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	<title>Friedebach (Sayda) - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T01:34:45Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Friedebach_(Sayda)&amp;diff=729064&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;ErichanderElbe: /* Denkmal für den 1. Weltkrieg */ Quelle hinzugefügt.</title>
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		<updated>2026-04-21T05:12:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Denkmal für den 1. Weltkrieg: &lt;/span&gt; Quelle hinzugefügt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil              = Friedebach&lt;br /&gt;
| Gemeindeart           = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename          = Sayda&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen            = &lt;br /&gt;
| Breitengrad           = 50/43/33/N&lt;br /&gt;
| Längengrad            = 13/27/4/E&lt;br /&gt;
| Bundesland            = Sachsen&lt;br /&gt;
| Höhe                  = 612 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Fläche                = &lt;br /&gt;
| Einwohner             = 502&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum = 2011-05-09&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.statistik.sachsen.de/download/080_Zensus_2011_Gemeindeteile/GT_14522520.pdf |titel=Kleinräumiges Gemeindeblatt für Sayda, Stadt |hrsg=[[Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen]] |datum=2014-09 |format=PDF; 0,23 MB |abruf=2015-01-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum   = 1994-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1         = 09619&lt;br /&gt;
| Vorwahl1              = 037365&lt;br /&gt;
| Poskarte              = Deutschland Sachsen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Friedebach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; in ein Stadtteil von [[Sayda]] im [[Landkreis Mittelsachsen]] in [[Sachsen]] und [[Liste der Kur- und Erholungsorte in Sachsen|staatlich anerkannter Erholungsort]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehung des Namens ==&lt;br /&gt;
Friedebach war ein [[Waldhufendorf]]. 1207 wurde „Fridbach“ erstmals erwähnt. 1438 tritt der Ort urkundlich als „Fredebac“ und 1451 dann unter dem heutigen Namen in Erscheinung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Namensursprung: mhd. Vrid, fride = Einzäunung, Schutz, eingezäuntes, eingefriedigtes und so geschütztes Land am Bach, eingezäunter Bach zum Schutze des Fischwassers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
1207 bestätigte König Ottkar von Böhmen dem [[Kloster Ossegg]] zwei Hufen im Ort. Die ersten Siedler aus Böhmen legten Friedebach im Saydaer Raum an. Am 3. September 1209 bestätigte der Erzbischof Daniel von Prag dem Kloster Ossegg einen Huf in Friedebach. Im Lehnbrief von 1479 wird Caspar von Schönberg die Jagd auf Fluren, die ihm nicht gehören, verliehen. Ein furchtbares Gewitter mit „Schloßenwetter“ ging am 15. Mai 1622 über dem Ort nieder, ein Haus und eine Scheune wurde von den Wassermassen weggerissen, acht Menschen ertranken in den Fluten. 1841 erwarb der Bäckermeister Friedrich Albert Schubert aus Zwönitz die Mittelmühle und richtet eine Weißbäckerei ein. Im Jahr 1847 begann der Friedebacher Orgelbauer Carl Gottlieb Jeheber mit dem Bau der Saydaer Orgel (Kostenangebot 3000 [[Taler]]). Das Erbgericht ging in Konkurs, die Gemeinde erwarb das Gut für 3100 Taler und das dazugehörige Häuslerhaus mit Garten für 3000 Taler. Die Richtermühle wurde abgetragen. Herr Rechenberger aus Sayda stellte den Antrag, auf dem Grundstück eine Flachsschwingerei zu errichten. Die Gemeinde wurde 1912 Mitglied des Überlandstromverbandes [[Freiberg]]. Das Glöß&amp;#039;sche Gut wurde durch Zwangsversteigerung Eigentum der Gemeinde. Die Gemeinde schaffte einen von Stellmacher Wenzel hergestellten Leichenwagen an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz vor Kriegsende im April/Mai 1945 beschossen Flugzeuge noch Wohngebäude. Dadurch wurden die Anwesen von Kurt Müller und Robert Kaltofen in Brand geschossen und brannten ab. 1945 wurden mehrere Friedebacher Bürger in Internierungslager gebracht. Drei von ihnen kehrten nicht wieder zurück. Weitere Bürger nahmen sich in den ersten Mai-Tagen selbst das Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. April 1958 fand die Gründung der [[Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft|LPG]] „Frisch-Auf“ im Gasthof Meyer mit 5 Betrieben und insgesamt 66&amp;amp;nbsp;ha Land statt. Gründer waren: Alfred Braun, Kurt Braun, Albin Müller, Siegfried Naumann und Ella Walther. Vorsitzender wurde Alfred Braun. 1977 bis 1984 wurde der obere Gasthof (Gottfried Meyer) verkauft und zu einer modernen Ferieneinrichtung umgebaut. Der Betrieb aus Jänschwalde (ein Betrieb der Braunkohle) baute ein großes Bettenhaus und eine moderne Schwimmhalle. 133 Ferienplätze entstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Poststelle Friedebach schloss am 31. März 1992. Die Gemeinde wurde als Landzustellbezirk eingerichtet (Zusteller mit Kfz). Die Zustellung erfolgt von der Poststelle Sayda aus. Am 1. Oktober 1996 baute das Sägewerk Wenzel ein neues, modernes, leistungsstarkes Sägewerk am bisherigen Standort auf. Die [[Freiwillige Feuerwehr]] Friedebach beging das 120-jährige Gründungsfest im Juni 1997.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2012 hat Friedebach den Status eines [[Liste der Kur- und Erholungsorte in Sachsen|staatlich anerkannten Erholungsortes]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.revosax.sachsen.de/vorschrift/12727-Liste-der-Kur-und-Erholungsorte &amp;#039;&amp;#039;Bekanntmachung des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr über die Änderung der Liste der Kur- und Erholungsorte im Freistaat Sachsen gemäß § 3 Abs. 5 SächsKurG&amp;#039;&amp;#039; vom 13. Dezember 2012] (SächsABl. 2013 S. 73) auf: &amp;#039;&amp;#039;revosax.sachsen.de&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwicklung der Einwohnerzahl ==&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohnerzahl&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. {{HOV|Friedebach|Friedebach}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1548/51 || 44 [[Hufner|besessene Mann]], 96 [[Inwohner]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1764 || 37 besessene Mann, 34 [[Häusler]], 25&amp;amp;nbsp;½ [[Hufe]]n&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1834 || 879&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1871 || 978&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohnerzahl&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1890 || 926&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1910 || 839&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1925 || 792&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1939 || 731&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohnerzahl&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1946 || 854&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1950 || 881&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1964 || 762&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1990 || 574&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Mittelmühle ===&lt;br /&gt;
Am Talhang gelegen findet der Besucher diese ehemalige Getreide- und Ölmühle. Besichtigt werden können ein Leinschrotofen, eine Stempelpresse, ein großes Wasserrad und eine Daumenwelle mit sechs Stampfpaaren aus der Zeit vor 1958. Denn bis dahin wurde noch in der Mühle gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Röhrenbohrerei ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Roehrenbohrerei2.jpg|mini|Röhrenbohrer bei der Arbeit]]&lt;br /&gt;
Einmalig in Europa ist der Antrieb einer [[Holzröhrenbohrwerk|Röhrenbohrerei]] durch Wasserkraft. Im Jahre 1864 errichtete der Baumeister Neubert in Friedebach ein Röhrenbohrgebäude, in dem das Bohren von Wasserleitungen aus Holzstämmen mit einem unterschlächtigen Wasserradantrieb betrieben wurde. Der Wasserradantrieb wurde später durch einen Elektromotor ersetzt. Die Röhrenbohrerei ist immer noch funktionsfähig. Schauvorführungen durch einen der letzten [[Röhrenbohrer]] sind nach Voranmeldung möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Denkmal für den 1. Weltkrieg ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Friedebach Teich u. DM 1. WK 3172.jpg|alternativtext=Denkmal für die Gefallenen des 1. Weltkrieges. Foto April 2026.|mini|Blick von der Bundesstraße über den angestauten Teich auf das Denkmal für den 1. Weltkrieg. Foto April 2026.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Friedebach Sayda DM 1. WK 3149.jpg|alternativtext=Der Engel bringt Blumen ans Grab der gefallenen Soldaten. Foto April 2026. |mini|Nach dem Verständnis der Jahre nach dem 1. Weltkrieg soll dieser Engel wohl symbolisieren, dass die Gefallenen jetzt im Himmel sind. Foto April 2026.]]&lt;br /&gt;
Das Denkmal für den Ersten Weltkrieg ist Bestandteil einer &amp;quot;Komposition&amp;quot;. Von der Durchfahrtstraße, der B 171, bietet sich ein Blick über den angestauten Fischteich auf den Berghang. Zwei Nadelbäume rahmen das dahinter stehende Denkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges ein. Dieses Denkmal besteht aus zwei Steinblöcken mit den Namen der Gefallenen und einem Steinblock auf dem ein Engel, genauer eine Engelin, einen kleinen Blumenstrauß trägt. Dazu die Inschrift: Den tapferen Helden zum ehrenden Gedenken. 1914. 1918. Nach dem Zweiten Weltkrieg fanden keine Änderungen oder Ergänzungen statt. Die kleine Straße, die vor diesem Denkmal vorbeiführt, ist elektrisch beleuchtet, so dass diese &amp;quot;Komposition&amp;quot; auch in der Nacht gut zu sehen ist. Das Denkmal wurde 1922 eingeweiht und 1998 restauriert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.sayda.eu/seite/477156/www.sayda.eu/seite/477156/ehrenmale-gedenkst%C3%A4tten.html |titel=Ehrenmale/ Gedenkstätten - Stadt Sayda |sprache=de |abruf=2026-04-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{HOV|Friedebach|Friedebach}}&lt;br /&gt;
* [http://www.alte-salzstrasse.de/index.php?id=museen&amp;amp;L=0 Museen in Sayda und Friedebach]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sayda]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Mittelsachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Mittelsachsen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1994]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Waldhufendorf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Staatlich anerkannter Erholungsort in Sachsen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;ErichanderElbe</name></author>
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