nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] Teil der &amp;#039;&amp;#039;Bayerischen Staatstheater&amp;#039;&amp;#039; – in beiden Berufsfeldern gleichermaßen tätig.&lt;br /&gt;
[[Datei:Schauspieler des Theaterstücks Die Kaiserschlacht bei Ampfing von Fritz Hacker im Jahr 1922 in der Gruppe.jpg|mini|Gruppenfoto des Ensembles 1922. Basil in der Rolle des König Ludwig.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1922 übernahm er auf Bestreben des Autors Fritz Hacker Regie und Hauptrolle in der Uraufführung des [[Ampfing]]er Bühnenfestspiels [[1322 – Die Schlacht bei Ampfing]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Die Kaiserschlacht bei Ampfing am 28. September 1922, ihr Anlass, ihr Verlauf, ihre Folgen – Festschrift für die 600-jahrfeier der Schlacht bei Ampfing 1922 von Fritz Hacker&amp;#039;&amp;#039;, Fritz Hacker, Mühldorf, 1922&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Basils Ausflüge zum Film waren sehr sporadischer Natur. Man sah ihn vor allem zu Beginn der Weimarer Republik, Anfang der 1920er Jahre, in einigen minder wichtigen Kinoproduktionen Münchner Firmen unter heimischen Regisseuren wie Hans Oberländer und [[Franz Seitz senior]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Basil – inzwischen längst zum [[Kammerschauspieler]] ernannt und in der Position eines Oberspielleiters – 70 Jahre alt wurde, wurde ihm zu Ehren eine Festvorstellung von Shakespeares [[Was ihr wollt]] aufgeführt, in der Basil den Junker Tobias spielte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein jüngerer Bruder war der Opernsänger und Schauspieler [[Hans Basil]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Basil als Schauspiellehrer ==&lt;br /&gt;
Basil hat, vor allem zur Zeit der [[Weimarer Republik]], eine Reihe von Schauspielern ausgebildet, darunter [[Heinz Klingenberg (Schauspieler)|Heinz Klingenberg]], [[Hedda Forsten]], [[Iwa Raffay]] und, als berühmtesten von allen, [[Heinz Rühmann]]. Auch der Schriftsteller [[Frank Wedekind]] nahm dort Schauspielunterricht. Wenige Monate nach Rühmann (1919) unterwies Basil auch einen Nachwuchspolitiker in Mimik, Gestik und Rhetorik: [[Adolf Hitler]]. Bald darauf angefertigte Fotografien mit dem nachmaligen „Führer“ dienten dem jungen und als politischen Redner noch weitgehend unerfahrenen NS-Agitator zur Einstudierung bestimmter dramatischer, ganz auf äußere Wirkung hin ausgerichteter Posen bei seinen flammenden Reden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmografie ==&lt;br /&gt;
* 1920: Yama, die Gottheit des Todes &lt;br /&gt;
* 1920: Richtet nicht&lt;br /&gt;
* 1920: Dämon Weib&lt;br /&gt;
* 1921: Der Dolchstoß&lt;br /&gt;
* 1924: Der Weg zu Gott&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachlass ==&lt;br /&gt;
Der schriftliche [[Nachlass]] von Friedrich Basil liegt im [[Literaturarchiv]] der [[Monacensia|Monacensia im Hildebrandhaus]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://kalliope-verbund.info/DE-611-BF-24538 |titel=Kalliope {{!}} Verbundkatalog für Archiv- und archivähnliche Bestände und nationales Nachweisinstrument für Nachlässe und Autographen |abruf=2024-03-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ludwig Eisenberg&amp;#039;s Großes Biographisches Lexikon der deutschen Bühne im XIX. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;. List, Leipzig 1903, [https://daten.digitale-sammlungen.de/~db/0006/bsb00067974/images/index.html?id=00067974&amp;amp;fip=xdsydeayaewqewqewqxdsydxdsydqrsxs&amp;amp;no=6&amp;amp;seite=71 S. 51 f.]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Deutsches Bühnen-Jahrbuch&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 44, 1933, {{ISSN|0070-4431}}, S. 85.&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Kosch]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutsches Theater-Lexikon. Biographisches und bibliographisches Handbuch&amp;#039;&amp;#039;, Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Hurka – Pallenberg&amp;#039;&amp;#039;, Kleinmayr, Klagenfurt u. a. &amp;lt;!--,  1954–  .--&amp;gt;1960, S. 1454: &amp;#039;&amp;#039;Friedrich Meyer&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* Helge Dvorak: &amp;#039;&amp;#039;[[Biographisches Lexikon der Deutschen Burschenschaft]]&amp;#039;&amp;#039;, Band II: &amp;#039;&amp;#039;Künstler&amp;#039;&amp;#039;, Winter, Heidelberg 2018, ISBN 978-3-8253-6813-5, S. 38–39.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm1932933}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116076666|VIAF=64748605}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Basil, Friedrich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stummfilmschauspieler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmschauspieler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theaterregisseur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kammerschauspieler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pseudonym]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burschenschafter (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schauspiellehrer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1862]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1938]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Basil, Friedrich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Basil, Friedrich Hans Basilius (vollständiger Name); Basil, Fritz; Meyer, Friedrich (wirklicher Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Theaterschauspieler, -regisseur und Schauspiellehrer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=16. Mai 1862&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Frankfurt an der Oder]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=31. März 1938&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[München]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hardenacke</name></author>
	</entry>
</feed>