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	<title>Frieden zu Basel - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T05:25:44Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Frieden_zu_Basel&amp;diff=171042&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Thomas Dresler: Tippfehler korrigiert (https://www.duden.de/rechtschreibung/PDF)</title>
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		<updated>2025-11-08T14:54:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tippfehler korrigiert (https://www.duden.de/rechtschreibung/PDF)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;{{Dieser Artikel|behandelt den &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Frieden zu Basel von 1499&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; zur Beendigung des Schwabenkrieges. Für den &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Friede von Basel|Frieden von Basel von 1795]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Basler Frieden) siehe dort.}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Albrecht Dürer - Portrait of Maximilian I - Google Art Project.jpg|miniatur|hochkant|[[Maximilian I. (HRR)|König Maximilian I.]] von [[Albrecht Dürer]]]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Friede zu Basel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; vom 22. September 1499 zwischen dem [[Römisch-deutscher König|römisch-deutschen König]] [[Maximilian I. (HRR)|Maximilian]] von Habsburg als Landesherr von [[Vorderösterreich]] und [[Tirol]] und dem [[Schwäbischer Bund|Schwäbischen Bund]] mit Bischof [[Heinrich von Höwen|Heinrich von Chur]], den zehn Orten der [[Alte Eidgenossenschaft|Eidgenossenschaft]] und den [[Drei Bünde]]n beendete den [[Schwabenkrieg]], der von Februar bis September 1499 dauerte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der entscheidenden Niederlage der Truppen des Schwäbischen Bundes in der [[Schlacht bei Dornach]] am 22. Juli kamen die Friedensverhandlungen zwischen König Maximilian und den Eidgenossen in Gang. &lt;br /&gt;
Die Erschöpfung beider Parteien sowie [[Herzogtum Mailand|mailändische]] Vermittlungen führten zu den Friedensverhandlungen des Basler Friedens.&amp;lt;ref name = &amp;quot;HLB&amp;quot; &amp;gt;[[Alois Niederstätter]]: &amp;#039;&amp;#039;Schwabenkrieg/Schweizerkrieg, 1499&amp;#039;&amp;#039; 17. Januar 2011; In: [[Historisches Lexikon Bayerns]] [https://www.historisches-lexikon-bayerns.de/Lexikon/Schwabenkrieg/Schweizerkrieg,_1499 Online]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch Anfang August war eine Einigung in [[Schaffhausen]] an den wiederholten Forderungen Maximilians, die Eidgenossen müssten sich den Beschlüssen des [[Reichstag zu Worms (1495)|Wormser Reichstags]] von 1495 unterziehen, gescheitert. Am 15. August 1499 begannen neue Verhandlungen in der [[Freie Reichsstadt|Reichsstadt]] [[Basel]] unter der Vermittlung des mailändischen Gesandten [[Galeazzo Visconti (Diplomat)|Galeazzo Visconti]]. Der Herzog von [[Herzogtum Mailand|Mailand]], [[Ludovico Sforza]], war an einer schnellen Schlichtung interessiert, da er wegen seines [[Italienische Kriege#Erster französischer Feldzug (1494/95)|Konfliktes mit Frankreich]] dringend [[Schweizer Truppen in fremden Diensten|Schweizer Söldner]] werben wollte. Die Gesandten des römisch-deutschen Königs [[Maximilian I. (HRR)|Maximilian]] zeigten sich zuerst sehr hartnäckig und die Verhandlungen mussten sogar einmal unterbrochen werden. Während dieser Zeit herrschte sogar in der Umgebung der Stadt kriegerische Unruhe, weil [[Freischärler|Freischaren]], die auf eigene Faust Krieg führten, umherzogen und die Bewohner belästigten. In der Stadt lief auch das Gerücht um, die Eidgenossen rüsteten zu neuem Kampf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhalt ==&lt;br /&gt;
Schließlich wurde am 22. September 1499 der &amp;#039;&amp;#039;Frieden zu Basel&amp;#039;&amp;#039; besiegelt. Demnach wurden von beiden Seiten neun Beschlüsse gefasst (Auswahl):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der Schaden wird gegenseitig aufgehoben, die eroberten [[Historische Landschaft|Landschaften]], Städte und Dörfer zurückgegeben, deren Bewohner nicht bestraft, wenn sie dem Gegner [[Huldigung|gehuldigt]] hatten, sowie die Gefangenen gegen Schwur der [[Urfehde]] und das Kostgeld freigelassen.&lt;br /&gt;
* Acht der zehn Gerichte im [[Prättigau]] und [[Schanfigg]] müssen Habsburg huldigen, dürfen aber wegen des Aufruhrs während des Schwabenkriegs nicht bestraft werden. Ihre Mitgliedschaft im [[Zehngerichtebund]] und ihr Bündnis mit der Eidgenossenschaft bleiben bestehen.&lt;br /&gt;
* Das [[Landgericht (Mittelalter)|Landgericht]] im [[Thurgau]], das bisher als Pfandschaft des Reiches der Stadt [[Konstanz]] gehört hatte, geht an die Eidgenossenschaft über.&lt;br /&gt;
* Die [[Reichsacht]] und alle Beschlüsse und Prozesse des Reiches gegen die Eidgenossenschaft und ihre Verbündeten werden aufgehoben.&lt;br /&gt;
* Der rechtliche und territoriale [[Status quo|Status quo ante]] werden wiederhergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gründe, welche zum Schwabenkrieg geführt hatten, nämlich die Anordnung des [[Gemeiner Pfennig|Gemeinen Pfennigs]] und die Einrichtung des [[Reichskammergericht]]s am Wormser Reichstag, wurden im Friedensvertrag nicht erwähnt. &lt;br /&gt;
Maximilian I. sollte bei zukünftigen Streitfällen mit den Eidgenossen die Bischöfe von Konstanz oder Basel sowie den Rat von Basel als Schiedsrichter anrufen, nicht aber das Reichskammergericht, ohne dass dies aber ausdrücklich erwähnt wurde.&amp;lt;ref name = &amp;quot;CSL&amp;quot; /&amp;gt; Zwar war festgelegt, dass die Eidgenossenschaft und ihre zugehörigen Orte in hängigen Prozessen nicht vom Reichskammergericht belangt werden konnten. Eine formelle Befreiung von den Reichsgerichten geschah jedoch nicht.&amp;lt;ref&amp;gt;Christian Hesse: [https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/009628/2011-12-23/ &amp;#039;&amp;#039;Reichsgerichte&amp;#039;&amp;#039;] In: Historisches Lexikon der Schweiz 23. Dezember 2011&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Wortlaut des Vertrages findet das &amp;#039;&amp;#039;Reich&amp;#039;&amp;#039; keine Erwähnung, womit die Auffassung der Eidgenossen betont wird, sie hätten gegen Maximilian I. als Erzherzog von Österreich und Graf von Tirol und nicht als Reichsoberhaupt Krieg geführt.&amp;lt;ref name = &amp;quot;A.Gut&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Folgen ==&lt;br /&gt;
Ohne territoriale Veränderungen brachte der Frieden aber die endgültigen Abgrenzung der Herrschaftsgebiete Habsburgs und der Eidgenossen am Hochrhein, Bodensee und Alpenrhein und vergrößerte die Distanz der Eidgenossenschaft zum Heiligen Römischen Reich und seinen Institutionen.&amp;lt;ref name = &amp;quot;HLB&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die feste politische Grenze war Voraussetzung für eine dauerhafte friedliche Lösung. Andererseits mussten die Eidgenossen ihre expansive Bündnispolitik nach Norden aufgeben.&amp;lt;ref name = &amp;quot;A.Gut&amp;quot;&amp;gt;Andre Gutmann: &amp;#039;&amp;#039;Schwabenkrieg. Schweizer Krieg.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als konkrete Folge des Friedens zu Basel schlossen sich lediglich noch 1501 Basel und Schaffhausen die &amp;#039;&amp;#039;ewigen Bünde mit Basel und Schaffhausen&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Andreas Würgler]]: [https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/026413/2012-02-08/#HKonsolidierungundErweiterung281353-151529 &amp;#039;&amp;#039;Eidgenossenschaft&amp;#039;&amp;#039;] In: [[Historisches Lexikon der Schweiz]] 8. Februar 2012&amp;lt;/ref&amp;gt; dem Eidgenössischen Bund an, der sich zu den [[Die Dreizehn Alten Orte|Dreizehn Alten Orten]] weiterentwickelte.&lt;br /&gt;
Die beigetretenen Reichsstädte wurden jedoch vom Reichskammergericht weiterhin als Reichsglieder betrachtet und mit dem [[Kammerzieler]] belegt. Ihre Bürger konnten vor das Gericht zitiert werden, zuletzt noch 1646.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Marco Jorio]]: [https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/006626/2016-04-25/#HDieEidgenossenschaftunddasReich1648-1803 &amp;#039;&amp;#039;Die Eidgenossenschaft und das Reich 1648-1803&amp;#039;&amp;#039;] In: Historisches Lexikon der Schweiz 25. April 2016&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Konstanzer Reichstag 1507 bot Maximilian an, der Eidgenossenschaft die Befreiung von der Reichsgerichtsbarkeit zuzugestehen, wenn diese sich an seinem [[Italienzug|Romzug]] beteiligen würde.&amp;lt;ref&amp;gt;Bettina Braun: [https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/029210/2010-01-06/ &amp;#039;&amp;#039;Maximilian I.&amp;#039;&amp;#039;] In: Historisches Lexikon der Schweiz 6. Januar 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der älteren Geschichtsschreibung wurde der Frieden von Basel als ein entscheidender Schritt zur Unabhängigkeit der Eidgenossenschaft vom Reich angesehen. Die Eidgenossen haben aber nach dem Krieg ausdrücklich gebeten, dass ihr Anschluss am Reich aufrechterhalten bzw. wiederhergestellt würde&amp;lt;ref name = &amp;quot;CSL&amp;quot;&amp;gt;Vgl. {{HLS|8892| Basel, Frieden von (1499)|Autor=[[Claudius Sieber-Lehmann]]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, obwohl sie von Steuern sowie Gerichtsobersicht seitens des Reichs befreit waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittlerweile wird allgemein davon ausgegangen, dass der Basler Friede keinen Einschnitt in der staatsrechtlichen Reichszugehörigkeit der Eidgenossenschaft darstellte, sondern lediglich einen regionalen Konflikt zwischen Maximilian I. als Erzherzog von Tirol und dem Schwäbischen Bund mit dem Churer Bischof [[Heinrich von Hewen (Bischof, 1491)|Heinrich von Hewen]], den Drei Bünden und den Eidgenossen beendete.&amp;lt;ref&amp;gt;Bettina Braun: [https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/006626/2016-04-25/#HDieEidgenossenschaftunddasReich1648-1803 &amp;#039;&amp;#039;Von der Reichsreform zum Westfälischen Frieden&amp;#039;&amp;#039;] In: Historisches Lexikon der Schweiz 25. April 2016&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine Loslösung vom Reich war nicht Ziel der Eidgenossen, die sich auch nach 1499 weiterhin als Reichsglieder bezeichneten. Der Frieden sicherte den Eidgenossen allerdings eine weitgehende Selbstständigkeit innerhalb des Reichs, wie sie in ähnlicher Form aber auch andere Glieder genossen.&amp;lt;ref name = &amp;quot;A.Gut&amp;quot; /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Souveränität#Souveränität im Völkerrecht|Unabhängig]] vom Reich wurde die Eidgenossenschaft erst im [[Westfälischer Frieden|Westfälischen Frieden]] von 1648. Auch danach blieb [[St. Gallen]] bis 1798 sogar eine Reichsstadt des Heiligen Römischen Reiches.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Burgunderkriege]]&lt;br /&gt;
* [[Geschichte der Schweiz]]&lt;br /&gt;
* [[Schweizer Habsburgerkriege]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Andre Gutmann: [https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/008888/2015-02-24/ &amp;#039;&amp;#039;Schwabenkrieg. Schweizer Krieg.&amp;#039;&amp;#039;] In: [[Historisches Lexikon der Schweiz]]. : 24. Februar 2015&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.verfassungsgeschichte.ch/CH_1499_Friede%20von%20Basel%20(Schwabenkrieg).pdf Der Friede von Basel. 22. September 1499.] verfassungsgeschichte.ch (Volltext als PDF, nach: WILHELM OECHSLI, Quellenbuch zur Schweizergeschichte. Für Haus und Schule, 2. Aufl. Zürich 1901, S. 327–331.)&lt;br /&gt;
* Peter Scheck: [http://www.stadtarchiv-schaffhausen.ch/uploads/media/Buendnis1501.pdf &amp;#039;&amp;#039;Das ewige Bündnis Schaffhausen mit der Eidgenossenschaft&amp;#039;&amp;#039;]  In: &amp;#039;&amp;#039;Schaffhauser Mappe&amp;#039;&amp;#039; Band 69 (2001) S. 11–18&lt;br /&gt;
* [[Hans Conrad Zander]]: &amp;#039;&amp;#039;[https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-friede-von-basel-beendet-schweizerkrieg-100.html 22.09.1499: Der Friede von Basel beendet den Schweizerkrieg]&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[WDR5]]&amp;#039;&amp;#039;, [[ZeitZeichen (Hörfunksendung)|ZeitZeichen]], 22.&amp;amp;nbsp;September 2024, (Podcast, 14:04&amp;amp;nbsp;Min., verfügbar bis 23.&amp;amp;nbsp;September 2099.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=w|GND=1256043079}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Friedensvertrag|Basel, 1499]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vertrag (15. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schwabenkrieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsgeschichte (Basel)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vertrag (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historischer Vertrag (Schweiz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historischer Vertrag (Österreich)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Thomas Dresler</name></author>
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