<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Frieder_Naschold</id>
	<title>Frieder Naschold - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Frieder_Naschold"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Frieder_Naschold&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-06T21:40:59Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Frieder_Naschold&amp;diff=817337&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Georg Hügler: Den Tod hintangestellt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Frieder_Naschold&amp;diff=817337&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-10-03T11:16:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Den Tod hintangestellt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Frieder Naschold&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[18. März]] [[1940]] in [[Sarajevo]]; † [[30. November]] [[1999]] in [[Wien]]) war ein deutscher Sozialforscher und Politikwissenschaftler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Frieder Naschold stammte aus einer alten schwäbischen Familie, die in [[Calw]] und [[Schwäbisch Gmünd]] ansässig war. Sein Vater unterrichtete zwar an einem Gymnasium, doch dessen Vorfahren betrieben mittelständische Unternehmen in der Textil-, Leder- und Schmuckbranche. In Schwäbisch Gmünd wuchs Naschold auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Studium der Politikwissenschaft, Nationalökonomie, Soziologie und Geschichte in Tübingen, Erlangen und an der [[Yale University]] wurde Frieder Naschold im Jahr 1966 mit der Dissertation &amp;#039;&amp;#039;Kassenärzte und Krankenversicherungsreform: Zu einer Theorie der Statuspolitik&amp;#039;&amp;#039; promoviert. Danach arbeitete er als wissenschaftlicher Assistent an der [[Eberhard-Karls-Universität Tübingen]]. Im Jahr 1969 [[Habilitation|habilitierte]] er sich bei [[Theodor Eschenburg]] mit der Schrift &amp;#039;&amp;#039;Organisation und Demokratie&amp;#039;&amp;#039;, einer Untersuchung zum Demokratisierungspotenzial komplexer Organisationen. 1970 wurde Naschold Professor für Politische Wissenschaft an der [[Universität Konstanz]], deren Rektor er von 1974 bis 1976 war. Im selben Jahr erfolgte seine Berufung an das [[Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung]] (WZB). Dort leitete er den Forschungsschwerpunkt &amp;#039;&amp;#039;Arbeitspolitik&amp;#039;&amp;#039; im damaligen Internationalen Institut für Vergleichende Gesellschaftsforschung. Von 1988 bis zu seinem Tode war Frieder Naschold im WZB als Leiter der Abteilung &amp;#039;&amp;#039;Regulierung der Arbeit&amp;#039;&amp;#039; in nationalen und internationalen Forschungsprojekten tätig. Er wurde auf dem Waldfriedhof Berlin-Zehlendorf beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Beratung ==&lt;br /&gt;
Frieder Naschold arbeitete seit 1969 in der [[Projektgruppe Regierungs- und Verwaltungsreform]], an der auch [[Renate Mayntz]] und [[Fritz Scharpf]] beteiligt waren. Bereits im März 1969 analysierte Naschold in einem Referat vor der Projektgruppe &amp;#039;&amp;#039;die vernachlässigten Aspekte der Regierung- und Verwaltungsreform in der Bundesrepublik Deutschland&amp;#039;&amp;#039;, wobei er seine Kritik mit einer [[Technokratie]] der Planungsansätze begründete. In der Projektgruppe wurde erstmals in einer regierungsamtlichen Planung nach der Moderationsmethode gearbeitet, die [[Eberhard Schnelle]] gemeinsam mit seinem [[Quickborner Team]] entwickelt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Grabstelle IMG 0288.jpg|mini|Grabstelle auf dem Waldfriedhof Zehlendorf in Berlin (Feld 039-199)]]&lt;br /&gt;
Nach der [[Bundestagswahl 1969]] richtete [[Horst Ehmke]] als damaliger Chef des Bundeskanzleramtes eine Planungsabteilung ein. Im Rahmen der vom Bundeskanzleramt verantworteten Reformen betrieb Naschold ein Forschungsprojekt zur mittelfristigen Finanzplanung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kassenärzte und Krankenversicherungspflicht. Zu einer Theorie der Statuspolitik&amp;#039;&amp;#039;. ([[Dissertation]]). Rombach, Freiburg 1967.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Organisation und Demokratie. Untersuchung zum Demokratisierungspotential in komplexen Organisationen.&amp;#039;&amp;#039; ([[Habilitation]]). Kohlhammer, Stuttgart 1969.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Vernachlässigte Aspekte der Regierung- und Verwaltungsreform in der Bundesrepublik Deutschland&amp;#039;&amp;#039;. In: Kommunikation – Zeitschrift für Planung und Organisation. Heft 4/1969, S. 191–200. [[Verlag Schnelle]], Quickborn 1969.  	&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Einführung in die moderne politische Theorie&amp;#039;&amp;#039;, 3 Bände, gemeinsam mit [[Wolf-Dieter Narr]]. Kohlhammer, Stuttgart 1969ff.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gesellschaftsplanung in kapitalistischen und sozialistischen Systemen.&amp;#039;&amp;#039; Gemeinsam mit [[Josef Esser (Politikwissenschaftler)|Josef Esser]] und [[Werner Väth]] (Hrsg.). Birkhäuser Verlag, Basel 1972, ISBN 3-0356-0037-6.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Politische Planungssysteme&amp;#039;&amp;#039;. Gemeinsam mit Werner Väth (Hrsg.). Westdeutscher Verlag, Opladen 1973.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Schulreform als Gesellschaftskonflikt.&amp;#039;&amp;#039; Athenäum, Frankfurt am Main 1974.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Politische Wissenschaft. Entstehung, Begründung und gesellschaftliche Entwicklung.&amp;#039;&amp;#039; Unter Mitarbeit von Bernhard Pfahlberg. Alber, Freiburg 1979.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Arbeitspolitik. Materialien zum Zusammenhang von politischer Macht, Kontrolle und betrieblicher Organisation der Arbeit&amp;#039;&amp;#039;. Gemeinsam mit Ulrich Jürgens (Hrsg.). Westdeutscher Verlag, Opladen 1983.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Arbeit und Politik. Gesellschaftliche Regulierung der Arbeit und der sozialen Sicherung&amp;#039;&amp;#039;. Campus, Frankfurt am Main 1985.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Regulating Employment and Welfare: Company and National Policies of Labour Force Participation at the End of Worklife in Industrial Countries&amp;#039;&amp;#039;. Gemeinsam mit Bert De Vroom (Hrsg.). Walter de Gruyter, Berlin u. New York 1994.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Produktivität öffentlicher Dienstleistungen&amp;#039;&amp;#039;, 2 Bände, gemeinsam mit Marga Pröhl (Hrsg.), Verlag Bertelsmann Stiftung, Gütersloh 1994/1995, ISBN 3-89204-109-1 und ISBN 3-89204-145-8.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kommunale Spitzeninnovationen. Konzepte, Umsetzung, Wirkungen in internationaler Perspektive.&amp;#039;&amp;#039; Gemeinsam mit Maria Oppen u. Alexander Wegener. Sigma, Berlin 1998.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118159437}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Rektoren der Universität Konstanz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118159437|LCCN=n83025735|VIAF=263679918}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Naschold, Frieder}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verwaltungswissenschaftler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politikwissenschaftler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rektor (Universität Konstanz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Konstanz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1940]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1999]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Naschold, Frieder&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Sozialforscher und Politikwissenschaftler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=18. März 1940&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Sarajevo]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=30. November 1999&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Georg Hügler</name></author>
	</entry>
</feed>