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	<title>Friedhof am Glockenberg - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T14:52:49Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Friedhof_am_Glockenberg&amp;diff=1331848&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Siegbert v2: /* Weblinks */ offizielle Website der Stadt Coburg hinzugefügt</title>
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		<updated>2026-04-03T03:53:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt; offizielle Website der Stadt Coburg hinzugefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Bild:Coburg-Friedhof.png|miniatur|Friedhof am Glockenberg]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Friedhof am Glockenberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist die Begräbnisstätte der Stadt [[Coburg]]. Der westliche Teil des Friedhofs wurde von 1847 bis 1851 auf dem oberen Glockenberghügel als Ersatz für den Salvatorfriedhof angelegt. Von 1868 bis 1869 folgte die Erweiterung östlich der Straße &amp;#039;&amp;#039;Hinterer Glockenberg&amp;#039;&amp;#039;. Aufgrund seiner historischen Parkanlage sowie verschiedener Friedhofsbauten wird der Friedhof am Glockenberg als denkmalwürdige Gesamtanlage gewertet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Westlicher Friedhofsteil ==&lt;br /&gt;
Das städtische Gelände mit der heutigen Adresse &amp;#039;&amp;#039;Hinterer Glockenberg 4, 4a&amp;#039;&amp;#039; bestand zuvor aus Obstwiesen und wurde ab 1847 erschlossen. Der herzogliche Baurat Vincenz Fischer-Birnbaum gestaltete den Friedhof als parkartige Anlage mit dem Grundriss eines Trapezes. Im Zentrum steht das herzogliche Mausoleum, durch eine Allee auf der Hauptachse mit dem gegenüberliegenden Eingang verbunden. Die Hauptachse wird durch eine schmälere Querachse gekreuzt, wodurch die Friedhofsfläche in vier Bereiche unterteilt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Friedhofsbauten ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Coburg-Mausoleum.jpg|miniatur|[[Herzogliches Mausoleum (Coburg)|Herzogliches Mausoleum]] und Allee]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Coburg-Stockmarsche-Gruftkapelle.jpg|miniatur|hochkant|Stockmarsche-Gruftkapelle]]&lt;br /&gt;
Das ehemalige Totengräber- und Gärtnerhaus stammt aus dem Jahr 1851 und ist das älteste Gebäude des Friedhofs. Das zweiflügelige, eingeschossige Bauwerk aus Sandstein wird seit 1905 als Lager- und Werkstattgebäude genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Herzogliches Mausoleum (Coburg)|Herzogliche Mausoleum]] wurde in den Jahren 1853 bis 1858 im Auftrag von [[Ernst II. (Sachsen-Coburg und Gotha)| Ernst II.]] nach Plänen des Gothaer Stadtbaurates [[Gustav Eberhard (Architekt)|Gustav Eberhard]] für die Familienmitglieder des Fürstenhauses [[Sachsen-Coburg und Gotha (Fürstenhaus)|Sachsen-Coburg und Gotha]] errichtet. Die turmlose Begräbniskapelle hat die Form einer dreischiffigen romanischen Basilika. Im Inneren ist das Mausoleum als zweigeschossige Gruftkapelle mit einer quadratischen Kapelle und einer Empore im Obergeschoss gebaut. Im Erdgeschoss sind im nördlichen Gruftgang unter anderem die Herzöge [[Ernst I. (Sachsen-Coburg und Gotha)| Ernst I.]] und  Ernst II. mit ihren Ehefrauen beigesetzt und im südlichen [[Alfred (Sachsen-Coburg und Gotha)|Alfred]] samt Gattin [[Maria Alexandrowna Romanowa|Maria]] sowie deren Sohn [[Alfred von Sachsen-Coburg und Gotha|Alfred]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1859 wird der östliche Friedhofsteil nach Plänen von [[Julius Martinet]] durch eine neugotische Sandsteinmauer mit zinnenbekrönten Pfeilern abgeschlossen. Vier neuromanische Gruftkapellen, zwei an den Enden und zwei am Eingang, sind in die Mauer integriert. Die älteste Gruftkapelle stammt aus dem Jahr 1865. Der Hofmaurermeister Georg Rothbart errichtete sie im Stil der Neurenaissance im Auftrag von [[Victoria von Großbritannien und Irland (1840–1901)|Prinzessin Victoria]] für Freiherr [[Christian Friedrich von Stockmar]], der Leibarzt von [[Victoria (Vereinigtes Königreich)|Königin Victoria]] und [[Albert von Sachsen-Coburg und Gotha|Prinz Albert]] war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grabstätten ===&lt;br /&gt;
Erwähnenswert sind die Grabmale verschiedener lokaler Persönlichkeiten, wie die des herzoglichen Kammerherrn Freiherr Martin von Rast, des Bildhauers [[August Sommer]] und des Malers [[Heinrich Höllein]]. Im nordwestlichen Gräberviertel liegt der Soldatenfriedhof für die Gefallenen des [[Deutsch-Französischer Krieg| Deutsch-Französischen Krieges]], des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] und des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]]. In einem großen Rondell mit der Statue eines knienden Jünglings von [[Edmund Meusel]] aus dem Jahr 1927 und auf zwei vorgelagerten Gräberfeldern sind 484 Gefallene bestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Östlicher Friedhofsteil ==&lt;br /&gt;
Die östliche Erweiterung des Friedhofs, &amp;#039;&amp;#039;Hinterer Glockenberg 3a&amp;#039;&amp;#039;, im Stil des westlichen Teils, folgte ab 1863 mit der Errichtung eines Leichenhauses, das 1865 eröffnet wurde. Bis 1869 war die Vergrößerung um die zirka dreifache Fläche abgeschlossen. Im Jahr 1907 folgten auf dem Friedhofsteil nach Plänen des Coburger Stadtbaumeisters [[Max Böhme]] der Bau einer Trauerhalle, eines [[Krematorium]]s sowie eines Verwalterhauses. Nach 1945 kam es wiederum zu einer Erweiterung des Friedhofes nach Südosten in Richtung &amp;#039;&amp;#039;Kleiner [[Galgenleite]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Friedhofsbauten ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Coburg-Trauerhalle.jpg|mini|Trauerhalle und Wohnhaus]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Coburg-Krematorium.jpg|miniatur|hochkant|Krematorium]]&lt;br /&gt;
Entsprechend dem älteren Friedhofsteil besitzt auch der jüngere entlang der Straße &amp;#039;&amp;#039;Hinterer Glockenberg&amp;#039;&amp;#039; eine zinnenbekrönte Sandsteinmauer, in die aber nur drei romanisierende Gruftkapellen integriert sind. Das Leichenhaus wurde 1907 in eine Trauerhalle umgebaut. Das auch Aussegnungshalle genannte Gebäude liegt auf der Friedhofshauptachse gegenüber dem  Herzoglichen Mausoleum. Das eingeschossige Bauwerk weist ein Satteldach mit Oberlicht auf und ist durch eine reich ornamentierte Fassade mit neuromanischen und [[Jugendstil]]elementen gekennzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinter der Trauerhalle ist das [[Krematorium]] mit einer [[Kolumbarium|Urnenhalle]] angeordnet. Es gehörte 1907 zu den ersten Anlagen in Deutschland. Das Bauwerk wurde mit Sandstein hergestellt und besitzt ein [[Mansarddach|Mansardwalmdach]]. In der Urnenhalle ist das Standbild einer Trauernden nach einem Entwurf von Julius Eberle aufgestellt. Das eigentliche Krematorium befindet sich im Kellergeschoss und ist mit der Aussegnungshalle, in der unter anderem Kühlräume vorhanden sind, durch einen unterirdischen Gang verbunden. Der Kamin wurde 1982 aufgestockt. Unter anderem hatten hier [[Cosima Wagner]] und [[Houston Stewart Chamberlain]] ihre [[Feuerbestattung]]. Neben der Trauerhalle steht mit einer analogen Mansardgiebelfront ein zweigeschossiges Wohnhaus der Friedhofsverwaltung. Der Coburger Stadtbaumeister [[Max Böhme]] hatte das Ensemble von Trauerhalle, Krematorium und Verwaltungsgebäude entworfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grabstätten ===&lt;br /&gt;
Zu den erwähnenswerten Grabstätten zählen unter anderem die des Theatermalers [[Max Brückner (Maler)|Max Brückner]], die von [[Johann Christoph Florschütz|Christoph Florschütz]], Erzieher und Berater von Ernst II. und Albert, und die der Familie Roepert-Hansen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Grab der Familie Brückner}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Jüdischer Friedhof ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Coburg-Juedischer-Friedhof-1.jpg|mini|links|Jüdischer Friedhof]]&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Jüdischer Friedhof (Coburg)}}&lt;br /&gt;
Im Jahr 1873 erwarb die [[Kehillah|Jüdische Gemeinde]] von der Stadt für 1600 Gulden am östlichen Ende 1450 Quadratmeter der damaligen Friedhofserweiterung für ein eigenes Bestattungsfeld. Die erste Beisetzung war am 12. Juli 1874.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fromm&amp;quot; details=&amp;quot;S. 353&amp;quot;&amp;gt;Hubert Fromm: &amp;#039;&amp;#039;Die Coburger Juden – Geschichte und Schicksal.&amp;#039;&amp;#039; 3. Auflage. Evangelisches Bildungswerk Coburg e.&amp;amp;nbsp;V. und Initiative Stadtmuseum Coburg e.&amp;amp;nbsp;V. Coburg 2012, ISBN 978-3-938536-01-8.&amp;lt;/ref&amp;gt; Über 200 Beerdigungen folgten. Die letzte war 1988.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fromm&amp;quot; details=&amp;quot;S. 354&amp;quot; /&amp;gt; Der [[Jüdischer Friedhof|jüdische Friedhof]] ist vom allgemeinen Teil durch eine Hecke abgetrennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rechts vom Eingang stehen drei Reihen von Grabsteinen (1941 und nach 1945), links ältere aus der Zeit vor und um 1900. Die ältesten [[Mazewa|Mazewot]] sind aus [[Sandstein]], ab etwa 1900 aus dem beständigeren [[Marmor]]. Alle Grabsteine tragen eine [[Hebräische Sprache|hebräische]] und deutsche Inschrift.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fromm&amp;quot; details=&amp;quot;S. 355&amp;quot; /&amp;gt; Daneben ist ein Gedenkstein mit den Namen von 48 Coburger Juden, die dem [[Nationalsozialismus]] zum Opfer fielen, vorhanden. Die Aufzählung ist aber unvollständig. Außerdem gibt es ein Ehrendenkmal von 1919 für die sieben im Ersten Weltkrieg gefallenen Mitglieder der Kultusgemeinde. Im nicht belegten Bereich wurden nach dem Untergang der jüdischen Kultusgemeinde 1942 die in Coburg während des Zweiten Weltkrieges verstorbenen [[Zwangsarbeiter]] aus [[Osteuropa]] bestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Denkmäler in Bayern|CO-S|121–128}}&lt;br /&gt;
* Hubert Fromm: &amp;#039;&amp;#039;Die Coburger Juden – Geschichte und Schicksal.&amp;#039;&amp;#039; 3. Auflage. Evangelisches Bildungswerk Coburg e.&amp;amp;nbsp;V. und Initiative Stadtmuseum Coburg e.&amp;amp;nbsp;V. Coburg 2012, ISBN 978-3-938536-01-8, S. 353–359.&lt;br /&gt;
* [[Israel Schwierz]]: &amp;#039;&amp;#039;Steinerne Zeugnisse jüdischen Lebens in Bayern. Eine Dokumentation.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. von der [[Bayerische Landeszentrale für politische Bildungsarbeit|Bayerischen Landeszentrale für politische Bildungsarbeit]]. München 1988, ISBN 3-87052-393-X, S. 213–216.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.coburg.de/leben/lebensende-und-sterben/inhaltsseiten/hauptfriedhof-coburg/hauptfriedhof-coburg.php Hauptfriedhof Coburg]&lt;br /&gt;
* [https://www.hdbg.de/juedische-friedhoefe/friedhoefe/friedhof_coburg1.php Jüdische Friedhöfe in Bayern - Coburg]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=50/15/10/N|EW=10/58/24/E|type=landmark|dim=550|region=DE-BY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Friedhof in Bayern|Coburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jüdischer Friedhof in Oberfranken|Coburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Urbaner Freiraum in Coburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Coburg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neugotisches Bauwerk in Coburg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Friedhof in Europa|Coburg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Siegbert v2</name></author>
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