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	<title>Frickingen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-08-11T18:59:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die Gemeinde im Bodenseekreis. Zum gleichnamigen Ortsteil von Dischingen im Landkreis Heidenheim siehe [[Frickingen (Dischingen)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen = DEU Frickingen COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad = 47/48/45/N&lt;br /&gt;
|Längengrad = 09/16/15/E&lt;br /&gt;
|Lageplan = Frickingen in FN.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland = Baden-Württemberg&lt;br /&gt;
|Regierungsbezirk = Tübingen&lt;br /&gt;
|Landkreis = Bodenseekreis&lt;br /&gt;
|Höhe = 473&lt;br /&gt;
|PLZ = 88699&lt;br /&gt;
|Vorwahl = 07554&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 08435015&lt;br /&gt;
|LOCODE = DE ZDV&lt;br /&gt;
|Gliederung = Kerngemeinde und 2 [[Ortsteil]]e&lt;br /&gt;
|Straße = Kirchstraße 7&lt;br /&gt;
|Website = [http://www.frickingen.de/ www.frickingen.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister = Jürgen Stukle ([[parteilos]])&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Frickingen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Gemeinde (Deutschland)|Gemeinde]] im [[Bodenseekreis]] in [[Baden-Württemberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde liegt im &amp;#039;&amp;#039;Oberen [[Salemer Tal]]&amp;#039;&amp;#039; im [[Linzgau]] inmitten des [[Landschaftspark]]s Bodensee-Linzgau, etwa vier Kilometer westlich von [[Heiligenberg (Bodenseekreis)|Heiligenberg]], fünf Kilometer nördlich von [[Salem (Baden)|Salem]] und rund zehn Kilometer nördlich von [[Überlingen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Archäologische Funde deuten auf eine Besiedelung des heutigen Gemeindegebiets bereits in der [[Steinzeit]] und später durch die [[Kelten]] hin. Die Ursprünge der heutigen Siedlungen liegen offenbar in [[Alemannen|alemannischer]] Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort Frickingen wurde 1094 in einer Schrift des [[Kloster Allerheiligen (Schweiz)|Klosters Allerheiligen]] in [[Schaffhausen]] erstmals urkundlich erwähnt. Im 13. Jahrhundert stand hier eine [[Burgstall Frickingen|Burg]], die 1235 zusammen mit weiteren Besitztümern vom [[Hochstift Konstanz]] erworben wurde. Ab etwa 1300 lagen die [[Vogt]]eirechte bei den [[Werdenberg (Adelsgeschlecht)|Grafen von Werdenberg-Heiligenberg]], von 1534 an bis zur [[Mediatisierung]] 1806 gehörte das Gebiet zum Besitz des [[Fürstenberg (schwäbisches Adelsgeschlecht)|Hauses Fürstenberg]]. Danach gehörte Frickingen zu [[Baden (Land)|Baden]], das Frickingen dem badischen Bezirksamt Heiligenberg, später Überlingen zuordnete. Ab 1939 gehörte Frickingen zum [[Landkreis Überlingen]] im [[Landeskommissärbezirk Konstanz]]. Ab 1952 wurde der Landkreis Überlingen dem [[Regierungsbezirk Südbaden]] in Baden-Württemberg eingegliedert. Nach der Kreisreform am 1. Januar 1973 ging Frickingen zusammen mit den Gemeinden Altheim und Leustetten als neue Gemeinde Frickingen im neu gegründeten Bodenseekreis in Baden-Württemberg auf. Die Alt-Gemeinde Frickingen bestand aus den Dörfern Frickingen und Bruckfelden, den Zinken Golpenweiler, Birkenweiler und Rickenwiesen, den Höfen Ahäusle und Elisabethenhof (Felderhof) und den Häusern Am Sandbühl/Burgstall (Birkenweiler), Gaiswinkel und Pfaffenweiher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die heutige Gemeinde wurde bei der [[Gebietsreform in Baden-Württemberg]] am 1. Januar 1973 durch Vereinigung der Gemeinden Altheim, Frickingen und Leustetten neu gebildet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3170032631|Seite=503}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsteile ===&lt;br /&gt;
Neben Frickingen gehören die Teilorte Altheim und Leustetten zum Gemeindegebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Altheim ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen Altheim (Frickingen).png|rechts|60px|Wappen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Altheim gehören die Weiler Gailhöfe und Rickertsweiler und die Höfe Bärweiler, Berghof, Heimatsweiler, Pförendorf, Riedhof und Steigen.&lt;br /&gt;
Altheim wurde erstmals 1142 in der Chronik des [[Kloster Petershausen|Klosters Petershausen]] erwähnt. Größter Grundbesitzer war das [[Kanonissenstift Lindau|Damenstift Lindau]]. Die niedere Gerichtsbarkeit lag seit dem 13. Jahrhundert beim Bischof von Konstanz. 1507 ging die Herrschaft über den Ort auf die Reichsstadt [[Überlingen]] über, die Altheim knapp 300 Jahre verwaltete. Im Zuge des [[Reichsdeputationshauptschluss]]es kam der Ort 1806 zu Baden und bei Gründung des Landes Baden-Württemberg 1952 dorthin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Leustetten ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen Leustetten.png|rechts|60px|Wappen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Leustetten gehört der Weiler Steinenberg, der Zinken Lampach und das Gehöft Finkenhausen. Leustetten wurde erstmals 1134 in der Gründungsurkunde des [[Reichsabtei Salem|Klosters Salem]] genannt. Wie Frickingen gehörte es zur [[Werdenberg (Adelsgeschlecht)#Grafen von Werdenberg-Heiligenberg|Grafschaft Werdenberg-Heiligenberg]] und später zur [[Fürstenberg (schwäbisches Adelsgeschlecht)|Grafschaft Fürstenberg]]. 1806 wurde Leustetten in das [[Baden (Land)|Land Baden]] eingegliedert und nach Frickingen eingemeindet, war aber ab 1832 wieder eine eigenständige Gemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schutzgebiete ===&lt;br /&gt;
In Frickingen liegt ein kleiner Teil des [[Naturschutzgebiet (Deutschland)|Naturschutzgebiets]] [[Aachtobel]] und ein Teil des [[Landschaftsschutzgebiet]]s [[Heiligenberg (Landschaftsschutzgebiet)|Heiligenberg]]. Die Seefelder Aach gehört zum [[FFH-Gebiet]] [[Bodensee Hinterland bei Überlingen]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://udo.lubw.baden-wuerttemberg.de/public/q/1cotlFzDSSWb93rJA34Kqq Daten- und Kartendienst der LUBW]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religion ==&lt;br /&gt;
Frickingen ist überwiegend [[römisch-katholische Kirche|römisch-katholisch]] geprägt. In Frickingen gab es bereits vor 1235 eine Pfarrgemeinde. Im Ortsteil Altheim ist eine Pfarrei seit 1275 nachgewiesen. Leustetten gehörte ursprünglich zur Pfarrei in Frickingen, seit 1291 gehört es jedoch zur Pfarrgemeinde [[Weildorf (Salem)|Weildorf]]. Zur Pfarrgemeinde Frickingen gehört auch der Salemer Ortsteil Rickenbach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Verwaltungsverband ===&lt;br /&gt;
Frickingen hat sich mit den Gemeinden [[Salem (Baden)|Salem]] und [[Heiligenberg (Bodenseekreis)|Heiligenberg]] zu einem [[Gemeindeverwaltungsverband Salem|Gemeindeverwaltungsverband]] zusammengeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Der Gemeinderat in Frickingen besteht aus den 12 gewählten ehrenamtlichen Gemeinderäten und dem Bürgermeister als Vorsitzendem. Der Bürgermeister ist im Gemeinderat stimmberechtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Kommunalwahlen in Baden-Württemberg 2024|Kommunalwahl am 9. Juni 2024]] führte zu folgendem Ergebnis&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wahlergebnisse.komm.one/lb/produktion/wahltermin-20240609/08435015/praesentation/ergebnis.html?wahl_id=2791&amp;amp;stimmentyp=0&amp;amp;id=ebene_-9627_id_15395 Wahlinformationen des Kommunalen Rechenzentrums]&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Freie Wähler Landesverband Baden-Württemberg|Freie Wähler Frickingen]] || 76,15 % || 9 Sitze || 2019: 77,6 %, 9 Sitze&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]] || 0 % || 0 Sitze || 2019: 22,4 %, 3 Sitze&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Freie Bürgerliste || 23,85 % || 3 Sitze || 2019: nicht angetreten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
* bis 1990: Hans-Georg Bosem (CDU). Wurde 1990 zum Bürgermeister von [[Riedlingen]] gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;as: &amp;#039;&amp;#039;Neue Leitung will wieder durchstarten&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Südkurier&amp;#039;&amp;#039; vom 17. Januar 2007&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1990–2014: Joachim Böttinger (parteilos). Der aus Frickingen stammende Böttinger&amp;lt;ref&amp;gt;Sebastian Pantel: &amp;#039;&amp;#039;Vom Lausbub zum Stadtvater&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Südkurier&amp;#039;&amp;#039; vom 29. Juli 2010&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde am 8.&amp;amp;nbsp;April 1990 im zweiten Wahlgang mit 58,8 Prozent zum Bürgermeister gewählt und in den Jahren 1998 und 2006 in seinem Amt bestätigt.&amp;lt;ref&amp;gt;Eva-Maria Bast: &amp;#039;&amp;#039;Der Philosoph unter den Kreisräten sammelt Glückwünsche&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Südkurier&amp;#039;&amp;#039; vom 4. Dezember 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;leb: &amp;#039;&amp;#039;Böttinger tritt wieder an&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Südkurier&amp;#039;&amp;#039; vom 19. November 2005&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* seit 2014: Jürgen Stukle (parteilos). Stukle war zuvor Kämmerer der Gemeinde Frickingen und wurde am 16. März 2014 mit 98,3 Prozent der Stimmen zum Bürgermeister gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Eva-Maria Bast |url=https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis-oberschwaben/frickingen/Juergen-Stukle-mit-98-3-Prozent-zum-Frickinger-Buergermeister-gewaehlt;art372473,6780412 |titel=Jürgen Stukle mit 98,3 Prozent zum Frickinger Bürgermeister gewählt |werk=suedkurier.de |datum=2014-03-16 |abruf=2024-02-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 13. März 2022 wurde er mit 98,9 Prozent der Stimmen für eine zweite Amtszeit wiedergewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
|Titel          =&lt;br /&gt;
|Wappenbild     = DEU Frickingen COA.svg&lt;br /&gt;
|Kurzdarstellung= Wappen der Gemeinde Frickingen&lt;br /&gt;
|Blasonierung   = In Gold (Gelb) ein blau bewehrter und blau bezungter roter [[Adler (Wappentier)|Adler]], belegt mit einem zweimal von Gold (Gelb) und Rot schräg geteilten [[Brustschild (Heraldik)|Brustschild]].&lt;br /&gt;
|Zusatz         =&lt;br /&gt;
|Quelle         = [https://www.leo-bw.de/web/guest/detail-gis/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/17823/Frickingen Wappenbeschreibung] auf &amp;#039;&amp;#039;leo&amp;amp;nbsp;bw&amp;amp;nbsp;– Landeskunde entdecken online&amp;#039;&amp;#039;; abgerufen am 17. September 2023.&lt;br /&gt;
|Begründung     = Die neue Gemeinde Frickingen ist am 1.&amp;amp;nbsp;Januar 1973 aus der Vereinigung des gleichnamigen Ortes mit Altheim und Leustetten hervorgegangen. Der blau bewehrte und bezungte rote Adler im goldenen [[Wappenschild|Schild]] ist die Wappenfigur des [[Fürstenberg (schwäbisches Adelsgeschlecht)|Hauses Fürstenberg]]. Er bezieht sich hier auf die historischen Beziehungen des jetzigen Gemeindegebietes zu diesem fürstlichen Hause beziehungsweise zu dessen [[Grafschaft Heiligenberg|Herrschaft Heiligenberg]]. Der Herzschild enthält das durch zweimalige Schrägteilung geringfügig veränderte [[Wappen Badens]], das an die allen Gemeindeteilen von 1806 bis 1952 gemeinsame Zugehörigkeit zu Baden erinnert. Das Landratsamt hat das Wappen und die Flagge am 5.&amp;amp;nbsp;März 1980 verliehen.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Wappen im Bodenseekreis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindepartnerschaften ===&lt;br /&gt;
Frickingen unterhält eine Partnerschaft mit der [[Schweiz]]er Gemeinde [[Frick]] im [[Kanton Aargau]]. Außerdem werden freundschaftliche Beziehungen zu [[Dürrröhrsdorf-Dittersbach]] in [[Sachsen]] und seit 2023 zu [[Nuevo Colón]] in [[Kolumbien]] gepflegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Frickingen hat sich bis heute eine landwirtschaftliche Prägung erhalten. Vor allem der [[Obstbau]] spielt eine wichtige Rolle. Es gibt 63 [[Brennerei|Kleinbrenner]] (Stand: Dezember 2011).&amp;lt;ref&amp;gt;Südkurier-Grafik: Orlowski / Quelle: Hauptzollamt Ulm: &amp;#039;&amp;#039;Zahl der Kleinbrenner&amp;#039;&amp;#039;. In: Hanspeter Walter (hpw): &amp;#039;&amp;#039;Das alte Monopol läuft aus&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Südkurier&amp;#039;&amp;#039; vom 17. Dezember 2011&amp;lt;/ref&amp;gt; Darüber hinaus gewinnt der [[Fremdenverkehr|Tourismus]] als Wirtschaftsfaktor zunehmend an Bedeutung. Schließlich pendeln auch viele Bewohner in die umliegenden größeren Städte oder arbeiten im hauptsächlich mittelständischen Gewerbe. Ein wichtiger Arbeitgeber mit Sitz in Frickingen ist die Firma [[Hermann Schwelling Maschinenbau]] (HSM GmbH + Co. KG). Sie stellt Ballenpressen (Großpressen), Aktenvernichter und Schriftgutvernichtungsanlagen her und ist teilweise Marktführer dieser Produkte in Deutschland.&lt;br /&gt;
Weitere Betriebe befinden sich im Gewerbegebiet „Böttlin“. Frickingen verfügt zudem über einen [[Wertstoffhof]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde ist durch Buslinien u.&amp;amp;nbsp;a. mit Überlingen und Salem verbunden und gehört dem [[Bodensee-Oberschwaben Verkehrsverbund]] (&amp;#039;&amp;#039;bodo&amp;#039;&amp;#039;) an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1905 bis 1953 war der Ort Endpunkt der [[Bahnstrecke Mimmenhausen-Neufrach–Frickingen]], auch Salemertal-Bahn genannt. An diese Zeit erinnern die alten Bahnhofsgebäude (Frickingen und Leustetten) und die Bahnhofstraße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch das Gemeindegebiet verläuft die fünfte Etappe des [[Jubiläumsweg Bodenseekreis|Jubiläumswegs]], ein 111 Kilometer langer Wanderweg, der 1998 zum 25-jährigen Bestehen des Bodenseekreises ausgeschildert wurde. Er führt über sechs Etappen durch das Hinterland des Bodensees von [[Kressbronn am Bodensee|Kressbronn]] über [[Neukirch (Bodenseekreis)|Neukirch]], [[Meckenbeuren]], [[Markdorf]], [[Heiligenberg (Bodenseekreis)|Heiligenberg]] und [[Owingen]] nach [[Überlingen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
Frickingen verfügt über eine Grundschule, einen katholischen Kindergarten und einen Waldorfkindergarten, im Ortsteil Altheim gibt es ein gemeindliches Kinderhaus mit Kindergarten und Krippe und in Bruckfelden eine Heimsonderschule für Behinderte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit einigen Jahren bildet die [[Camphill]]-Bewegung in einer Einrichtung in Frickingen Personen in der Heilerziehungspflege aus.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.camphill-ausbildungen.de/ausbildung/heilerziehungspflege Website] Camphill, 2. September 2021 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;Frickinger Obstlehrpfad&amp;#039;&amp;#039; bietet viel Wissenswertes über den Apfelbau. Er führt über vier Kilometer vom Sportzentrum durch die Obstplantagen zurück ins Dorf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ferienzeitung&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Urlaubsideen rund um den Apfel. Lehrpfad, Museen und Feste&amp;#039;&amp;#039;. In: Bodensee Ferienzeitung. Ausgabe 2/2009. [[Südkurier]] GmbH Medienhaus, Konstanz 2009, S. 6.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Museen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Frickingen Altheim - Hauptstraße - Tüftler-Werkstatt-Museum 07 ies.jpg|mini|Tüftler-Werkstatt-Museum in Frickingen-Altheim]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Leustetten Gerbereimuseum.jpg|mini|hochkant|Gerber-Museum Leustetten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Das &amp;#039;&amp;#039;Bodensee-Obstmuseum&amp;#039;&amp;#039; befindet sich im Hauptort Frickingen hinter dem Rathaus. Es informiert über Geschichte und Bedeutung des Obstbaus und bietet viel Wissenswertes über Äpfel, Birnen, Zwetschgen, Kirschen und andere Obstsorten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ferienzeitung&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Das &amp;#039;&amp;#039;Tüftlerwerkstatt-Museum&amp;#039;&amp;#039; im Ortsteil Altheim war von 1896 bis 2002 eine Werkstatt mit Säge-, Fräs- und Bohrmaschinen. Das Museum ist von Frühjahr bis Herbst an Sonntagvormittagen geöffnet. Es zeigt die Technik der Transmissionsriemen und informiert über die Antriebsarten Wasserantrieb, Dampfmaschine, Stromaggregat und Otto-Motoren.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Damit die Menschen heute noch erfahren, wie es früher einmal war: Siegfried Werres.&amp;#039;&amp;#039; In: Der Linzgauer. Ausgabe 2013/2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Das &amp;#039;&amp;#039;Gerber-Museum Lohmühle&amp;#039;&amp;#039; liegt im Ortsteil Leustetten. In der Lohmühle des Museums werden die alten Maschinen mit Wasserrad und Transmissionsriemen angetrieben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|text=Gerber-Museum Lohmühle |url=http://www.frickingen.de/projects/gerber-museum/index.php |wayback=20140427045521}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
* Die [[Gotik|spätgotische]] Weingartenkapelle aus dem 16. Jahrhundert mit [[Fresko|Fresken]] des [[Manierismus]] ist ein beliebtes [[Wallfahrt]]sziel.&lt;br /&gt;
* Den Ortskern bildet bis heute die im 15. Jahrhundert errichtete Martinskirche.&lt;br /&gt;
* [[St. Pankratius (Altheim)|St. Pankratius]] im Teilort Altheim&lt;br /&gt;
* Rathaus Frickingen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;center&amp;quot; widths=&amp;quot;140&amp;quot; heights=&amp;quot;140&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Weingartenkapelle frickingen.jpg|Weingartenkapelle&lt;br /&gt;
Frickingen-Kirche St.Martin.jpg|Martinskirche im Ortszentrum&lt;br /&gt;
Frickingen - Altheim - St.-Pankratius-Kirche - Ansicht von Osten.jpg|St. Pankratius Altheim&lt;br /&gt;
Frickingen Rathaus.jpg|Architektur des Frickinger Rathauses&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Freizeit &amp;amp; Sport ===&lt;br /&gt;
In der Gemeinde befindet sich die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;SpVgg F.A.L.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Spielvereinigung Frickingen, Altheim, [[Lippertsreute]]) mit den Abteilungen Fußball, Tischtennis, Leichtathletik, Tennis und Turnen/Gymnastik. Trainiert wird im &amp;#039;&amp;#039;HSM-Sportzentrum am Aubach&amp;#039;&amp;#039; und in der &amp;#039;&amp;#039;Graf-Burchard-Halle&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
Im Ortsteil Leustetten befindet sich ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Naturerlebnisbad&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, welches ohne den Einsatz von Chemikalien betrieben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regelmäßige Veranstaltungen ===&lt;br /&gt;
* Eine regionale Attraktion stellt alljährlich der &amp;#039;&amp;#039;Herbstmarkt&amp;#039;&amp;#039; mit seinem umfangreichen Rahmenprogramm dar.&lt;br /&gt;
* Von 2010 bis 2019 und seit 2024 gibt es den &amp;#039;&amp;#039;Frickinger Adventszauber&amp;#039;&amp;#039;, einen kleinen Weihnachtsmarkt im &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Naturatelier&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, einer ehemaligen Mülldeponie, die zu einem Kunst- und Veranstaltungspark umgebaut wurde.&lt;br /&gt;
* In der Osterzeit werden Brunnen in allen Ortsteilen aufwändig mit Osterschmuck verziert.&lt;br /&gt;
* Auch hier wird die schwäbisch-alemannische Fasnet gefeiert. Es gibt die Narrenvereine &amp;#039;&amp;#039;Frickinger Dreckspringer&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Altheimer Drachen&amp;#039;&amp;#039; und den &amp;#039;&amp;#039;Narrenclub Bruckfelden&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* In der Gemeinde finden ferner regelmäßige Lesungen und andere Veranstaltungen des dort ansässigen Linzgau Literatur Vereins e.&amp;amp;nbsp;V. statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter der Gemeinde ==&lt;br /&gt;
* [[Benvenut Stengele]] (1842–1904), Franziskanerpater und Historiker&lt;br /&gt;
* [[Erwin Jörg]] (1917–1977), Geologe und Paläontologe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Harald Derschka]], Jochen Krebber, Albert Mayer: &amp;#039;&amp;#039;900 Jahre Frickingen, 1094–1994. Dorfgeschichte&amp;#039;&amp;#039;. Herausgeber: Gemeinde Frickingen, Frickingen 1994.&lt;br /&gt;
* Albert Mayer: &amp;#039;&amp;#039;40 Jahre Gemeinde Frickingen, 1973–2013. Eine Erfolgsgeschichte&amp;#039;&amp;#039;. Herausgeber: Gemeinde Frickingen, Frickingen 2013.&lt;br /&gt;
* Albert Mayer: &amp;#039;&amp;#039;Frickingen. Geschichte – Menschen – Bilder&amp;#039;&amp;#039;. Geiger, Horb am Neckar 2006, ISBN 978-3-86595-156-4.&lt;br /&gt;
* Albert Mayer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;850 Jahre Altheim 1142–1992. Festschrift anläßlich der 850-Jahr-Feier des Ortsteils und früher selbständigen Gemeinde Altheim&amp;#039;&amp;#039;. Frickingen 1992.&lt;br /&gt;
* Linzgau-Mosaik, Nr. 1 (2016).&lt;br /&gt;
* [[Frickinger Heimathefte]], Nr. 1 (1988) bis 6 (1999).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage}}&lt;br /&gt;
* [http://www.frickingen.de/ Offizielle Internetpräsenz der Gemeinde]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Ort im Bodenseekreis]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Ersterwähnung 1094]]&lt;/div&gt;</summary>
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