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	<title>Friedenskirche Wildau - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-25T11:56:18Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Friedenskirche_Wildau&amp;diff=1693349&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;JuTe CLZ: Änderung 262728472 von ~2025-43004-80 rückgängig gemacht; unbegründet und nicht plausibel-.</title>
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		<updated>2025-12-25T21:41:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderung &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Diff/262728472&quot; title=&quot;Spezial:Diff/262728472&quot;&gt;262728472&lt;/a&gt; von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/~2025-43004-80&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/~2025-43004-80&quot;&gt;~2025-43004-80&lt;/a&gt; rückgängig gemacht; unbegründet und nicht plausibel-.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Friedenskirche Wildau Südwestansicht.jpg|mini|hochkant=1.2|Friedenskirche Wildau]]&lt;br /&gt;
Die evangelische &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Friedenskirche Wildau&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Ostung|gesüdete]] [[Saalkirche]] in [[Wildau]], einer Stadt im [[Landkreis Dahme-Spreewald]] im [[Land Brandenburg]]. Die [[Kirchengemeinde]] gehört zum [[Kirchenkreis Neukölln]] der [[Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz|Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Bergstraße&amp;#039;&amp;#039; führt von Nordwesten kommend in südöstlicher Richtung am historischen Stadtkern vorbei. Südlich verläuft einige Meter höher liegend die &amp;#039;&amp;#039;Kirchstraße&amp;#039;&amp;#039;. Dort steht das Bauwerk südlich der Straße auf einem nicht [[Einfriedung|eingefriedeten]] Grundstück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Zwar wurde der Ort bereits im [[Landbuch Karls IV.]] erstmals urkundlich erwähnt, doch erst mit der Ansiedlung des Maschinenbauunternehmens [[Berliner Maschinenbau]]-Actien-Gesellschaft (BMAG), vormals [[Louis Schwartzkopff]], im Jahr 1897 erlangte Wildau Bedeutung als Industriestandort. 1900 gründete sich eine evangelische [[Kirchengemeinde]], die einen eigenen [[Sakralbau]] wünschte. Nach einem Entwurf des Königlichen Baurats [[Georg Büttner]] entstand daher in den Jahren 1908 bis 1911 ein [[barock]] inspirierter Entwurf im [[Heimatstil]]. Sie diente als Kirche für die Werkssiedlung der BMAG. Zwischen 1972 und 1986 wurde das Bauwerk erstmals restauriert. 1996 bestand Einsturzgefahr, nachdem ein Schwammbefall festgestellt wurde. 1999 wurde die Kirche nach aufwändiger Dach-Sanierung wieder geweiht, die Ausmalung im Inneren konnte aber erst 2016 fertig gestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Baubeschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Friedenskirche Wildau Nordportal.jpg|mini|Nordportal]]&lt;br /&gt;
Das Bauwerk wurde im Wesentlichen aus [[Mauerstein]]en errichtet, die anschließend [[Putz (Baustoff)|verputzt]] wurden. Einzelne Stilelemente sind in rötlichen Mauersteinen ausgeführt. Das [[Kirchenschiff]] hat einen rechteckigen Grundriss und ein hohes Satteldach zwischen Schweifgiebeln. Am südlichen Ende wird es von einer Kaminhaube überragt. Darunter befindet sich der stark eingezogene, halbrunde [[Chor (Architektur)|Chor]]. Im Sockelbereich zieren ihn sechs Rundbogen-[[Blende (Architektur)|Blenden]] aus Mauerstein, darüber fünf Rundbogenfenster mit [[Glasmalerei|Glasmalereien]] und [[Fase|abgefasten]] [[Laibung]]en, gefolgt von einem [[Kegeldach]]. Die südliche Seite ist weitgehend geschlossen; es gibt westlich vom Chor lediglich ein kleines Rundbogenfenster, neben einem zweifach getreppten [[Strebepfeiler]]. Im [[Giebel]] sind zwei kleine, hochrechteckige Öffnungen. Die westliche Seite des Langhauses wird von mehreren Fenstergruppen dominiert. Im unteren Bereich sind zwei Gruppen mit je drei gekuppelten, kleinen Rundbogenfenstern. Im oberen Bereich werden sie durch drei Fenstergruppen ergänzt, die aus zwei Gruppen mit je fünf hochrechteckigen Fenstern bestehen. Ergänzt werden sie durch zwei weitere Fenster im Süden der Fassade. Südlich unterhalb befindet sich in einem halbkreisförmigen Anbau, der hälftig mit rötlichem Mauerstein verziert ist und durch drei kleine Rundbogenfenster belichtet wird, eine Taufkapelle. An der Ostseite verwendete Büttner eine andere Gliederung. Der Sockel ist mit Mauersteinen verziert; darin Rundbogenblenden. Oberhalb finden sich vier, jeweils paarweise angeordnete, große Rundbogenfenster, die sich fast über die gesamte Fassade erstrecken. Im südlichen Bereich ist eine [[Sakristei]] vorgebaut, die von Osten über eine 4-stufige Treppe betreten werden kann. Die Sakristei ist der einzige unterkellerte Bereich der Kirche (Zugang von Norden). Sie hat auf der Ostseite drei rechteckige Fenster, im Norden eines. Der Anbau ist mit einem nach Osten orientierten, verputzten Schweifgiebel mit  [[Ochsenauge (Architektur)|Ochsenauge]] verziert, der die Formensprache des Kirchenschiffes wiederholt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Kirchturm|Turm]] mit quadratischem Grundriss ist gegenüber dem Schiff leicht eingezogen und ihm im Norden vorgelagert. Er enthält im Erdgeschoss den Zugang zur Kirche durch eine große, zweiflügelige Tür an der Nordseite. Das Tor ist in ein reich geschmücktes Rundbogenportal mit vier ornamentierten [[Pilaster]]n und einem Relief des segnenden Christus im [[Tympanon (Architektur)|Tympanon]] unter einer [[Archivolte]] eingebettet. Oberhalb des Rundbogens findet sich ein farblich aufwendig gestalteter, treppenartiger Giebel, begleitet von zwei rechteckigen Fenstern. Das mittlere [[Geschoss (Architektur)|Turmgeschoss]] weist ein kleines Fenster nach Norden auf, das darüber liegende Geschoss hat ähnlich kleine Rechteck-Fenster nach Osten, Westen und Norden. Im Glockengeschoss sind an jeder Seite zwei rundbogenförmige [[Klangarkade]]n, darüber in Spitzgiebeln des Daches je eine Turmuhr. Der Turm schließt über einer achteckigen hölzernen Arkade mit einem [[Helm (Architektur)|Turmhelm]] und Kreuz ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Wildau-Friedenskirche-Ostseite-mit-Anbau-Sakristei.jpg|mini|Friedenskirche Wildau: Ostseite,&amp;lt;br /&amp;gt;mit Sakristei-Anbau an der Südseite]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Ostseite wird der Turmfuß von einer rechteckigen Arkade mit Rundbögen und Nebeneingang über eine Treppe flankiert, auf der Westseite durch einen abgerundeten Treppenhaus-Anbau mit Rechteckfenstern, der einen zweiten Nebeneingang vorhält. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Dächer sind mit [[Biberschwanz]]ziegeln gedeckt, der Turm jedoch mit Schiefer, die Turmhaube ist mit Kupfer verkleidet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstattung ==&lt;br /&gt;
Die Glasmalereien in der Altar[[apsis]] schufen [[Rudolf Linnemann|Rudolf]] und [[Otto Linnemann]] aus [[Frankfurt am Main]], sie zeigen [[Neues Testament|neutestamentliche]] szenische Darstellungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ursprünglich vorhandene [[Altar]] und die [[Kanzel]] wurden in den 1960er Jahren nach einem Befall mit Holzwurm durch eine neuzeitliche Ausstattung ersetzt. Erhalten geblieben sind lediglich das Altarkreuz und die [[Retabel]]: eine Darstellung des segnenden Christus mit Kelch, die Otto Linnemann signiert hat. Das Gestühl stammt noch aus der Bauzeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Saal ist ausgemalt und mit einem hölzernen [[Tonnengewölbe]] versehen, das mit geometrischen Motiven verziert ist. Mit reicher Ornamentierung versehen ist auch die Taufapsis, deren angedeutetes Säulen-Portal ein [[Gotteslamm]] schmückt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine ebenfalls bemalte, abgetreppte [[Empore]] zieht sich von der West- zur Nordseite, wo sich die [[Orgel]] der Manufaktur [[Alexander Schuke Potsdam Orgelbau|Schuke Orgelbau]] aus dem Jahr 1911 mit 22 [[Register (Orgel)|Registern]] auf zwei [[Manual (Musik)|Manualen]] und [[Pedal (Orgel)|Pedal]] befindet. Ihr [[Prospekt (Orgel)|Prospekt]] ist mit [[Neobarock|neobarockem]] Schnitzwerk verziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Glocken == &lt;br /&gt;
Im [[Kirchturm]] der Kirche hängen drei [[Kirchenglocke|Glocken]] aus [[Gussstahl]], die 1922 von der [[Kunst- und Glockengießerei Lauchhammer]] gegossen wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.youtube.com/watch?v=6s1YAY8TRdg youtube.com: Wildau - Friedenskirche]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=text-align:center&lt;br /&gt;
|+ Glockenübersicht&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Glocke !! Name !! Gewicht !! Durchmesser !! [[Schlagton]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1 || align=left | Sterbeglocke || 1400 kg || 1500 mm || f′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2 || align=left | Betglocke || 900 kg || 1300 mm || as′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 3 || Vater-Unser-Glocke || 400 kg || 1000 mm || ces″&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Georg Dehio]] (Bearb. [[Gerhard Vinken]] u. a.): &amp;#039;&amp;#039;[[Dehio-Handbuch|Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler – Brandenburg]]&amp;#039;&amp;#039; Deutscher Kunstverlag, München/Berlin 2012, ISBN 978-3-422-03123-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Friedenskirche (Wildau)|Friedenskirche Wildau}}&lt;br /&gt;
* [http://www.friedenskirche-wildau.de Website der Evangelischen Friedenskirche Wildau] – hier auch weitere Fotos&lt;br /&gt;
* {{Denkmaldatenbank des Landes Brandenburg|09140319 }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=52.315764|EW=13.627865|type=landmark|region=DE-BB}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Wildau, Dorfkirche}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Saalkirche in Brandenburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut 1911]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude im Landkreis Dahme-Spreewald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Wildau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude des Heimatstils]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude des Jugendstils|Wildau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude des Evangelischen Kirchenkreises Neukölln]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Friedenskirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk des Heimatstils in Brandenburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Europa|Wildau]]&lt;/div&gt;</summary>
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