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	<title>Friedinger Schlossberg - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;L. aus W.: +kat</title>
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		<updated>2025-08-13T17:23:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+kat&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Berg&lt;br /&gt;
|NAME=&lt;br /&gt;
|BILD= Friedinger_Schlossberg.JPG&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG = Friedinger Schlossberg (Ansicht aus Südwest, aufgenommen südlich des Neubaugebiets &amp;#039;&amp;#039;Vor dem Dorf&amp;#039;&amp;#039;, 2014)&lt;br /&gt;
|HÖHE=547.2&lt;br /&gt;
|HÖHE-BEZUG = DE-NHN&lt;br /&gt;
|LAGE = [[Baden-Württemberg]], [[Deutschland]]&lt;br /&gt;
|GEBIRGE = Hegau&lt;br /&gt;
|DOMINANZ = 4.8&lt;br /&gt;
|DOMINANZ-BEZUG = [[Homburg (Stahringen)|Homburg]]&lt;br /&gt;
|SCHARTENHÖHE = 100&lt;br /&gt;
|SCHARTE = Seeried [[Steißlingen]]&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD=47/47/04/N&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD=08/53/15/E&lt;br /&gt;
|REGION-ISO=DE-BW&lt;br /&gt;
|TYP=[[Bergkegel]]&lt;br /&gt;
|GESTEIN=[[Nagelfluh]], [[Sandstein]]e der oberen [[Meeresmolasse]]&lt;br /&gt;
|ALTER=[[Tertiär (Geologie)|Tertiär]], [[Mindeleiszeit]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Friedinger Schlossberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Berg im [[Hegau]] auf der Gemarkung des [[Singen (Hohentwiel)|Singener]] Stadtteils [[Friedingen (Singen)|Friedingen]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Er liegt zentral im [[Landkreis Konstanz]], rund sieben Kilometer nordwestlich des [[Untersee (Bodensee)|Untersees]], einem Teil des [[Bodensee]]s, dessen Mittelwasserstand er mit einer Höhe von {{Höhe|547.2|DE-NHN|link=true}}{{GeoQuelle|DE|BFN-Karten}} um rund 150 m überragt. Damit ist er die höchste Erhebung einer Kette von Bergen und Hügeln, die zusammen die Hegauniederung in ein nördliches und ein südliches Becken unterteilen. Dieser Höhenzug besteht hauptsächlich aus Oberer [[Meeresmolasse]], die den ältesten Felsuntergrund der heutigen Fläche der Stadt Singen bildet und in grobsandigen Lagen Muscheln, Schnecken und Haifischzähne enthalten. Am Nordostrand des benachbarten Buchberges sind diese Schichten in einem stillgelegten Steinbruch aufgeschlossen. Wählt man am Schlossberg den steilen, direkten Weg zum Gipfel über den nordwestlichen Bergkamm, so trifft man ab {{Höhe|520|DE-NHN}} auch hier auf diese grobsandigen Schichten. Am Nordhang dagegen erkennt man beim Aufstieg am Rande des alten Weges, der sich als [[Hohlweg|Hohlgasse]] im Laufe der Jahrhunderte tief eingegraben hat, vom so genannten [[Siechenhaus]]&amp;lt;ref&amp;gt;Hubenschmid et al.: &amp;#039;&amp;#039;Kumm etz gommer z&amp;#039;lieht - Beiträge zur Friedinger Geschichte: 900 Jahre Friedingen 1090-1990&amp;#039;&amp;#039;. Hohentwiel Verlag, 1990.&amp;lt;/ref&amp;gt;, in Landkarten als [[Leprosenhaus]] bezeichnet, kommend, die zur Oberen Meeresmolasse gehörenden graugrünen feinkörnigen [[Glaukonit]]sande, die teilweise auch zerbrochen auf dem Weg liegen und dort ab einer Höhe von {{Höhe|500|DE-NN}} bis {{Höhe|510|DE-NN}} anstehen. Wählt man hier den abzweigenden Weg bis man nach ca. 100 m eine ebene Fläche erreicht, ist der Sandschiefer ebenfalls aufgeschlossen. Hier befindet sich außerdem eine kleine [[Höhle]], in der die Bergbevölkerung bei Bedarf Schutz aufsuchte.&lt;br /&gt;
Ab einer Höhe von {{Höhe|540|DE-NHN}} ist die Obere Meeresmolasse von [[Nagelfluh]] überdeckt, die den eigentlichen [[Gipfel (Berg)|Gipfel]] des Berges bilden und von der [[Burg]] eingenommen wird. Dieses Gestein, das an groben [[Beton]] erinnert, setzt sich hauptsächlich aus alpinen Gesteinen, wie Flysch-Sandstein, Kristallingestein und Dolomitstein zusammen und wurde in der [[Mindeleiszeit]] von den [[Gletscher]]n hier her verlagert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Friedinger Hausberg liegen zwei zu Friedingen gehörende [[Wohnplatz|Wohnplätze]]. Dies sind der Schlosshof am Südhang und, auf dem Berggipfel thronend, die [[Burg Hohenfriedingen]], die als einzige Höhenburg im deutschen Teil des [[Hegau]]s noch bewohnbar und das weithin sichtbare [[Wahrzeichen]] von Friedingen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen des milden Klimas durch die Nähe zum [[Bodensee]] und der exponierten Lage dienten die sonnigen süd- und südostorientierten Berghänge bis ins 20. Jahrhundert und lange Zeit davor dem [[Weinbau]], der mit dem Verbot der Pflanzung amerikanischer Rebsorten im Jahre 1929 aufgegeben wurde. Heute zeigen sich die ehemaligen Weinbauflächen hauptsächlich als Wiesen, die durch Beweidung kurz gehalten werden, mit vereinzelten, schattenspendenden Bäumen, Baumgruppen und Sträuchern. Seit 2023 wird auf einem kleinen Teil von 1,0 ha der ehemaligen Weinberge wieder Wein angebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/singen/wein-aus-friedingen-was-ein-junger-winzer-am-schlosshof-plant;art372458,11635307 Wein aus Friedingen? Ein junger Winzer erklärt, was er am Schlosshof plant]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die nördlich orientierten Berghänge sind dagegen hauptsächlich mit [[Wald]] bedeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Landschaftsschutzgebiet ==&lt;br /&gt;
Bereits am 9.&amp;amp;nbsp;Mai 1957 wurde auf den Gemarkungen der Gemeinden Friedingen im [[Landkreis Konstanz]] und Steißlingen im [[Landkreis Stockach]] durch das damalige Regierungspräsidium Südbaden der Friedinger Schlossberg und der benachbarte Jöhlisberg mit einer Fläche von 387,3 ha unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Schlossberg Friedingen&amp;#039;&amp;#039; (Schutzgebietsnummer 3.35.007) unter [[Landschaftsschutzgebiet|Landschaftsschutz]] gestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://rips-dienste.lubw.baden-wuerttemberg.de/rips/ripsservices/apps/naturschutz/schutzgebiete/steckbrief.aspx?id=3359003000007 Steckbrief des Landschaftsschutzgebiets Schlossberg Friedingen]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.friedinger-schloessle.de/ Offizielle Homepage Friedinger Schlössle]&lt;br /&gt;
* [http://www.lgrb.uni-freiburg.de/lgrb/Service/geotourismus_uebersicht/geotourismus/gto_text?K_gto_text=9910 Geotourismus Beschreibung]&lt;br /&gt;
* [http://www.lgrb.uni-freiburg.de/lgrb/Service/geotourismus_uebersicht/geotourismus/k_detail?kk=9910 Geotourismus Landkarte]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen und Literatur ==&lt;br /&gt;
* Matthias Geyer: &amp;#039;&amp;#039;Vulkane im Hegau&amp;#039;&amp;#039;. Landesvermessungsamt Baden-Württemberg, ISBN 3-89021-719-2.&lt;br /&gt;
* Herbert Berner (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Singener Stadtgeschichte&amp;#039;&amp;#039;. Band 1. &amp;#039;&amp;#039;Ziehmutter des Hegaus&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Landesamt für Geologie, Rohstoffe und Bergbau (LGRB) im Regierungspräsidium Freiburg&lt;br /&gt;
* Landesamt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg&lt;br /&gt;
* M. A. König: &amp;#039;&amp;#039;Kumm etz gommer z´lieht, Beiträge zur Friedinger Geschichte&amp;#039;&amp;#039;, 1990, ISBN 3-927414-01-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg im Landkreis Konstanz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Singen (Hohentwiel))]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg im Hegau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landschaftsschutzgebiet im Landkreis Konstanz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weinlage (Baden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur (Singen (Hohentwiel))]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schutzgebietsgründung 1957]]&lt;/div&gt;</summary>
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