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	<title>Friedlieb Ferdinand Runge - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T05:56:08Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Friedlieb_Ferdinand_Runge&amp;diff=26562&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Wirken */ Tippfehler entfernt</title>
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		<updated>2026-02-03T18:24:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Wirken: &lt;/span&gt; &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Friedlieb F. Runge, Gemälde im Deutschen Museum.jpg|mini|Friedlieb Ferdinand Runge]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Friedlieb Ferdinand Runge&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[8. Februar]] [[1794]]&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm&amp;quot;&amp;gt;Das Geburtsjahr Runges wird in der Literatur unterschiedlich mit 1794 oder 1795 angegeben.&amp;lt;br /&amp;gt; Allerdings ist es im Taufregister der Hamburgischen Landgemeinde [[St. Nikolai (Hamburg-Billwerder)|St. Nikolai zu Billwerder]] dokumentiert. Dort fand sich zum Jahr 1794 folgender Eintrag:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{&amp;quot; |Text=Februar, den 8. ist des hiesigen Herrn Pastoris Herrn Johann Gerhard Runge, gebürt. aus Hamburg und seiner Ehefrau Catharina Eliesabeth geb. Heins gebürt. aus St. Georg bey Hamburg ihr Sohn gebohren und am 16. getauft. Nahmen: Friedlieb Ferdinand: Gevattern: Frau Catharina Maria Dorothea Lagan geb. Kern, Jgfr. Johanna Helena Kern, Herr Christian Friedlieb Raupach.}}&lt;br /&gt;
 zitiert nach Berthold Anft: &amp;#039;&amp;#039;Friedlieb Ferdinand Runge sein Leben und sein Werk.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Abhandlungen zur Geschichte der Medizin und der Naturwissenschaften&amp;#039;&amp;#039;, 1937, Heft 23, Dr. Emil Ebering, Berlin, S. 8, Fußnote 1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Runge selbst nannte 1821 in einem Lebenslauf das Geburtsdatum 8. Februar 1795, offenbar unterlag er einem Irrtum. Eine Übersetzung dieses Lebenslaufes ist bei Berthold Anft: &amp;#039;&amp;#039;Friedlieb Ferdinand Runge sein Leben und sein Werk.&amp;#039;&amp;#039; Dr. Emil Ebering, Berlin 1937 (&amp;#039;&amp;#039;Abhandlungen zur Geschichte der Medizin und der Naturwissenschaften&amp;#039;&amp;#039;, Heft 23), S. 154–155 zu finden und von dort übernommen durch {{Literatur |Autor=Katrin Cura |Hrsg=[[Gudrun Wolfschmidt]] |Titel=Professorenklekse – Friedlieb Ferdinand Runge (1794–1867): Entdecker der Teerfarbstoffe und Begründer der Papier-Chromatographie |Sammelwerk=Farben in Kulturgeschichte und Naturwissenschaft |Verlag=tredition |Datum=2011 |ISBN=978-3-8424-2200-1 |Seiten=268–293 |Fundstelle=hier S. 272–273 |Online={{Google Buch |BuchID=MUzIA7mvth8C |Seite=272}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt; in [[Hamburg-Billwerder]]; † [[25. März]] [[1867]] in [[Oranienburg]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Chemiker]]. Er wurde für Pionierarbeiten zur Untersuchung von Substanzen aus dem [[Steinkohlenteer]] einschließlich [[Anilin]], zur Isolation von [[Koffein]] sowie zur [[Papierchromatographie]] bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Oranienburg Runge Gedenktafel.jpg|mini|Gedenktafel in Oranienburg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Runge wurde als drittes Kind des Pastors Johann Gerhardt Runge geboren. Runge konnte aus finanziellen Gründen zunächst nur die [[Elementarschule]] besuchen. Er war von 1810 bis 1816 Apothekerlehrling in der Ratsapotheke und der [[Löwen-Apotheke (Lübeck)|Löwen-Apotheke]] in [[Lübeck]]. Dort machte er auch seine erste bedeutende Entdeckung. Durch eine Unaufmerksamkeit bei der Zubereitung gelang ein Spritzer eines [[Bilsenkräuter|Bilsenkrautextraktes]] in sein Auge, dessen Pupille sich weitete ([[Mydriasis]], hervorgerufen durch [[Hyoscyamin]]) und dessen Sehvermögen nachließ. Nachdem diese Effekte ohne Nebenerscheinungen wieder verschwanden, führte Runge systematische Experimente mit einer Katze durch und verabreichte einem Freund einige Tropfen. Die so vorgetäuschte Blindheit bewahrte diesen vor einem Einzug in [[Napoleon Bonaparte|Napoleons]] Armee für dessen [[Russlandfeldzug 1812]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Christa Niedobitek, Fred Niedobitek |Titel=Friedlieb Ferdinand Runge: sein Leben, sein Werk und die Chemische Produkten-Fabrik in Oranienburg |Verlag=Jacobs Verl |Ort=Lage |Datum=2011 |ISBN=978-3-89918-198-2}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1816 bis 1822 studierte er an den Universitäten Berlin, Göttingen und Jena, zuerst Medizin, dann an der Universität Jena Chemie. Im Jahr 1819 promovierte er zum Dr.&amp;amp;nbsp;med. und 1822 in Berlin zum Doktor der Philosophie mit einer Arbeit über das wirtschaftlich bedeutende [[Indigo]]. 1826 wurde Runge Privatdozent und 1828 außerordentlicher Professor für [[Technologie]] an der [[Universität Breslau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1832 beendete er seine Universitätslaufbahn und zog nach [[Oranienburg]], wo er bis zu seinem Tode lebte, um im Chemischen Etablissement Dr. Hempel, später Chemische Produkten-Fabrik Oranienburg, als Industriechemiker zu arbeiten. Dort fand er u.&amp;amp;nbsp;a. das Paraffin im Torfteer, erfand die Kerze aus Palmwachs, die Kerze aus Stearin (1835; löste Bienenwachskerzen ab und wurde dadurch erschwinglich) und entwickelte die „wohlriechende Palmölseife“ (genannt „Elainseife“, welche „minderwertige“ Seifen wie [[Schmierseife]] und [[Kernseife]] ersetzte, die unter Herstellung mit geringwertigen Fetten oft übelriechend waren).&amp;lt;ref&amp;gt;Christa Niedobitek, Fred Niedobitek (2011)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirken ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Oranienburg Runge.jpg|mini|Denkmal in Oranienburg]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Grab-runge01.jpg|mini|Runges Grab auf dem [[Stadtfriedhof Oranienburg]] (Koordinaten: {{Coordinate|text=/|NS=52.7486|EW=13.2271|type=landmark|region=DE|name=Grabstätte von Friedlieb Ferdinand Runge}})]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Runge ist für seine Arbeiten zur technischen Verwertung des [[Steinkohlenteer]]s bekannt, der damals in großen Mengen bei der [[Leuchtgas]]- und [[Koks]]herstellung aus [[Steinkohle]] anfiel und als Abfall entsorgt werden musste. Er isolierte, charakterisierte und benannte Substanzen aus dem Steinkohlenteer. Die wichtigsten darunter sind Kyanol ([[Anilin]]), [[Pyrrol]], Leukol ([[Chinolin]]), Carbolsäure ([[Phenol]]) sowie Rosolsäure ([[Aurin (Farbstoff)|Aurin]]) – Grundbausteine für zahlreiche Produkte der chemischen Industrie ab der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. [[August Wilhelm von Hofmann]] führte 1843 genauere Untersuchungen von Kyanol und Leukol durch, [[Auguste Laurent]] analysierte die elementare Zusammensetzung von Carbolsäure.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es zeigte sich, dass Kyanol identisch mit Anilin ist, welches sich nach [[Carl Julius Fritzsche]] beim Erhitzen der [[Anthranilsäure]] bildet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=J. Fritzsche |Titel=Ueber das Anilin, ein neues Zersetzungsprodukt des Indigo |Sammelwerk=Justus Liebigs Annalen der Chemie |Band=36 |Nummer=1 |Datum=1840-01 |ISSN=0075-4617 |DOI=10.1002/jlac.18400360108 |Seiten=84–90 |Online=https://chemistry-europe.onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/jlac.18400360108 |Abruf=2024-12-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 1867 tränkte [[Joseph Lister, 1. Baron Lister|Joseph Lister]] Wundverbände in Carbolsäure (&amp;#039;&amp;#039;Listerscher Verband&amp;#039;&amp;#039;), deren antimikrobielle Wirkung auch Runge nicht verborgen geblieben waren,&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; ohne jedoch die antiseptische Medizin in letzter Konsequenz weiter zu verfolgen, wie es Lister dann später tat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Runge führte unterschiedliche Versuche mit Anilin durch. Mit [[Chlorkalk]]lösung versetzt nahm dieses eine violette Farbe an. Diese Reaktion wird heute noch als &amp;#039;&amp;#039;rungesche Chlorkalkreaktion&amp;#039;&amp;#039; zum Nachweis von Anilin verwendet. Mit Sauerstoff, Säuren oder Basen versetzt bildet Anilin rote Farbstoffe. Damit hatte Runge erstmals [[Teerfarben|Teerfarbstoffe]] hergestellt, die damals aber noch keine wirtschaftliche Bedeutung hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Schlagendes Quecksilberherz|schlagende Quecksilberherz]] in der heute bekannten Form wurde zuerst von Runge im Jahr 1829 beschrieben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hartwig Möllencamp, Bolko Flintjer, Walter Jansen |Titel=200 Jahre „Pulsierendes Quecksilberherz“ Zur Geschichte und Theorie eines faszinierenden elektrochemischen Versuchs |Sammelwerk=CHEMKON |Band=1 |Nummer=3 |Datum=1994-01 |ISSN=0944-5846 |DOI=10.1002/ckon.19940010303 |Seiten=117–125 |Online=https://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/ckon.19940010303 |Abruf=2024-12-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andere wichtige Substanzen, die er erstmals beschrieb, sind das von ihm &amp;#039;&amp;#039;aqua empyreumatica&amp;#039;&amp;#039; genannte [[Kreosot]],&amp;lt;ref&amp;gt;[[Paul Diepgen]], [[Heinz Goerke]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Ludwig Aschoff|Aschoff]]/Diepgen/Goerke: Kurze Übersichtstabelle zur Geschichte der Medizin.&amp;#039;&amp;#039; 7., neubearbeitete Auflage. Springer, Berlin/Göttingen/Heidelberg 1960, S. 33.&amp;lt;/ref&amp;gt; das [[Thymol]] und die [[Alkaloide]] [[Atropin|Hyoscyamin]] und [[Koffein]] (auf Anraten von [[Johann Wolfgang von Goethe]], der in Kaffeebohnen ein Gegengift zu [[Atropin]] vermutete und Runge zu Forschungszwecken größere Mengen des damals sehr teuren Kaffees zur Verfügung stellte).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gossauer&amp;quot;&amp;gt;Albert Gossauer: &amp;#039;&amp;#039;Struktur und Reaktivität der Biomoleküle.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Helvetica Chimica Acta, Zürich 2006, ISBN 3-906390-29-2, S. 184.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Schulen werden im Chemieunterricht „[[Selbstorganisierende Malerei|Bilder, die sich selber malen]]“ hergestellt, die auf seinen Erkenntnissen beruhen. Diese auch „[[Runge-Bilder]]“ genannten Musterbilder (publiziert in Buchform 1850) gelten als Vorläufer der [[Papierchromatographie]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.spektrum.de/magazin/bilder-die-sich-selber-malen/827485 |titel=Bilder, die sich selber malen |sprache=de |abruf=2024-12-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Runges Experimente mit der Verteilung von Farbstoffen in saugfähigen Papieren waren vielfältig. Seine als „chemisches Wappen“ bezeichneten „Graphiken“ entstanden als Ringchromatographien. Die von ihm stammende Erstbeschreibung solcher Phänomene ist in seiner 1822 eingereichten Dissertationsschrift &amp;#039;&amp;#039;Der Bildungstrieb der Stoffe&amp;#039;&amp;#039; enthalten. Diese Arbeit wurde von ihm im Jahre 1855 in [[Oranienburg]] publiziert.&amp;lt;ref&amp;gt;Friedlieb Ferdinand Runge: &amp;#039;&amp;#039;Hauswirthschaftliche Briefe. Erstes bis drittes Dutzend&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1866. (= Reprint, Zentralantiquariat der DDR, Leipzig 1988), im Nachwort, Heinz H. Bussemas, Günther Harsch: &amp;#039;&amp;#039;Runges „chemisches Wappen“&amp;#039;&amp;#039; S. 23–27.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Friedrich Cramer (Chemiker)|Friedrich Cramer]]: &amp;#039;&amp;#039;Papierchromatographie&amp;#039;&amp;#039;. (= Monographien zu Angewandte Chemie und Chemie-Ingenieur-Technik; 64) 3. Aufl., Verlag Chemie, Weinheim/Bergstr. 1954, S. 10, 125.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachwirkung ==&lt;br /&gt;
Populär wurde Runges Arbeit durch den 1936 erschienenen biographischen Roman &amp;#039;&amp;#039;Anilin&amp;#039;&amp;#039; des nationalsozialistischen Autors [[Karl Aloys Schenzinger]]. Das Buch erreichte während der Zeit des [[Nationalsozialismus]] eine Auflage von 920.000 Exemplaren und war auch noch in der Nachkriegszeit erfolgreich.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Christian Adam (Germanist)|Christian Adam]]: &amp;#039;&amp;#039;Lesen unter Hitler&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 2010, S. 87 u. 323.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1994 gibt es den Friedlieb-Ferdinand-Runge-Preis für unkonventionelle Kunstvermittlung der [[Berlinische Galerie|Berlinischen Galerie]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=https://www.berlinischegalerie.de/museum-berlin/kunstpreise/friedlieb-ferdinand-runge-preis/ |text=Friedlieb-Ferdinand-Runge-Preis für unkonventionelle Kunstvermittlung |wayback=20190209001656 |archiv-bot=}} berlinischegalerie.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Anlass des 150. Todestages von Runge fand im März 2017 bei dem Arzneimittelhersteller [[Takeda Pharmaceutical|Takeda]] in Oranienburg eine Festveranstaltung statt. In einem Festvortrag würdigte der Berliner Pharmakologe [[Peter Oehme (Mediziner)|Peter Oehme]] Runges Werk und sein Wirken für den Pharmaziestandort Oranienburg. Zugleich wurde ein &amp;#039;&amp;#039;Takeda-Runge-Schülerpreis&amp;#039;&amp;#039; ausgelobt. Dieser wurde im September 2017 erstmals für hervorragende Leistungen in den [[MINT-Fächer]]n vergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu seinem 225. Geburtstag am 8. Februar 2019 würdigte die Suchmaschine Google Runge mit einem [[Google Doodle|Doodle]] zu seiner Entdeckung des Koffeins.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Jens Minor |url=https://www.googlewatchblog.de/2019/02/friedlieb-ferdinand-runge-doodle/ |titel=Friedlieb Ferdinand Runge: Ein lustiges Google-Doodle zum 225. Geburtstag des deutschen Chemikers |werk=GoogleWatchBlog |datum=2019-02-07 |sprache=de-DE |abruf=2019-02-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pflanzengattung &amp;#039;&amp;#039;[[Rungia]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Nees}} aus der Familie der [[Akanthusgewächse]] (Acanthaceae) ist nach ihm benannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Burkhardt_2018&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Grundlehren der Chemie für Jedermann: besonders für Aerzte, Apotheker, Landwirthe, Fabrikanten, Gewerbtreibende, und alle Diejenigen, welche in dieser nützlichen Wissenschaft sich gründliche Kenntnisse erwerben wollen&amp;#039;&amp;#039;. Graß, Barth u. Comp., Breslau 1830 {{ULBDD|urn:nbn:de:hbz:061:1-506003}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zur Farben-Chemie : Musterbilder für Freunde des Schönen und zum Gebrauch für Zeichner, Maler, Verzierer und Zeugdrucker&amp;#039;&amp;#039;, Mittler, Berlin 1850 {{ULBDD|urn:nbn:de:bvb:12-bsb10230600-4}}&lt;br /&gt;
* [http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/16047 &amp;#039;&amp;#039;Der Bildungstrieb der Stoffe. Veranschaulicht in selbstständig gewachsenen Bildern (Fortsetzung der Musterbilder)&amp;#039;&amp;#039;.] Selbstverlag, Oranienburg 1855 (s.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Der Bildungstrieb der Stoffe / Friedlieb Ferdinand Runge&amp;#039;&amp;#039;. Matthes &amp;amp; Seitz, Berlin 2014.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Friedlieb Ferdinand Runge, Judith Schalansky, Friedrich Weltzien |Titel=Der Bildungstrieb der Stoffe |Auflage=1. |Ort=Berlin |Datum=2014 |Online=http://d-nb.info/1044866977/04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{ADB|29|684|686|Runge, Friedlieb Ferdinand|[[Richard Anschütz]]|ADB:Runge, Friedlieb Ferdinand}}&lt;br /&gt;
* [[Peter Oehme (Mediziner)|Peter Oehme]]: &amp;#039;&amp;#039;Friedlieb Ferdinand Runge - Pharmakologe, pharmazeutischer und technischer Chemiker.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Dtsch. Apothekerzeitung&amp;#039;&amp;#039;, 1994, Band 143, S. 4991–4993.&lt;br /&gt;
* [[Peter Oehme (Mediziner)|Peter Oehme]], P. Wolf: &amp;#039;&amp;#039;Die Experimente des „Doktor Gift“. F. F. Runge – Kreativer Erfinder in Oranienburg.&amp;#039;&amp;#039; In: Oranienburger Generalanzeiger, 8. Februar 1994.&lt;br /&gt;
* {{LuiseBMS |Autor=Wolfgang Asche |Titel=Erste Teerfarben aus der Berliner Region: Der Chemiker Friedlieb Ferdinand Runge |ID=porb |Nr=2 |Jahr=1996 |Seite=52–54}}&lt;br /&gt;
* {{NDB|22|263|264|Runge, Friedlieb Ferdinand|[[Claus Priesner]]|118604147}}&lt;br /&gt;
* Katrin Cura: &amp;#039;&amp;#039;Bunte Welt aus stinkender Masse.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Praxis der Naturwissenschaften: Chemie in der Schule&amp;#039;&amp;#039;, 2011, Jg. 60, Nr. 6, S. 29–32.&lt;br /&gt;
* Christa Niedobitek, Fred Niedobitek: &amp;#039;&amp;#039;Friedlieb Ferdinand Runge. Sein Leben, sein Werk und die Chemische Produkten-Fabrik in Oranienburg.&amp;#039;&amp;#039; Jacobs Verlag, Lage 2011, ISBN 978-3-89918-198-2.&lt;br /&gt;
* Günther Harsch, Heinz H. Bussemas: &amp;#039;&amp;#039;Bilder, die sich selber malen. Der Chemiker Runge und seine „Musterbilder für Freunde des Schönen“. Anregungen zu einem Spiel mit Farben&amp;#039;&amp;#039;. DuMont, Köln 1985, ISBN 3-7701-1639-9&lt;br /&gt;
* {{Gartenlaube |Wikisource=Einen „Beitrag zur Geschichte wissenschaftlicher Entdeckungen“ |Autor= |Jahr=1863 |Heft=4 |Seite=64 |Kommentar=}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118604147}}&lt;br /&gt;
* Friedlieb Ferdinand Runge: [https://resolver.sub.uni-hamburg.de/goobi/PPN835126277 &amp;#039;&amp;#039;Der Bildungstrieb Der Stoffe. Veranschaulicht In Selbständig Gewachsenen Bildern (Fortsetzung der Musterbilder)&amp;#039;&amp;#039;]. Oranienburg 1855 (Digitalisat)&lt;br /&gt;
* [https://www.friedlieb-runge.de/ &amp;#039;&amp;#039;Friedlieb Ferdinand Runge: Leben und Werk&amp;#039;&amp;#039;.] Website des Jacobs Verlags&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Burkhardt_2018&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur |Autor=Lotte Burkhardt |Titel=Verzeichnis eponymischer Pflanzennamen - Erweiterte Edition. Index of Eponymic Plant Names - Extended Edition. Index de Noms éponymiques des Plantes - Édition augmentée |Verlag=Botanic Garden and Botanical Museum Berlin, Freie Universität Berlin |Datum=2018-06-06 |ISBN=978-3-946292-26-5 |DOI=10.3372/epolist2018 |Online=https://www.bgbm.org/de/node/3642 |Abruf=2024-12-31}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118604147|LCCN=n89605666|VIAF=40171026}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Runge, Friedlieb Ferdinand}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemiker (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Textilchemiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Breslau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Oranienburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Humboldt-Universität zu Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1794]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1867]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Runge, Friedlieb Ferdinand&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Chemiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=8. Februar 1794&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hamburg-Billwerder]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=25. März 1867&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Oranienburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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