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	<title>Friedhelm Kemper - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T15:32:43Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Friedhelm_Kemper&amp;diff=1777770&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Serols: Änderungen von 2A02:3100:B21A:D600:B586:5CA0:DCDB:8E5F (Diskussion) rückgängig gemacht (HG) (3.4.12)</title>
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		<updated>2025-02-04T15:43:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderungen von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/2A02:3100:B21A:D600:B586:5CA0:DCDB:8E5F&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/2A02:3100:B21A:D600:B586:5CA0:DCDB:8E5F&quot;&gt;2A02:3100:B21A:D600:B586:5CA0:DCDB:8E5F&lt;/a&gt; (&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer_Diskussion:2A02:3100:B21A:D600:B586:5CA0:DCDB:8E5F&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer Diskussion:2A02:3100:B21A:D600:B586:5CA0:DCDB:8E5F (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;) rückgängig gemacht (&lt;a href=&quot;/index.php/Wikipedia:Huggle&quot; title=&quot;Wikipedia:Huggle&quot;&gt;HG&lt;/a&gt;) (3.4.12)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:KemperFriedhelm.jpg|mini|Friedhelm Kemper]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Friedhelm Traugott Georg Kemper&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[24. November]] [[1906]] in [[Pyrzyce|Pyritz]]; † [[2. April]] [[1990]] in [[Mosbach]]) war ein deutscher Politiker ([[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Der Sohn eines Redakteurs und Schriftleiters besuchte von 1913 bis 1918 die [[Volksschule]] in [[Speldorf|Mülheim-Speldorf]] und anschließend bis 1921 die Mittelschule in [[Halle (Saale)|Halle]]. Zwischen 1921 und 1924 absolvierte Kemper eine kaufmännische Lehre bei der &amp;#039;&amp;#039;Saale-Zeitung&amp;#039;&amp;#039; in Halle. Ergänzend dazu besuchte er die dortige kaufmännische Berufsschule. Von 1924 bis 1927 arbeitete er als Angestellter des &amp;#039;&amp;#039;Weinheimer Anzeigers&amp;#039;&amp;#039;, um anschließend bis 1928 für die &amp;#039;&amp;#039;Halleschen Nachrichten&amp;#039;&amp;#039; und den &amp;#039;&amp;#039;Generalanzeiger Halle&amp;#039;&amp;#039; tätig zu sein. 1930 heiratete Kemper; aus der Ehe gingen vier Kinder hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kemper gehörte der [[Wandervogel]]bewegung an und schloss sich 1921 dem [[Völkische Bewegung|völkischen]] Jugendbund [[Adler und Falken]] an. Im Januar 1923 trat er der NSDAP bei. 1925 wurde er Mitglied der Jugendgruppe des [[Albert Leo Schlageter|Schlageterbundes]], einer Tarnorganisation der verbotenen [[Sturmabteilung|SA]]. Nach der Aufhebung des Parteiverbots trat er der NSDAP zum 26. Juli 1926 erneut bei ([[Liste der NSDAP-Mitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 41.016).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/19780320&amp;lt;/ref&amp;gt; Kemper gehörte der [[Weinheim]]er [[NSDAP-Ortsgruppe|Ortsgruppe]] unter [[Walter Köhler (Politiker, 1897)|Walter Köhler]] an und trat als Redner der Partei im Weinheimer Raum und im südlichen Odenwald auf. In Weinheim offenbar wegen seiner [[Antisemitismus (bis 1945)|antisemitischen]] Haltung entlassen,&amp;lt;ref&amp;gt;Wöhrle, &amp;#039;&amp;#039;Kemper&amp;#039;&amp;#039;, S. 217.&amp;lt;/ref&amp;gt; leitete er nach seinem Wechsel nach Halle die dortige NSDAP-Ortsgruppe. Ab 1928 war er NSDAP-Gauredner; später wurde er zum [[Reichsredner]] ernannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab Frühjahr 1928 war Kemper erneut in [[Republik Baden|Baden]] tätig und übernahm den Vertrieb der NSDAP-Gauzeitung &amp;#039;&amp;#039;[[Der Führer (Zeitung)|Der Führer]]&amp;#039;&amp;#039; im Raum Mannheim. 1930 wurde er nach parteiinternen Auseinandersetzung als Mannheimer NSDAP-Ortsgruppen- und Bezirksleiter durch [[Karl Lenz (Politiker, 1899)|Karl Lenz]] abgelöst. Kemper wurde Vertriebsleiter der Zeitung &amp;#039;&amp;#039;Der Führer&amp;#039;&amp;#039; und gehörte der Propagandaabteilung der Gauleitung an. Vorübergehend war er Mitglied der SA-Reserve. 1932 folgte er [[Felix Wankel]] als Führer der [[Hitlerjugend]] (HJ) in Baden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Machtergreifung|Machtübertragung]] an die Nationalsozialisten ernannte Gauleiter und Reichskommissar [[Robert Wagner (Gauleiter)|Robert Wagner]] Kemper zum Sonderkommissar für Jugendpflege und Jugendbewegung sowie zum Jugendführer in Baden. Im April 1933 wurde Kemper für einige Monate Mitglied des letzten [[Landtag der Republik Baden|Badischen Landtags]]. Anschließend saß er von [[Reichstagswahl November 1933|November 1933]] bis zum Ende der NS-Herrschaft im Frühjahr 1945 als Abgeordneter für den Wahlkreis 32 (Baden) im [[Reichstag (Zeit des Nationalsozialismus)|nationalsozialistischen Reichstag]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kemper, der 1937 zum HJ-Obergebietsführer ernannt wurde, gehörte zu den Organisatoren der [[Bücherverbrennung 1933 in Deutschland|Bücherverbrennung]] in Baden. Durch mehrere Erlasse schränkte er die Rechte konfessioneller Jugendverbände ein und griff in Reden deren Leiter als Feinde des NS-Regimes an.&amp;lt;ref&amp;gt;Wöhrle, &amp;#039;&amp;#039;Kemper&amp;#039;&amp;#039;, S. 218.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem [[Westfeldzug|deutschen Angriff im Westen]] war er ab 1940 auch im de facto annektierten [[Elsass]] für die HJ zuständig. Von Sommer 1939 bis Februar 1942 sowie in der Endphase des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] war Kemper zur [[Wehrmacht]] eingezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des NS-Regimes stellte sich Kemper im Juni 1945 den amerikanischen Militärbehörden und wurde gemäß dem [[Automatischer Arrest|automatischen Arrest]] in [[Kornwestheim]] und [[Flakkaserne Ludwigsburg|Ludwigsburg]] interniert. In der [[Entnazifizierung]] gruppierte ihn die [[Spruchkammerverfahren|Spruchkammer]] Karlsruhe im Juli 1948 als „Belasteten“ ein und verurteilte ihn zu einer dreijährigen Haftstrafe, auf die die Internierung angerechnet wurde, sowie zum Einzug von 20 % seines Vermögens. Nach seiner Freilassung arbeitete Kemper vorübergehend als Landarbeiter, später als freiberuflicher Handelsvertreter. Die Eintreibung der in der Entnazifizierung auferlegten Geldstrafe wurde 1954 wegen Aussichtslosigkeit eingestellt. Kemper lebte zunächst in [[Wenkheim (Werbach)|Wenkheim]], später in [[Schefflenz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Tobias Wöhrle: &amp;#039;&amp;#039;Kemper, Friedhelm Traugott Georg.&amp;#039;&amp;#039; In: Fred Ludwig Septainter (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Baden-Württembergische Biographien.&amp;#039;&amp;#039; Band V, Kohlhammer, Stuttgart 2013, ISBN 978-3-17-024863-2, S. 217–219.&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3770052544|Seite=302}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|116127007}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116127007|VIAF=15511904}}&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kemper, Friedhelm}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (deutsche Besetzung Frankreichs 1940–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Deutsches Reich, 1933–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Republik Baden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichsredner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der Hitlerjugend]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1906]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1990]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kemper, Friedhelm&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Kemper, Friedhelm Traugott Georg (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (NSDAP), MdR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=24. November 1906&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Pyrzyce|Pyritz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=2. April 1990&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Mosbach]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Serols</name></author>
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