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	<title>Friedl Dicker-Brandeis - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-20T19:57:30Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Dieringer63: Link auf Friedrich Achleitner; Kleinkram</title>
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		<updated>2026-04-30T20:13:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Link auf Friedrich Achleitner; Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Friedl Dicker-Brandeisová (1898-1944).jpg|mini|Friedl Dicker (1916)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Friedl Dicker-Brandeis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Friedl Dicker&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Friedericke Dicker-Brandeis&amp;#039;&amp;#039; sowie auf Tschechisch &amp;#039;&amp;#039;Bedřiška Brandeisová&amp;#039;&amp;#039; (geboren [[30. Juli]] [[1898]] in [[Wien]]; ermordet [[9. Oktober]] [[1944]] im [[KZ Auschwitz]]) war eine [[österreich]]ische [[Malerei|Malerin]], Designerin, Kunsthandwerkerin und [[Innenarchitektur|Innenarchitektin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Friedericke Dicker war das einzige Kind des Papierwaren-Verkäufers Simon Dicker (1857–1942) und seiner Frau Karoline, geborene Fanta (1865–1902). Ihre Stiefmutter war Charlotte Dicker, geborene Schön (1866–1943). Sie wuchs in einem jüdisch-bürgerlichen Elternhaus auf und besuchte von 1909 bis 1912 die Wiener Bürgerschule für Mädchen. Von 1912 bis 1914 machte Friedl Dicker an der [[Höhere Graphische Bundes-Lehr- und Versuchsanstalt|Graphischen Lehr- und Versuchsanstalt]] in Wien eine Lehre in [[Fotografie]] und [[Reproduktionstechnik (Flachdruck)|Reproduktionstechnik]]. Danach besuchte sie von 1914 bis 1916 die Textilklasse der Kunstgewerbeschule Wien. Dort gehörten der Kunstpädagoge [[Franz Čižek]] (1865–1946) und [[Rosalia Rothansl]] (1870–1945) zu ihren Lehrern. Von 1916 bis 1919 studierte Friedl Dicker an der privaten Kunstschule von [[Johannes Itten]] (1888–1967) in Wien. Als Johannes Itten im Oktober 1919 eine Lehrerstelle am [[Bauhaus]] in [[Weimar]] antrat, erwarteten ihn dort auch etliche seiner Wiener Studenten, darunter Friedl Dicker, [[Franz Singer (Architekt)|Franz Singer]] (1896–1954),&amp;lt;ref name=&amp;quot;Singer&amp;quot;&amp;gt;{{ArchitekturzentrumWien|723|Franz Singer}}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Margit Téry]] und [[Anny Wottitz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Weimar hatte Friedl Dicker Kontakt zu zahlreichen Künstlern, wie [[Walter Gropius]] (1883–1969), [[Oskar Schlemmer]] (1888–1943) und [[Paul Klee]] (1879–1940). Zusammen mit Franz Singer entwarf sie zwischen 1920 und 1924 zahlreiche Kostüme und [[Bühnenbild]]er für Theater in [[Berlin]] und [[Dresden]]. Nach dem Ende ihres Studiums im September 1923 gründete sie mit Franz Singer in [[Berlin-Friedenau]] die &amp;#039;&amp;#039;Werkstätten Bildender Kunst&amp;#039;&amp;#039; und ab 1926 in Wien das Gemeinschaftsatelier &amp;#039;&amp;#039;Singer &amp;amp; Dicker&amp;#039;&amp;#039;. Dort arbeitete Friedl Dicker hauptsächlich im Bereich der [[Innenarchitektur]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Privat war die Beziehung der beiden Künstler kompliziert und konfliktreich. Franz Singer war ab 1921 mit der Sängerin [[Emmy Heim]] (1885–1954) verheiratet. Er hatte mit Friedl Dicker eine langjährige Liebesbeziehung, bei der sie mehrfach schwanger wurde. Da er jedoch mit ihr kein Kind wollte, wurde sie jedes Mal zur [[Abtreibung]] gezwungen.&amp;lt;ref&amp;gt;Ulrike Müller: &amp;#039;&amp;#039;Die klugen Frauen von Weimar&amp;#039;&amp;#039;. 1. Auflage. Elisabeth Sandmann Verlag, München 2007, S. 140.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Singer&amp;quot; /&amp;gt; 1931 trennten sich die Wege der beiden, und Friedl Dicker eröffnete in Wien ein eigenes Atelier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Friedrich Achleitner]] schreibt zum Schicksal der Architektengemeinschaft:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|So gehört es zur tragischen Ironie dieses Werkes, daß alles, was mit dem Ort verbunden war, zerstört wurde, ausgerottet mit dem unbestechlichen Instinkt für jene Qualitäten, die das eigene Denken in Frage stellen könnten. Die Arbeiten Friedl Dickers und Franz Singers repräsentierten eine Kultur, deren Vertreibung und Vernichtung schon lange beschlossen war. Wer als junger Mensch in den fünfziger Jahren noch die Ruine des „Gästehauses Heriot“ in der Rustenschacher Allee gesehen hat, glaubte nicht einer Vergangenheit, sondern der Zukunft begegnet zu sein.|ref=&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Georg Schrom, Stefanie Trauttmansdorff |Titel=Franz Singer, Friedl Dicker: (2 x Bauhaus in Wien); Ausstellung 9.12.1988-27.1.1989 im Heiligenkreuzerhof; Hochschule für Angew. Kunst in Wien; österreichische Ges. für Architektur |Datum=1988 |Online=https://books.google.at/books/about/Franz_Singer_Friedl_Dicker.html?id=4LS_oQEACAAJ&amp;amp;redir_esc=y |Abruf=2022-03-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Friedl Dicker war seit 1931 Mitglied der [[Kommunistische Partei Österreichs|Kommunistischen Partei]]. Im Jahr 1931 wurde sie wegen kommunistischer Aktivitäten verhaftet. 1933 [[Auswanderung|emigrierte]] sie nach [[Prag]]. Dort heiratete sie im April 1936 ihren Cousin Pavel Brandeis und wurde tschechoslowakische Staatsbürgerin. In Prag setzte sie ihre künstlerischen und innenarchitektonischen Arbeiten mit ihren Kolleginnen Grete Bauer-Fröhlich und [[Karola Bloch]] fort; mit Bloch bildete sie ein Architekturbüro und veröffentlichte 1937 den Aufsatz „Wie reorganisiere ich meine Wohnung“, in dem wandelbare Möbel für kleine Wohnungen propagiert wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Katharina Hövelmann |url=https://magazin.wienmuseum.at/friedl-dickers-arbeitsgemeinschaften-in-prag |titel=Friedl Dickers Arbeitsgemeinschaften in Prag |werk=[[Wien Museum MUSA]] |datum=2023-03-03 |sprache=de |abruf=2024-10-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1938 zogen Friedl Dicker-Brandeis und ihr Mann nach [[Hronov]]. Beide arbeiteten in der Textilfabrik B. Spiegler &amp;amp; Söhne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der systematischen Deportation der Prager Juden wurde das Ehepaar Im September 1942 wurde in das [[Ghetto Theresienstadt]] [[Deportation#Deportationen während des Nationalsozialismus|deportiert]]. Wie eine Anzahl weiterer Künstler kam sie dort zur Arbeit in den Zeichensaal des technischen Büros.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ghetto-theresienstadt.de/lexikon/technisches-b%C3%BCro Technisches Büro.] In: Ghetto Theresienstadt, ein Nachschlagewerk.&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Geschichtsschreibung hat sich für diese unfreiwillige Künstlergruppe die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Künstlerkolonie in Theresienstadt&amp;#039;&amp;#039; eingebürgert. Hier gelang es Friedl Dicker-Brandeis noch, Zeichenkurse für Kinder zu organisieren. „Als ihr Mann aus [[Terezín|Terezin]] deportiert wird, meldet sie sich freiwillig für den nächsten Transport, nach Auschwitz.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Gerhard Stadler |url=https://www.tagblatt-wienerzeitung.at/nachrichten/kultur/mehr-kultur/218108-Geboren-in-Wien-ermordet-in-Auschwitz.html |titel=Paris: Friedl Dicker-Brandeis – Geboren in Wien, ermordet in Auschwitz |werk=tagblatt-wienerzeitung.at |sprache=de |abruf=2022-12-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im [[KZ Auschwitz]] wurde Friedl Dicker-Brandeis 1944 im Alter von 46 Jahren [[Gaskammern und Krematorien der Konzentrationslager Auschwitz|in einer Gaskammer ermordet]]. Ihr Mann Pavel Brandeis überlebte den [[Holocaust]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Interrogation I, by Friedl Dicker-Brandeisová.jpg|mini|hochkant|Verhör I (1934)}]]&lt;br /&gt;
Dicker-Brandeis ist bekannt für ihre politische Kunst. Sie griff aktuelle und brennende Themen der politischen Auseinandersetzung auf und positionierte sich in subtiler und komplexer Weise dazu. Sie nutzt das Mittel der [[Collage]] aus Zeitungsschlagzeilen aus der deutschen und internationalen Presse, eigenen und Pressefotos. Themen ihrer Kunst waren die Ideologie des [[Konsumismus]], Armut der [[Arbeiterklasse]], Entwicklung der [[Sowjetunion]], die Entwicklung der [[Bourgeoisie]] hin zum [[Faschismus]] und das Aufkommen des [[Nationalsozialismus]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Peters&amp;quot;&amp;gt;Olaf Peters&amp;lt;!-- : &amp;#039;&amp;#039;Aufsatztitel&amp;#039;&amp;#039; --&amp;gt;. In: Olaf Peters (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Before the Fall – German and Austrian Art of the 1930s.&amp;#039;&amp;#039; Prestel 2018, ISBN 978-3-7913-5760-7, S. 208.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ihrer Werkserie &amp;#039;&amp;#039;Verhör&amp;#039;&amp;#039; verarbeitete sie ihre eigenen Erfahrungen bei der [[Konzentrationslager|Internierung]] und Misshandlung. Dicker „gelingt es, das Figurative in Abstraktion aufzulösen, als ob dies einen Schutz der Gefangenen davor böte, der Gewalt ausgesetzt zu werden - eine Gelegenheit, auszuweichen und zu fliehen.“&amp;lt;!--Dicker causes the figuration to dissolve into abstraction, as if this provided protection against the prisoners subjectet to violence - an opportunity for them to evade and escape it.--&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Peters&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* 1918: ohne Titel, (13)&lt;br /&gt;
* um 1919–1923: Form- und Tonstudie, (6)&lt;br /&gt;
* um 1919–1923: ohne Titel, (38)&lt;br /&gt;
* um 1919–1923: St. Peter, (35)&lt;br /&gt;
* um 1920: Porträt einer Frau, (1)&lt;br /&gt;
* um 1920: Porträt eines Mannes, (2)&lt;br /&gt;
* um 1920: Landschaft, (5)&lt;br /&gt;
* um 1920: Flirtendes Paar I, Flirtendes Paar II und Flirtendes Paar III, (30, 31, 32)&lt;br /&gt;
* um 1920: Sitzender mit Flügeln I und Sitzender mit Flügeln II, (27, 28)&lt;br /&gt;
* um 1920: Entwurf für eine Einladung, (20)&lt;br /&gt;
* 1920: Einladung für den ersten Bauhausabend: Lesung Else Lasker-Schüler, (23)&lt;br /&gt;
* 1920–1921: vier Studien zu „Anna Selbdritt“, (9, 10, 16, 17)&lt;br /&gt;
* 1921: Gestaltung einer Seite aus „Utopia“, (24)&lt;br /&gt;
[[Datei:Friedl Dicker-Brandeis Comedian Harmonists ca 1928-1929.jpg|mini|Plakat &amp;#039;&amp;#039;Comedian Harmonists&amp;#039;&amp;#039; (ca. 1928–1929)]]&lt;br /&gt;
* um 1934–1936: Begonien auf dem Fensterbrett, (60)&lt;br /&gt;
* um 1934–1936: Blick auf die Moldau, (49)&lt;br /&gt;
* um 1934–1936: Straßenansicht Prag-[[Nusle]], (51)&lt;br /&gt;
* um 1934–1938: Traum, (70)&lt;br /&gt;
* 1934: Verhör I, (64)&lt;br /&gt;
* um 1935–1936: Kinder im Tiergarten, (68)&lt;br /&gt;
* um 1936–1937: Blick aus dem Fenster in [[Františkovy Lázně|Franzensbad]], (52)&lt;br /&gt;
* um 1937–1938: Zigeunerin mit Kind, (47)&lt;br /&gt;
* um 1938–1940: Porträt der Maria Brandeis, (42)&lt;br /&gt;
* um 1938–1942: Straße zum evangelischen Friedhof, (54)&lt;br /&gt;
* 1938: Fuchs lernt Spanisch, (65)&lt;br /&gt;
* 1939: Pavel und Maria Brandeis, (45)&lt;br /&gt;
* 1939: Ansicht von [[Ostaš|Ostas]], (58)&lt;br /&gt;
* um 1940: Fuchs lernt Spanisch, (67)&lt;br /&gt;
* um 1940: Landschaft mit Moldau, (59)&lt;br /&gt;
* 1940: Selbstporträt im Wagen, (44)&lt;br /&gt;
* 1940: Stillleben mit Pinseln, Flaschen und Laub, (62)&lt;br /&gt;
* um 1943–1944: Ansicht in Theresienstadt, (78)&lt;br /&gt;
* um 1943–1944: Ansicht von Theresienstadt, (76)&lt;br /&gt;
* um 1943–1944: Aussicht aus dem Korridorfenster Im Haus L410 (Kinderheim), (77)&lt;br /&gt;
* um 1943–1944: Frauenporträt, (71)&lt;br /&gt;
* um 1943–1944: Porträt eines Mannes, (72)&lt;br /&gt;
* um 1943–1944: Porträt eines jungen Mannes, (73)&lt;br /&gt;
* 1944: Blumenstrauß mit Schlüsseln, (79)&lt;br /&gt;
* 1944: Kindergesicht, (75)&amp;lt;ref&amp;gt;Katrin Fritzsch: &amp;#039;&amp;#039;Friedl Dicker-Brandeis. Bauhausschülerin, Malerin, Pädagogin.&amp;#039;&amp;#039; Diplomarbeit, Universität Wien, 2010, 126 S., Reproduktionen: S. 83–107; [https://othes.univie.ac.at/10000/1/2010-04-07_0503720.pdf othes.univie.ac.at] (PDF; 3,7&amp;amp;nbsp;MB); abgerufen am 23. Oktober 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [https://www.parnass.at/news/verdiente-wuerdigung-fuer-ermordete-kuenstlerin-friedl-dicker-brandeis Eine negative und eine positive Form eines Kraftfeldes.] 1941, parnass.at&lt;br /&gt;
* [https://www.parnass.at/news/verdiente-wuerdigung-fuer-ermordete-kuenstlerin-friedl-dicker-brandeis Stillleben mit Spielzeug.] 1936–1938, parnass.at&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
   Friedl Dicker-Brandeis - Nádraží.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Nádraží&amp;#039;&amp;#039; (vor&amp;amp;nbsp;1944)&lt;br /&gt;
   Friedl Dicker-Brandeis - Pohled z okna ve Františkových Lázních(1936).jpg|&amp;#039;&amp;#039;Pohled z okna ve Františkových Lázních&amp;#039;&amp;#039; (1936)&lt;br /&gt;
   Friedl Dicker–Brandeisová - Dáma v automobilu (cca 1940).jpg|&amp;#039;&amp;#039;Porträt einer Frau&amp;#039;&amp;#039; (1940)&lt;br /&gt;
   Friedl Dicker-Brandeis - Žena u stolu.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Žena u stolu&amp;#039;&amp;#039; (vor 1944)&lt;br /&gt;
   Friedl Dicker – Brandeisová - Sitter with Wings (1920).jpg|&amp;#039;&amp;#039;Sitter with Wings&amp;#039;&amp;#039; (1920)&lt;br /&gt;
   Friedl Dicker-Brandeis - Portrét stojícího muže v černém kabátě a klobouku.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Bildnis eines Mannes&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arbeiten und Entwürfe (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
[[Datei:MAK H-3004 2 Armlehnstuhl Atelier Singer-Dicker.jpg|mini|Armlehnsessel aus der Wohnung von [[Margit Téry-Adler|Margit Téry-Buschmann]] von Friedl Dicker und Franz Singer]]&lt;br /&gt;
→ Werkliste im Artikel [[Franz Singer (Architekt)|Franz Singer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstellungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* 1940: Ausstellung von 12 ihrer Bilder in der Royal Arcade Gallery, [[London]]&lt;br /&gt;
* 1970: &amp;#039;&amp;#039;Friedl Dicker – Franz Singer&amp;#039;&amp;#039;, [[Darmstadt]]&lt;br /&gt;
* 1988: &amp;#039;&amp;#039;Friedl Dicker-Brandeis 1898–1944&amp;#039;&amp;#039;, [[Prag]]&lt;br /&gt;
* 1989: &amp;#039;&amp;#039;Friedl Dicker-Brandeis and Her Pupils&amp;#039;&amp;#039;, [[Moskau]], [[Riga]], [[Vilnius]]&lt;br /&gt;
* 1989: &amp;#039;&amp;#039;2x Bauhaus in Wien: Franz Singer / Friedel Dicker&amp;#039;&amp;#039;, Wien&lt;br /&gt;
* 1990: &amp;#039;&amp;#039;2x Bauhaus in Wien: Franz Singer / Friedel Dicker&amp;#039;&amp;#039;, [[Architekturmuseum Basel]] (24. Februar bis 8. April 1990)&lt;br /&gt;
* 1990: &amp;#039;&amp;#039;From Bauhaus to Terezín. Friedl Dicker-Brandeis and Her Pupils&amp;#039;&amp;#039;, [[Yad Vashem]] [[Jerusalem]]&lt;br /&gt;
* 1991: &amp;#039;&amp;#039;Vom Bauhaus nach Terezín. Friedl Dicker-Brandeis und die Kinderzeichnungen aus dem Ghetto-Lager Theresienstadt&amp;#039;&amp;#039;, [[Jüdisches Museum Frankfurt]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Friedl Dicker-Brandeis. Ein Leben für Kunst und Lehre&amp;#039;&amp;#039; [[Wanderausstellung]]&lt;br /&gt;
** 1999: [[Palais Harrach (Freyung)|Palais Harrach]], Wien (25. Oktober bis 1. Dezember 1999)&lt;br /&gt;
** 2000: [[Universalmuseum Joanneum]], [[Graz]] (19. Januar bis 4. März 2000)&lt;br /&gt;
** 2000: [[Egon Schiele Art Centrum]], [[Český Krumlov]] (25. Juni bis 18. Oktober 2000)&lt;br /&gt;
** 2000–2001: [[Musée d’art et d’histoire du Judaïsme]], [[Paris]] (14. November 2000 bis 6. März 2001)&lt;br /&gt;
** 2001: [[Schwedisches Nationalmuseum]], [[Stockholm]] (28. März bis 28. Juni 2001)&lt;br /&gt;
** 2001: [[Bauhaus-Archiv]], Berlin (18. Juli bis 15. Oktober 2001)&lt;br /&gt;
** 2001–2002: William Breman Heritage Museum, [[Atlanta]] (1. Dezember 2001 bis 1. März 2002)&lt;br /&gt;
** 2002: [[Tokyo Fuji Art Museum]], [[Hachiōji]] und fünf weitere Ausstellungen in [[Japan]]&lt;br /&gt;
** 2003: [[Museum der Toleranz]], [[Los Angeles]]&lt;br /&gt;
** 2003: [[Mailand]]&lt;br /&gt;
** 2005: [[New York City]]&lt;br /&gt;
* 2022: &amp;#039;&amp;#039;Friedl Dicker-Brandeis: Bauhaus-Schülerin, Avantgarde-Malerin, Kunstpädagogin.&amp;#039;&amp;#039; [[Lentos]], Linz – bis 29. Mai 2022&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.lentos.at/ausstellungen/friedl-dicker-brandeis |titel=Friedl Dicker-Brand­eis. Bau­haus-Schü­le­rin, Avant­gar­de-Male­rin, Kunstpädagogin. 28.01. bis 29.05.22 |werk=lentos.at |datum= |abruf=2026-04-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://orf.at/stories/3246703/ Malunterricht im Konzentrationslager] orf.at, 21. Februar 2022, abgerufen am 21. Februar 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2024/2025: &amp;#039;&amp;#039;[[Radikal! Künstlerinnen* und Moderne 1910–1950]]&amp;#039;&amp;#039;. [[Museum Arnhem]], [[Saarlandmuseum]], [[Österreichische Galerie Belvedere]]&lt;br /&gt;
* 2025: &amp;#039;&amp;#039;[[Widerstände. Jüdische Designerinnen der Moderne]]&amp;#039;&amp;#039;. [[Jüdisches Museum Berlin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen und Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Friedl-Dicker-Brandeis-Hof I.png|alt=Der 2016 benannte Friedl-Dicker-Brandeis-Hof in Wien-Alsergrund, Althanstraße 33.|mini|hochkant|Der 2016 benannte Friedl-Dicker-Brandeis-Hof in Wien-Alsergrund, Althanstraße 33.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gemeinsamen Arbeiten mit Franz Singer wurden mehrfach ausgezeichnet und unter anderem in der Ausstellung &amp;#039;&amp;#039;Moderne Inneneinrichtungen&amp;#039;&amp;#039; im [[Museum für angewandte Kunst (Wien)|Österreichischen Museum für angewandte Kunst]] gezeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 1957 bis 1959 erbaute städtische Wohnhausanlage mit der Adresse Althanstraße 33 im Wiener Gemeindebezirk [[Alsergrund]] wurde im Jahr 2016 „Friedl-Dicker-Brandeis-Hof“ benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.digital.wienbibliothek.at/wbrobv/periodical/pageview/3818820?query=Brandeis Benennung Friedl-Dicker-Brandeis-Hof.] In: &amp;#039;&amp;#039;Amtsblatt der Stadt Wien&amp;#039;&amp;#039;, 15. September 2016, Nr. 37/2016.&amp;lt;br /&amp;gt;  {{Wien Geschichte Wiki|Friedl-Dicker-Brandeis-Hof}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2019 wurde eine Fläche der [[WeiberWirtschaft]] in Berlin nach Dicker benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://weiberwirtschaft.de/mitmachen/weiberwirtschaft-freikaufen/friedl-dicker/ |titel=Friedl Dicker |werk=Weiberwirtschaft.de |abruf=2019-12-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bremer Stadtteil [[Neustadt (Bremen)|Neustadt]] ist eine Straße nach Dicker benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.kreiszeitung.de/lokales/bremen/kaufrausch-am-deich-90089832.html |titel=Kaufrausch am Deich |werk=kreiszeitung.de |datum=2020-11-04 |sprache=de |abruf=2020-11-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2022 wurde in Wien-[[Leopoldstadt]] ein Teil des Gehweges entlang des Donaukanals &amp;#039;&amp;#039;Friedl-Dicker-Brandeis-Promenade&amp;#039;&amp;#039; benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der vom NS-Regime verfolgten Kunstschaffenden der Bildenden Kunst]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Elena Makarova: &amp;#039;&amp;#039;Friedl. Ein biografischer Roman.&amp;#039;&amp;#039; Mitteldeutscher Verlag, Halle (Saale) 2022, ISBN 978-3-96311-567-7.&lt;br /&gt;
* Elena Makarova: &amp;#039;&amp;#039;Friedl Dicker-Brandeis. Ein Leben für Kunst und Lehre&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Christian Brandstaetter, Wien, München 2000, ISBN 3-85498-032-9.&lt;br /&gt;
* {{AKL|27|170|171|Dicker-Brandeis, Friedl|Elena Makarova}}&lt;br /&gt;
* Franz Singer, Friedl Dicker: (2&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;Bauhaus in Wien); Ausstellung 9.12.1988 … - Google Books&lt;br /&gt;
* Ulrike Müller: &amp;#039;&amp;#039;Die klugen Frauen von Weimar. Regentinnen, Salondamen, Schriftstellerinnen und Künstlerinnen&amp;#039;&amp;#039;. Elisabeth Sandmann Verlag GmbH, München 2007, ISBN 3-938045-19-1.&lt;br /&gt;
* Charlotte Zwiauer: &amp;#039;&amp;#039;Dicker-Brandeis, Friedl.&amp;#039;&amp;#039; In: Brigitta Keintzel, [[Ilse Korotin]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Wissenschafterinnen in und aus Österreich. Leben – Werk – Wirken.&amp;#039;&amp;#039; Böhlau, Wien / Köln / Weimar 2002, ISBN 3-205-99467-1, S. 133–135.&lt;br /&gt;
* [[Werner Röder]]; [[Herbert A. Strauss]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;International Biographical Dictionary of Central European Emigrés 1933–1945&amp;#039;&amp;#039;. Band 2,1. Saur, München 1983, ISBN 3-598-10089-2, S. 215f.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Friedl Dicker&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Patrick Rössler]], [[Elizabeth Otto]]: &amp;#039;&amp;#039;Frauen am Bauhaus. Wegweisende Künstlerinnen der Moderne.&amp;#039;&amp;#039; Knesebeck, München 2019. ISBN 978-3-95728-230-9, S. 12–16.&lt;br /&gt;
* Misha Sidenberg: &amp;#039;&amp;#039;Friedl Dicker-Brandeis.&amp;#039;&amp;#039; In: Anke Blümm, Patrick Rössler (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Vergessene Bauhaus-Frauen. Lebensschicksale in den 1930er und 1940er Jahren&amp;#039;&amp;#039; (Katalog zur Ausstellung im Bauhaus Museum Weimar). Weimar 2021, ISBN 978-3-7443-0405-4, S. 40f.&lt;br /&gt;
* [[Hemma Schmutz]] u.&amp;amp;nbsp;a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Friedl Dicker-Brandeis. Bauhaus-Schülerin, Avantgarde-Malerin, Kunstpädagogin&amp;#039;&amp;#039;. Hirmer, München 2022, ISBN 978-3-7774-3846-7.&lt;br /&gt;
* Katharina Hövelmann: [https://www.vr-elibrary.de/doi/book/10.7767/9783205213161 &amp;#039;&amp;#039;Bauhaus in Wien? Möbeldesign, Innenraumgestaltung und Architektur der Wiener Ateliergemeinschaft von Friedl Dicker und Franz Singer&amp;#039;&amp;#039;]. Böhlau Verlag, Wien 2021 eISBN 978-3-205-21316-1, ISBN 978-3-205-21309-3.&lt;br /&gt;
* LENTOS Kunstmuseum Linz, Brigitte Reutner-Doneus, Hemma Schmutz (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Friedl Dicker-Brandeis.&amp;#039;&amp;#039; Hirmer Verlag, München 2022, ISBN 978-3-7774-3846-7.&lt;br /&gt;
* Katharina Hövelmann, Andreas Nierhaus, Georg Schrom (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Atelier Bauhaus, Wien. Friedl Dicker und Franz Singer: eine Ausstellung in Kooperation mit dem Bauhaus-Archiv Berlin&amp;#039;&amp;#039;. Wien Museum, Wien 2022, ISBN 978-3-99014-233-2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Friedl Dicker-Brandeisová|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|119025337}}&lt;br /&gt;
* {{NKCR|jn20010525132}}&lt;br /&gt;
* {{ArchitekturzentrumWien|724|Friedl Dicker}}&lt;br /&gt;
* [https://www.fembio.org/biographie.php/frau/biographie/friedl-dicker/ Annette Bußmann: Friedl Dicker]. In: &amp;#039;&amp;#039;FemBio. Frauen-Biographieforschung&amp;#039;&amp;#039; (mit Literaturangaben und Zitaten).&lt;br /&gt;
* [https://www.ghetto-theresienstadt.de/pages/d/dickerbrandeisf.htm Friedl Dicker-Brandeis.] ghetto-theresienstadt.de&lt;br /&gt;
* [https://jwa.org/encyclopedia/article/dicker-brandeis-friedl Friedl Dicker-Brandeis.] jwa.org (englisch)&lt;br /&gt;
* [http://makarovainit.com/friedl/index.html Friedl Dicker-Brandeis. Life in Art and Teaching.] makarovainit.com (englisch)&lt;br /&gt;
* [http://collections.jewishmuseum.cz/index.php/Browse/modifyCriteria/facet/people_facet/id/78991/mod_id/0 Dokumente zu Friedl Dicker-Brandeis.] Sammlungen des Jüdischen Museums in Prag.&lt;br /&gt;
* [https://bauhauskooperation.de/wissen/das-bauhaus/koepfe/biografien/biografie-detail/person-Dicker-Friedl-241 Friedl Dicker] bei bauhauskooperation.de&lt;br /&gt;
* [https://www.yadvashem.org/articles/general/coping-through-art-brandeis-theresienstadt.html Friedl Dicker-Brandeis] auf der Website von [[Yad Vashem]] (englisch)&lt;br /&gt;
* [https://www.memorygaps.eu/gap-januar-2022/ Friedl Dicker-Brandeis.] &amp;#039;&amp;#039;Memory Gaps ::: Erinnerungslücken&amp;#039;&amp;#039; (Oktober 2016 und Januar 2022), der digitalen Gedenkplattform von [[Konstanze Sailer]]&lt;br /&gt;
* [https://www.tsurikrufn.de/portraits/dicker/ Erinnerung an Friedl Dicker] im Gemeinschaftsprojekt &amp;#039;&amp;#039;TSURIKRUFN!&amp;#039;&amp;#039; vom [[Arbeitskreis selbständiger Kultur-Institute]], 2021&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119025337|LCCN=n90609493|NDL=|VIAF=52490248}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:DickerBrandeis, Friedl}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer des Holocaust]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Todesopfer im KZ Auschwitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im Ghetto Theresienstadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Designer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Innenarchitekt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schüler am Bauhaus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Cisleithanien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tschechoslowake]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1898]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1944]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Dicker-Brandeis, Friedl&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichische Malerin, Kunsthandwerkerin und Innenarchitektin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=30. Juli 1898&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=9. Oktober 1944&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[KZ Auschwitz]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dieringer63</name></author>
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