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	<title>Friedhelm Deis - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T02:00:30Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Friedhelm_Deis&amp;diff=1229451&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;GT1976: unnötiges Füllwort entfernt.</title>
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		<updated>2025-01-30T04:04:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;unnötiges &lt;a href=&quot;/index.php?title=F%C3%BCllwort&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Füllwort (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Füllwort&lt;/a&gt; entfernt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Friedhelm Deis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1. Juni]] [[1930]] in [[Bochum]]; †&amp;amp;nbsp;[[25. August]] [[2008]] in [[Hattingen]]) war Leiter der Musikschule der Stadt Hattingen sowie [[Musiker]] und [[Komponist]]. Außerdem war er Lehrer an mehreren Oberschulen [[Nordrhein-Westfalen]]s, wie auch [[Dirigent]], [[Dichter]] und Komponist in der [[Neuapostolische Kirche|Neuapostolischen Kirche]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Mit zehn Jahren erhielt Deis seinen ersten Klavierunterricht, mit zwölf Jahren schrieb er mit kleinen Klavierstücken seine ersten [[Komposition (Musik)|Kompositionen]]. Sein Interesse an Musik veranlasste ihn, autodidaktisch [[Harmonik|Harmonielehre]] und Kontrapunkt sowie [[Orgel]]spiel zu studieren. Von 1945 an spielte er das [[Harmonium]] in den neuapostolischen Gottesdiensten, 1948 schrieb er die ersten Lieder für die Neuapostolische Kirche. Sie entstanden in engster Zusammenarbeit mit dem [[Bischof]] &amp;#039;&amp;#039;Ludwig Hennrich&amp;#039;&amp;#039; und wurden vom [[Friedrich-Bischoff-Verlag]] verlegt und veröffentlicht. Am 7. November 1948 führte Friedhelm Deis mit dem neuapostolischen Jugendchor aus Bochum und einem kleinen [[Orchester]] seine [[Kantate]] &amp;#039;&amp;#039;Der Herr ist mein Hirte&amp;#039;&amp;#039; im Rahmen eines Jugendgottesdienstes in [[Herne]] auf. Im November 1949 wurde Friedhelm Deis vom damaligen [[Bezirksapostel]] Walter Schmidt in das Musikgremium [[Dortmund]] berufen. Im selben Jahr gewann er den Preis des Kulturministers des Landes Nordrhein-Westfalen für eine [[Klaviersonate]], fünf [[Präludium|Präludien]] und [[Fuge (Musik)|Fugen]]. Anlass war ein Schülerwettbewerb des Goethe-Jahres.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1951 bis 1954 studierte er [[Schulmusik (Studienfach)|Schulmusik]] an der [[Musikhochschule]] &amp;#039;&amp;#039;Nordwestdeutsche Musikakademie&amp;#039;&amp;#039; in [[Detmold]] mit den Fächern Orgel ([[Michael Schneider (Organist)|Michael Schneider]]), [[Sologesang]] ([[Fred Drissen]]), [[Querflöte]] ([[Kurt Redel]], [[Hans-Peter Schmitz (Musiker)|Hans-Peter Schmitz]]), [[Dirigieren]] ([[Alexander Wagner (Musiker)|Alexander Wagner]] u.&amp;amp;nbsp;a.),&lt;br /&gt;
Komposition ([[Richard Rudolf Klein]]) und [[Historische Musikwissenschaft|Musikgeschichte]] ([[Erich Valentin (Musikwissenschaftler)|Erich Valentin]]), gleichzeitig studierte er auch noch [[Geographie]]. Nach seinem Examen war er von 1954 bis 1975 [[Realschule|Realschullehrer]] in Bochum und [[Welper]] bei Hattingen. Von 1970 bis 1971 studierte er nochmals Schulmusik an der [[Hochschule für Musik Köln|Musikhochschule Köln]] und absolvierte das Examen für das Lehramt am [[Gymnasium]]. Ab 1975 war er bis zu seiner Pensionierung im Jahre 1992 am [[Gymnasium Waldstraße Hattingen|Gymnasium Waldstraße]] in Hattingen tätig, davon die letzten zehn Jahre als Studiendirektor. Von 1970 an baute er nebenamtlich die Musikschule der Stadt Hattingen auf, die er bis 2001 leitete. Er gab viele Konzerte in dieser Gegend. In der Neuapostolischen Kirche selbst genoss er ein hohes Ansehen aufgrund seiner Fachkompetenz. Er wirkte lange auch im Aufbau von Orchestern und in der Ausbildung von Chorleitern. Nachwuchsförderung war ihm immer ein besonderes Anliegen.&amp;lt;ref&amp;gt;Lieder, Dichter, Komponisten S. 31–32&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine dreibändige &amp;#039;&amp;#039;Orgelschule&amp;#039;&amp;#039; machte ihn auch außerhalb der Kirche in Musikerkreisen bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Neben der Ehrung im Jahre 1949 des Kulturministers NRW erhielt er im Jahre 1997 auch die &amp;#039;&amp;#039;Hattinger Chormedaille&amp;#039;&amp;#039;, 1999 das &amp;#039;&amp;#039;[[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland]]&amp;#039;&amp;#039; und im Jahr 2001 von der Fraktion der [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]] und dem Stadtverband Hattingen den &amp;#039;&amp;#039;Kulturpreis der CDU 2001&amp;#039;&amp;#039;. Insbesondere bei der Verleihung des Bundesverdienstkreuzes wurde sein ehrenamtliches Engagement für die Neuapostolische Kirche gewürdigt.&amp;lt;ref&amp;gt;Lieder, Dichter, Komponisten S. 31&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* als Komponist: ca. 320 große und kleine Werke, darunter 8 [[Kantate]]n, 3 [[Sinfonie]]n, 2 Orgelfantasien, 2 [[Oper]]n (u.&amp;amp;nbsp;a. &amp;#039;&amp;#039;Ex Historia Hatneggensi&amp;#039;&amp;#039;, Oper zur 600-Jahrfeier der Stadt [[Hattingen]]) und ein [[Oratorium]], von denen jeweils auch viele durch den Friedrich-Bischoff-Verlag als Schallplatten und [[Compact Disc|CD-Tonträger]] veröffentlicht wurden.&lt;br /&gt;
* als Verfasser von Lehrwerken: eine dreibändige Orgelschule mit 37.859 verkauften Exemplaren (Stand: April 2001)&lt;br /&gt;
* als Instrumentenbauer: Hausorgel mit mechanischer Schleiflade mit 20 Registern und 1.210 Pfeifen auf 2 Manualen und Pedal, zweimanualiges [[Cembalo]], [[Clavichord]], [[Fidel]]n, [[Psalterium]], [[gotische Harfe]] u. a.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hausorgel ==&lt;br /&gt;
Die [[Hausorgel]] von Friedhelm Deis wurde ab 1960 von ihm in drei Etappen selbst erbaut. Das Instrument hat [[Schleiflade]]n, die Spiel- und die Register[[traktur]] sind mechanisch. Die Pfeifen der Orgel wurden teilweise aus älteren Orgeln wiederverwertet, zwei [[Register (Orgel)|Register]] wurden selber gefertigt. Das Register &amp;#039;&amp;#039;Carillon&amp;#039;&amp;#039; besteht aus 19 abgestimmten Glocken. Der Winddruck der Orgel beträgt 80 mm WS.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://hausorgel.gdo.de/hausorgelgalerie/portraits/friedhelm-deis-hausorgel hausorgel.gdo.de]. Abgerufen am 30. Juli 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; style=&amp;quot;border-collapse:collapse;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;3&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;I Hauptwerk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; C–g&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Metallen Gedackt || {{0}}8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gamba  || {{0}}8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Prinzipal || {{0}}4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemshorn || {{0}}2′  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Mixtur III || {{Bruch|1|1|3}}′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
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----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Föhren Gedackt || {{0}}8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
| Rohrflöte || {{0}}4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Quinte || {{Bruch|2|2|3}}′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Prinzipal  || {{0}}2′&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
| Krummhorn || {{0}}8′&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
| Dulcian  || {{0}}8′ &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Koppel (Orgel)|Koppeln]]:&amp;#039;&amp;#039; II/I, II/P, I/P&lt;br /&gt;
* [[Zimbelstern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=134356802|LCCN=nr/94/14923|VIAF=78659602}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Deis, Friedhelm}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist klassischer Musik (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchenliedkomponist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neuapostolischer Kirchenmusiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Disposition einer Orgel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Bochum)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1930]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2008]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Deis, Friedhelm&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Musiker und Komponist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1. Juni 1930&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bochum]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=25. August 2008&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Hattingen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;GT1976</name></author>
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