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	<title>Friedrich August Heiden - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Uncle Silver: /* Politisierung und Leben vor dem Zweiten Weltkrieg */</title>
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		<updated>2022-10-13T17:31:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Politisierung und Leben vor dem Zweiten Weltkrieg&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Friedrich August Heiden&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[12. Mai]] [[1887]] in [[Breitenborn (Gründau)|Breitenborn A. W.]], Kreis Gelnhausen; † [[22. August]] [[1954]] in [[Weißwasser/Oberlausitz|Weißwasser]]) war ein deutscher [[Politiker]] ([[SPD]], [[KPD]], [[SED]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft ==&lt;br /&gt;
Heiden wurde als Sohn des Glasmachers Friedrich Heiden und seiner Frau Klara im damaligen Breitenborn A. W. im [[Büdinger Wald]] geboren. Von 1893 bis 1901 war er Volksschüler, arbeitete zusätzlich nachts in der Glashütte von [[Friedrich Siemens]] in [[Neusattl]] in [[Böhmen]]. Nach seiner Schulzeit arbeitete er 14-jährig zunächst als Einträger in [[Bischofswerda]]. Ab 1904 engagierte er sich politisch als Mitglied der SPD und der [[Zentralverband der Glasarbeiter und -arbeiterinnen Deutschlands|Gewerkschaft der Glasarbeiter]]. In der Folge arbeitete er in verschiedenen Glaswerken in [[Dresden]], [[Döbern]] und [[Weißwasser/Oberlausitz|Weißwasser]] als Kolbenmacher oder Gehilfe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politisierung und Leben vor dem Zweiten Weltkrieg ==&lt;br /&gt;
Heiden trat seinen Kriegsdienst als Unausgebildeter in [[Glogau]] an und wurde für drei Monate ohne Waffe in Frankreich eingesetzt. Am 3.&amp;amp;nbsp;Januar 1920 heiratete er Anni Heiden, die ihn gemeinsam mit Veronika Ingelöf fortan bei seiner politischen Arbeit unterstützte. Nach dem siebenmonatigen Besuch der [[Reichsparteischule (SPD)|sozialdemokratischen Parteischule]] in [[Berlin]] wurden ihm Parteifunktionen u. a. als Unterbezirkssekretär übertragen, in deren Rahmen er sich mit Agitation und theoretischen Fragen beschäftigte. So erschien Ende 1923 in der Arbeiterdruckerei [[Görlitz]] seine Broschüre &amp;#039;&amp;#039;Vom Urkommunismus zum Weltkonzern&amp;#039;&amp;#039;. Heiden war in dieser Zeit außerdem als Gemeindevertreter und [[Schöffe (ehrenamtlicher Richter)|Schöffe]] tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1924 trat Heiden der KPD und dem [[Roter Frontkämpferbund|Rotfrontkämpferbund]] (RFB) bei. Nach dessen Auflösung 1929 erwarb er die Instrumente der örtlichen RFB-Musikkapelle und erhielt sie in Form der &amp;#039;&amp;#039;Spielvereinigung „Martina“&amp;#039;&amp;#039;. Vom 1. September 1928 bis 10. März 1933 war er Gauleiter des von [[Hugo Gräf]] geführten [[Internationaler Bund der Opfer des Krieges und der Arbeit|Internationalen Bundes der Opfer des Krieges und der Arbeit]] in Breslau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Machtergreifung]] durch die [[NSDAP]] wurde Heiden von April bis August 1933 im Gefängnis [[Świdnica|Schweidnitz]] und im [[KZ Breslau-Dürrgoy]] inhaftiert. Nachdem er sich danach mit Gelegenheitsarbeiten durchgeschlagen hatte, übersiedelte er 1936 nach [[Weißwasser/Oberlausitz|Weißwasser]]. Dort arbeitete er als Buchführer und später als Glasarbeiter in den [[Vereinigte Lausitzer Glaswerke|Vereinigten Lausitzer Glaswerken]]. Nach dem [[Attentat vom 20. Juli 1944|Hitler-Attentat vom 20. Juli 1944]] wurde auch Heiden für 14 Tage im [[KZ Groß-Rosen]] inhaftiert. Als zum [[Volkssturm]] Eingezogener tat er keine Stunde Dienst an der Waffe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirken nach 1945 ==&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende wurde Heiden am 11. Mai 1945 unter Bürgermeister [[Karl Ingelöf]] gemeinsam mit [[Max Schmidt (Weißwasser)|Max Schmidt]], [[Friedrich Greiner]] und [[Hugo Rösner]] Stadtrat von Weißwasser und am 5. Juni auch Mitglied der örtlichen KPD-Leitung. Nach der [[Zwangsvereinigung von SPD und KPD zur SED|Vereinigung]] von SPD und KPD in der [[Sowjetische Besatzungszone|sowjetischen Besatzungszone]] im Frühjahr 1946 wurde er SED-Mitglied. Am 6. August 1945 wurde Heiden als Landrat des [[Landkreis Rothenburg (Ob. Laus.)|Kreises Weißwasser]] eingesetzt. Zur Sicherstellung der Kontrolle der SED über das Schulwesen war er auch zuständig für die Aus- und Weiterbildung von jungen Arbeitern zu [[Neulehrer]]n. Nach den Kreis- und Landtagswahlen vom Oktober 1946 und der Gebietserweiterung um den westlich der [[Oder-Neiße-Grenze|Neiße]] gelegenen Teil des [[Landkreis Görlitz (Schlesien)|Kreises Görlitz]] war Heiden auch Landrat des neuen [[Landkreis Weißwasser-Görlitz|Landkreises Weißwasser-Görlitz]]. 1947 wurde Heiden Präsident der Landeskammer für Finanzen bei der Landesverwaltung in Dresden und 1949 Vorsitzender des [[Verband landwirtschaftlicher Genossenschaften|Verbandes landwirtschaftlicher Genossenschaften]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Herzinfarkt 1952 wurde er Invalidenrentner und kehrte nach Weißwasser zurück, wo er starb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zur Geschichte der SED im Kreis Weißwasser&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Wegbereiter – aus dem Leben antifaschistischer Widerstandskämpfer des Kreises Weißwasser&amp;#039;&amp;#039;, Teil (1), Weißwasser 1988, Hrsg. Kommission  zur Erforschung der Geschichte der örtlichen Arbeiterbewegung und Traditionskommission der Kreisleitung Weißwasser der SED&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.lr-online.de/regionen/weisswasser/Zahlreiche-Betriebe-in-der-Region-Weisswasser-enteignet;art13826,2496670,B?bn=1250416 Bild von Friedrich August Heiden] in der Online-Ausgabe der ([[Lausitzer Rundschau]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1205982361|VIAF=9183158369781101460007}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Heiden, Friedrich August}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landrat (Sachsen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SED-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Breslau-Dürrgoy]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rotfrontkämpfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer der NS-Justiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kommunistischer Widerstand gegen den Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Weißwasser/Oberlausitz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgeordneter der Volkskammer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1887]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1954]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Heiden, Friedrich August&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Sozialdemokrat, Kommunist, Politiker der DDR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=12. Mai 1887&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Breitenborn (Gründau)|Breitenborn]], Hessen&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=22. August 1954&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Weißwasser/Oberlausitz]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Uncle Silver</name></author>
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