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	<title>Fricktal - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T09:28:11Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Martin Sg.: /* Literatur */ tk, wf</title>
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		<updated>2025-11-22T12:23:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; tk, wf&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Fricktal-map.JPG|mini|Karte des Fricktals]]&lt;br /&gt;
[[Datei:AKSA Einstein Fricktal.jpg|mini|Fricktalerwappen, gemalt in der [[Alte Kantonsschule Aarau|Alten Kantonsschule Aarau]]]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fricktal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Region in der [[Nordwestschweiz]] an den nördlichen Ostausläufern des [[Jura (Gebirge)|Jura]] südlich des [[Rhein]]s mit rund 82&amp;#039;000 Einwohnern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
Die Region Fricktal liegt im [[Kanton Aargau]] östlich der [[Großstadt|Grossstadt]] [[Basel]]. Sie besteht aus den [[aargau]]ischen Verwaltungsbezirken [[Bezirk Rheinfelden|Rheinfelden]] und [[Bezirk Laufenburg|Laufenburg]] am Rhein sowie im Süden aus der Gemeinde [[Densbüren]] im Verwaltungsbezirk [[Bezirk Aarau|Aarau]]. Die ehemals im Verwaltungsbezirk [[Bezirk Brugg|Brugg]] gelegenen Gemeinden [[Effingen]], [[Elfingen]] und [[Bözen]] im Osten haben am 1. Januar 2022 mit der Gemeinde [[Hornussen AG|Hornussen]] zur neuen Gemeinde [[Böztal]] fusioniert und somit in den Verwaltungsbezirk [[Bezirk Laufenburg|Laufenburg]] gewechselt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.boeztal.ch/geschichte |titel=Böztal Gemeinde - Geschichte |abruf=2023-03-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nördlich grenzt es an [[Deutschland]], westlich an den Kanton [[Basel-Landschaft]] und im Osten an die Region [[Bezirk Zurzach|Zurzibiet]]. Die Region wird im Norden von der Autobahn [[A3 (Schweiz)|A3]] sowie der Bahnlinie Basel–Zürich ([[Bözberglinie]]) von Ost nach West durchquert. Grössere Nebentäler des Nord-Süd verlaufenden Fricktals sind das [[Möhlintal]] im Westen und das [[Mettauertal]] im Osten. 18 Gemeinden des Fricktals bilden einen wesentlichen Teil des [[Jurapark Aargau|Juraparks Aargau]], eines «Regionalen Naturparks von nationaler Bedeutung».&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Statistische Daten ===&lt;br /&gt;
* Fläche: 284 km²&lt;br /&gt;
* Einwohner: {{formatNum|{{#expr: {{Metadaten Einwohnerzahl CH-AG|B1909}} + {{Metadaten Einwohnerzahl CH-AG|B1906}} + {{Metadaten Einwohnerzahl CH-AG|4004}} + {{Metadaten Einwohnerzahl CH-AG|4185}}}}|ch}}&amp;lt;small&amp;gt; ({{EWD|CH-AG}})&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Bevölkerungsdichte: {{formatNum|{{#expr:({{#expr: {{Metadaten Einwohnerzahl CH-AG|B1909}} + {{Metadaten Einwohnerzahl CH-AG|B1906}} + {{Metadaten Einwohnerzahl CH-AG|4004}} + {{Metadaten Einwohnerzahl CH-AG|4185}}}} / 284) round 0}}|ch}} Einw./km²&lt;br /&gt;
* Höchster Punkt: 870 m (Räbnen, Gemeinde [[Oberhof AG|Oberhof]])&lt;br /&gt;
* Tiefster Punkt: 260 m ([[Rhein]] bei [[Kaiseraugst]])&lt;br /&gt;
* Grösste Orte: [[Rheinfelden AG|Rheinfelden]] ({{EWZ CH|CH-AG|4258}} Einw.), [[Möhlin]] ({{EWZ CH|CH-AG|4254}} Einw.), [[Frick]] ({{EWZ CH|CH-AG|4163}} Einw.), [[Kaiseraugst]] ({{EWZ CH|CH-AG|4252}} Einw.), [[Magden]] ({{EWZ CH|CH-AG|4253}} Einw.), [[Gipf-Oberfrick]] ({{EWZ CH|CH-AG|4165}} Einw.), [[Laufenburg AG|Laufenburg]] ({{EWZ CH|CH-AG|4170}} Einw.) und [[Stein (AG)]] ({{EWZ CH|CH-AG|4260}} Einw.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wallbach.jpg|mini|Blick auf [[Wallbach AG|Wallbach]] am Rhein]]&lt;br /&gt;
[[File:Wanderung in Fricktal 03.jpg|thumb|Obstbaum im Fricktal]]&lt;br /&gt;
Das Fricktal lässt sich in zwei Teile gliedern. Man unterscheidet dabei zwischen dem eher ländlich geprägten oberen Fricktal und dem suburbanen unteren Fricktal. Wirtschaftlich und kulturell ist das Fricktal stark mit der Region Basel verbunden. Von den 36 Gemeinden des Fricktals zählen 8 (alle im [[Bezirk Rheinfelden]] gelegen) zur Agglomeration der Stadt Basel. Die Bevölkerung konzentriert sich im unteren Fricktal (über 30&amp;#039;000 Einw.) um die Zähringerstadt [[Rheinfelden AG|Rheinfelden]] (mit [[Kaiseraugst]], [[Magden]] und [[Möhlin]]) und im oberen Fricktal (rund 10&amp;#039;500 Einw.) um den Marktort [[Frick]] (mit [[Gipf-Oberfrick]], [[Oeschgen]] und [[Wittnau AG|Wittnau]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klima ==&lt;br /&gt;
In der tief gelegenen Fricktaler Rheinebene (tiefster Punkt 260&amp;amp;nbsp;m), eingebettet zwischen [[Jura (Gebirge)|Jura]] und [[Schwarzwald]], herrscht ein sehr mildes Klima. Die Region Basel-Fricktal ist die wärmste Region nördlich der [[Alpen]] und weist bis zu 40 Sonnentage mehr auf als das Mittelland. Am 5. August 2003 meldete die Wetterstation [[Möhlin]] mit 40,3&amp;amp;nbsp;°C die höchste bislang nördlich der Alpen gemessene Temperatur. Das milde Fricktaler Klima eignet sich somit hervorragend für den [[Obst]]- und [[Weinbau]], die vermehrt betrieben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die ersten Spuren von Leben im Fricktal stammen aus vorgeschichtlicher Zeit. Die Saurierfunde aus der Gegend von Frick wurden überregional bekannt. &lt;br /&gt;
Der [[Rhein]] bildete nur kurzzeitig die Nordgrenze des [[Römisches Reich|Römischen Reiches]], die Expansion der Römer war nicht aufzuhalten. In [[Kaiseraugst]] wurden umfangreiche römische Bauten und ein sehr gut erhaltenes [[Augusta Raurica|Theater]] ausgegraben und als Freilichtmuseum zusammen mit einer rekonstruierten Villa zugänglich gemacht. Es ist ein traditionelles Ausflugsziel unzähliger Schulklassen. Zudem finden kulturelle Anlässe und Konzerte internationaler Künstler statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Fricktal ist ein früh besiedeltes Gebiet der [[Alemannien|Alemannen]]. Über die Grafen von Alt-Homberg und die Grafen von Frick ging das Gebiet im Erbweg an die Grafen von [[Habsburg]]. Ab dem Jahr 1386 bildete das Fricktal einen Teil des [[vorderösterreich]]ischen Verwaltungsgebietes und gehörte als solches seit 1754 zum [[Oberamt Breisgau]]. Im Gegensatz zum Thurgau, der sich von Konstanz lösen konnte, hatte der [[Schwabenkrieg]] keine territorialen Folgen für den Bereich des Fricktals.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Dreißigjähriger Krieg|Dreissigjährige Krieg]] riss auch das Fricktal in Zerstörung und wirtschaftlichen Ruin. Soldatenhorden zogen plündernd durch die Dörfer und Städte. Es folgten Hungersnöte und [[Pest]]seuchen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Im Jahr 1799 besetzten französische Truppen das Fricktal. Mit dieser Abtrennung vom [[habsburg]]ischen Kaiserreich endete die über 400-jährige österreichische Herrschaft und die bis dahin gängige Bezeichnung [[Frickgau]]. Am 20. Februar 1802 wurde der [[Kanton Fricktal]] mit Status eines französischen [[Protektorat]]s ausgerufen. Die Eingliederung des Kantons in die [[Helvetische Republik]] erfolgte im August 1802 auf eigenen Wunsch. [[Napoléon Bonaparte]] verfügte jedoch am 19. Februar 1803 die Auflösung des Kantons und, gemeinsam mit dem [[Kanton Baden]], den Anschluss an den neu gegründeten [[Kanton Aargau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des 19. Jahrhunderts folgten Missjahre und Hungersnöte. Lebensmut und Existenz vieler Bewohner gelangten an einen Tiefpunkt und führten zahlreiche Bewohner zu den Auswanderungsagenturen in [[Basel]]. Die allgemeine Verelendung führte in der Mitte des 19. Jahrhunderts so weit, dass die [[Auswanderung]] durch die Behörden notgedrungen gefördert werden musste. Ab 1933 wurde die wirtschaftliche Situation erneut dramatisch. Das Fricktal wurde zu einem extremen Pendlergebiet (Basel und [[Baden AG|Baden]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Fricktal erlebte ab 1945 eine stürmische wirtschaftliche und industrielle Entwicklung. Die Grossindustrie siedelte sich an (vor allem die Basler [[Chemieindustrie]]), die [[Industrialisierung]] schritt voran. Mit der [[Stadtflucht]] setzten im unteren Fricktal die [[Suburbanisierung]] sowie ein Bevölkerungswachstum ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Nordwestschweiz]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Fricktaler Höhenweg]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Neue Fricktaler Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Bezirksanzeiger (Fricktal)|Bezirksanzeiger]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Patrick Bircher: &amp;#039;&amp;#039;Der Kanton Fricktal – Bauern, Bürger und Revolutionäre an der Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; Forum Fricktal, Laufenburg 2002, ISBN 3-9522417-0-9.&lt;br /&gt;
* Werner Rothweiler: &amp;#039;&amp;#039;Die Auswanderung der Fricktaler in den Hungerjahren 1816/17.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Jahresschrift der Historischen Gesellschaft des Kantons Aargau,&amp;#039;&amp;#039; Bd. 119, 2007, [[doi:10.5169/seals-20254#80]], S. 80–112.&lt;br /&gt;
* Erwin Dittler: &amp;#039;&amp;#039;Die Abtrennung des Fricktals vom Breisgau im Jahre 1802.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Badische Heimat]],&amp;#039;&amp;#039; Heft 1/1981, S. 129–143 [https://regionalia.blb-karlsruhe.de/frontdoor/deliver/index/docId/22164/file/BLB_Badische_Heimat_1981_1.pdf PDF]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{HLS|8297|Fricktal|Autor=Dominik Sauerländer}}&lt;br /&gt;
* [https://www.FBVH.org Forschung und Publikationen von der Fricktalisch-Badischen Vereinigung für Heimatkunde]&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4018502-3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4018502-3|VIAF=238976956}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Region in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Region im Kanton Aargau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tal im Kanton Aargau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fricktal| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Martin Sg.</name></author>
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