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	<title>Friede von Tilsit - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;TaxonKatBot: Bot: Kategorie:Historischer Völkerrechtlicher Vertrag (Frankreich) umbenannt in Kategorie:Historischer völkerrechtlicher Vertrag (Frankreich): laut Diskussion</title>
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		<updated>2025-09-26T05:47:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Historischer_V%C3%B6lkerrechtlicher_Vertrag_(Frankreich)&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Historischer Völkerrechtlicher Vertrag (Frankreich) (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Historischer Völkerrechtlicher Vertrag (Frankreich)&lt;/a&gt; umbenannt in &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Historischer_v%C3%B6lkerrechtlicher_Vertrag_(Frankreich)&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Historischer völkerrechtlicher Vertrag (Frankreich) (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Historischer völkerrechtlicher Vertrag (Frankreich)&lt;/a&gt;: laut &lt;a href=&quot;/index.php?title=Wikipedia:WikiProjekt_Kategorien/Diskussionen/2025/September/18&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Wikipedia:WikiProjekt Kategorien/Diskussionen/2025/September/18 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Treaties of Tilsit miniature (France, 1810s) side A.jpg|mini|Ein französisches Medaillon zeigt Napoleon und Alexander nach dem Vertrag]] &lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Friede von Tilsit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{frS|&amp;#039;&amp;#039;Traité de Tilsit&amp;#039;&amp;#039;}}; {{ruS|Тильзитский мир}} &amp;#039;&amp;#039;Tilsitski mir&amp;#039;&amp;#039;) vom 7. und 9. Juli 1807 war ein im [[Ostpreußen|ostpreußischen]] [[Sowetsk (Kaliningrad)|Tilsit]] verhandeltes und geschlossenes Vertragswerk. Dieser Friedensvertrag beendete den [[Vierter Koalitionskrieg|Vierten Koalitionskrieg]] (1806–1807) zwischen [[Königreich Preußen|Preußen]] zusammen mit dem [[Russisches Kaiserreich|Russischen Kaiserreich]] einerseits und dem [[Erstes Kaiserreich|Französischen Kaiserreich]] andererseits. Der russisch-französische Friedensschluss teilte Europa in eine französische und eine russische [[Interessensphäre]]; das preußisch-französische Abkommen stufte Preußen auf den Status einer europäischen Mittelmacht zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorgeschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 102-10999, Tilsiter Friedensvertrag im Geheimen Staatsarchiv.jpg|mini|Der Tilsiter Friedensvertrag im [[Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz|Geheimen Staatsarchiv]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den Niederlagen in den [[Schlacht bei Jena und Auerstedt|Schlachten von Jena und Auerstedt]] am 14. Oktober 1806 kam es zum Zusammenbruch der [[Preußische Armee|preußischen Armee]]. Truppen und Festungen kapitulierten vor den Franzosen unter Kaiser [[Napoléon Bonaparte|Napoleon I.]], der am 27. Oktober 1806 in [[Berlin]] einzog. Der preußische König [[Friedrich Wilhelm III. (Preußen)|Friedrich Wilhelm III.]] entwich nach [[Ostpreußen]]. Als der russische Kaiser [[Alexander I. (Russland)|Alexander I.]], der sich seit 1805 mit Frankreich im Krieg befand, im Winter 1806/07 zugunsten Preußens in die Kämpfe eingriff, konnte die preußische Führung die Lage stabilisieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 28. Januar 1807 schlossen Preußen und [[Vereinigtes Königreich Großbritannien und Irland|Großbritannien]] den Frieden von Memel. Beide Nationen beendeten damit den zwischen ihnen herrschenden See- und Handelskrieg, der wegen der Besetzung des [[Kurfürstentum Braunschweig-Lüneburg|Kurfürstentums Hannover]] durch Preußen Anfang 1806 ausgebrochen war; Preußen garantierte in dem Vertragswerk die Rückgabe Kurhannovers. Im April 1807 verpflichteten sich Preußen und Russland im [[Bartensteiner Vertrag]], nur im gegenseitigen Einverständnis die Waffen niederzulegen. Großbritannien und [[Schweden]] schlossen sich dem Bündnis an und stellten auf [[Rügen]] mit Preußen eine gemeinsame Armee auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem russische und preußische Truppen am 14. Juni 1807 in der [[Schlacht bei Friedland]] eine schwere Niederlage erlitten hatten, bot Alexander I., ohne Preußen zu konsultieren, der französischen Seite Verhandlungen an, die zunächst am 23. Juni in [[Tauragė|Tauroggen]] zu einem Waffenstillstand führten.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wilhelm Oncken]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Zeitalter der Revolution, des Kaiserreiches und der Befreiungskriege&amp;#039;&amp;#039;. Grote, Berlin 1884, S. 287.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 25. Juni begannen in [[Sowetsk (Kaliningrad)|Tilsit]] die Friedensverhandlungen zwischen Napoleon und Zar Alexander I. auf zwei [[Ponton]]booten, die in der Mitte der [[Memel]], der [[Demarkation (Politik)|Demarkationslinie]] zwischen den französischen und den russischen und preußischen Truppen in Ostpreußen, verankert waren, während der König von Preußen am Ufer zurückbleiben musste.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Thomas Stamm-Kuhlmann]]: &amp;#039;&amp;#039;König in Preußens großer Zeit. Friedrich Wilhelm III. Der Melancholiker auf dem Thron&amp;#039;&amp;#039;. Siedler, Berlin 1992, ISBN 3-88680-327-9, S. 252 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das franko-russische Abkommen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Tilsitz 1807.JPG|mini|Treffen der Monarchen auf der Memel bei [[Sowetsk (Kaliningrad)|Tilsit]]; Gemälde von [[Adolphe Roehn]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der russische Kaiser akzeptierte den [[Rheinbund]] und das neu gegründete [[Herzogtum Warschau]], das der [[Königreich Sachsen|König von Sachsen]] in Personalunion regieren sollte, als napoleonische Vasallen und trat der [[Kontinentalsperre]] bei. Ferner stimmte Russland der territorialen Halbierung Preußens zu, verhinderte aber die von Napoleon favorisierte Auflösung des Gesamtstaates.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Ionische Inseln|Ionischen Inseln]] und [[Kotor|Cattaro]], die von den russischen Admiralen [[Fjodor Fjodorowitsch Uschakow|Uschakow]] und [[Dmitri Nikolajewitsch Senjawin|Senjawin]] besetzt waren, kamen an Frankreich. Im Gegenzug garantierte Napoleon die Souveränität des [[Herzogtum Oldenburg|Herzogtums Oldenburg]] und einiger anderer Kleinfürstentümer, die von deutschen Verwandten des Zaren regiert wurden. Das Gebiet um die Stadt [[Białystok]] (vormals ein Teil der Provinz [[Neuostpreußen]]) kam an Russland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem geheimen Zusatzabkommen vereinbarten Kaiser Alexander und Napoleon, [[Dänemark-Norwegen]], Schweden und [[Portugal]] zum Beitritt zur [[Kontinentalsperre]] zu zwingen. Das britische Vorgehen gegen das um Neutralität bemühte Dänemark, das in der [[Bombardement Kopenhagens (1807)|Belagerung und Bombardierung Kopenhagens]] und der anschließenden Auslieferung der dänisch-norwegischen Flotte an Großbritannien gipfelte,&amp;lt;ref&amp;gt;Rasmus Glenthøj: &amp;#039;&amp;#039;En moderne nations fødsel. Norsk national identifikation hos embedsmænd og borgere 1807–1820.&amp;#039;&amp;#039; Syddansk Universitetsforlag, 2008, S. 19–21.&amp;lt;/ref&amp;gt; löste indes den [[Britisch-Russischer Krieg|Britisch-Russischen Krieg]] (1807–1812) aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit französischer Billigung konnte Russland nun gegen Schweden vorgehen und die zuvor begonnenen Kriege gegen Persien und das [[Osmanisches Reich|Osmanische Reich]] zu seinem Vorteil beenden: Im [[Russisch-Schwedischer Krieg (1808–1809)|Russisch-Schwedischen Krieg]] (1808/1809) erzwang es die Abtretung Finnlands und den Beitritt Schwedens zur Kontinentalsperre. Im [[Russisch-Persischer Krieg (1804–1813)|Russisch-Persischen Krieg]] (1804–1813) eroberte das Zarenreich das östliche [[Georgien]] und weitere Gebiete des [[Kaukasus]] (ungefähr das heutige [[Aserbaidschan]]). Im [[Russisch-Türkischer Krieg (1806–1812)|Russisch-Türkischen Krieg]] (1806–1812) sicherte es sich die östlich des [[Pruth]] gelegene Hälfte des [[Fürstentum Moldau|Fürstentums Moldau]] und den [[Budschak]] ([[Bessarabien]]); hinzu kamen auch kleinere Gebiete im Westen Georgiens (ohne die, von [[Abchasien]] bis [[Batumi]] reichende, Küstenregion am [[Schwarzes Meer|Schwarzen Meer]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1810 verletzte Russland das Vertragswerk, indem es neutralen Schiffen erlaubte, britische Waren in seinen Häfen zu löschen. Die franko-russischen Beziehungen verschlechterten sich nun rapide. Im April 1812 unterzeichneten Russland, Großbritannien und Schweden ein gegen Napoleon gerichtetes Geheimabkommen. Nachdem am 24.&amp;amp;nbsp;Juni 1812 Napoleons [[Russlandfeldzug 1812|Russlandfeldzug]] begonnen hatte, schlossen Russland und Großbritannien sowie Großbritannien und Schweden (zur Beendigung des [[Schwedisch-Britischer Krieg|Schwedisch-Britischen Krieges]], 1810–1812) am 12.&amp;amp;nbsp;Juli 1812 in [[Örebro]] auch offiziell Frieden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das franko-preußische Abkommen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Nicolas Gosse - Napoleon receives the Queen of Prussia at Tilsit, July 6, 1807.jpg|mini|Napoleon am  6. Juli 1807 vor dem Haus des Justizkommissionsrats Ernst Ludwig Siehr, Deutsche Straße 24, in Tilsit (Napoleonhaus), das ihm als Residenz zur Verfügung stand. Er empfängt den Zaren Alexander, die preußische Königin Luise und Friedrich Wilhelm, links oben [[Charles-Maurice de Talleyrand-Périgord]] der nach der Verhandlung seinen Abschied nahm; Gemälde von [[Nicolas Gosse]] (1787–1878)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Tilsit-napoleonhaus.jpg|mini|Das Napoleonhaus in den 30er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Tilsit, Ostpreußen - Luisenhaus (Zeno Ansichtskarten).jpg|mini|Das Königin-Luise-Haus, Tilsit, Ludendorffplatz 4, dem Ort, wo das preußische Königspaar untergekommen war]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Preussen-1806.jpg|mini|Preußen (braun) nach dem Frieden von Tilsit (Gebietsverluste: blau); aus den östlichen Territorien entstanden das Herzogtum Warschau und der russische Bezirk um Białystok, die Stadt Danzig wurde unabhängig]]&lt;br /&gt;
War das franko-russische Abkommen vom 7.&amp;amp;nbsp;Juli 1807 noch ein Abkommen unter Gleichen, hatte der mit Preußen zwei Tage später geschlossene Vertrag den Charakter eines [[Diktatfrieden]]s. Der Gebietsbestand Preußens und die Zahl seiner Untertanen wurden um mehr als die Hälfte reduziert: von vormals rund 323.408 km² Fläche belief sich das preußische Territorium auf nur noch 158.867, in dem nach Friedensschluss nur noch rund 4,5 Mio. Einwohner – von zuvor 9,75 Mio. – lebten. Die nicht von Frankreich eroberten Festungen [[Belagerung Kolbergs 1807|Kolberg]], [[Grudziądz|Graudenz]], [[Nysa|Neiße]], [[Festung Cosel|Cosel]], [[Festung Pillau|Pillau]], [[Festung Glatz|Glatz]] und [[Festung Silberberg|Silberberg]] blieben weiterhin von französischen Besatzungen frei. Ferner musste Preußen der [[Kontinentalsperre]] gegen [[Vereinigtes Königreich Großbritannien und Irland|Großbritannien]] beitreten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Elbe|westelbischen]] Territorien wurden dem neu gegründeten [[Königreich Westphalen]] einverleibt, an Sachsen fiel der Kreis [[Cottbus]]. Berühmt geworden ist der [[Luise von Mecklenburg-Strelitz#Luise und Napoleon in Tilsit|Bittgang von Königin Luise]] zu Napoleon, in dem sie ihn vergeblich um eine Milderung dieser Gebietsverluste anflehte. Aus den von Preußen bei der [[Teilungen Polens|Zweiten und Dritten Teilung Polens]] [[Annexion|annektierten]] Gebieten formte Napoleon das [[Herzogtum Warschau]], wobei [[Danzig]] mit [[Kloster Oliva|Oliva]] und [[Hel (Stadt)|Hela]] zur „[[Republik Danzig|Freien Stadt]]“ wurde und Russland den Bezirk [[Białystok]] erhielt. Durch die Zweite [[Elbląg|Elbinger]] Konvention vom 10. November 1807 verlor Preußen zusätzlich zu dem bereits im Juli verlorenen Kreis [[Kulmerland|Kulm]] auch den Kreis [[Michelauer Land (Westpreußen)|Michelau]] (Art. 2 der Konvention) sowie den 1795 bei der dritten Teilung Polens erworbenen Teil [[Kleinpolen]]s, der als „[[Neuschlesien]]“ bezeichnet worden war, an das Herzogtum (Art. 7 der Konvention).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Königsberger Folgeabkommen vom 12. Juli 1807 verpflichtete sich Frankreich, seine Truppen aus Preußen Zug um Zug entsprechend der Abgeltung der noch festzusetzenden Kriegskontribution zurückzuziehen. Deren Höhe wurde von Napoleon erst am 8. September 1808 in der Pariser Konvention festgelegt. Preußen hatte danach eine [[Kontribution|Kriegskontribution]] von 120 Mio. [[Franc]]s (über 32 Mio. [[Reichstaler|Preußische Reichstaler]]) zu leisten,&amp;lt;ref&amp;gt;Zum Vergleich: Die preußischen Staatsausgaben hatten im Friedensjahr 1805 knapp 27 Mio. Reichstaler betragen (davon über 17 Mio. für das Militär und fast 7 Mio. für Hof- und Ziviletat). Der angesparte Staatsschatz zählte bis dahin fast 3 Mio. Reichstaler. Siehe: Adelheid Simsch: &amp;#039;&amp;#039;Die Wirtschaftspolitik des preußischen Staates in der Provinz Südpreußen 1793–1806/07.&amp;#039;&amp;#039; Duncker &amp;amp; Humblot, Berlin 1983, S. 45 ff. ([https://books.google.de/books?id=99maSm1BLSMC&amp;amp;pg=PA45 Google Books]).&amp;lt;/ref&amp;gt; bis zur Zahlung sollten in den Oder-Festungen französische Garnisonen von insgesamt 10.000 Mann verbleiben. Das preußische Heer, bei Kriegsbeginn 1806 etwa 235.000 Mann stark,&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Klaus von Bredow, Ernst von Wedel: &amp;#039;&amp;#039;Historische Rang- und Stammliste des deutschen Heeres.&amp;#039;&amp;#039; Scherl, Berlin 1905, S. 25 ff. ({{Webarchiv|url=http://www.grosser-generalstab.de/regiment/bredow/bw00.html |wayback=20150120174101 |text=online }}) Die Angaben v. Bredows und v. Wedels umfassen den reinen Mannschaftsbestand von 228.000 Köpfen. Hinzu müssen noch etwa 7.000 Offiziere gezählt werden.&amp;lt;/ref&amp;gt; war auf 42.000 Mann zu reduzieren. Die Aufstellung oder Ausbildung jeder Art von Miliz oder militärischer Reserve wurde untersagt (Preußen unterlief das Verbot ab 1808, mit Einrichtung des [[Krümpersystem]]s). Frankreich verpflichtete sich, Preußen, mit Ausnahme der Festungen, innerhalb von 40 Tagen zu räumen. Damit endete im Dezember 1808 die Anwesenheit französischer Truppen in Städten und Dörfern Preußens, nicht aber in den Festungen [[Festung Stettin|Stettin]], [[Festung Küstrin|Küstrin]] und [[Głogów|Glogau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Friede von Tilsit war ein Auslöser für grundlegende [[Preußische Reformen|Reformen im Preußischen Staat]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Sven Prietzel: &amp;#039;&amp;#039;Friedensvollziehung und Souveränitätswahrung. Preußen und die Folgen des Tilsiter Friedens 1807–1810&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Quellen und Forschungen zur Brandenburgischen und Preußischen Geschichte&amp;#039;&amp;#039;, 53), Berlin 2020, ISBN 978-3-428-15850-8.&lt;br /&gt;
* [[Max Braubach]]: &amp;#039;&amp;#039;Von der Französischen Revolution bis zum Wiener Kongreß&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Handbuch der deutschen Geschichte|Gebhardt. Handbuch der deutschen Geschichte]].&amp;#039;&amp;#039; Bd. 14). Deutscher Taschenbuch Verlag, München 1974, ISBN 3-423-04214-1.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Friedensvertrag zwischen Sr. Majestät dem Kaiser der Franzosen, König von Italien, und Sr. Majestät dem König von Preußen geschlossen, zu Tilsit, am 9. Jul. 1807&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Johann Gottfried Pahl]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Chronik der Teutschen. Eine politische Zeitung&amp;#039;&amp;#039;. VII. Jahrgang, 31.–33. Stück, 12., 19. und 26. August 1807 ([https://books.google.de/books?id=5uMaAAAAYAAJ&amp;amp;pg=RA1-PA245 Google Books]).&lt;br /&gt;
* Emil Knaake: &amp;#039;&amp;#039;Die Monarchenzusammenkünfte zu Tilsit im Juni und Juli 1807.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Altpreußische Forschungen&amp;#039;&amp;#039; 6 (1929) S. 256–278. (https://dlibra.bibliotekaelblaska.pl/publication/21318)&lt;br /&gt;
* Hildegard Lauks: &amp;#039;&amp;#039;Tilsit – Bibliographie.&amp;#039;&amp;#039; In: Franz Görner (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen der Osteuropa-Abteilung&amp;#039;&amp;#039;, 2, Lüneburg 1983.&lt;br /&gt;
* Ilja Mieck: &amp;#039;&amp;#039;Die Rettung Preußens? Napoleon und Alexander I. in Tilsit 1807.&amp;#039;&amp;#039; In: Ilja Mieck, Pierre Guillen (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Deutschland – Frankreich – Rußland. Begegnungen und Konfrontation. La France et l’Allmagne face à la Russie.&amp;#039;&amp;#039; München 2000. S. 15–35.&lt;br /&gt;
* J. Holland Rose: &amp;#039;&amp;#039;A British Agent at Tilsit.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;The English Historical Review&amp;#039;&amp;#039; 16 (1901) S. 712–718.&lt;br /&gt;
* Gustav Sommerfeldt: &amp;#039;&amp;#039;Die Flucht des Hofes nach Memel und das Verweilen bei Tilsit.&amp;#039;&amp;#039; In: Rudolf Reicke (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Altpreussische Monatsschrift&amp;#039;&amp;#039;, Neue Folge 40 (1903). S. 62–83.&lt;br /&gt;
* Thomas Stamm-Kuhlmann: &amp;#039;&amp;#039;König in Preußens großer Zeit. Friedrich Wilhelm III., der Melancholiker auf dem Thron.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1992.&lt;br /&gt;
* Claus Scharf: &amp;#039;&amp;#039;Russlands Politik im Bündnis von Tilsit und das Erfurter Gipfeltreffen von 1808.&amp;#039;&amp;#039; In: Rudolf Benl (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der Erfurter Friedenskongress 1808. Hintergründe, Ablauf, Wirkung.&amp;#039;&amp;#039; Erfurt 2008. S. 167–221.&lt;br /&gt;
* Nathanael Huweiler: &amp;#039;&amp;#039;De Pace – De Bello. Eine völkerrechtshistorische Typologie der europäischen Kriege und Frieden zwischen 1648 und 1815.&amp;#039;&amp;#039; Zürich-St. Gallen 2017 (= &amp;#039;&amp;#039;Europäische Rechts- und Regionalgeschichte&amp;#039;&amp;#039; 20).&lt;br /&gt;
* Karen Hagenmann: &amp;#039;&amp;#039;Revisiting Prussia’s Wars Against Napoleon. History, Culture and Memory.&amp;#039;&amp;#039; New York 2015.  Karen Hagenmann: &amp;#039;&amp;#039;’Desperation to the Utmost’: The Defeat of 1806 and the French Occupation in Prussian Experience and Perception.&amp;#039;&amp;#039; In: Alan Forrest, Peter H. Wilson (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;The Bee and the Eagle. Napoleonic Franc and the End of the Holy Roman Empire, 1806.&amp;#039;&amp;#039; Basingstoke 2009. S. 191–213.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Friede von Tilsit.&amp;#039;&amp;#039; In: Walter Demel, [[Uwe Puschner]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Von der Französischen Revolution bis zum Wiener Kongress 1789–1815.&amp;#039;&amp;#039; Stuttgart 1995 (= &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Geschichte in Quellen und Darstellungen&amp;#039;&amp;#039; 6) S. 52–56.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Treaty of Tilsit|Friede von Tilsit}}&lt;br /&gt;
* [https://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/que/normal/que801.pdf Original des Friedensvertrages von Tilsit] (französisch, deutsch; PDF-Datei; 1,22&amp;amp;nbsp;MB im Internet-Portal „Westfälische Geschichte“)&lt;br /&gt;
* Manfred Raether: {{Webarchiv | url=http://www.raether-buch.de/Tilsit_1807.htm | archive-is=20130106083141 | text=&amp;#039;&amp;#039;Großmachtpolitik an der Memel&amp;#039;&amp;#039;}} (Stand: 4. September 2008)&lt;br /&gt;
* Bernd Ulrich: [https://www.deutschlandfunkkultur.de/napoleons-diktat.932.de.html?dram:article_id=129748 &amp;#039;&amp;#039;Napoleons Diktat&amp;#039;&amp;#039;]. [[Deutschlandradio Kultur]], 25. Juni 2007 (Stand: 4. September 2008)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=w|GND=1210206781|VIAF=1177148451595415970008}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Friedensvertrag|Tilsit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vierter Koalitionskrieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Völkerrechtlicher Vertrag (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Völkerrechtlicher Vertrag (Russisches Kaiserreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historischer völkerrechtlicher Vertrag (Frankreich)|Tilsit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vertrag (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Konsulat und Empire]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Preußische Reformen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politik 1807]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Ostpreußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sowetsk (Kaliningrad)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Russische Geschichte (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Französisch-russische Beziehungen]]&lt;/div&gt;</summary>
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