<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Friedatunnel</id>
	<title>Friedatunnel - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Friedatunnel"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Friedatunnel&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-11T12:20:30Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Friedatunnel&amp;diff=552241&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;WeicheW: /* Geschichte */ Ergänzung zur Gechichte bis 1945</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Friedatunnel&amp;diff=552241&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-04-14T07:06:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte: &lt;/span&gt; Ergänzung zur Gechichte bis 1945&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Friedatunnel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (wegen der geographischen Lage auch &amp;#039;&amp;#039;Dachsbergtunnel&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;Schwebdaer Tunnel&amp;#039;&amp;#039; genannt) ist ein an der ehemaligen Trasse der [[Kanonenbahn]] im Abschnitt [[Bahnstrecke Leinefelde–Treysa|Leinefelde–Treysa]] gelegener, stillgelegter und zugeschütteter [[Eisenbahntunnel]] im [[Werra-Meißner-Kreis]] (östliches [[Hessen]], [[Deutschland]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Friedatunnel west gross.JPG|miniatur|Westportal des Friedatunnels (2006)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Tunnel wurde etwa vier Kilometer nordöstlich von [[Eschwege]] zwischen [[Meinhard]]-[[Schwebda]] und [[Geismar]]-[[Großtöpfer]] errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er führt nur etwa 250&amp;amp;nbsp;m nördlich vom [[Schloss Wolfsbrunnen]] zwischen dem &amp;#039;&amp;#039;Großen Dachsberg&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|364|DE-NN}}) im Norden und dem &amp;#039;&amp;#039;Kahlenberg&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|274}}) im Süden durch den über dem Tunnel genau {{Höhe|322}} hohen, leicht nach Norden hin ansteigenden Bergkamm, der die beiden Berge miteinander verbindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu erreichen ist das Westportal des &amp;#039;&amp;#039;Friedatunnels&amp;#039;&amp;#039; über die [[Bundesstraße 249|B 249]] und die in Schwebda zum Schloss Wolfsbrunnen abzweigende [[Kreisstraße]] &amp;#039;&amp;#039;K 11&amp;#039;&amp;#039;; vom Schloss läuft man nordwärts zum Tunnel. Zu seinem Ostportal gelangt man von der im Tal der [[Frieda (Werra)|Frieda]] (ein rechter Zufluss der [[Werra]]) verlaufenden bzw. Geismar-Großtöpfer und Meinhard-Frieda verbindenden [[Landesstraße]] &amp;#039;&amp;#039;L 3467&amp;#039;&amp;#039; in Richtung Westen laufend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tunnelbeschreibung ==&lt;br /&gt;
Das für zweigleisigen Eisenbahnverkehr ausgelegte Bauwerk – unterschiedlichen Angaben zufolge 1.040 bis 1.066&amp;amp;nbsp;m lang – befindet sich am 45,91&amp;amp;nbsp;km langen, ehemaligen Trassenabschnitt [[Leinefelde]]–[[Eschwege]] der Kanonenbahn, einer [[Strategische Bahn|strategischen Bahnlinie]] zwischen [[Berlin]] und [[Metz]], auf der [[Schienengüterverkehr|Güter]] (insbesondere Militärgut) und [[Schienenpersonenverkehr|Personen]] befördert wurden. Dies geschah bezüglich des &amp;#039;&amp;#039;Friedatunnels&amp;#039;&amp;#039; vom 15. Mai 1880 bis 3. April 1945, als kurz vor dem Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] das direkt östlich des Tunnels stehende, 98,7&amp;amp;nbsp;m lange [[Friedaviadukt]] beim Rückzug der [[Wehrmacht]] gesprengt und wegen der Lage an der [[Innerdeutsche Grenze|Innerdeutschen Grenze]] nicht mehr aufgebaut, sondern seine Trümmer in den 1970er Jahren abgetragen wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Hermann Josef Friske |url=https://www.werra-meissner-bahnen.de/inhalt/eisenbahnen/6710-geschichte-2.html#teil-21 |titel=Kanonenbahn |werk=werra-meissner-bahnen.de |abruf=2020-01-12 |kommentar=siehe Teil 21: &amp;#039;&amp;#039;Der Frieda-Tunnel und der Frieda-Viadukt nach 1945&amp;#039;&amp;#039;}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ostportal des &amp;#039;&amp;#039;Friedatunnels&amp;#039;&amp;#039;, das sich zwischen Geismar-Großtöpfer und Meinhard-Frieda oberhalb bzw. westlich des Unterlaufs der [[Frieda (Werra)|Frieda]] auf etwa {{Höhe|215}} Höhe befindet, wurde in einem an die [[Romanik]] angelehnten Stil ausgeführt. Mit einem zusätzlichen, den eigentlichen Tunnelmund zierenden Spitzbogen ausgestattet, befinden sich unmittelbar an der Portalwand links ein kleiner Turmerker und rechts ein hoher Turm, die jeweils kreisrund gemauert sind und über seine Oberkante aufragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Westportal, das sich nur etwa 250&amp;amp;nbsp;m nördlich vom Schloss Wolfsbrunnen oberhalb des [[Kellaer Bach]]es (auch ein rechter Zufluss der Werra) bei rund {{Höhe|205}} Höhe befindet und ohne Turmbauten in einem an die [[Gotik]] angelehnten Stil ausgeführt wurde, sind links bzw. rechts oberhalb der Wölbung die Buchstaben „B“ und „C“ (für &amp;#039;&amp;#039;Berlin-Coblenzer-Eisenbahn&amp;#039;&amp;#039;) zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
1929 kam es in Folge eines Wassereinbruches zu einem Tunneleinsturz.&amp;lt;ref&amp;gt; Deutsche Reichsbahngesellschaft (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Amtsblatt der Reichsbahndirektion in Mainz&amp;#039;&amp;#039; vom 17. August 1929, Nr. 38, Bekanntmachung Nr. 487, S. 209. &amp;lt;/ref&amp;gt; Ein Jahr später verunglückte ein Bahnpolizeibeamter auf einem Kontrollgang im Tunnel tödlich. Von 1939 bis 1945 war ein Gleis der ehemaligen [[Kanonenbahn]] im Tunnel bis zum [[Bahnhof Schwebda]] als Luftschutzvorrichtung gesperrt. Der Tunnel war am Kriegsende auch der Standort für den [[DR Salonwagen 10208|Sonderzug]] des Reichsbahnchefs [[Julius Dorpmüller]], da sich im nahen [[Kella]]er Tal ein Teil der ausgelagerten Reichsbahnverwaltung befand.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.werra-meissner-bahnen.de/inhalt/eisenbahnen/6710-geschichte.html#teil-17 Kanonenbahn] auf der Internetseite werra-meissner-bahnen.de abgerufen=2025-04-14&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Streckenstilllegung|Stilllegung]] befand sich hier von 1947 bis 1983 eine [[Klimakammer]] der Versuchsanstalt für Wärmetechnik des [[Bundesbahn-Zentralamt|Zentralamtes]] der [[Deutsche Bundesbahn|Deutschen Bundesbahn]] in [[Minden]], in der Feuchtigkeits- und Temperaturmessungen in Kühl- und Reisezugwaggons durchgeführt wurden. Nach deren Schließung wurde der baufällige Tunnel zwischen 1984 und 1988 schrittweise mit Erdmaterial des ehemals vom Westportal bis zum [[Bahnhof Schwebda|Bahnhof in Schwebda]] verlaufenden [[Bahndamm]]es, der ursprünglich aus dem Tunnel-Abraum errichtet und nun teilweise abgetragen wurde, zugeschüttet. Auch die Brücke über den Kellaer Bach wurde demontiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend wurden die Tunnelöffnungen durch dunkelgrau gestrichene Betonwände verschlossen. In ihnen befinden sich je 12 kleine Belüftungsöffnungen und eine Entwässerungsöffnung, aber keine Türen für Wartungszwecke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.eisenbahn-tunnelportale.de/lb/inhalt/tunnelportale/6710.html#frieda Bilder der Tunnelportale]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=51/12/28/N|EW=10/6/45/E|type=landmark|dim=1100|region=DE-HE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Eisenbahntunnel in Hessen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tunnel in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgegebener Tunnel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verkehrsbauwerk im Werra-Meißner-Kreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1880er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Meinhard]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bahnstrecke Leinefelde–Treysa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verkehrsbauwerk in Europa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;WeicheW</name></author>
	</entry>
</feed>