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	<title>Frida Levy - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Frida_Levy&amp;diff=300006&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Miklas: Namen und Geburtsjahre der Kinder ergänzt</title>
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		<updated>2026-04-26T09:05:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Namen und Geburtsjahre der Kinder ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Frida Levy&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, geb. Stern (geboren am [[18. Dezember]] [[1881]] in [[Geseke]]; gestorben am [[1942]] im [[Ghetto Riga]]) war eine deutsche [[Frauenbewegung|Frauen]]- und [[Bürgerrechtler]]in.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Frida Levy wurde als drittes Kind der Eheleute Samson Stern und Johanna geborene Leszynski in Geseke geboren. Sie wurde mit sechzehn Jahren Vollwaise. Am 26.&amp;amp;nbsp;September 1899, nach dem Tod ihrer Eltern, zog sie mit ihrem Bruder Ludwig nach [[Berlin]] zu einem Onkel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 29. März 1901 heiratete sie den Rechtsanwalt &amp;#039;&amp;#039;Fritz Levy&amp;#039;&amp;#039; (1874–1936) aus [[Elberfeld]], mit dem sie nach [[Essen]] zog. Fritz Levy praktizierte über 25 Jahre lang in Essen. Dort bekam das Paar zwischen 1906 und 1918 vier Kinder, Berthold (1906), Robert (1908), Hanna (1911) und Susanne (1918). Das Haus der Levys in der Moltkestraße wurde für junge Künstler und Intellektuelle zur Anlaufstelle, so dass dort auch Lesungen von Schriftstellern, Vorträge und Diskussionen über Kunst und Politik abgehalten wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frida Levy besuchte die [[Folkwang Universität der Künste|Folkwangschule]] und unterhielt Kontakte zu Künstlern wie [[Karl Schmidt-Rottluff]], Josef Urbach und [[Gert Heinrich Wollheim]]. Vor dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] engagierte Frida sich zusammen mit [[Frauenrecht]]lerinnen wie [[Anita Augspurg]] und [[Minna Cauer]] für das Frauenwahlrecht und gegen das [[Preußen|preußische]] Dreiklassenwahlrecht im Verein &amp;#039;&amp;#039;Frauenwohl&amp;#039;&amp;#039; in Essen. Sie kümmerte sich um Arbeiterfrauen und -mädchen, um beispielsweise Unterhaltszahlungen durchzusetzen oder vertrat sie in arbeitsrechtlichen Fragen und Mietsachen, dazu schrieb sie auch Armengesuche. Frida Levy war im Vorstand des [[Deutscher Verband für Frauenstimmrecht|Deutschen Verbands für Frauenstimmrecht]]. Zusammen mit Anita Augspurg und Minna Cauer setzte sie sich für das Frauenwahlrecht und gegen das reaktionäre Dreiklassenwahlrecht in Preußen ein. Nach dem Ersten Weltkrieg arbeitete sie im [[Women’s International League for Peace and Freedom|Internationalen Frauenverband für Frieden und Freiheit]] mit, wo sie ihre [[Pazifismus|pazifistische]] Haltung zum Ausdruck brachte. Zudem beschäftigte sie sich in Vorträgen vor Jugendlichen mit damals gesellschaftlichen Tabuthemen wie Sexualprobleme in der Jugendbewegung, Bub und Mädel in der Arbeiterbewegung und Jugend und Alkohol.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Februar 1933 wurde ihr Mann Fritz Levy, der Mitglied der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] war und der Essener Stadtverordnetenversammlung angehörte, verhaftet, acht Tage festgehalten und dann der Stadt verwiesen. Zusammen mit ihrem Mann ging sie 1933 zu Freunden nach [[Wuppertal]]. Dort starb Fritz Levy am 7.&amp;amp;nbsp;Mai 1936 nach langer [[Parkinson-Krankheit]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Autor=[[Hermann Schröter (Archivar)|Hermann Schröter]]|Hrsg=|Titel=Geschichte und Schicksal Essener Juden: Gedenkbuch für die jüdischen Mitbürger der Stadt Essen|Ort=Essen|Datum=1980|Seiten=201f}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Frida Levy zog nach [[Berlin]] zu ihrer Tochter Hanna Herz und deren Ehemann Walter um, die dann beide wegen &amp;#039;&amp;#039;staatsfeindlicher Bestrebungen&amp;#039;&amp;#039; zu mehreren Jahren Zuchthaus verurteilt wurden. Levys andere drei Kinder lebten bereits in [[Palästina (Region)|Palästina]] und [[Schweden]]. Mit ihrer Tochter Hanna und ihrem Schwiegersohn Walter korrespondierte sie und hielt damit Kontakt zur Außenwelt, da Gefangene nur Angehörigen schreiben durften. In Kenntnis der Gefahr und mit Rücksicht auf Hanna und Walter Herz kehrte Frida nach einem Besuch ihrer Töchter in Palästina 1938 nach Berlin zurück. Nach Freilassung im Frühjahr 1939 emigrierte Hanna Herz nach Schweden, jedoch wurde ihr Mann Walter in ein [[Konzentrationslager]] [[Deportation#Deportationen während des Nationalsozialismus|deportiert]] und dort ermordet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frida Levy wollte weder auswandern, noch sich verstecken oder [[Suizid]] begehen. Sie wurde am 25.&amp;amp;nbsp;Januar 1942 nach [[Riga]] deportiert und kam dort unter ungeklärten Umständen ums Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im September 2001 wurde die Gesamtschule Essen-Mitte, das vormalige Humboldt-Gymnasium, in [[Frida-Levy-Gesamtschule]] umbenannt; die Außenfassade zeigt (gesprüht) ihr Porträt sowie den Geburtstag und das Sterbejahr. Im Pausenhof der Schule wurde am 27.&amp;amp;nbsp;Juni 2005 zur Erinnerung an Frida Levy als Opfer des [[Holocaust]]s ein [[Stolpersteine|Stolperstein]] verlegt, ebenso im Juli 2012 vor ihrer letzten Wohnung in der Xantener Straße&amp;amp;nbsp;20 in Berlin.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Martin Kuhna |url=https://www.waz.de/staedte/essen/article6981075/ein-stolperstein-als-spaete-ehrung-fuer-essener-holocaust-opfer-frida-levy.html |titel=Ein Stolperstein als späte Ehrung für Essener Holocaust-Opfer Frida Levy |werk=Westdeutsche Allgemeine Zeitung |hrsg=Funke Mediengruppe |datum=2012-08-14 |abruf=2025-05-01 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Frida Levy.jpg|[[Stolpersteine|Stolperstein]] im Pausenhof der [[Frida-Levy-Gesamtschule]] in Essen&lt;br /&gt;
Stolperstein Xantener Str 20 (Wilmd) Frida Levy.jpg|Stolperstein in der Xantener Straße in [[Berlin-Wilmersdorf]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Hrsg=Frida-Levy-Gesamtschule|Titel=Frida Levy. 18.12.1881 bis 1942|Auflage=2.|Verlag=Klartext-Verlag|Ort=Essen|Datum=2006|ISBN=3-89861-031-4}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Autor=Helga Altkrüger-Roller|Hrsg=|Titel=Couragierte Frauen aus Hameln &amp;amp; Umgebung|Verlag=GG-Verlag|Ort=Hameln|Datum=2012|Seiten=27–36|ISBN=978-3-939492-39-9}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Autor=Erwin Dickhoff|Hrsg=Stadt Essen–Historischer Verein für Stadt und Stift Essen|Titel=Essener Köpfe|Verlag=Klartext-Verlag|Ort=Essen|Datum=2015|Seiten=224, 225|ISBN=978-3-8375-1231-1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://frida-levy-gesamtschule.de/frida-levy/ Frida Levy] (Kurzbiographie)&lt;br /&gt;
* Susanne Abeck: [https://www.frauenruhrgeschichte.de/frg_biografie/frida-levy/?projekt &amp;#039;&amp;#039;Frida Levy / 1882–1942. „Ich protestiere gegen meinen Ausschluss von der Reichstagswahl“&amp;#039;&amp;#039;], veröffentlicht auf frauen/ruhr/geschichte am 7. März 2019&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116968001|LCCN=n2002049210|VIAF=37681210}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Levy, Frida}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frauenrechtler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgerrechtler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer des Holocaust]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:WILPF-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person, für die in Essen ein Stolperstein verlegt wurde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person, für die in Berlin-Wilmersdorf ein Stolperstein verlegt wurde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Essen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1881]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1942]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Levy, Frida&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Stern, Frida&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Frauen- und Bürgerrechtlerin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=18. Dezember 1881&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Geseke]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=nach 25. Januar 1942&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Ghetto Riga]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Miklas</name></author>
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