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	<title>Friedrich Auerbach - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-21T06:45:11Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Friedrich_Auerbach&amp;diff=1238471&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Georg Longino: Foto vom Grabdenkmal ergänzt</title>
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		<updated>2025-06-27T09:05:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Foto vom Grabdenkmal ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Friedrich Auerbach ca1922.jpg|miniatur|F. Auerbach in Berlin um 1922]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Friedrich Auerbach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[23. August]] [[1870]] in [[Breslau]]; † [[4. August]] [[1925]] in [[Berlin]]) war ein deutscher [[Chemiker]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Er war ein Sohn von [[Leopold Auerbach (Mediziner)|Leopold Auerbach]] und besuchte wie sein älterer Bruder, [[Felix Auerbach]], das [[Maria-Magdalenen-Gymnasium]] in Breslau, das er 1888 mit dem [[Abitur]] verließ. Durch seinen Vater, der zu Hause ein eigenes Labor unterhielt und engen Kontakt zu dem [[Physiologe]]n [[Wilhelm Roux]] und dem [[Botaniker]] [[Ferdinand Cohn]] pflegte, war der berufliche Weg auch für Sohn Friedrich vorgezeichnet.&lt;br /&gt;
Fritz, wie er auch genannt wurde, studierte Chemie, [[Physik]] und [[Mathematik]] zunächst in [[Universität Leipzig|Leipzig]] bei [[Johannes Wislicenus]] und [[Wilhelm Ostwald]], dann in seiner Heimatstadt [[Universität Breslau|Breslau]], wo er unter [[Albert Ladenburg]] sein Studium beendete. 1893 [[promoviert]]e er [[summa cum laude]] mit der Arbeit &amp;#039;&amp;#039;Über ein neues Kollidin und eine neue Pipecolincarbonsäure&amp;#039;&amp;#039;. Von seiner Mutter, einer Pianistin, hatte er die Liebe zur Musik geerbt, die ihn sein Leben lang begleitet hat. Schon in jungen Jahren war er ein eifriger [[Cello]]-Spieler. Auerbach heiratete 1897 Selma Sachs; der Ehe entstammte eine Tochter: [[Charlotte Auerbach]]&amp;lt;ref&amp;gt;[[Lothar Jaenicke]]: {{Webarchiv|url=https://www.biospektrum.de/blatt/d_bs_pdf%26_id%3D934639 |wayback=20160303171954 |text=&amp;#039;&amp;#039;Charlotte Auerbach. 14. Mai 1899 (Krefeld)–17. März 1994 (Edinburgh). „Mutter der chemischen Mutagenese“&amp;#039;&amp;#039;}}. In: &amp;#039;&amp;#039;BIOspektrum&amp;#039;&amp;#039;. 11. Jahrgang, 4/05, S. 404–406&amp;lt;/ref&amp;gt;  emigrierte 1933 nach England, wo sie 1959 in [[Universität Edinburgh|Edinburgh]] eine Professur für Biologie erhielt. Als anerkannte [[Genetik]]erin wird sie „Mutter der chemischen [[Mutagenese]]“ genannt. Friedrich Auerbach starb mit 54 Jahren an einem Herzleiden und wurde auf dem [[Jüdischer Friedhof Berlin-Weißensee|Jüdischen Friedhof Berlin-Weißensee]] beigesetzt (Feld Q 4).&lt;br /&gt;
[[Datei:Auerbach Friedrich Grab.jpg|mini|Grabstelle auf dem Jüdischen Friedhof Berlin-Weißensee]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirken ==&lt;br /&gt;
Nach einem Jahr als Privatsekretär bei Albert Ladenburg erhielt Auerbach 1894 eine Anstellung als Betriebsleiter bei einer [[Kaliumhexacyanidoferrat(II)|Blaukali]]-Fabrik (Blaukali = Ferrocyankalium) in [[Edenkoben]] (Pfalz). 1898 wechselte Auerbach als Betriebsleiter zu einer Blaukali-Fabrik in [[Krefeld]]. 1903 kehrte er nach Breslau zurück und arbeitete bis 1904 im physikalisch-chemischen [[Laboratorium]] des fast gleichaltrigen [[Richard Abegg]], Professor an der [[Technische Hochschule Breslau|Technischen Hochschule Breslau]]. Mit seiner Arbeit &amp;#039;&amp;#039;[[Borsäure]] und [[arsen]]ige Säure, eine Studie über Komplexbildung&amp;#039;&amp;#039; stellte er schon nach einem Jahr seine wissenschaftlichen Fähigkeiten wieder unter Beweis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Theodor Paul, Direktor der Naturwissenschaftlichen Abteilung des Kaiserlichen Gesundheitsamtes in Berlin (ab 1918 Reichsgesundheitsamt), promovierter [[Pharmakologe]] und [[Arzt]], der die Bedeutung der physikalisch-chemischen Methoden für seine Aufgaben erkannt hatte, wurde auf Auerbach aufmerksam und holte ihn 1904 in die [[Reichshauptstadt]]. Der &amp;#039;&amp;#039;Zustand des [[Schwefelwasserstoff]]s in [[Mineralquellen]]&amp;#039;&amp;#039; war dort eine seiner ersten Arbeiten. 1907 erhielt er einen Ruf an die [[Universität Zürich]], wo er die Nachfolge von [[Georg Lunge]] antreten sollte; doch Auerbach lehnte ab. Bis zu seinem Tod im Jahre 1925 erschienen die Ergebnisse seiner Tätigkeit – auch zusammen mit anderen Wissenschaftlern – in den entsprechenden Jahrgängen der &amp;#039;&amp;#039;Arbeiten aus dem Kaiserlichen Gesundheitsamte&amp;#039;&amp;#039; (ab 1918 Reichsgesundheitsamt). Dazu gehören verschiedene Untersuchungen über [[Formaldehyd]], über die &amp;#039;&amp;#039;[[Alkalität]] natürlicher [[kohlensäure]]haltiger Wässer und Säfte&amp;#039;&amp;#039;, über &amp;#039;&amp;#039;[[Bleivergiftung]]en&amp;#039;&amp;#039; sowie über &amp;#039;&amp;#039;Nachweis und Bestimmung von [[Ameisensäure]]&amp;#039;&amp;#039;. Eine der letzten Arbeiten, an denen er maßgeblich beteiligt war, heißt &amp;#039;&amp;#039;Zur Theorie und Praxis der elektrometrischen Säuretitration&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seinen freien Stunden arbeitete Auerbach an dem Handbuch der [[Anorganische Chemie|anorganischen Chemie]], zu dem ihn Abegg 1908 als Mit[[herausgeber]] gewonnen hatte. Nach dem frühen Tod von Abegg im Jahre 1910 führte Auerbach die Redaktionsarbeit alleine weiter. Die Jahre des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] und die Jahre danach erschwerten ihm diese Aufgabe sehr. Trotz großer Anstrengungen erlebte auch er nicht die Vollendung des vier Bände umfassenden Werkes. Der [[Nobelpreisträger]] [[Fritz Haber]] sagte über Friedrich Auerbach bei einer Tagung der [[Deutsche Chemische Gesellschaft|Deutschen Chemischen Gesellschaft]]: „Auerbach gleiche einem Manne, der einen schwer bezwingbaren Berg erstiegen habe, den wir alle vor uns gesehen hätten, den zu erklimmen aber niemand den Mut und die Ausdauer gehabt hätte.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zustand des Schwefelwasserstoffs in Mineralquellen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für physikalische Chemie.&amp;#039;&amp;#039; Band 49, 1904, S. 217&lt;br /&gt;
* [[Richard Abegg]], Friedrich Auerbach: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der anorganischen Chemie.&amp;#039;&amp;#039; 4 Bände. Leipzig 1908&lt;br /&gt;
* Friedrich Auerbach, Emma Bodländer: &amp;#039;&amp;#039;Zur Bestimmung von Glucose durch Oxydation mit Jod.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Angewandte Chemie.&amp;#039;&amp;#039; Band 36, 1923, S. 602–607. {{DOI|10.1002/ange.19230367703}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Theorie und Praxis der elektrometrischen Säuretitration.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für physikalische Chemie.&amp;#039;&amp;#039; Band 110, 1924, S. 65&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|1|433|434|Auerbach, Friedrich|Berthold Peter Anft|117669032}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Deutsche Biographische Enzyklopädie]]&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 1&lt;br /&gt;
* M. Mugdan: &amp;#039;&amp;#039;Friedrich Auerbach&amp;#039;&amp;#039;, Obituary, In: &amp;#039;&amp;#039;Berichte der deutschen chemischen Gesellschaft&amp;#039;&amp;#039; (A and B Series) Jahrgang 60, Nr. 7, 1927, S. A141-A152&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Oberregierungsrat Dr. Friedrich Auerbach.&amp;#039;&amp;#039; Personalakte im Bundesarchiv: R 86 / 71 Reichsgesundheitsamt, Band 9&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|117669032}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117669032|LCCN=n2021048190|VIAF=30319642}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Auerbach, Friedrich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemiker (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1870]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1925]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Auerbach, Friedrich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Chemiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=23. August 1870&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Breslau]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=4. August 1925&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Georg Longino</name></author>
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