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	<title>Friede von Großwardein - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T15:36:59Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Friede_von_Gro%C3%9Fwardein&amp;diff=437370&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ichigonokonoha: /* Einzelnachweise */</title>
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		<updated>2025-09-01T14:26:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einzelnachweise&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Friede von Großwardein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wurde am [[24. Februar]] [[1538]] zwischen [[Ferdinand I. (HRR)|Ferdinand I.]] und [[Johann Zápolya]] geschlossen.&lt;br /&gt;
Er beendete den 12 Jahre währenden [[Ungarischer Bürgerkrieg|Ungarischen Bürgerkrieg]], der 1526 nach dem Tod von [[Ludwig II. (Böhmen und Ungarn)|Ludwig II.]] in der [[Schlacht bei Mohács (1526)|Schlacht bei Mohács]] ausgebrochen war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Emperor Ferdinand I MET DP828657.jpg|miniatur|250px|[[Ferdinand I. (HRR)|Ferdinand I.]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Johans von Gottes gnaden König zu Hungern.jpg|rechts|miniatur|250px|[[Johann Zápolya|Johann I.]]]]&lt;br /&gt;
== Vorgeschichte ==&lt;br /&gt;
Gemäß den Erbverträgen aus dem [[Friede von Pressburg 1491|Frieden von Pressburg]] und der [[Wiener Doppelhochzeit]] erhob Ferdinand nach dem Tod von Ludwig Anspruch auf den ungarischen Thron. [[Johann Zápolya]], Wojewode von [[Siebenbürgen]], ließ sich jedoch mit der Unterstützung des [[Ungarischer Adel|ungarischen Adels]] zum König ausrufen und spaltete seinen Herrschaftsraum vom [[Königliches Ungarn|Königlichen Ungarn]] ab. Dort herrschte er mit Duldung der Türken als Johann I. Zápolya. Die mittelungarischen Gebiete waren nach der [[Schlacht bei Mohács (1526)|Schlacht bei Mohács]] zwar von den Türken erobert worden, diese zogen sich aber rasch wieder zurück, erst 1541 erfolgte die endgültige [[Annexion]] Mittelungarns, und es wurde eine Provinz des [[Osmanisches Reich|Osmanischen Reiches]]. Ferdinand beherrschte die westlichen Gebiete des Ungarischen Königreiches (heute [[Ungarn|an Österreich grenzende Komitate Ungarns]], [[Slowakei|West- und Mittelslowakei]], [[Burgenland]], [[Kroatien]]). Die beiden Parteien führten einen erbitterten Kampf um die Vorherrschaft, der das Land verwüstete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Friedensschluss ==&lt;br /&gt;
Am 24. Februar 1538 schlossen sie in [[Oradea|Großwardein]] Frieden und vereinbarten, dass die von Johann Zápolya beherrschten Gebiete nach seinem Tod an Ferdinand fallen sollten. Bei den Friedensbesprechungen wurde der Kaiser [[Karl V. (HRR)|Karl V.]] durch seinen persönlichen Gesandten, Erzbischof [[Johannes von Weeze]] vertreten. Im Namen des Erzherzogs Ferdinand hat Generalfeldmarschall [[Leonhard von Fels]], Oberbefehlshaber Nordungarns den Vertrag unterzeichnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nemeskürty&amp;quot;&amp;gt;István Nemeskürty: &amp;#039;&amp;#039;Ez történt Mohács után&amp;#039;&amp;#039; (Was geschehen nach der Schlacht bei Mohács). Szépirodalmi Könyvkiadó, Budapest 1968, S. 259 (ungarisch).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vertrag wurde nie vollzogen. Im Frühjahr 1539 heiratete Zápolya die junge Prinzessin [[Isabella Jagiellonica]], Tochter von [[Sigismund I. (Polen)|Sigismund I.]], König von Polen. Aus Angst, seine Thronansprüche zu verlieren, schickte Ferdinand im September 1539 seinen Vertrauten [[Hieronymus Łaski]], den Bruder [[Johannes a Lasco|Jan Łaskis]], nach [[Konstantinopel]], um [[Süleyman I.|Süleyman]] über den Vertrag von Großwardein zu informieren. Damit wollte Ferdinand erreichen, dass – im Falle eines militärischen Vorrückens Ferdinands in Ungarn – Süleyman nicht Zápolya zur Hilfe eilen würde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nemeskürty&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juli 1540 wurde Zápolyas Sohn, [[Johann Sigismund Zápolya|Johann Sigismund]] geboren, kurz danach starb König Johann Zápolya. Seine Anhänger bestimmten Johann Sigismund zum König, damit wurde der Vertrag gebrochen, und – nach den gegenseitigen Feldzügen der Habsburger und der Osmanen in 1540 und 1541 – wurde die endgültige Dreiteilung Ungarns für die nächsten 150 Jahre besiegelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Friedrich Schuller: &amp;#039;&amp;#039;Urkundliche Beiträge zur Geschichte Siebenbürgens von der Schlacht bei Mohács bis zum Frieden von Grosswardein&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Archiv des Vereins für siebenbürgische Landeskunde&amp;#039;&amp;#039;, Neue Folge, Jg. 26 (1894), S. 223–287.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=47/3/5|EW=21/56/25|type=landmark|region=RO}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Friedensvertrag|Grosswardein, Frieden von]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Habsburgermonarchie vor 1804]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:1538|Großwardein, Frieden von]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreichische Politikgeschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreichische Militärgeschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oradea]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vertrag (16. Jahrhundert)|Grosswardein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historischer Vertrag (Ungarn)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ichigonokonoha</name></author>
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