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	<title>Friedrich August Hackmann - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-27T23:32:34Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Friedrich_August_Hackmann&amp;diff=1128313&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Onkelkoeln: Stil</title>
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		<updated>2024-03-30T05:08:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Stil&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Hackmann.Titelvignette.jpg|mini|[[Vignette|Titelvignette]] von &amp;#039;&amp;#039;Reineke de Vos mit dem Koker&amp;#039;&amp;#039;, erschienen 1711]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Friedrich August Hackmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hackemann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) (* [[14. November]] [[1670]] in [[Bad Gandersheim|Gandersheim]]; † [[7. Januar]] [[1742]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://leibniz.uni-goettingen.de/persons/view/371 Personen- und Korrespondenz-Datenbank der Leibniz-Edition]&amp;lt;/ref&amp;gt; in [[Wien]]) war ein deutscher Rechtswissenschaftler. Er wurde in den Jahren 1709 und 1711 bekannt durch die Wiederentdeckung der niederdeutschen Fassung des [[Reineke Fuchs]]; seine Ausgabe &amp;#039;&amp;#039;Reineke de Vos mit dem Koker&amp;#039;&amp;#039; (1711) gilt als maßgeblich für [[Johann Christoph Gottsched|Gottscheds]] Prosafassung des &amp;#039;&amp;#039;Reineke der Fuchs&amp;#039;&amp;#039;, erschienen im Jahre 1752.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Friedrich August Hackmann war der Sohn des Gandersheimer [[Superintendent|Generalsuperintendenten]] [[Johann Hackemann]]. Um 1709 war er ordentlicher Professor der [[Universität Helmstedt]], wo er Vorlesungen hielt über den Reineke Fuchs. Da er seine Lektionen mit spöttischen Anspielungen auf hochgestellte Persönlichkeiten und das Christentum versah, erhielt er Vorlesungsverbot und wurde mit dem &amp;#039;&amp;#039;[[Consilium abeundi]]&amp;#039;&amp;#039; belegt, das heißt, er musste die Stadt verlassen. Hackmann verließ [[Helmstedt]] in aller Stille und wurde katholisch. Als er später beim preußischen Hof um Unterstützung nachsuchte, kehrte er auf dessen Veranlassung zum reformierten Glauben zurück. Im Jahre 1729 wurde er in [[Halle (Saale)|Halle]] Professor der Rechte und [[Geheimer Rat|Geheimrat]]. Da er darauf bestand, dort nicht nur juristische, sondern auch [[Deismus|deistische]] Vorlesungen zu halten, musste er auf Befehl des preußischen Hofes und unter der Strafandrohung des [[Stäupen]]s Halle umgehend verlassen. 1734 ging er nach [[Wien]] und wurde wieder katholisch. Er starb im Januar 1742 in Wien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein häufiger [[Konversion (Religion)|Konfessionswechsel]] führte zu der unter seinen Zeitgenossen kursierenden Formulierung, seine Religion sei von gutem Tuch gewesen, weil sie sich so oft habe wenden lassen.&amp;lt;ref&amp;gt;Nach Jakob Franck, in: ADB, Bd. 10, S. 297&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &amp;#039;&amp;#039;Reineke de Vos mit dem Koker&amp;#039;&amp;#039; ==&lt;br /&gt;
Im Jahre 1711 gab Hackmann in [[Wolfenbüttel]] den niederdeutschen &amp;#039;&amp;#039;Reineke de Vos&amp;#039;&amp;#039; heraus, dem er ein bislang unbekanntes Gedicht, betitelt &amp;#039;&amp;#039;Koker&amp;#039;&amp;#039; (Köcher) anhängte, das aus Sinnsprüchen und Sprichwörtern besteht. Die Besonderheit dieses Gedichts besteht in der Anlage seiner Reime: Die einzelnen Sprüche werden als Zweizeiler mit den jeweils vorhergehenden und nachfolgenden durch [[Kreuzreim]] so verzahnt, dass sie eine Kette bilden, die im Titel bildhaft als Pfeile in einem Köcher gedeutet wird. Unklar blieb, ob Hackmann der Verfasser dieses Gedichts war oder lediglich der Wiederentdecker eines alten mundartlichen Textes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3937733701|Seite=95 f}}&lt;br /&gt;
*{{ADB|10|297|298|Hackmann, Friedrich August|[[Jakob Franck]]|ADB:Hackmann, Friedrich August}}&lt;br /&gt;
*[[Paul Zimmermann (Historiker)|Paul Zimmermann]]: &amp;#039;&amp;#039;Friedrich August Hackmann, insbesondere in seinem Verhältnisse zu Leibniz und zu der Universität Helmstedt&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch des Geschichtsvereins für das Herzogtum Braunschweig&amp;#039;&amp;#039;, Band 2, 1903, S. 81–115&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
*[http://stabikat.de/MAT=/NOMAT=T/MAT=/NOMAT=T/CLK?IKT=1004&amp;amp;TRM=Hackmann,Friedrich+August Literaturliste im Online-Katalog] der [[Staatsbibliothek zu Berlin]]&lt;br /&gt;
* {{CPH}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116354313|VIAF=88887734}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hackmann, Friedrich August}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtswissenschaftler (18. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur des Barock]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1670]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1742]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hackmann, Friedrich August&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Hackemann, Friedrich August&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Rechtswissenschaftler und Wiederentdecker der niederdeutschen Fassung des Reineke Fuchs&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=14. November 1670&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bad Gandersheim]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=7. Januar 1742&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Onkelkoeln</name></author>
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