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	<title>Friedrich Albin Hoffmann - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T13:03:43Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;BergwachtBern: Kategorie:Hochschullehrer (Kaiserliche Universität Dorpat)</title>
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		<updated>2024-07-16T09:57:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Hochschullehrer_(Kaiserliche_Universit%C3%A4t_Dorpat)&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Hochschullehrer (Kaiserliche Universität Dorpat) (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Hochschullehrer (Kaiserliche Universität Dorpat)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Friedrich Albin Hoffmann.jpg|miniatur|Friedrich Hoffmann]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Friedrich Albin Hoffmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[13. November]] [[1843]] in [[Ruhrort]]; † [[13. November]] [[1924]] in [[Leipzig]]) war ein deutscher [[Anatomie|Anatom]] und [[Internist]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Der Sohn eines [[Baumeister]]s studierte von 1864 bis 1869 [[Medizin]] in [[Berlin]], [[Tübingen]] und [[Würzburg]]. Nach seiner [[Promotion (Doktor)|Promotion]] 1868 arbeitete er als [[Assistenzarzt]] bei [[Friedrich Theodor von Frerichs]] an der Ersten Medizinischen Klinik der [[Humboldt-Universität zu Berlin|Universität Berlin]]. Nach der Teilnahme am [[Deutsch-Französischer Krieg|Deutsch-Französischen Krieg]] 1870/71 [[Habilitation|habilitierte]] er sich 1872 für Spezielle [[Pathologie]] und [[Therapie]]. 1874 wurde er an die [[Universität Tartu|Universität Dorpat]] berufen. 1877 leitete er im [[Russisch-Osmanischer Krieg (1877–1878)|Russisch-Türkischen Krieg]] eine Sanitätsabteilung und wurde zum [[Wirklicher Staatsrat (Russland)|Wirklichen Staatsrat]] ernannt. 1886 wechselte er als [[Lehrstuhl|Ordinarius]] nach Leipzig, wo er bis 1920 als Nachfolger [[Adolf von Strümpell]]s auch Direktor der [[Universitätsklinikum Leipzig|Medizinischen Poliklinik]] war. Während seiner Amtszeit gelang es Hoffmann, die Leipziger [[Poliklinik]] erheblich zu erweitern, so dass sie eine der größten deutschen Polikliniken wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Grundstein seiner wissenschaftlichen Karriere legte Hoffmann im Labor [[Rudolf Virchow]]s. Gemeinsam mit [[Paul Langerhans (Mediziner, 1847)|Paul Langerhans]] erforschte er 1869 die Affinität verschiedener Gewebe zu [[intravenös]] [[Injektion (Medizin)|injizierte]]m [[Cinnabarit|Zinnober]] und legte damit die Grundlage für [[Ludwig Aschoff]]s Konzept des [[Retikulohistiozytäres System|retikuloendothelialen Systems]]. Hoffmann arbeitete später vor allem [[Histologie|histologisch]] zu Krankheiten der [[Bronchien]], des [[Mediastinum]]s sowie [[Hämatologie|Blut]]- und [[Stoffwechselstörung|Stoffwechselkrankheiten]]. Er profilierte sich außerdem als [[Diagnostik]]er. Als einer der ersten deutschen Ordinarien forcierte er in Leipzig die [[Röntgen]]diagnostik. Neben seinen einschlägigen Lehrbüchern wurde er vor allem in der Diskussion über die „traumatischen Neurose“ (nach [[Hermann Oppenheim]]) zitiert, weil er als einer der ersten einen soziogenen Zusammenhang mit der [[Unfallversicherungsgesetz (Deutsches Reich)|Unfallversicherung]] hergestellt hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;Esther Fischer-Homberger: &amp;#039;&amp;#039;Die traumatische Neurose. Vom somatischen zum sozialen Leiden.&amp;#039;&amp;#039; Bern 1975, S. 175f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Außerdem maß er der [[Diätetik]] als [[Therapie]] großen Wert bei.&lt;br /&gt;
{{Zitat |Text= Es ist unzweifelhaft, dass die Kunst der Heilung vorzüglich in der richtigen Gestaltung der Lebensweise und Ernährung ihre Erfüllung findet und dass neben diesem Haupt- und Grundmittel alle andere Therapie nur erst in zweiter Linie zu setzen ist. In allen schwierigen Fällen wendet sich der praktische Arzt an die diätetische Heilkunst und umso besser für den Kranken, je früher sich der Arzt an sie wendet und je eher der Kranke selbst erkennt, dass ihm hier in der scheinbar einfachsten Form die wertvollste Verordnung zuteil wird.|Autor= Friedrich Albin Hoffmann |Quelle= &amp;#039;&amp;#039;Diätetische Kuren&amp;#039;&amp;#039; (1903)|ref=&amp;lt;ref&amp;gt;Ernst Leyden, Georg Klemperer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Ernährungstherapie und Diätetik.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 1, Leipzig 1903, S. 402.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Sohn war der [[Physiologe]] [[Paul Hoffmann (Mediziner)|Paul Hoffmann]] (1884–1962).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen ==&lt;br /&gt;
* mit [[Carl Alfred Bock]]: &amp;#039;&amp;#039;Experimental-Studien über Diabetes&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1874.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Betrachtungen über absolute Milchdiät&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1884.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lehrbuch der Constitutionskrankheiten&amp;#039;&amp;#039;. Stuttgart 1893.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Erkrankungen des Mediastinums&amp;#039;&amp;#039;. Wien 1896.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Reichsversicherungsordnung nach der Vorlesung über soziale Medizin für Juristen und Ärzte&amp;#039;&amp;#039;. Leipzig 1921.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Cornelia Becker: &amp;#039;&amp;#039;Ärzte der Leipziger Medizinischen Fakultät. 22 Kurzporträts in Wort und Bild, mit einem Überblick über die Geschichte der Fakultät seit ihrer Gründung 1415.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig 1995.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Säbi|Cornelia Becker|116938048|Hoffmann, Friedrich Albin}}&lt;br /&gt;
* {{CPL|Hoffmann_60}}&lt;br /&gt;
* {{HistVV|hoffmann_fa|W|1886|S|1914}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116938048|VIAF=22906120|LCCN=no/2014/006421}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hoffmann, Friedrich Albin}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anatom]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Internist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Kaiserliche Universität Dorpat)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Leipzig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1843]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1924]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirklicher Staatsrat (Russisches Kaiserreich)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hoffmann, Friedrich Albin&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Hoffmann, Albin&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Anatom und Internist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=13. November 1843&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Ruhrort]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=13. November 1924&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Leipzig]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;BergwachtBern</name></author>
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