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	<title>Frieding (Andechs) - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T06:10:27Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Frieding_(Andechs)&amp;diff=473559&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie (https://www.duden.de/rechtschreibung/e__V_), Kleinigkeiten.</title>
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		<updated>2024-12-18T08:24:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie (https://www.duden.de/rechtschreibung/e__V_), Kleinigkeiten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Frieding&lt;br /&gt;
| Alternativname         =&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            =&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Andechs&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename =&lt;br /&gt;
| Ortswappen             =&lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung =&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 48.0098146&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 11.2137677&lt;br /&gt;
| Nebenbox               =&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-BY&lt;br /&gt;
| Höhe-Präfix            =&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 640&lt;br /&gt;
| Höhe-von               =&lt;br /&gt;
| Höhe-bis               =&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                 =&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle          =&lt;br /&gt;
| Einwohner              =&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  =&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       =&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    =&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach      =&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 82346&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 08152&lt;br /&gt;
| Lagekarte              =&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung =&lt;br /&gt;
| Poskarte               =&lt;br /&gt;
| Bild                   = Frieding mit Kirche.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Blick auf Frieding&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Frieding&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist einer der fünf Gemeindeteile von [[Andechs]] im [[Oberbayern|oberbayerischen]] [[Landkreis Starnberg]]. Der berühmteste Sohn der [[Ortschaft]] ist der bayerische Volksdichter [[Georg Queri]], welcher hier am 30. April 1879 geboren wurde. Ein vermeintlicher Meteoriteneinschlag am [[Egelsee (Andechs)|Egelsee]] machte Frieding 1995 weltberühmt. In diesem – relativ kleinen – Ort gibt es zehn [[Verein]]e.&lt;br /&gt;
[[Datei:Frieding, Queri-Denkmal.jpg|mini|Georg-Queri-Denkmal vor seinem Geburtshaus,  dem &amp;#039;&amp;#039;Gasthof Oberer Wirt zum Queri&amp;#039;&amp;#039;, in Frieding]]&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Das [[Pfarrdorf]] liegt auf einem [[Endmoräne]]nwall bei einer Höhe von {{Höhe|640|DE-NN|link=true}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Frühzeit ===&lt;br /&gt;
Der älteste Fund im Gebiet von Frieding ist eine steinerne, um die 4000 Jahre alte [[Streitaxt]], datierend vom Ende der [[Jungsteinzeit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden [[Hügelgrab|Hügelgräber]] gefunden, die vermutlich 800 bis 400 v.&amp;amp;nbsp;Chr. entstanden sind. Einige sind inzwischen eingeebnet und überackert worden, eine große Anzahl ist aber noch heute in der [[Landschaft]] deutlich zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Römerzeit ===&lt;br /&gt;
Das Gebiet um den [[Starnberger See|Starnberger-]] und [[Ammersee]] war zur [[Römerzeit]] relativ dicht besiedelt. So ging eine von [[Gauting]] ausgehende [[Römerstraße]] über die Friedinger Fluren bis nach [[Kempten (Allgäu)|Kempten]]. Die Römer brannten in einer Ortschaft namens „Blattenstein“ (ein Gebiet, das zu Frieding gehört) Ziegel und errichteten dort auch eine Pflanzschule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelalter ===&lt;br /&gt;
Frieding wurde das erste Mal urkundlich als &amp;#039;&amp;#039;Frutinnen&amp;#039;&amp;#039; 1123 in einer [[Schenkungsurkunde]] der [[Andechs (Adelsgeschlecht)|Grafen von Andechs]] erwähnt. Ein Bediensteter des Grafen von Andechs namens &amp;#039;&amp;#039;Luitfried von Frutinnen&amp;#039;&amp;#039; diente bei der Schenkung als Zeuge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegründet wurde es vermutlich auch zu der Zeit, als die Orte mit &amp;#039;&amp;#039;-ing&amp;#039;&amp;#039; Endung entstanden, also um das 6. Jahrhundert n.&amp;amp;nbsp;Chr. Sicher sind sich die [[Historiker]] über den Ursprung des Namens von Frieding beziehungsweise seiner alten Schreibweisen &amp;#039;&amp;#039;Frouetingen&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Vrouttingen&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Vrouting&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Fruittingen&amp;#039;&amp;#039;: &amp;#039;&amp;#039;Vrou&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Frou&amp;#039;&amp;#039; bedeutet nichts anderes als &amp;#039;&amp;#039;Frau&amp;#039;&amp;#039;. Es ist auch möglich, dass Frieding von einer Frau gegründet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dreißigjähriger Krieg ===&lt;br /&gt;
Der [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährige Krieg]] ging auch an Frieding nicht spurlos vorüber. Sowohl die feindlichen wie die eigenen Soldaten zogen plündernd, brandschatzend, mordend und vergewaltigend durch das Dorf. Zu den Soldaten kamen noch andere Katastrophen wie [[Missernte]]n, Stürme, Frost und die [[Pest]], die von [[Wallfahrt|Wallfahrern]] eingeschleppt wurde. Anfang 1634 wurde, mündlichen Überlieferungen zufolge, das gesamte Dorf niedergebrannt. Nach einigen Jahren der Erholung kamen 1646 nochmals die eigenen Soldaten zurück, welche aber schlimmer wüsteten als alle feindlichen Truppen vor ihnen. Erst das Ende des Krieges, mit dem [[Westfälischer Friede|Westfälischen Frieden]], brachte wieder Ruhe und Frieden nach Frieding.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Königreich Bayern ===&lt;br /&gt;
Im Zuge der [[Säkularisation in Bayern|Säkularisation]] im Jahre 1803 wurde auch das [[Kloster Andechs]] aufgelöst und der Besitz verstaatlicht. Dies hatte zur Folge, dass die Friedinger Nachbarortschaft [[Widdersberg (Herrsching)|Widdersberg]] der [[Kirchengemeinde|Pfarrei]] Frieding zugeordnet wurde. Graf [[Toerring]] aus [[Seefeld (Oberbayern)|Seefeld]] hob zu dieser Zeit auch die [[Leibeigenschaft]] für die Friedinger Bauern auf, und 1807 wurde Frieding eine eigene Gemeinde (bis 1978).&lt;br /&gt;
Bemerkenswert ist, dass Frieding zu jener Zeit nur unwesentlich kleiner als die heutige [[Kreisstadt]] [[Starnberg]] war:&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|Frieding:&lt;br /&gt;
|50 bewirtschaftete Anwesen mit 234 Einwohnern&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Starnberg:&lt;br /&gt;
|63 bewirtschaftete Anwesen mit 297 Einwohnern&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Einer Eintragung im Grundsteuerverzeichnis von 1811 zufolge ist es sicher, dass es in Frieding schon eine Schule gab. Aber erst 1825 wurde ein eigenes Schulhaus dafür errichtet, welches bis ins Jahr 1972 gute Dienste für die Friedinger und Widdersberger Schüler verrichtete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Deutsch-Französischer Krieg|Deutsch-Französischen Krieg]] dienten neun Friedinger, von denen acht wieder zurückkamen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erster und Zweiter Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
Im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] dienten 27 junge Friedinger, wovon 16 nach dem Krieg als gefallen oder vermisst galten.&lt;br /&gt;
Die Zeiten nach dem Krieg waren auch für die Friedinger, mit [[Deutsche Inflation 1914 bis 1923|Inflation]], [[Weltwirtschaftskrise]] und Missernten, schlimm. Doch wie es in schlechten Zeiten so ist, hielten die Menschen dadurch stärker zusammen, was sich in den Vereinsgründungen zu jener Zeit spiegelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von allen wehrfähigen Männern aus Frieding, die in den [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] zogen, kamen 24 nicht wieder nach Hause. Frieding hatte aber auch eine strategische Bedeutung: Auf den Friedinger Fluren wurde ein [[Scheinflugplatz|Scheinflughafen]] errichtet, der die [[Alliierte]]n von den echten Flughäfen in [[Flugplatz Oberpfaffenhofen|Oberpfaffenhofen]] und [[Fliegerhorst Landsberg/Lech|Penzing]] ablenken sollte. 1943 wurden die Friedinger Kirchenglocken wegen Materialnot eingeschmolzen und zu Munition und Waffen verarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachkriegszeit ===&lt;br /&gt;
Das erste Ziel, das sich die Einwohner in der [[Nachkriegszeit in Deutschland|Nachkriegszeit]] setzten, war die Beschaffung von neuen Glocken. Unter anderem finanziert von Theateraufführungen der Friedinger Theatergruppe, konnte die [[Glockenweihe]] am 3. März 1949 gefeiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1960er Jahren wurden die Straßen nach und innerhalb von Frieding asphaltiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Gebietsreform in Bayern|Gemeindegebietsreform]] zwang die bis dahin eigenständige Gemeinde Frieding mit 484 Einwohnern, sich für den Anschluss an [[Herrsching am Ammersee]] oder [[Andechs|Erling-Andechs]] zu entscheiden. Am 31. August 1975 fiel die Wahl im Gemeinderat auf Erling-Andechs. Am 1. Januar 1978 wurde die Eingemeindung wirksam, einen Tag, bevor die Gemeinde &amp;#039;&amp;#039;Erling-Andechs&amp;#039;&amp;#039; amtlich in &amp;#039;&amp;#039;Andechs&amp;#039;&amp;#039; umbenannt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Herausgeber = Statistisches Bundesamt | Titel = Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982 | Jahr = 1983 | Verlag = W. Kohlhammer GmbH | Ort = Stuttgart und Mainz | ISBN = 3-17-003263-1 | Seiten = 591}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Loch vom Egelsee ==&lt;br /&gt;
Frieding erlangte weltweite Berühmtheit am 4. März 1995: Eine [[Kultursprengung]] eines ortsansässigen Sprengmeisters wurde von einer Polizeihubschrauberbesatzung als [[Meteoriteneinschlag]] missgedeutet. Das Missverständnis konnte erst am darauffolgenden Tag aufgeklärt werden. Das Problem war jedoch, dass die Meldung schon durch die [[Presse (Medien)|Presse]] ging. Tausende Wissenschaftler, Hobbyastronomen, Journalisten und begeisterte Bürger wollten das Loch (zwölf Meter breit, drei Meter tief) aus nächster Nähe bestaunen. Es sollen sogar Wissenschaftler aus [[Japan]] angerufen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Baudenkmäler ==&lt;br /&gt;
Siehe auch: [[Liste der Baudenkmäler in Andechs#Frieding]]&lt;br /&gt;
* Katholische Pfarrkirche [[St. Pankratius (Frieding)|St. Pankratius]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vereine ==&lt;br /&gt;
* Blaskapelle Frieding&lt;br /&gt;
* Förderverein Kinderhaus Sternschnuppe&amp;amp;nbsp;e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
* [[Freiwillige Feuerwehr]] Frieding&lt;br /&gt;
* Landjugend Frieding&lt;br /&gt;
* [[Obst- und Gartenbauverein]] Frieding&lt;br /&gt;
* Trachtenverein Eichentaler&lt;br /&gt;
* Veteranenverein Frieding&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Frieding_Winter.jpg|Frieding im Winter&lt;br /&gt;
Frieding Suedost.jpg|Blick in Richtung Süd-Osten&lt;br /&gt;
Frieding Nordost.jpg|Blick in Richtung Nord-Osten&lt;br /&gt;
Frieding, Kirche St. Pankratius.01.jpg |Kirche St. Pankratius&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{BLO Ortsdatenbank|objekt=Frieding|val=13034}}&lt;br /&gt;
* [http://www.gemeinde-andechs.de/geschichte Gemeinde Andechs], Geschichte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Andechs}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Starnberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Andechs)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Starnberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1123]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1978]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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