<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Friedhof_Rasos</id>
	<title>Friedhof Rasos - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Friedhof_Rasos"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Friedhof_Rasos&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-23T03:13:02Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Friedhof_Rasos&amp;diff=1255351&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ulanwp: /* Geschichte */ falschen Sprachzusatz entf.</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Friedhof_Rasos&amp;diff=1255351&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-03-05T06:27:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte: &lt;/span&gt; falschen Sprachzusatz entf.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|befasst sich mit dem Friedhof der litauischen Hauptstadt Vilnius. Für den Stadtteil der litauischen Hauptstadt siehe [[Rasos]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Rasos entrance.jpg|mini|Der Eingang]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Cmentarz na Rossie 6.JPG|mini|Gesamtansicht]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Monument-of-Lelewel-in-Raso.jpg|mini|hochkant|Das Grab von [[Joachim Lelewel]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Tomb of Antanas Vivulskis in Vilnius Rasos cemetery.jpg|mini|hochkant|Das Grab von [[Antoni Wiwulski]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Tomb of Jonas Basanavičius in Rasos Cemetery, Vilnius.jpg|mini|hochkant|Das Grab von [[Jonas Basanavičius]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Friedhof Rasos&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (lit. &amp;#039;&amp;#039;Rasų kapinės&amp;#039;&amp;#039;, poln. &amp;#039;&amp;#039;Cmentarz Na Rossie&amp;#039;&amp;#039;) ist der älteste und bekannteste [[Friedhof]] der [[Litauen|litauischen]] Hauptstadt [[Vilnius]], im Stadtteil [[Rasos]]. Er trägt seinen Namen nach dem ihn umgebenden Ortsteil. Die schmale &amp;#039;&amp;#039;Sukilėliai-Straße&amp;#039;&amp;#039; trennt einen alten und einen neuen Teil voneinander; die Gesamtfläche beträgt 10,8&amp;amp;nbsp;[[Hektar|ha]]. Seit 1990 werden nur mehr Bestattungen in bestehende Familiengräber vorgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
1769 wird in vielen Quellen als Gründungsjahr angegeben. Einige Historiker glauben dabei jedoch an einen Zahlendreher und vermuten als richtiges Datum 1796.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite journal |first=Vida |last=Girininkienė |coauthors=Algirdas Paulauskas |date=1980 |title=Vilniaus nekropolis ir panteonas |journal=Mokslas ir gyvenimas |issue=11 |id={{ISSN|0134-3084}} |language=lt}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 24. April 1801 wurde der neue Friedhof geweiht. Zwei Tage später wurde &amp;#039;&amp;#039;Jan Müller&amp;#039;&amp;#039;, der Bürgermeister der Stadt als erster auf dem Friedhof begraben. Im Juli desselben Jahres wurde ein offizielles Dokument verfasst, dass die Größe des Friedhofs mit 3,51&amp;amp;nbsp;ha festlegte und vorsah, dass das Begräbnis für alle Bürger der Stadt kostenfrei sein sollte. Der Rasos-Friedhof war der erste [[Friedhof#Friedhof|Friedhof]] in Vilnius, der nicht bei einer Kirche lag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1802–1807 wurden zwei fünfgeschossige, rechtwinklig miteinander verbundene [[Kolumbarium|Kolumbarien]] errichtet, die jedoch in [[Sowjetunion|sowjetischer]] Zeit abgerissen wurden. Zwischen den Kolumbarien wurde 1844–1850 eine [[Neugotik|neugotische]] Backstein-Kapelle gebaut, die 1888 um einen passenden [[Glockenturm]] ergänzt wurde. Eine Backsteinmauer ersetzte einen ursprünglichen hölzernen Zaun, der 1812 verbrannte; Teile von dieser sind noch erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1814 kauften die Behörden zur Erweiterung des Friedhofs Land von einem privaten Grundbesitzer, das heute &amp;#039;&amp;#039;Literatenhügel&amp;#039;&amp;#039; ([[Litauische Sprache|litauisch]]: &amp;#039;&amp;#039;Literatų kalnelis&amp;#039;&amp;#039;) genannt wird. 1847 eröffneten die [[Orthodoxe Kirchen|orthodoxen Christen]] einen eigenen Friedhof in Rasos, der dazu diente, in einem nahe gelegenen Kloster-Hospiz verstorbene Soldaten und Arme aufzunehmen. Er trägt deshalb heute den Namen &amp;#039;&amp;#039;Waisenfriedhof&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Našlaičių kapinės&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sowjets schlossen den Friedhof 1967 und ließen ihn verwahrlosen. 1980&amp;amp;nbsp;sollte er einer geplanten Schnellstraße weichen. Öffentliche Empörung und wirtschaftliche Schwierigkeiten ließen die Staatsmacht von diesem Plan Abstand nehmen. Nach dem [[Zusammenbruch der Sowjetunion]] machten sich litauische und [[Polen|polnische]] Behörden gemeinsam an die Restaurierung des Friedhofs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Soldatenfriedhof ==&lt;br /&gt;
1920 wurde nahe dem Eingang ein kleiner Militärfriedhof für die Soldaten geschaffen, die während des [[Polnisch-Sowjetischer Krieg|Polnisch-Sowjetischen Kriegs]] und des [[Polnisch-Litauischer Krieg|Polnisch-Litauischen Kriegs]] in der Stadt gefallen waren. Er wurde 1935–1936 von [[Wojciech Jastrzębowski]] umgebaut, der auch den Grabstein für das Herz [[Józef Piłsudski]]s entwarf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dreiköpfige [[Ehrenwache]] des Friedhofs verweigerte am 18.&amp;amp;nbsp;September 1939, als die [[Rote Armee]] einmarschierte, die Waffen niederzulegen, wurde erschossen und umgehend begraben. Ein Teil des Friedhofs beherbergt Gräber von Soldaten der [[Polnische Heimatarmee|Polnischen Heimatarmee]] aus dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]]. Sie wurden nach dem Krieg zerstört und 1993 mit polnischer Unterstützung wieder hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bekannte Gräber ==&lt;br /&gt;
Auf dem Friedhof liegen zahlreiche bekannte Personen [[Polen|polnischer]], [[Litauer|litauischer]] und [[Belarussen|belarussischer]] Herkunft bestattet, darunter mehr als 50&amp;amp;nbsp;Professoren der [[Universität Vilnius]]. Dazu zählen:&lt;br /&gt;
* [[Jonas Basanavičius]] (1851–1927), Arzt, Wissenschaftler, Politiker und Mit-Unterzeichner der Unabhängigkeitserklärung Litauens&lt;br /&gt;
* [[Mikalojus Konstantinas Čiurlionis]] (1875–1911), Maler und Komponist&lt;br /&gt;
* [[Laurynas Gucevičius]] (1753–1798), Architekt&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lebionka&amp;quot;&amp;gt; {{Webarchiv |url=http://www.voruta.lt/article.php?article=424 |wayback=20080316140630 |text=Juozas Lebionka. &amp;#039;&amp;#039;Laurynas Gucevičius palaidotas Rasos&amp;#039;&amp;#039;. Voruta, No. 20 (542), 23 October 2003}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Kastus Kalinouski]] (1838–1864), eine der führenden Persönlichkeiten der [[belarus]]sischen nationalen Befreiungsbewegung&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://de.euronews.com/2019/11/22/litauen-staatsbegraebnis-aufstand |titel=Litauen: Staatsbegräbnis für die Aufständischen gegen das zaristische Russland |werk=[[Euronews]] |datum=2019-11-22 |sprache=de |abruf=2022-03-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Joachim Lelewel]] (1786–1861), Geschichtswissenschaftler. Professor der Universität Vilnius&lt;br /&gt;
* Das [[Herzbestattung|Herz]] von [[Józef Piłsudski]] (1867–1935), polnischer Staatsmann. Auch seine Mutter, zwei Brüder und seine erste Frau sind auf dem Rasos-Friedhof beerdigt.&lt;br /&gt;
* [[Antoni Wiwulski]] (1877–1919), Architekt und Bildhauer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Massengrab enthält die Überreste von Polen, die 1919 von [[Bolschewiki]] aus Vilnius entführt und in [[Daugavpils]] erschossen wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Bronius Kviklys: &amp;#039;&amp;#039;Lietuvos bažnyčios.&amp;#039;&amp;#039; V tomas: &amp;#039;&amp;#039;Vilniaus arkiviskupija.&amp;#039;&amp;#039; I dalis: &amp;#039;&amp;#039;Istoriniai bruožai Vilniaus miesto bažnyčios.&amp;#039;&amp;#039; Amerikos lietuvių bibliotekos leidykla, Chicago IL 1985, ISBN 0-932042-54-6, S. 407–413.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Rasos Cemetery|Friedhof Rasos}}&lt;br /&gt;
* [https://www.kpip.lt/leidiniai/rasu-kapines.pdf Faltblatt mit Lageplan]  (lit.; PDF-Datei; 188 kB)&lt;br /&gt;
* [http://www.radzima.org/pub/pomnik.php?lang=en&amp;amp;nazva_id=vlvlviln45 Bilder]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=54/40/06/N |EW=25/18/16/E |type=landmark |region=LT-VL}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Friedhof in Vilnius|Rasu kapines]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Soldatenfriedhof in Litauen|Rasos]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Friedhof in Europa|Rasos]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ulanwp</name></author>
	</entry>
</feed>