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	<title>Frido Witte - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T12:09:37Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Frido_Witte&amp;diff=2239175&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Rlbberlin: Link</title>
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		<updated>2024-09-21T11:48:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Link&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Friedrich Wilhelm (Frido) Witte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[22. Februar]] [[1881]] in [[Schneverdingen]]; † [[23. Mai]] [[1965]] in [[Soltau]]) war ein deutscher Landschaftsmaler, Radierer, Architekt und Kunstgewerbler des [[Jugendstil]]s und später des poetischen Realismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Witte kam in Schneverdingen auf einem Bauernhof zur Welt, der auch einen Gasthof und einen Kaufmannsladen beherbergte. Ab 1893 besuchte er das [[Johanneum Lüneburg]], das älteste Gymnasium in [[Lüneburg]]. Hier erhielt er den ersten privaten Malunterricht und beschäftigte sich mit der Kunst der Maler in [[Worpswede]]. Nach dem [[Abitur]] 1902 studierte Witte zunächst [[Architektur]] in [[München]], brach dieses Studium aber ab und wechselte 1904 dann zur [[Akademie der Bildenden Künste München|Kunstakademie München]] unter [[Heinrich von Zügel]]. Witte unternahm 1905, zusammen mit dem befreundeten Kunsthistoriker [[Ernst Kühnel]], eine Italienreise. Im Herbst 1906 endete seine einjährige [[Wehrdienst]]zeit. 1907 reiste er mit dem befreundeten Maler [[Hugo Friedrich Hartmann]] und dem Architekten Wilhelm Matthies nach Paris. 1908 nahm er ein Studium grafischer Technik in Berlin auf und machte dort Bekanntschaft mit [[Hermann Hesse]]. In [[Lünzen]] bei Schneverdingen lernte Witte um 1908 den Künstler, Reformschullehrer, Fotografen und Autor Otto Kofahl kennen, einen Freund des Malers und Illustrators [[Fidus]] (Hugo Höppener). Um 1910/11 schloss Witte zudem in Worpswede Freundschaft mit [[Martha Vogeler|Martha]] und [[Heinrich Vogeler]], die er oft auf dem [[Worpswede#Barkenhoff|Barkenhoff]] in Worpswede besuchte. Im gleichen Zeitraum unternahm er eine Reise nach [[Schleswig-Holstein]] und [[Dänemark]]. Nach 1910 machte er Bekanntschaft mit dem Maler [[Carl Cowen Schirm]]. 1912 bereiste Witte mit Ernst Kühnel Südfrankreich, Tunesien und Italien und machte Bekanntschaft mit den Malern [[Arthur Siebelist]], Rudolf Fredderich und [[Josua Leander Gampp]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] leistete Witte von 1914 bis 1918 Kriegsdienst in [[Kiel]] und [[Flandern]]. 1922 zog er von [[Lünzen]] nach Soltau, in sein selbst entworfenes Haus in der Harburger Straße 46. Zwischen 1923 und 1926 unternahm er Reisen in die Schweiz, nach Holland (mit dem Maler [[Ernst Müller-Scheessel]]) und nach Schweden ([[Gotland]]). &amp;lt;!-- 1934 mit Hugo Friedrich Hartmann, Arthur Siebelist und Bertha Dörflein-Kahlke (Kiel) im Fischland. (was machte er da?) --&amp;gt; 1937 fungierte er als Organisator der Kunstausstellung &amp;#039;&amp;#039;1000 Jahre Soltau&amp;#039;&amp;#039;. Witte war Mitglied im [[Hamburger Künstlerverein von 1832]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Witte war seit dem 2. September 1914 mit Elisabeth Stuhlmacher verheiratet. Gemeinsam hatten sie zwei Söhne, die beide im Zweiten Weltkrieg fielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Witte wurde 1939 in Worpswede zusammen mit [[Hugo Friedrich Hartmann]], [[Arthur Illies]], [[Fritz Mackensen]] und Otto Modersohn mit dem &amp;#039;&amp;#039;Niederdeutschen Malerpreis&amp;#039;&amp;#039; ausgezeichnet. 1961 wurde ihm das [[Bundesverdienstkreuz]] verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Witte starb am 23. Mai 1965 und wurde auf dem Soltauer Friedhof an der Bergstraße beigesetzt. Sein Nachlass ist dem [[Museum für das Fürstentum Lüneburg]] übergeben worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
Neben [[Aquarell]]en und Ölbildern schuf Witte [[Lithografie]]n (1903 und in den 1940er-Jahren), [[Radierung]]en (seit 1904) und [[Holzschnitt]]e (seit den 1920er-Jahren), die er oft [[Kolorieren|kolorierte]]. Er entwarf Illustrationen für Zeitschriften (&amp;#039;&amp;#039;Die Jugend&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Niedersachsen&amp;#039;&amp;#039;) und Kalender und illustrierte Ernst Kühnels Buch &amp;#039;&amp;#039;Granada&amp;#039;&amp;#039; (1914), Hans Muchs Gedichtbuch &amp;#039;&amp;#039;To Hus&amp;#039;&amp;#039; (1917) und sein eigenes Buch &amp;#039;&amp;#039;Plauderei aus einem Heidedorf&amp;#039;&amp;#039; (1956). Neben seiner künstlerischen Arbeit betätigte sich Witte auch als Werbegraphiker, Designer von rustikalen Möbeln und edlem Zinngeschirr sowie als Architekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wittes besonderes Interesse galt dem Maler [[Giovanni Segantini]] und dem [[Malerei|Maler]], [[Radierung|Radierer]] und [[Zeichnung (Kunst)|Zeichner]] [[Rembrandt van Rijn]]. Auf vielen Ausstellungen in [[Minden]], Kiel, Soltau, [[Celle]], Lüneburg, [[Bremen]] und Harburg wurden Wittes Arbeiten ausgestellt.&lt;br /&gt;
Die Werke Wittes – in Bild und Wort – beschäftigen sich meist mit seiner Heimat, der [[Lüneburger Heide]]. Moderne Kunstrichtungen, wie [[Expressionismus]] und [[Kubismus]], lehnte Witte energisch ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Kunsthalle Bremen]], die [[Kunsthalle zu Kiel]], das [[Historisches Museum am Hohen Ufer|Historische Museum am Hohen Ufer]] [[Hannover]], das [[Bomann-Museum]] [[Celle]] und das [[Albert-König-Museum]] [[Unterlüß]] sind im Besitz von Werken des Künstlers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;C. C. Schirm, ein Maler der Lüneburger Heide&amp;#039;&amp;#039;. Museumsverein für das Fürstentum Lüneburg, Lüneburg 1954.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Erinnerungen an C. C. Schirm.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Der Niedersachse&amp;#039;&amp;#039;, Sonntagsbeilage der &amp;#039;&amp;#039;Böhme-Zeitung&amp;#039;&amp;#039;, 25. Juni 1955.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Karl-Ludwig Barkhausen (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Frido Witte. Eine Kahnfahrt nach Worpswede&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Atelier im Bauernhaus, Fischerhude 1987, ISBN 3-88132-027-X.&lt;br /&gt;
* Karl Ludwig Barkhausen (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Frido Witte – Tunesisches Tagebuch 1912&amp;#039;&amp;#039;. Wayasbah, Hamburg 1990, ISBN 3-925682-19-8.&lt;br /&gt;
* Carsten Meyer-Tönnesmann u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Der Maler und Graphiker Frido Witte. Leben in der Heide 1881-1965&amp;#039;&amp;#039;. Verl. Atelier im Bauernhaus, Fischerhude 1991, ISBN 3-88132-220-5.&lt;br /&gt;
* Karl Ludwig Barkhausen. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Frido Witte – Reisen nach Schleswig-Holstein und Dänemark (1910) und ins Fischland (1934)&amp;#039;&amp;#039;. Wayasbah, Hamburg 1996, ISBN 3-925682-51-1.&lt;br /&gt;
* Karl Ludwig Barkhausen (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Freunde und Werk. Aufsätze über Frido Witte&amp;#039;&amp;#039;. Missionshandlung Hermannsburg, Soltau 1998, ISBN 3-87546-137-1.&lt;br /&gt;
* Karl Ludwig Barkhausen. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Briefe aus Flandern (1918) – Die Wittes und die Kahlkes – Frido Witte an Elfriede Crome (1946-1964)&amp;#039;&amp;#039;. Soltau 2000.&lt;br /&gt;
* Karl Ludwig Barkhausen (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Künstlerbriefe an Frido Witte von Friedrich Freudenthal, Hermann Hesse, Arthur Siebelist, Prof. Wilhelm Otto, Fidus, Hugo Friedrich Hartmann, Rudolf Fredderich&amp;#039;&amp;#039;. Soltau 2001.&lt;br /&gt;
* Manfred Heinecker (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Frido Witte – Erinnerungen an meine Kindheit und Jugend&amp;#039;&amp;#039;. Verl. Atelier im Bauernhaus, Fischerhude 2001, ISBN 3-88132-218-3.&lt;br /&gt;
* Karl Ludwig Barkhausen (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der Heidjer-Kalender mit Zeichnungen von Frido Witte&amp;#039;&amp;#039;. Texte von Otto Kofahl und Frido Witte. Fischerhude 2003.&lt;br /&gt;
* Karl Ludwig Barkhausen: &amp;#039;&amp;#039;Frido Witte und [[Bertha Dörflein-Kahlke]]. Eine Künstlerfreundschaft&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Nordelbingen&amp;#039;&amp;#039; 74, 2005, S. 211–218.&lt;br /&gt;
* Karl Ludwig Barkhausen (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Frido Witte – Reise nach Süden und gen Norden (1905-1951)&amp;#039;&amp;#039;. Wayasbah, Hamburg 2006, ISBN 3-925682-62-7.&lt;br /&gt;
* Karl Ludwig Barkhausen: &amp;#039;&amp;#039;Frido Witte – Leben eines Künstlers in Briefen und Dokumenten&amp;#039;&amp;#039;. Soltau 2008.&lt;br /&gt;
* Karl-Ludwig Barkhausen, Siegfried Ernst, Florin Matei, Volker Probst: &amp;#039;&amp;#039;Werkverzeichnis der Radierungen Frido Witte 1881-1965&amp;#039;&amp;#039;. Soltau 2010.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118769588}}&lt;br /&gt;
* [https://heimatbund-schneverdingen.de Website des Heimatbundes Schneverdingen mit Informationen zur Frido-Witte-Ausstellung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118769588|LCCN=n/91/81205|VIAF=22937328}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Witte, Frido}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wikipedia:Träger des Bundesverdienstkreuzes (Ausprägung ungeklärt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1881]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1965]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Schneverdingen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Soltau)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Witte, Frido&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Witte, Friedrich Wilhelm (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Künstler des Jugendstils und später des poetischen Realismus&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=22. Februar 1881&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Schneverdingen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=23. Mai 1965&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Soltau]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Rlbberlin</name></author>
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