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	<title>Frieder Nake - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Frieder_Nake&amp;diff=293175&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dranoel Horstamd: Siehe: https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/personalia/detailansicht/association-for-computing-machinery-ehrt-bremer-informatiker-frieder-nake</title>
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		<updated>2026-01-21T10:35:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Siehe: https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/personalia/detailansicht/association-for-computing-machinery-ehrt-bremer-informatiker-frieder-nake&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Frieder Nake 2012.jpg|mini|hochkant|Frieder Nake, 2012]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Frieder Nake&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[16. Dezember]] [[1938]] in [[Stuttgart]]) ist ein deutscher [[Mathematiker]], [[Informatiker]] und Pionier der [[Computerkunst]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biografie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nake absolvierte 1958 sein [[Abitur]] am heutigen [[Leibniz-Gymnasium (Stuttgart)|Leibniz-Gymnasium]] in Stuttgart-Feuerbach. Er studierte [[Mathematik]] an der [[Universität Stuttgart]] und [[Promotion (Doktor)|promovierte]] 1967 über die [[Wahrscheinlichkeitstheorie]]. 1968/1969 forschte er auf Einladung von [[Leslie Mezei]] über Computerkunst an der [[University of Toronto]]. Von 1970 bis 1972 war er &amp;#039;&amp;#039;Assistant Professor&amp;#039;&amp;#039; am Computer Science Department der [[University of British Columbia]] in [[Vancouver]], Canada.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nake gilt als einer der Pioniere der [[Computerkunst]]. Beeinflusst von [[Max Bense]] begann er 1963 mit ersten künstlerischen Versuchen am [[Graphomat]] ([[Zuse KG|Zuse]] Z64) im Recheninstitut der [[Technische Hochschule Stuttgart|Technischen Hochschule Stuttgart]]. Nach der Ausstellung von [[Georg Nees]] in der Studiengalerie der TH Stuttgart (Februar 1965) und der von [[A. Michael Noll]] in der Howard Wise Gallery in New York (April 1965) war seine Ausstellung im November 1965 bei [[Wendelin Niedlich]] in Stuttgart, gemeinsam mit Georg Nees, die dritte von Computerkunst weltweit. Die Bezeichnung „Computerkunst“ bzw. „Computer Art“ war damals allgemein sofort eingeführt. Seine nächste Ausstellung im Januar/Februar 1966 im [[Deutsches Rechenzentrum|Deutschen Rechenzentrum]] in Darmstadt erzielte erstmals ein breites Interesse in Presse, Rundfunk und Fernsehen. Bei ihr gab es Computer-Musik von [[Lejaren Hiller (Komponist)|Lejaren Hiller]] und Ben Deutschmann (USA) sowie Computer-Gedichte von Gerd Stickel. 1968 nahm er an der Ausstellung &amp;#039;&amp;#039;Cybernetic Serendipity&amp;#039;&amp;#039; in London, sowie am Symposium &amp;#039;&amp;#039;Computers and Visual Research&amp;#039;&amp;#039; in Zagreb teil. 1970 war er in der Sonderausstellung &amp;#039;&amp;#039;Vorschlag für eine experimentelle Ausstellung&amp;#039;&amp;#039; auf der [[Biennale Venedig]] vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1970er Jahren war Nake Mitglied des [[Kommunistischer Bund Westdeutschland|Kommunistischen Bundes Westdeutschland]] (KBW), für den er auch bei der Wahl zur [[Bremische Bürgerschaft|Bremischen Bürgerschaft]] 1979 erfolglos kandidiert hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1972 ist Nake [[Professor]] für [[Grafische Datenverarbeitung]] und interaktive Systeme an der [[Universität Bremen]], wo er sich u. a. auch mit politischer, ökonomischer und wissenschaftstheoretischer Kritik der Informatik befasst und zahlreiche Schriften veröffentlichte – hervorzuheben ist hier sein Buch &amp;#039;&amp;#039;Ästhetik als Informationsverarbeitung&amp;#039;&amp;#039; (1974), das die von Max Bense und [[Abraham Moles]] begründete [[Informationsästhetik]] umfassend darstellt, gleichzeitig aber auch kritisiert und eine für die damalige Zeit weitreichende Synthese mit technischen Fragen herstellt. Darüber hinaus lehrte Nake an der [[Universität Wien]], [[Universität Århus]], Universität Oslo, [[Universität Basel]], International School for New Media Lübeck. Seit 2005 ist er Gastprofessor bzw. Lehrbeauftragter für [[Digitale Medien (Studiengang)|Digitale Medien]] an der [[Hochschule für Künste Bremen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2004 und 2005 war seine Ausstellung &amp;#039;&amp;#039;Die präzisen Vergnügen&amp;#039;&amp;#039;, die neben einer Retrospektive seiner eigenen Arbeiten auch interaktive Installationen zeigte, die gemeinsam mit Mitarbeitenden und Studierenden der Universität Bremen geschaffen worden waren, in der [[Kunsthalle Bremen]] und im [[Zentrum für Kunst und Medientechnologie|ZKM Karlsruhe]] zu sehen. Seitdem hat er an etlichen weiteren Ausstellungen teilgenommen, so auch am Mary and Leigh Block Museum in Evanston, IL, am [[Zentrum Paul Klee]] in Bern, am [[Museum für Konkrete Kunst]] in [[Ingolstadt]] und am Tama Art Museum, einer Einrichtung der [[Tama Art University]] in [[Tokio]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der eigentlich emeritierte Nake gab bereits mehrfach seinen Ruhestand bekannt, verblieb allerdings trotzdem der Lehre in Bremen. Mit zuletzt 105 Semestern ist er der dienstälteste Professor Bremens. Weiterhin gibt er Vorträge und Seminare an anderen Institutionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mitgliedschaften und Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* Seit 2017 ist Nake gewähltes Mitglied der [[Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin]].&lt;br /&gt;
* 1997 wurde er mit dem [[Berninghausenpreis|Berninghausenpreis für ausgezeichnete Lehre und ihre Innovation]] geehrt.&lt;br /&gt;
* 2018 wurde Nake von der [[Klaus Tschira Stiftung]] gemeinsam mit der [[Gesellschaft für Informatik]] mit der erstmals verliehenen &amp;#039;&amp;#039;Klaus-Tschira-Medaille&amp;#039;&amp;#039; ausgezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.klaus-tschira-stiftung.de/frieder-nake-mit-klaus-tschira-medaille-ausgezeichnet/ |titel=Frieder Nake mit Klaus-Tschira-Medaille ausgezeichnet |zugriff=2019-04-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2025 erhielt Nake den ACM SIGGRAPH Distinguished Artist Award for Lifetime Achievement in Digital Art für sein Lebenswerk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Herstellung von zeichnerischen Darstellungen, Tonfolgen und Texten mit elektronischen Rechenanlagen.&amp;#039;&amp;#039; Darmstadt 1966.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ästhetik als Informationsverarbeitung&amp;#039;&amp;#039;. Springer, Wien/New York 1974, ISBN 3-211-81216-4.&lt;br /&gt;
* mit Diethelm Stoller: &amp;#039;&amp;#039;Algorithmus und Kunst. Die präzisen Vergnügen.&amp;#039;&amp;#039; Sautter &amp;amp; Lackmann, Hamburg 1993, ISBN 3-88920-022-2.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die erträgliche Leichtigkeit der Zeichen. Ästhetik, Semiotik, Informatik.&amp;#039;&amp;#039; Agis, Baden-Baden 1994, ISBN 3-87007-038-2.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die algorithmische Revolution.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Frank Fuchs-Kittowski|Fuchs-Kittowski, Frank]]; [[Werner Kriesel|Kriesel, Werner]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Informatik und Gesellschaft. Festschrift zum 80. Geburtstag von [[Klaus Fuchs-Kittowski]].&amp;#039;&amp;#039; Peter Lang, Frankfurt a. M. u.&amp;amp;nbsp;a. 2016, ISBN 978-3-631-66719-4.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Informatisierte Gesellschaft, informatisierte Organisation, informatisierte Arbeit.&amp;#039;&amp;#039; In: Jörg Pohle, [[Klaus Lenk]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der Weg in die &amp;quot;Digitalisierung&amp;quot; der Gesellschaft. Was können wir aus der Geschichte der Informatik lernen?&amp;#039;&amp;#039; Metropolis-Verlag, Marburg 2021, ISBN 978-3-7316-1461-6, S. 21–29.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Karl-Heinz Rödiger]]: &amp;#039;&amp;#039;Algorithmik – Kunst – Semiotik. Hommage für Frieder Nake&amp;#039;&amp;#039;. Synchron Wissenschaftsverlag der Autoren, Heidelberg 2003, ISBN 3-935025-60-2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|12883269X}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|12883269X}}&lt;br /&gt;
* {{Spk-digital}}&lt;br /&gt;
* [http://dada.compart-bremen.de/node/751 Eintrag in der Datenbank für Digitale Kunst]&lt;br /&gt;
* [http://www.agis.informatik.uni-bremen.de/ Grafische Datenverarbeitung und interaktive Systeme an der Universität Bremen]&lt;br /&gt;
* [http://www.medienkunstnetz.de/kuenstler/nake/biografie/ Biographie mit weiteren Links zu Werken]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=12883269X|LCCN=n/85/346010|VIAF=15832736}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Nake, Frieder}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Informatiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (HfK Bremen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Bremen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stochastiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Universität Stuttgart]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildender Künstler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Computerkunst]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KBW-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Leibniz-Sozietät]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1938]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Nake, Frieder&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Mathematiker, Informatiker und Pionier der Computerkunst&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=16. Dezember 1938&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Stuttgart]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dranoel Horstamd</name></author>
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