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	<title>Friedensdividende - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;17387349L8764: verb</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;verb&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Das [[Politisches Schlagwort|politische Schlagwort]] &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Friedensdividende&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet zum einen die Entlastung des [[Staatshaushalt]]es durch Senkung der Rüstungs- und Verteidigungsausgaben im Zuge von [[Abrüstung|Abrüstungsvereinbarungen]] nach Ende des [[Kalter Krieg|Kalten Krieges]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://wissenschaft-und-frieden.de/artikel/die-friedensdividende-enttaeuschte-hoffnungen/ |titel=Die Friedensdividende: Enttäuschte Hoffnungen? – Wissenschaft &amp;amp; Frieden |werk=Wissenschaft und Frieden |hrsg=Informationsstelle Wissenschaft und Frieden e.V. |datum=1997-08 |sprache=de |abruf=2026-01-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Tim Geiger |Titel=Friedensdividende: Abrüstung und der Wandel der Militärallianzen |Sammelwerk=Zwei plus Vier |Verlag=De Gruyter |Datum=2021-11-22 |ISBN=978-3-11-072801-9 |DOI=10.1515/9783110728019-009 |Seiten=143–160 |Online=https://www.degruyter.com/document/doi/10.1515/9783110728019-009/html |Abruf=2026-01-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, zum anderen den möglichen gesellschaftlichen Wohlstandsgewinn, der durch anderweitige Verwendung dieser Gelder entstehen konnte bzw. kann.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Wulf Herbert |Titel=Friedensdividende |Sammelwerk=Handbuch Frieden |Verlag=VS Verlag für Sozialwissenschaften |Ort=Wiesbaden |Datum=2011 |ISBN=978-3-531-16011-5 |DOI=10.1007/978-3-531-92846-3_9 |Seiten=138–148 |Online=http://link.springer.com/10.1007/978-3-531-92846-3_9 |Abruf=2026-01-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Friedensdividende in Deutschland nach der Wende ==&lt;br /&gt;
{{Belege fehlen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Verteidigungsetat Deutschlands 1950-2003.png|mini|Verteidigungsetat (West-)Deutschlands von 1950 bis 2003 sowie die reale Veränderung in Prozent]]&lt;br /&gt;
In den 1970er Jahren betrug die Personalstärke der [[Militär|Armee]] der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]], der [[Nationale Volksarmee|NVA]], 170.000 Mann und die der [[Bundeswehr]] 495.000 Mann. Gemäß dem [[Personalstrukturmodell]] PSM 2010 wurde die Bundeswehr im wiedervereinigten [[Deutschland]] bis zum Jahr 2010 auf eine Personalstärke von 250.000 Mann in Friedenszeiten reduziert. Entsprechend sanken die Ausgaben des [[Bundesministerium der Verteidigung|Verteidigungsministeriums]] am gesamten Staatshaushalt von 20 % im damaligen [[Westdeutschland]] auf 10 % heute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Real sanken die Militärausgaben in Deutschland nach der [[Wende und friedliche Revolution in der DDR|Wende]] zehn Jahre lang jedes Jahr (siehe Grafik). Auch absolut sank der [[Verteidigungsetat]] seit dem Ende des Kalten Krieges verglichen mit der Situation vor dem [[Russischer Überfall auf die Ukraine seit 2022|Ukrainekrieg]] und der 2022 von Bundeskanzler [[Olaf Scholz]] [[Zeitenwende-Rede|proklamierten Zeitenwende]], die den Beginn einer neuen Aufrüstungsphase markiert und die Epoche der Friedensdividende beendete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der Stilllegung militärisch genutzter Flächen waren aufgrund von Munitionsresten, Minen oder chemischer Kontamination teilweise aufwendige Sanierungen notwendig, die Kosten verursachten. Auf der anderen Seite fielen dabei auch zivil nutzbare Infrastrukturen an, etwa ehemalige NATO-Flugplätze wie der [[Flughafen Frankfurt-Hahn|Flughafen Hahn]] im Hunsrück oder der [[Flughafen Weeze]] an der Grenze zu den Niederlanden, desgleichen ziviler Wohnraum oder Gewerbeflächen in früheren Wohnhäusern und sonstigen baulichen Anlagen im Bereich früherer Kasernen. [[Truppenübungsplatz|Truppenübungsplätze]] sind auch Lebensraum für seltene Tiere und Pflanzen und werden teilweise gerade wegen ihrer Unbenutzbarkeit als wertvolle natürliche Rückzugsräume im Sinne eines „involuntary park“ (ein Begriff, den der Science-Fiction Autor [[Bruce Sterling]] geprägt hat) begrüßt. In einigen Fällen können ehemalige Truppenübungsplätze darüber hinaus zu Zwecken der Naherholung nachgenutzt werden. Zur Beruhigung des Lebens auf dem Land durch Abbau von Lärmbelästigung infolge der Friedensdividende trug auch die Einstellung bzw. Reduzierung von Übungsflügen mit lauten [[Kampfflugzeug|Kampfjets]] in Ost- und Westdeutschland seit 1989 bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== International ==&lt;br /&gt;
Der [[Zerfall der Sowjetunion]] ab 1989 führte zunächst zu Abrüstungsmaßnahmen sowie zu verbesserten Handelsbeziehungen der ehemaligen sowjetischen Staaten zu [[Westeuropa]]. So fielen in [[Vereinigtes Königreich|Großbritannien]] nicht nur die absoluten Ausgaben, sondern auch der Anteil der Militärausgaben am Bruttosozialprodukt, dies von 5,3 Prozent im Zeitabschnitt 1984/85 auf 2,9 Prozent 1996/97.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Davis, Ian |Titel=The UK Peace Dividend: Whence it Came, Where it Went. |Datum=1996 |Sprache=en |Online=https://bradscholars.brad.ac.uk/entities/publication/fa157771-9d41-4fab-bc7d-1b7adb469b53 |Abruf=2026-01-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein erheblicher Wohlstandsgewinn entstand durch das zwischen 1993 und 2013 praktizierte [[Megatons to Megawatts|Megatonnen zu Megawatt]]-Abrüstungsprojekt. Durch die Verstromung von 500 Tonnen russischen Atomwaffenmaterials deckten die USA 20 Jahre lang 10 % ihrer Elektrizitätserzeugung ab und Russland erhielt insgesamt 17 Milliarden US-Dollar. Prinzipiell sind „waffenfähiges“ (also jeweils isotopisch besonders reines) [[Uran]] und [[Plutonium]], aus welchem der Kernspaltungsteil von Atombomben im Wesentlichen besteht, besonders qualitativ hochwertige [[Kernbrennstoff]]e, welche sich bei der Abrüstung „verstromen“ lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sicherheitspolitik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politisches Schlagwort]]&lt;/div&gt;</summary>
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