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	<title>Friedrich Adolf Ebert - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Friedrich_Adolf_Ebert&amp;diff=176495&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Agathenon: diverser Pofel</title>
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		<updated>2026-04-05T11:58:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;diverser Pofel&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Friedrich Adolf Ebert, Lichtdruck.png|mini|hochkant|Friedrich Adolf Ebert, 1827]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Friedrich Adolf Ebert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Friedrich Adolph Ebert&amp;#039;&amp;#039; (* [[9. Juli]] [[1791]] in [[Taucha]]; † [[13. November]] [[1834]] in [[Dresden]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Bibliothekar]] und [[Bibliografie|Bibliograf]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Er studierte seit 1808 an der [[Universität Leipzig]] zunächst [[Theologie]], später dann [[Philologie]], und [[Promotion (Doktor)|promovierte]] 1812 in [[Lutherstadt Wittenberg|Wittenberg]]. Ab 1814 war er im [[Bibliothek]]swesen tätig. Seit 1823 leitete er die [[Herzog August Bibliothek]] in [[Wolfenbüttel]], von 1825 bis zu seinem Tode (er starb infolge eines Sturzes von einer Bücherleiter) war er Direktor der [[Sächsische Landesbibliothek|Königlichen Öffentlichen Bibliothek]] in [[Dresden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebert setzte sich für die Anerkennung eines eigenständigen bibliothekarischen Berufs ein und entwickelte Anforderungen für die Ausbildung (&amp;#039;&amp;#039;Die Bildung des Bibliothekars&amp;#039;&amp;#039;, Leipzig 1820). Außerdem war er wissenschaftlich tätig, so arbeitete er ab 1819 an den &amp;#039;&amp;#039;[[Monumenta Germaniae Historica]]&amp;#039;&amp;#039; mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein umfangreichstes Werk ist die Bibliografie &amp;#039;&amp;#039;[[Allgemeines bibliographisches Lexikon]]&amp;#039;&amp;#039; (2 Bände, 1821–1830), in dem er alle für die wissenschaftliche Arbeit bedeutenden Werke zu erfassen versuchte. Er sah es als Aufgabe eines möglichst umfassend gebildeten Bibliothekars an, Wichtiges von Unwichtigem zu unterscheiden. In seiner Vorrede schreibt er:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Die Bibliographie ist in ihrem weitern Umfange der Codex diplomaticus der Literar-Geschichte, der sicherste Grad- und Höhenmesser der literarischen Cultur und Thätigkeit (…) In obiger Ausdehnung erkennt sie keine andere Grenze an, als diejenige, welche ihr entweder der reine wissenschaftliche Werth oder das historische Interesse der literarischen Productionen aller Zeitalter und Nationen setzt. Was beider entbehrt, kann vielleicht noch ein örtliches oder noch specielleres Interesse haben; aber es gehört der Bibliographie als Wissenschaft nicht mehr an, und es war, auch abgesehen von den unüberwindlichen äußern Hindernissen, unverkennbarer Schwachsinn, wenn einige Gelehrte von einer allgemeinen Bibliographie träumten, in welcher kein Compendium, kein Pamphlet und keine Versesammlung übergangen werden sollte.&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Allgemeines bibliographisches Lexikon |Band=Band 1: A – L |Hrsg=Friedrich Adolf Ebert |Ort=Leipzig |Verlag=F. A. Brockhaus |Datum=1820 |Seiten=IX |Online={{Google Buch |BuchID=E3wHaPDV1-4C |SeitenID=PP23 |Linktext=Digitalisat |Hervorhebung=&amp;quot;Die Bibliographie ist in ihrem weitern Umfange der Codex diplomaticus der&amp;quot;}} }}&amp;lt;/ref&amp;gt; }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn spätere Bibliografen diesen Ansatz nicht teilten, gilt seine Bibliografie wegen ihrer gründlichen und sorgfältigen Erarbeitung als Meilenstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Sohn [[Adolf Ebert]] war [[Literaturhistoriker]] und [[Romanistik|Romanist]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammen mit [[Martin Schrettinger]] gilt Ebert als Begründer der [[Bibliothekswissenschaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (unvollständig) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Bildung des Bibliothekars.&amp;#039;&amp;#039; Vollständ. Faks.-Ausg. der 2. Auflage von 1820. Harrassowitz, Leipzig 1958 ({{ULBDD|urn:nbn:de:hbz:061:1-111308}}).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ueberlieferungen zur Geschichte, Literatur und Kunst der Vor- und Mittelwelt.&amp;#039;&amp;#039; Ersten Bandes erstes Stück. Dresden 1826 ({{Google Buch |BuchID=dJB1eyXnhKwC |Linktext=Digitalisat}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{ADB|5|585|585|Ebert, Friedrich Adolf|[[Franz Schnorr von Carolsfeld]]|ADB:Ebert, Friedrich Adolf}}&lt;br /&gt;
* {{NDB|4|253|254|Ebert, Friedrich Adolf|[[Hans Lülfing]]|118687581}}&lt;br /&gt;
* Richard Bürger: &amp;#039;&amp;#039;Friedrich Adolf Ebert: ein biographischer Versuch&amp;#039;&amp;#039;. Leipzig 1910 (Nachdruck: Nendeln 1969).&lt;br /&gt;
* Uwe Jochum: &amp;#039;&amp;#039;Bibliotheken und Bibliothekare 1800–1900&amp;#039;&amp;#039;. Königshausen und Neumann, Würzburg 1991.&lt;br /&gt;
* [[Werner Arnold (Bibliothekar)|Werner Arnold]]: &amp;#039;&amp;#039;Ebert, Friedrich Adolf&amp;#039;&amp;#039;. In: Georg Ruppelt, Sabine Solf (Hrsg. im Auftrag der Gesellschaft der Freunde der Herzog August Bibliothek): &amp;#039;&amp;#039;Lexikon zur Geschichte und Gegenwart der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel. Paul Raabe zum 29. Februar 1992.&amp;#039;&amp;#039; (Lexika europäischer Bibliotheken, Bd. 1). Harrassowitz, Wiesbaden 1992, ISBN 3-447-03233-2, S. 48.&lt;br /&gt;
* [[Hermann Rösch]] / Frieder Sondermann: &amp;#039;&amp;#039;„Starb den schönen Tod in seinem Berufe“. Ein neu entdecktes zeitgenössisches Dokument zu Friedrich Adolf Eberts Sturz von der Bücherleiter&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;o-bib&amp;#039;&amp;#039; (2023), Heft 1 ([[doi:10.5282/o-bib/5908|online]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118687581}}&lt;br /&gt;
* {{SächsBib |GND=118687581}}&lt;br /&gt;
* {{Säbi|Manfred Mühlner|118687581|Friedrich Adolf Ebert}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Bibliothekare und Direktoren der Herzog August Bibliothek}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118687581|LCCN=n84043722|VIAF=76412196}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ebert, Friedrich Adolf}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bibliograf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bibliothekswissenschaftler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kodikologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (SLUB Dresden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bibliothekar (Dresden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bibliothekar (Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1791]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1834]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Ebert, Friedrich Adolf&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Bibliothekar und Bibliograph&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=9. Juli 1791&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Taucha]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=13. November 1834&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Dresden]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Agathenon</name></author>
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