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	<title>Frida Stolzenbach - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Frida_Stolzenbach&amp;diff=2562528&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Tohma: diverse kleinere Änderungen</title>
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		<updated>2026-01-03T11:45:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;diverse kleinere Änderungen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Frida Luisa Stolzenbach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; geb. Erbe (* [[7. Juni]] [[1901]] in [[Teveren]]; † [[16. Januar]] [[1975]] in [[Berlin]]) war eine [[deutsche]] [[Funktionär]]in der [[Blockpartei]] [[Christlich-Demokratische Union Deutschlands (DDR)|CDU der DDR]], [[Landtag (SBZ)|Landtag]]sabgeordnete und [[Abgeordnete]] der [[Länderkammer der DDR]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Als Tochter eines Oberzollsekretärs in [[Witzenhausen]] heiratete sie 1922 dort den Pfarrer Georg Rudolf Karl Wilhelm Stolzenbach (1895–1949), mit dem sie vier Kinder hatte. Als nach 1933 die faschistische Demagogie auch auf die Kirchen übergriff, trat sie mit ihrem Mann der [[Bekennende Kirche|Bekennenden Kirche]] bei. Es folgten Haussuchungen und Verhöre durch die [[Gestapo]]. Von 1937 an wirkte ihr Mann als Bekenntnispfarrer an der [[Pauluskirche (Magdeburg)|Magdeburger Pauluskirche]]. Nach seiner Inhaftierung übernahm sie die Gemeindearbeit. Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] erlebte sie die Bombennächte in Magdeburg, wurde ausgebombt und lernte mit ihren Kindern das Untermieterdasein jener Jahre kennen. Nach dem Krieg arbeitete sie am Neuaufbau der Kirchengemeinde und im Sozialausschuss der Stadtverwaltung. Sie gehörte 1945 zur Gründungsversammlung, die in [[Magdeburg]] die CDU ins Leben rief.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Begegnung mit Unionsfreundin Fridel Stolzenbach&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Neue Zeit]], 22. März 1959, S. 4.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Landtagswahl in der Provinz Sachsen 1946]] kandidierte sie nicht, rückte aber trotzdem am 8. April 1949 in den Landtag von Sachsen-Anhalt nach. Hintergrund war, dass der bisherige CDU-Abgeordnete [[August Jung]] unter Druck der [[SED]] sein Landtagsmandat niederlegen musste. Im Rahmen der [[Gleichschaltung]] des Landtags, war die Regelung eingeführt worden, dass der Nachrücker von den damaligen Unterzeichnern des Wahlvorschlages bestimmt werden sollte. Am 8. April 1949 wurde Frida Stolzenbach durch diese Regelung Landtagsabgeordnete.&amp;lt;ref&amp;gt;Akten und Verhandlungen des Landtags der Provinz Sachsen-Anhalt 1946–1952, Band I.2., Reprint 1992, ISBN 3-8051-0096-5, Dreiundvierzigste Sitzung am Freitag, dem 8. April 1949, S. 270.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den [[Landtagswahlen in der DDR 1950]], erhielt sie ein Mandat im [[Liste der Mitglieder des Landtages Sachsen-Anhalt (1946–1952, 2. Wahlperiode)|Landtag Sachsen-Anhalts]]&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Handbuch des Landtages Sachsen-Anhalt, II. Wahlperiode&amp;#039;&amp;#039;, Halle (Saale), September 1951, Seite 10.&amp;lt;/ref&amp;gt; und wurde auf der Landtagssitzung vom 25. Februar 1950 als Vertreterin des Landes Sachsen-Anhalt in die provisorischen Länderkammer der DDR gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;Akten und Verhandlungen des Landtags der Provinz Sachsen-Anhalt 1946–1952, Band I.2., Reprint 1992, ISBN 3-8051-0096-5, Zweiundfünfzigste Sitzung am Sonnabend, dem 25. Februar 1950, S. 520.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit mindestens 1951 war sie im „[[Friedensrat der DDR|Deutschen Friedenskomitee]]“ engagiert und als Vorgängerin von [[Walter Bredendiek]] für den „Christlichen Arbeitskreis für den Frieden“ verantwortlich. In dieser Zeit bildeten sich die meisten Theologen-Arbeitsgemeinschaften in den Ländern der DDR in „Christliche Arbeitskreise für den Frieden“ um, die Vertreter in den Zentralen Arbeitskreis delegierten. Die politische und organisatorische Koordinierung erfolgte von einem Berliner Büro aus, das von Frida Stolzenbach geleitet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.hans-otto-bredendiek.de/fuchs_friedensrat.html |titel=Emil Fuchs und die Anfänge des christlichen Arbeitskreises im Friedensrat der Deutschen Demokratischen Republik |autor= |werk=hans-otto-bredendiek.de |datum= |zugriff=2016-08-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie nahm an der I. [[Allchristliche Friedensversammlung|Allchristlichen Friedensversammlung]] (ACFV) 1961 und an der II. ACFV 1964 in [[Prag]] teil.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Berichtsbände der I. und II. Allchristlichen Friedensversammlung&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zumindest um 1950 lebte sie in Magdeburg, vermutlich an der Adresse Gerhart-Hauptmann-Straße 64.&amp;lt;ref&amp;gt;Adressbuch der Stadt Magdeburg 1950/51, Seite 595.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Beruf gab sie 1950 [[Hausfrau]] an.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Handbuch des Landtages Sachsen-Anhalt, II. Wahlperiode&amp;#039;&amp;#039;, Halle (Saale), September 1951, Seite 10.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frida Stolzenbach war von Oktober 1952 (6. Parteitag) bis September 1954 (7. Parteitag) Mitglied des Hauptvorstandes der CDU.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Abschied von Frida Stolzenbach&amp;#039;&amp;#039;. In: Neue Zeit, 29. Januar 1975, S. 8.&amp;lt;/ref&amp;gt; Von Februar 1956 bis Februar 1960 war sie Vorsitzende der CDU-Ortsgruppe [[Berlin-Niederschöneweide]] und von Mai 1958 bis Juli 1962 Vorsitzende des CDU-Kreisverbandes [[Bezirk Treptow|Berlin-Treptow]]. Später wirkte sie als Mitglied der Frauenkommission beim Präsidium des Hauptvorstandes der CDU.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frida Stolzenbach starb im Alter von 73 Jahren in Berlin und wurde auf dem [[Westfriedhof (Magdeburg)|Westfriedhof in Magdeburg]] beigesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Traueranzeige ihrer Familie in Neue Zeit, 25. Januar 1975, S. 5.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen in der DDR ==&lt;br /&gt;
* 1957 [[Ehrennadel des Demokratischen Frauenbundes Deutschlands]] in Bronze und 1964 in Gold&lt;br /&gt;
* 1957 [[Ehrennadel der Nationalen Front]]&lt;br /&gt;
* 1959 [[Verdienstmedaille der DDR]]&lt;br /&gt;
* 1960 [[Vaterländischer Verdienstorden]] in Bronze&lt;br /&gt;
* 1965 [[Clara-Zetkin-Medaille]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wer ist wer in der SBZ?: Ein biographisches Handbuch&amp;#039;&amp;#039;, Verlag für Internationalen Kulturaustausch, 1958, S.&amp;amp;nbsp;253 {{Google Buch | BuchID=5FpmAAAAMAAJ |Seite=253 |Hervorhebung=&amp;quot;Stolzenbach, Frieda&amp;quot;}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.ardmediathek.de/video/aktuelle-kamera/frieda-stolzenbach-berichtet-ueber-den-weltkongress-der-frauen-in-moskau/ard/YnJpZDovL2RyYS5kZS9tZWRpYXRoZWsvcHVibGljYXRpb24vMzg3NTc Aktuelle Kamera: Frida Stolzenbach berichtet über den Weltkongress der Frauen in Moskau], [[Deutscher Fernsehfunk]] vom 22. Juni 1963 (Video im [[ARD Retro|ARD-Retro]]-Angebot in der [[ARD Mediathek]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2024-02-07}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Stolzenbach, Frida}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:CDU-Funktionär (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Sachsen-Anhalt 1946–1952)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgeordneter der Länderkammer der DDR]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Christlichen Friedenskonferenz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Vaterländischen Verdienstordens in Bronze]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Trägerin der Clara-Zetkin-Medaille]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1901]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1975]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Stolzenbach, Frida&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Stolzenbach, Frida Luisa (vollständiger Name); Erbe, Frida (Geburtsname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Politikerin (CDU der DDR), Mitglied der DDR-Länderkammer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=7. Juni 1901&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Teveren]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=16. Januar 1975&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Tohma</name></author>
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