<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Fried_L%C3%BCbbecke</id>
	<title>Fried Lübbecke - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Fried_L%C3%BCbbecke"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Fried_L%C3%BCbbecke&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-20T18:11:11Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Fried_L%C3%BCbbecke&amp;diff=194809&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Catullus26: /* Weblinks */</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Fried_L%C3%BCbbecke&amp;diff=194809&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-01-31T08:13:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Frankfurt Am Main-Schopenhauerhaus-Treuners Altstadtmodell.jpg|mini|Fried Lübbeckes letzter Frankfurter Wohnsitz, die Schöne Aussicht 16, in [[Treuners Altstadtmodell]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;August Friedrich Krono&amp;#039;&amp;#039;, gen. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fried Lübbecke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[3. Juli]] [[1883]] in [[Wittenberge]]; † [[25. Oktober]] [[1965]] in [[Bad Homburg vor der Höhe]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Kunsthistoriker]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Lübbecke war der Sohn eines Bahnbeamten. Nach zahlreichen Wohnsitz- und Schulwechseln in der Jugend erwarb er 1897 den [[Einjährig-Freiwilliger|Einjährigenabschluss]] am [[Christianeum]] in [[Bezirk Altona|Altona]] und fuhr anschließend auf einem [[Fischereifahrzeug|Fischdampfer]] zur See. Nach kurzer Zeit bezog er jedoch wieder das [[Gymnasium]] und legte 1904 die [[Reifezeugnis|Reifeprüfung]] in [[Stade]] ab. Er studierte [[Theologie]] und [[Kunstgeschichte]] in [[Eberhard Karls Universität Tübingen|Tübingen]], [[Ludwig-Maximilians-Universität München|München]] und [[Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn|Bonn]], wo er 1908 er mit einer [[Dissertation]] über &amp;#039;&amp;#039;Die gotische Kölner Plastik&amp;#039;&amp;#039; promovierte. 1909 heiratete er die in Bonn geborene Pianistin [[Emma Lübbecke-Job|Emma Job]] (1888–1982). Nach einer Zeit als Zeichenlehrer an der [[Staatliche Zeichenakademie Hanau|Staatlichen Zeichenakademie]] in [[Hanau]] zog er 1911 berufsbedingt nach [[Frankfurt am Main]], wo er unter anderem als Journalist, Buchautor und Direktor der Kunstmesse arbeitete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Frankfurt Am Main-Fried-Luebbecke-Anlage-Schoeppenbrunnen von Nordosten-20070512.jpg|miniatur|Schöppenbrunnen in der Fried-Lübbecke-Anlage in Frankfurt am Main]]&lt;br /&gt;
1922 gründete er den [[Bund tätiger Altstadtfreunde]], der sich die Erhaltung und Sanierung der [[Frankfurt-Altstadt|Frankfurter Altstadt]] zur Aufgabe machte. Lübbecke förderte unter anderem die Arbeit an dem [[Treuners Altstadtmodell|Altstadtmodell der Brüder Treuner]] und veranlasste die Freilegung der [[Jerg Ratgeb|Ratgeb-Fresken]] im [[Karmeliterkloster (Frankfurt am Main)|Karmeliterkloster]]. Von 1916 bis zur [[Luftangriffe auf Frankfurt am Main|Zerstörung der Altstadt am 22.&amp;amp;nbsp;März 1944]] bewohnte er das klassizistische Haus [[Schopenhauerhaus|&amp;#039;&amp;#039;Schöne Aussicht&amp;amp;nbsp;16&amp;#039;&amp;#039;]], in dem vorher unter anderem [[Arthur Schopenhauer]] und [[Tycho Mommsen]] gelebt hatten. Sein Engagement für die Sanierung vernachlässigter Altstadthäuser und für die durch [[Deutsche Inflation 1914 bis 1923|Inflation]] und [[Weltwirtschaftskrise]] in Not geratenen Altstadtbewohner brachte ihm den Beinamen „Altstadtvater“ ein. Seine Veröffentlichungen, vor allem die mit [[Paul Wolff]] zwischen 1923 und 1932 geschaffenen Fotobände, rückten die Altstadt wieder ins Bewusstsein der Frankfurter Öffentlichkeit. 1924 gründete er für die Altstadtkinder ein ganzjährig geöffnetes Freizeitheim auf den Mainwasen am Sachsenhäuser Ufer, in dem für jeweils vier Wochen 40 Kinder aus den ärmsten Altstadtfamilien aufgenommen und betreut werden konnten. 1935 kam es zum Konflikt mit den Behörden, da Lübbecke sich weigerte, das Freizeitheim an die [[Nationalsozialismus|nationalsozialistischen]] Organisationen herauszugeben. Lübbecke wurde das Betreten des [[Römer (Frankfurt am Main)|Römers]] verboten, die Altstadtfreunde mussten ihr Büro in das vereinseigene [[Haus Fürsteneck]] verlegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Zerstörung seines Lebenswerkes zog er nach Bad Homburg und verfasste zahlreiche Bücher über die untergegangene Frankfurter Altstadt, darunter (mit [[Georg Hartmann (Fabrikant)|Georg Hartmann]]) den Bildband &amp;#039;&amp;#039;Alt Frankfurt&amp;amp;nbsp;– ein Vermächtnis&amp;#039;&amp;#039; (1950), die topographische Beschreibung &amp;#039;&amp;#039;Das Antlitz der Stadt&amp;#039;&amp;#039; (1952) und die Monographie über &amp;#039;&amp;#039;Das [[Palais Thurn und Taxis]] zu Frankfurt am Main&amp;#039;&amp;#039; (1955). Noch 1944 war Lübbecke von der Stadt beauftragt worden, &amp;#039;&amp;#039;die Niederlegung stadtgeschichtlich oder sonstwie wertvoller Bauten zu verhüten&amp;#039;&amp;#039;. Nach Kriegsende wurde er der Stadtkanzlei zugeteilt, um den Wiederaufbau der [[Frankfurter Paulskirche|Paulskirche]] und die Jahrhundertfeier der [[Frankfurter Nationalversammlung]] vorzubereiten. Lübbecke trat für die teilweise Restaurierung der Altstadt ein, was ihn in Konflikt mit den Wiederaufbauplänen der Stadt brachte. Deshalb trat er im Oktober 1947 auf eigenen Wunsch in den vorzeitigen Ruhestand. Er blieb bis zu seinem Tode 1965 Vorsitzender des Altstadtbundes und Mitglied der [[Frankfurter Historische Kommission|Frankfurter Historischen Kommission]]. Sein Grab befindet sich auf dem [[Waldfriedhof (Bad Homburg vor der Höhe)|Waldfriedhof in Bad Homburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Die Stadt Bad Homburg widmete ihm den &amp;#039;&amp;#039;[[Marienkirche (Bad Homburg)|Fried-Lübbecke-Platz]]&amp;#039;&amp;#039; unweit seines letzten Wohnsitzes (Am Mühlberg 11).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt Frankfurt würdigte sein Wirken, indem sie einen Platz in der Frankfurter Altstadt in &amp;#039;&amp;#039;Fried-Lübbecke-Anlage&amp;#039;&amp;#039; benannte. Hier steht auch der &amp;#039;&amp;#039;Schöppenbrunnen&amp;#039;&amp;#039; mit der Statue [[Franz I. Stephan (HRR)|Franz I.]] des Künstlers und Bildhauers Johann Michael Datzerath von 1776. Weiterhin ist die [[Fried-Lübbecke-Grundschule]] in [[Frankfurt-Eschersheim|Alt-Eschersheim]] nach ihm benannt. 1959 würdigte ihn eine Bronzegussmedaille des Bundes tätiger Altstadtfreunde (von C. Wagner) als „Altstadtvater“. 1963 wurde ihm die [[Goetheplakette der Stadt Frankfurt am Main]] verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1983 widmeten ihm anlässlich seines 100. Geburtstags der &amp;#039;&amp;#039;Frankfurter Verein für Geschichte und Landeskunde&amp;#039;&amp;#039; (heute: &amp;#039;&amp;#039;Gesellschaft für Frankfurter Geschichte&amp;#039;&amp;#039;) und die &amp;#039;&amp;#039;Freunde Frankfurts&amp;#039;&amp;#039; (hervorgegangen aus dem 1922 von ihm gegründeten &amp;#039;&amp;#039;[[Bund tätiger Altstadtfreunde]]&amp;#039;&amp;#039;) den von Wolfgang Klötzer herausgegebenen und mit Zeichnungen von Richard Enders illustrierten Sammelband &amp;#039;&amp;#039;Die Frankfurter Altstadt. Eine Erinnerung&amp;#039;&amp;#039;. Enthalten ist auch ein von Fried Lübbecke geschriebener Lebenslauf aus dem Jahr 1962.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Steinhausen&amp;#039;&amp;#039;, Bielefeld und Leipzig 1914.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Plastik des deutschen Mittelalters&amp;#039;&amp;#039;, 2 Bände (Text- und Bildband), München 1922. [https://www.dbc.wroc.pl/dlibra/publication/1745#structure Niederschlesische digitale Bibliothek]&lt;br /&gt;
Lübbecke schrieb auch mehrere Bücher über Frankfurt und seine Umgebung, darunter&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Frankfurt am Main – Werkstatt Deutscher Einheit&amp;#039;&amp;#039;, Breidenstein Verlagsgesellschaft, 1938.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Fünfhundert Jahre Buch und Druck in Frankfurt am Main&amp;#039;&amp;#039;, Frankfurt am Main, H. Cobet, 1948.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hanau. Stadt und Grafschaft&amp;#039;&amp;#039;, Köln, 1951.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Antlitz der Stadt&amp;#039;&amp;#039;,  Frankfurt am Main, Kramer, 1952.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Frankfurt am Main, Goethes Heimat&amp;#039;&amp;#039;,  Frankfurt am Main, Kramer, 1955.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kleines Vaterland. Homburg vor der Höhe&amp;#039;&amp;#039;, Frankfurt am Main. Kramer, 1956.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Frankfurt am Main&amp;#039;&amp;#039;, Frankfurt am Main, Umschau Verlag, 1965, 6. Aufl.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Muschelsaal&amp;#039;&amp;#039; (Autobiographie), Frankfurt am Main, Kramer, 1960.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Kurt Schäfer: {{Frankfurter Personenlexikon|3125|Lübbecke, Fried}} (überarbeitete Onlinefassung), sowie in: {{BibISBN|3782904443|Seiten=474f.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.freunde-frankfurts.de/verein/fried_luebbecke.html Freunde Frankfurts Verein zur Pflege der Frankfurter Tradition e.&amp;amp;nbsp;V.], abgerufen am 17. August 2013&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|117289868}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|117289868}}&lt;br /&gt;
* [https://kalliope-verbund.info/DE-611-BF-111581 BUNDESARCHIV – Zentrale Datenbank Nachlässe] In: &amp;#039;&amp;#039;nachlassdatenbank.de.&amp;#039;&amp;#039; Abgerufen am 30. August 2016 (Informationen über den Nachlass Fried Lübbeckes im Institut für Stadtgeschichte Frankfurt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Goetheplakette der Stadt Frankfurt am Main}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117289868|LCCN=n/86/825583|VIAF=17995893}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Lubbecke, Fried}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunsthistoriker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frankfurt-Altstadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Frankfurter Historischen Kommission]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1883]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1965]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Lübbecke, Fried&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Kunsthistoriker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=3. Juli 1883&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wittenberge]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=25. Oktober 1965&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bad Homburg vor der Höhe]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Catullus26</name></author>
	</entry>
</feed>