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	<title>Fried Walter - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-10T19:15:22Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Fried_Walter&amp;diff=1463510&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Der Meister: /* Weblinks */</title>
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		<updated>2026-01-19T16:05:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fried Walter&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[19. Dezember]] [[1907]] in [[Ottendorf-Okrilla]] als &amp;#039;&amp;#039;Walter Emil Schmidt&amp;#039;&amp;#039;; † [[8. April]] [[1996]] in [[Berlin]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Komponist]] von 1947 bis 1972 war er [[Kapellmeister]] beim [[RIAS]] in Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Fried Walter wurde als Sohn eines Volksschullehrers in Ottendorf im Kreis [[Dresden]] in [[Sachsen]] geboren. Die Mutter starb, als Walter fünf Jahre alt war. Der Vater sah für ihn den Beruf des Lehrers vor. Walter erlernte aber auch die Instrumente [[Klavier]], [[Violoncello|Cello]], [[Orgel]] und [[Waldhorn]]. Mit 17 Jahren wurde er an der Orchesterschule der [[Semperoper|Sächsischen Staatsoper]] in Dresden als Theorie- und Dirigierschüler angenommen. Sein erstes eigenes Geld verdiente er sich als Hornist des Bühnenmusik-Ensembles in Richard-Wagner-Opern. Nach seiner Ausbildung volontierte er am Landestheater in [[Gotha]], danach wechselte er an das [[Reußisches Theater Gera|Reußisch-Fürstliche Theater]] in [[Gera]]. Die [[Weltwirtschaftskrise]] 1929 zwang ihn zur Aufgabe seiner Stellung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Walter wandte sich nach [[Berlin]], wo er bei [[Giuseppe Becce]] die Techniken der musikalischen Filmbegleitung studierte. Eine Karriere als Filmmusiker kam durch das Aufkommen des [[Tonfilm]]s nicht mehr in Frage. Walter meldete sich an der [[Preußische Akademie der Künste|Preußischen Akademie der Künste in Berlin]], wo [[Arnold Schönberg]] ihn als Schüler annahm und er sogar ein Stipendium erhielt. Obwohl er für Schönberg zwei seiner Opern in der [[Krolloper]] einstudierte, lehnte Walter die [[Zwölftonmusik]] kategorisch ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Ausbildung bei Schönberg arbeitete er als Musiker in Kabaretts, Varietés und im Zirkus. Er war Klavierbegleiter verschiedener Vokalensembles, wie [[Humoresk Melodios]] und [[Comedian Harmonists]]. 1933 heiratete Walter die holländische Kabarettistin Elisabeth Stuy. Als die [[Nationalsozialisten]] an die Macht kamen, vermied Walter jeglichen Kontakt zur Partei und Militär. Das gelang ihm auch noch als freier Mitarbeiter am [[Rundfunksender Leipzig]]. Noch einmal nahm er Unterricht, diesmal am [[Leipziger Konservatorium]] bei [[Hermann Ambrosius]]. Mit seiner Frau lebte er für kurze Zeit in [[Holland]], erhielt als Deutscher aber keine Aufträge mehr. 1938 komponierte er seine Oper &amp;#039;&amp;#039;Königin Elisabeth&amp;#039;&amp;#039;, die ein Jahr später an der [[Königliche Oper (Stockholm)|Königlichen Oper]] in [[Stockholm]] unter Anwesenheit von König [[Gustav V. (Schweden)]] uraufgeführt wurde. Nach dem großen Erfolg seiner Oper beauftragte ihn [[Heinz Tietjen]] mit einem neuen Bühnenwerk und sorgte dafür, dass Walter nicht zum Militär eingezogen wurde. Die Oper &amp;#039;&amp;#039;Andreas Wolfius&amp;#039;&amp;#039; wurde 1940 an der [[Berliner Staatsoper]] uraufgeführt. Im selben Jahr wurde auch sein Singspiel &amp;#039;&amp;#039;Dorfmusik&amp;#039;&amp;#039; in [[Wiesbaden]] das erste Mal aufgeführt. 1943 ging Walter nach [[Prag]] und dirigierte dort die Uraufführung seines [[Ballett]]s &amp;#039;&amp;#039;Kleopatra&amp;#039;&amp;#039;. Walters Name steht in der im August 1944 von Hitler genehmigten [[Gottbegnadeten-Liste]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als unbelastet eingestuft, erhielt Walter unmittelbar nach dem Krieg eine Stelle als [[Korrepetitor]] und Konzertpianist an der [[Staatsoper Unter den Linden|Berliner Staatsoper]]. Hier konnte er sein Ballett &amp;#039;&amp;#039;Der Pfeil&amp;#039;&amp;#039; uraufführen. 1947 wurde er beim RIAS angestellt, wo er bis 1972 Kapellmeister und als Programmgestalter, Dirigent und Arrangeur tätig war. Hier lernte er auch seine zweite Ehefrau Edith kennen. Seine Aufnahmen mit dem RIAS-Unterhaltungsorchester, darunter Klassiker wie die [[Operette]] &amp;#039;&amp;#039;[[Zigeunerliebe (Operette)|Zigeunerliebe]]&amp;#039;&amp;#039; und das [[Ballett]] &amp;#039;&amp;#039;[[Schwanensee]]&amp;#039;&amp;#039;, aber ebenso Uraufführungen von Nachwuchskomponisten, wurden von fast allen [[ARD]]-Anstalten gesendet. Darüber hinaus stellte er sich seinen Hörern durch persönliche Gastkonzerte in der [[BRD]] und in [[Österreich]] vor. Seine letzte Oper &amp;#039;&amp;#039;Die fünf Bräute&amp;#039;&amp;#039; wurde erst 1998 in Hermsdorf unter der musikalischen Leitung von [[Franns Wilfried Promnitz von Promnitzau|Franns Wilfried Promnitz]] in der Regie von [[Claus Martin]] uraufgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fried Walter war evangelisch, verheiratet und hatte zwei Kinder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Wiedervereinigung ehrte ihn seine Geburtsstadt Ottendorf-Okrilla mit der Ehrenbürgerschaft. 1990 wurde ihm die Ehrenmitgliedschaft im [[Bund deutscher Zupfmusiker]] verliehen. Nach Walters Tod wurde eine Straße in Ottendorf-Okrilla nach ihm benannt. Sein Grab befindet sich an der Königin-Luise-Straße auf dem [[Friedhof Dahlem|Städtischen Friedhof Dahlem]] in Berlin.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Klaus Nerger |url=https://knerger.de/html/walterfrmusiker_99.html |titel=Das Grab von Fried Walter |werk=knerger.de |abruf=2023-03-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fried Walter hat mehr als fünfhundert eigene Kompositionen, darunter Sinfonien, Suiten, Konzerte, Kammermusik, Unterhaltungsmusik, Blasmusik und Schulmusik, und an die 250 Bearbeitungen, vor allem Volkslied-Bearbeitungen, geschrieben. Er zählt zu den vielseitigsten und produktivsten deutschen Komponisten aus dem Bereich [[gehobene Unterhaltungsmusik]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Orchesterwerke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
{|width=&amp;quot;100%&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;|&lt;br /&gt;
|width=&amp;quot;50%&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;|&lt;br /&gt;
* 1935: Marionetten und Masken&lt;br /&gt;
* 1937: Die Tageszeiten&lt;br /&gt;
* 1937: Hymnus&lt;br /&gt;
* 1937: Tanz-Suite für Bratsche und kleines Orchester&lt;br /&gt;
* 1937: Die wilden Schwäne&lt;br /&gt;
* 1941: Lustspiel-Ouvertüre&lt;br /&gt;
* 1942: Ballett-Szene&lt;br /&gt;
* 1947: Bergsommer&lt;br /&gt;
* 1953: Der Paradiesvogel&lt;br /&gt;
* 1953: Bremer Capriccio&lt;br /&gt;
* 1953: Ballettszenen&lt;br /&gt;
* 1953: Heidebilder&lt;br /&gt;
|width=&amp;quot;50%&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;|&lt;br /&gt;
* 1953: Karawane&lt;br /&gt;
* 1958: Märchen und Tanzszene&lt;br /&gt;
* 1958: „Frühlings-Sonnenschein“, Koloratur-Walzer&lt;br /&gt;
* 1958: Polonaise&lt;br /&gt;
* 1958: Marokkanisches Tagebuch&lt;br /&gt;
* 1960: Rhapsodie Nr. 1&lt;br /&gt;
* 1961: Klavierkonzert&lt;br /&gt;
* 1963: Rhapsodie Nr. 2&lt;br /&gt;
* 1964: Impressionen aus meinem Garten&lt;br /&gt;
* 1967: Ferien im Tessin&lt;br /&gt;
* 1972: Spanische Ouvertüre&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Mathias Henke: &amp;#039;&amp;#039;Das große Buch der Zupfmusik.&amp;#039;&amp;#039; Schwingestein-Verlag, S. 153.&lt;br /&gt;
* Heinrich Vogel: &amp;#039;&amp;#039;Fried Walter. Verzeichnis seiner Kompositionen und Bearbeitungen. Eine Dokumentation.&amp;#039;&amp;#039; Fried-Walter-Archiv Heinrich Vogel, Remscheid 1993.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Walter, Fried.&amp;#039;&amp;#039; In: Walter Habel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Wer ist wer?]] Das deutsche Who’s who.&amp;#039;&amp;#039; 24. Ausgabe. Schmidt-Römhild, Lübeck 1985, ISBN 3-7950-2005-0, S. 1302.&lt;br /&gt;
* [[Fred K. Prieberg]]: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch Deutsche Musiker 1933–1945&amp;#039;&amp;#039;. CD-ROM-Lexikon, Kiel 2009, 2. Auflage, S. 8053f. [https://archive.org/details/handbuch-ns-musiker-prieberg online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://kalliope-verbund.info/DE-611-BF-1408 Musikalischer Nachlass] an der [[Staatsbibliothek zu Berlin]]&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.schoenberg.at/1_as/schueler/berlin/Walter_Fried_e.htm |wayback=2007-03-15 |text=Berlin Students – Fried Walter – 1907–1996}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.zimmermann-frankfurt.de/cgi-bin/main?action=mgz_arc&amp;amp;ausg=2005/6 |wayback=2009-01-15 |text=Der Hörfunk und die Rundfunkmusik des Musikverlages Zimmermann}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117128902|LCCN=n/82/128964|VIAF=67234897}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Walter, Fried}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist klassischer Musik (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schüler von Arnold Schönberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zupfmusik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gehobene Unterhaltungsmusik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musiker (Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pseudonym]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1907]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1996]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Walter, Fried&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Schmidt, Walter Emil (Geburtsname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Komponist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=19. Dezember 1907&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Ottendorf-Okrilla]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=8. April 1996&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Der Meister</name></author>
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