<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Frickhofen</id>
	<title>Frickhofen - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Frickhofen"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Frickhofen&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-09T01:08:43Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Frickhofen&amp;diff=326793&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Nassauer27: Infobox aktualisiert</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Frickhofen&amp;diff=326793&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-01-10T15:51:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Infobox aktualisiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Frickhofen&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = &lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Dornburg (Hessen)&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = Dornburg&lt;br /&gt;
| Ortswappen             = DEU Dornburg COA.svg&lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung = Wappen der früheren Gemeinde Frickhofen, später von Dornburg übernommen&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 50/30/20/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 8/1/30/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-HE&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 210 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 8.23&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle          = &amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 3099&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2024-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref name=&amp;quot;DF&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gemeinde-dornburg.de/ortsteile-gemeinde/zahlen-fakten/ |titel=Zahlen und Fakten |titelerg=Kurzinformationen |hrsg=Gemeinde Dornburg |werk=www.gemeinde-dornburg.de |datum=2025 |abruf=2026-01-10 |sprache=de }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1971-02-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 65599&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 06436&lt;br /&gt;
| Poskarte               = &lt;br /&gt;
| Bild                   = &lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = &lt;br /&gt;
| Bilderwunsch           = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Frickhofen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist der größte Ortsteil und der Verwaltungssitz der Gemeinde [[Dornburg (Hessen)|Dornburg]] im [[Mittelhessen|mittelhessischen]] [[Landkreis Limburg-Weilburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Geographische Lage ===&lt;br /&gt;
Frickhofen liegt im Nordwesten des [[Limburger Becken]]s und am Ostrand des [[Westerwald]]s. Die Frickhofener Gemarkung ist grob trapezförmig und verbreitet sich nach Norden, mit einer nach Nordwesten auskragenden Spitze. Die Gemarkung grenzt im Norden an das Gebiet von [[Wilsenroth]] und darauf folgend im Uhrzeigersinn an [[Langendernbach]], im Osten an die [[Elbtal (Hessen)|Elbtaler]] Ortsteile [[Elbgrund]], [[Dorchheim]] und [[Heuchelheim (Elbtal)|Heuchelheim]], im Süden und Westen an die Dornburger Nachbarorte [[Thalheim (Dornburg)|Thalheim]] und [[Dorndorf (Dornburg)|Dorndorf]] sowie im Nordwesten mit einem kurzen Abschnitt an [[Berzhahn]] und damit an die Landesgrenze zu [[Rheinland-Pfalz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gemarkungsgelände steigt nach Norden auf den [[Blasiuskapelle (Dornburg)|Blasiusberg]] und die [[Dornburg (Oppidum)|Dornburg]] zu an. Der Ort selbst erstreckt sich auf diesem Hang von 210 bis 270 Metern Höhe. Höchster Punkt ist der Blasiusberg nordwestlich des Orts mit rund 420 Metern. Nordöstlich liegt die Dornburg mit 396 Metern Höhe. Der niedrigste Punkt befindet sich südlich des Orts mit rund 190 Metern Höhe. Im Osten fließt der [[Elbbach (Lahn)|Elbbach]] auf dem Gebiet der Gemeinde Elbtal. Das Gelände fällt zu diesem Gewässer hin ab. Zahlreiche weitere Bäche durchfließen die Frickhofener Gemarkung in Nord-Süd-Richtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frickhofener Gemarkung ist in den Höhenlagen im Norden und insbesondere im Nordwesten von dichtem [[Mischwald]]. Der Wald bedeckt 25,1 Prozent der Gemarkungsfläche, 42 Prozent sind weder land- noch forstwirtschaftlich genutzt, der Rest landwirtschaftlich, insbesondere als Dauergrünland (17,6 Prozent der Fläche, Stand 2008) und Getreideäcker (12,4 Prozent). Nordwestlich an die Wohnlage des Orts schließt sich ein Gewerbegebiet an. Frickhofen liegt an der [[Bahnstrecke Limburg–Altenkirchen]] und verfügt über einen [[Haltepunkt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ewiges Eis ===&lt;br /&gt;
Am Fuß der Dornburg befindet sich das „Ewige Eis“, ein 1839 entdecktes Naturphänomen, bei dem geologische Besonderheiten dafür sorgen, dass sich in einer Höhle beständig eine Temperatur unter dem Gefrierpunkt hält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Frickhofen - Blasiuskapelle.jpg|mini|Die Blasiuskapelle auf dem Blasiusberg nördlich des Orts]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsgeschichte ===&lt;br /&gt;
Beim [[Dornburg (Oppidum)|Oppidum Dornburg]] handelt es sich um Reste einer [[Ringwall]]anlage aus der [[La-Tène-Zeit]] (5. bis 1. Jahrhundert vor Christus). In ihr lag eine stadtähnliche [[Kelten|keltische]] Siedlung. Auf dem Blasiusberg befand sich vermutlich eine heidnische Kultstätte.&lt;br /&gt;
Die älteste bekannte schriftliche Erwähnung von Frickhofen erfolgte unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Fridehuba&amp;#039;&amp;#039; im [[Codex Eberhardi]] und wird in die Zeit 802–820 datiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Politisch gehörte Frickhofen bis mindestens 966 dem [[Niederlahngau]] der [[Konradiner]] an, spätestens 1053 der [[Grafschaft Diez]] und ab 1337 erstmals an das [[Haus Nassau]]. Es folgten im Verbund der [[Amt Ellar|Herrschaft Ellar]] Zeiten des wechselnden oder geteilten Besitzes, in denen unter anderem die [[Grafschaft Katzenelnbogen]], die [[Landgrafschaft Hessen]] und verschiedene Linien des verzweigten Hauses Nassau Landesherren waren. Ab 1717 bestand eine stabile nassauische Landesherrschaft, wenn auch in wechselnden Linien des Hauses, in der Frickhofen dem Amt [[Mengerskirchen]], später dem Amt [[Hadamar]] und ab 1790 dem neuen Amt Ellar zugeordnet war. Nach der napoleonischen Zeit im [[Großherzogtum Berg]] und ab 1809 als Sitz einer [[Mairie]] ging Frickhofen 1813 an das [[Herzogtum Nassau]] und 1866 an [[Preußen]] über. Frickhofen gehörte zunächst einem Gerichtsbezirk an, der sein Zentrum auf dem Blasiusberg hatte, später waren in der Regel die jeweiligen Amts- auch Gerichtssitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1743 war die [[Blasiuskapelle (Dornburg)|Blasiuskapelle]] [[Pfarrkirche]] für Frickhofen und zehn weitere Dörfer der Umgebung. Im Ort selbst ist für das 15. Jahrhundert eine Kapelle an der Stelle der heutigen Kirche nachgewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1739 wurde ein Rathaus errichtet, das später auch als Schulhaus diente. Im Jahr 1968 wurde es für den Straßenbau abgebaut, im Weilburger Schloss zwischengelagert und acht Jahre später im Freilichtmuseum [[Hessenpark]] bei Neu-Anspach wieder aufgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insbesondere im [[Pauperismus]] des frühen 19. Jahrhunderts bestritten viele Frickhofener, ähnlich wie andere Westerwälder, ihren Lebensunterhalt als [[Hausierer]] und Wanderarbeiter. Aus dieser Zeit stammt die scherzhafte Bezeichnung „Frickhöfer Kochlöffel“ für die Einwohner, die auf das Hauptprodukt des Ortes verweist. Nachgewiesen sind Frickhofener, die als Hausierer bis nach Frankreich, in die Schweiz und nach Russland kamen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als erst moderne Sozialeinrichtung des Orts wurde 1872 ein Krankenunterstützungsverein, 1895 die Freiwillige Feuerwehr und 1900 der Verein „Reisende nassauische Handelsleute“ gegründet, der sich als Interessenvertretung und soziale Einrichtung für reisenden Händler aus Frickhofen und der Umgebung verstand. 1886 hielt die erste Eisenbahn der Westerwaldstrecke im Ort. Auf den Verkehrsanschluss folgte, ähnlich wie in den Nachbardörfern, ein bescheidener Wirtschaftsaufschwung. Im Jahr 1906 erhielten zwei Steinbruchunternehmen die Abbaugenehmigung für Basalt in der Frickhofener Gemarkung. Kurz nach 1900 wurden eine erste Straßenbeleuchtung mit Petroleumlampen und die Trinkwasserversorgung installiert. Der ursprüngliche Dorfkern erstreckte sich entlang der heutigen Egenolfstraße sowie der Hauptstraße und weniger parallel verlaufender Straßen. Eine wesentliche Erweiterung erfolgte im 20. Jahrhundert zunächst mit der Verlängerung dieser Straßenzüge (unter anderem heutige Bahnhofstraße) und insbesondere nach dem Zweiten Weltkrieg mit der Anlage der Friedenstraße, die den alten Ortskern nach Südwesten erweiterte. Die folgenden Neubaugebiete führten dann jedoch im Wesentlichen zu einer Ausweitung nach Norden, während Gewerbegebiete im Wesentlichen im Osten und nach Norden von der Wohnbebauung abgesetzt erschlossen wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1905 entstand ein Schwesternhaus der [[Arme Dienstmägde Jesu Christi|Armen Dienstmägde Jesu Christi]], das kurz darauf um einen Kindergarten erweitert wurde. 1910 wurde der neue Friedhof eingeweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des „[[Drittes Reich|Dritten Reiches]]“ wurden alleine im Jahr 1942 zwölf jüdische Einwohner verschleppt und ermordet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1969 nahm die Mittelpunktschule „St. Blasius“ in Frickhofen ihren Betrieb auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Frickhofen Pfarrhaus.JPG|Ehemaliges Schwesternhaus, heute katholische öffentliche Bücherei&lt;br /&gt;
 Frickhofen alte Schule aussen.JPG|Ehemaliges Rat- und Schulhaus, um 1750 errichtet. Heute im Freilichtmuseum [[Hessenpark]].&lt;br /&gt;
 Frickhofen alte Schule innen.JPG|Schulstube im ehemaligen Rat- und Schulhaus&lt;br /&gt;
 Luthmer III-150-Frickhofen Rathaus.jpg|Rathauses von Frickhofen (links) aus dem Jahr 1907&lt;br /&gt;
 Frickhofen Blasiusschule.JPG|Mittelpunktschule St. Blasius&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Hessische Gebietsreform (1970–1977)&lt;br /&gt;
Im Zuge der [[Gebietsreform in Hessen]] [[Gemeindefusion|fusionierte]] die bis dahin [[Selbständige Gemeinde|selbständigen Gemeinden]] Dorndorf, Frickhofen und Wilsenroth zum 1. Februar 1971 freiwillig zur neuen Gemeinde Dornburg.&amp;lt;ref&amp;gt;{{HessAmtsBL |typ=STAZ |hrsg=Der Hessische Minister des Inneren |titel=Gemeindegebietsreform: Zusammenschlüssen und Eingliederungen von Gemeinden |nr=6 |jahr=1971 |datum=1971-01-20 |seite=16 |seiten=248 |fundstelle=Abs. 13 |kbytes=6200}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3-17-003263-1|Seiten=369}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Frickhofen wurde Sitz der Gemeindeverwaltung.&lt;br /&gt;
Für alle drei Gemeinden wurde ein je in [[Ortsbezirk]] eingerichtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HS&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gemeinde-dornburg.de/fileadmin/dornburg/Ortsteile-Gemeinde/Satzungen/Neue_Hauptsatzung.pdf#page=2 |titel=Hauptsatzung |titelerg=§;&amp;amp;nbsp;6 |werk=Webauftritt |hrsg=Gemeinde Dornburg |format=PDF;&amp;amp;nbsp;205&amp;amp;nbsp;kB |abruf=2019-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sitz der Gemeindeverwaltung wurde der Ortsteil Frickhofen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwaltungsgeschichte im Überblick ===&lt;br /&gt;
Die folgende Liste zeigt die Staaten und Verwaltungseinheiten,&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Bis zur [[Trennung der Rechtsprechung von der Verwaltung]] waren die [[Amt (historisches Verwaltungsgebiet)|Ämter]] und frühen Gerichte sowohl [[Gericht]] als auch [[Öffentliche Verwaltung|Verwaltungsorgan]].&amp;lt;/ref&amp;gt; denen Frickhofen angehört(e):&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de|pfad=land_hessen.html|name=Land Hessen}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* vor 1711: [[Heiliges Römisches Reich]], [[Haus Nassau-Hadamar|Fürstentum Nassau-Hadamar]], [[Amt Mengerskirchen]]&lt;br /&gt;
* 1717–1743: Heiliges Römisches Reich, Fürstentum [[Nassau-Dillenburg]], Amt Mengerskirchen&lt;br /&gt;
* 1743–1806: Heiliges Römisches Reich, Grafen von [[Nassau-Diez]] als Teil des Fürstentums [[Nassau-Oranien]], Amt Mengerskirchen&lt;br /&gt;
* 1806–1813: [[Großherzogtum Berg]],&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Infolge der [[Napoleonische Kriege]].&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Département Sieg]], [[Arrondissement Dillenburg]], Kanton Hadamar&lt;br /&gt;
* 1813–1815: Fürstentum [[Nassau-Oranien]], Amt Mengerskirchen&lt;br /&gt;
* ab 1816: [[Herzogtum Nassau]],&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Infolge der Beschlüsse des [[Wiener Kongress]]es.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Amt Hadamar]]&lt;br /&gt;
* ab 1849: Herzogtum Nassau, [[Kreisamt Hadamar]]&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Abtrennung der Justiz ([[Justizamt Hadamar]]) bis 1854.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1854: Herzogtum Nassau, Amt Hadamar&lt;br /&gt;
* ab 1867: [[Norddeutscher Bund]]&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Der Norddeutsche Bund war der erste deutsche [[Bundesstaat (föderaler Staat)|Bundesstaat]] unter der Führung [[Königreich Preußen|Preußens]]. Er war die [[Geschichte Deutschlands|geschichtliche]] Vorstufe des [[Deutsche Reichsgründung|Deutschen Reichs]].&amp;lt;/ref&amp;gt;, [[Königreich Preußen]],&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Infolge des [[Deutscher Krieg|Deutschen Krieges]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Provinz [[Hessen-Nassau]], [[Regierungsbezirk Wiesbaden]], [[Oberlahnkreis]]&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Endgültige Trennung zwischen Justiz ([[Amtsgericht Hadamar]]) und Verwaltung.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1871: [[Deutsches Reich]], Königreich Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, Oberlahnkreis&lt;br /&gt;
* ab 1886: Deutsches Reich, Königreich Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, [[Kreis Limburg]]&lt;br /&gt;
* ab 1918: Deutsches Reich ([[Weimarer Republik]]), [[Freistaat Preußen]], Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, Kreis Limburg&lt;br /&gt;
* ab 1944: Deutsches Reich, Freistaat Preußen, [[Provinz Nassau]], [[Landkreis Limburg]]&lt;br /&gt;
* ab 1945: [[Amerikanische Besatzungszone]], [[Groß-Hessen]],&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Infolge des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Regierungsbezirk Wiesbaden, Landkreis Limburg&lt;br /&gt;
* ab 1946: Amerikanische Besatzungszone, [[Hessen|Land Hessen]], Regierungsbezirk Wiesbaden, Landkreis Limburg&lt;br /&gt;
* ab 1949: [[Bundesrepublik Deutschland]], Land Hessen, Regierungsbezirk Wiesbaden, Landkreis Limburg&lt;br /&gt;
* ab 1968: Bundesrepublik Deutschland, Land Hessen, [[Regierungsbezirk Darmstadt]], Landkreis Limburg&lt;br /&gt;
* ab 1971: Bundesrepublik Deutschland, Land Hessen, [[Regierungsbezirk Darmstadt]], Landkreis Limburg, Gemeinde Dornburg&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;am 1. Februar 1971 wurde Frickhofen als [[Ortsbezirk]] der neu gebildeten Gemeinde Dornburg eingegliedert.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1974: Bundesrepublik Deutschland, Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, [[Landkreis Limburg-Weilburg]], Gemeinde Dornburg&lt;br /&gt;
* ab 1981: Bundesrepublik Deutschland, Land Hessen, [[Regierungsbezirk Gießen]], Landkreis Limburg-Weilburg, Gemeinde Dornburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bevölkerung ===&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohnerstruktur 2011&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den Erhebungen des [[Zensus 2011]] lebten am Stichtag dem 9. Mai 2011 in Frickhofen 2802 Einwohner. Darunter waren 348 (12,4 %) Ausländer.&lt;br /&gt;
Nach dem Lebensalter waren 537 Einwohner unter 18 Jahren, 1134 zwischen 18 und 49, 537 zwischen 50 und 64 und 561 Einwohner waren älter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Einwohner lebten in 1137 Haushalten. Davon waren 306 [[Alleinstehender|Singlehaushalte]], 351 [[Ehe|Paare]] ohne Kinder und 372 Paare mit Kindern, sowie 96 [[Alleinerziehender|Alleinerziehende]] und 12 [[Wohngemeinschaft]]en. In 246 Haushalten lebten ausschließlich [[Senior]]en und in 765 Haushaltungen lebten keine Senioren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohnerentwicklung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
{{LAGIS Einwohner Diagramm|Name=Frickhofen|width=450|float=none|maxEinwohner=2800&lt;br /&gt;
|1101|1209|1330|1384|1374|1434|1305|1519|1395|1369|1448|1473|1642|1805|2430|2415|2295|2436|2460&lt;br /&gt;
|nach1967=(1970,2568)(1980,-1)(1990,-1)(2000,-1)(2011,2802)(2019,2868)&lt;br /&gt;
|quelle=LAGIS&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;; Gemeinde Dornburg&amp;lt;ref name=&amp;quot;DF&amp;quot; /&amp;gt;; [[Zensus 2011]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1889 zählte Frickhofen 266 Haushalte und 1395 Einwohner. 1950 wurden 180 landwirtschaftliche Betriebe gezählt, 2008 nur noch zwei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Religionszugehörigkeit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1885: || {{0|00}}8 [[Evangelische Kirche|evangelische]] (= 0,57 %), 1359 [[Römisch-katholische Kirche|katholische]] (= 97,42 %) und 28 [[Judentum|jüdische]] (= 2,01 %) Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1961: || 120 [[Evangelische Kirche in Deutschland#Geschichte|evangelische]] (= 4,93 %) und 2302 katholische (= 94,50 %) Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Ortsbeirat ===&lt;br /&gt;
Für Frickhofen besteht ein [[Ortsbezirk]] (Gebiete der ehemaligen Gemeinde Frickhofen) mit [[Ortsbeirat]] und [[Ortsvorsteher]] nach der [[Hessische Gemeindeordnung|Hessischen Gemeindeordnung]].&lt;br /&gt;
Der Ortsbeirat besteht aus sechs Mitgliedern. Bei den [[Kommunalwahlen in Hessen 2021]] betrug die Wahlbeteiligung zum Ortsbeirat 56,80 %. Dabei wurden gewählt: vier Mitglieder der [[CDU]] und zwei Mitglieder der [[SPD]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://votemanager-gi.ekom21cdn.de/2021-03-14/06533004/html5/Ortsbeiratswahl_Hessen_304_Ortsbezirk_Frickhofen.html |titel=Ortsbeiratswahl Frickhofen |werk=Votemanager |hrsg=Gemeinde Dornburg |abruf=2024-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Ortsbeirat wählte Christopht Kunz (CDU) zum Ortsvorsteher.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gemeinde-dornburg.de/ortsteile-gemeinde/politik/ortsbeiraete/ |titel=Ortsbeiräte |werk=Webauftritt |hrsg=Gemeinde Dornburg |abruf=2024-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
Am 11. Oktober 1965 wurde der Gemeinde Frickhofen im damaligen [[Landkreis Limburg]], [[Regierungsbezirk Wiesbaden]], ein Wappen mit folgender [[Blasonierung]] verliehen: &amp;#039;&amp;#039;Schild durch eine geschweifte silberne Spitze gespalten, vorne in Gold ein herschauender, roter und blaubewehrter Löwe, hinten in Blau ein goldener, rotbewehrter Löwe.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{HessAmtsBL |typ=STAZ |hrsg=Der Hessische Minister des Inneren |titel=Genehmigung eines Wappens und einer Flagge der Gemeinde Frickhofen, Landkreis Limburg, Regierungsbezirk Wiesbaden |fundstelle=Punkt 1035 |nr=43 |jahr=1965 |datum=1965-10-11 |seite=3 |seiten=1243 |kbytes=2740}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Wappenbeschreibung entspricht dem derzeitigen Wappen von Dornburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
Die [[Freiwillige Feuerwehr]] (gegründet 1895), seit dem 15. April 1972 mit [[Jugendfeuerwehr]] sorgt für den abwehrenden [[Brandschutz]] und die allgemeine Hilfe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Frickhofen - Bahnhof.jpg|mini|[[Bahnhof Frickhofen]]]]&lt;br /&gt;
Der Bahnhof Frickhofen liegt an der Westerwald-Sieg-Bahn, Hier verkehrt die Linie RB90 der Hessischen Landesbahnvon Limburg nach [[Siegen Hbf]] mit Zwischenhalten unter anderem in [[Diez|Diez Ost]], Westerburg, [[Bahnhof Hachenburg|Hachenburg]], Altenkirchen und Kirchen an der Sieg. Zudem verkehrt eine Regionalbuslinie nach Limburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Vereine ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Frickhofen Bürgerhaus.JPG|mini|Bürgerhaus]]&lt;br /&gt;
Frickhofen verfügt über eine Ortsgruppe des [[Deutsches Rotes Kreuz|Deutschen Roten Kreuzes]], die im Jahr 1895 gegründete [[Feuerwehrverein|Freiwillige Feuerwehr]] Frickhofen (seit dem 15. April 1972 mit Jugendfeuerwehr), die Tanzsportgruppe „Tanzcorps Rot-Weiße Funken“ (vielfacher [[Deutscher Meister]]), die Fastnachtsvereine „Narrische Frickhöfer“&amp;quot; und „Die Kochlöffel“ (Karnevalverein), einen Gymnastik-Club, eine Katholische Frauengemeinschaft, einen Kirchenchor, eine Kleintier-Zuchtverein, einen Kultur- und Geschichtsverein, den Männergesangverein „Eintracht“, das Musikkorps „Blau-Orange“, den Theaterclub „Frigga“, den Tennisclub Grün-Weiß, einen Turn- und Sportverein, eine VdK-Ortsgruppe und einen Verkehrs- und Verschönerungsverein. Darüber hinaus ist Dornburg Sitz des [[Westerwald-Verein|Westerwald-Zweigvereins Limburg-Dornburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=&amp;quot;2&amp;quot; class=&amp;quot;float-right&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Frickhofen Kirche.JPG|Pfarrkirche St. Martin&lt;br /&gt;
 Dornburg Hessen Rathaus.jpg|Rathaus der Gemeinde Dornburg&lt;br /&gt;
 Bahnhof Frickhofen.jpg|Bahnhof (Gleisseite)&lt;br /&gt;
 Frickhofen Bahnhofneu.JPG|Bahnhofsrückseite&lt;br /&gt;
 Frickhofen Bahnhofstrasse34.JPG|Bahnhofstraße 34&lt;br /&gt;
 Frickhofen Egenolf4.JPG|Egenolfstraße 4&lt;br /&gt;
 Frickhofen Egenolf6.JPG|Egenolfstraße 6&lt;br /&gt;
 Frickhofen Egenolf18.JPG|Egenolfstraße 18&lt;br /&gt;
 Frickhofen Egenolf24.JPG|Pfarrhaus&lt;br /&gt;
 Frickhofen Egenolf24 Tuer.JPG|Barockportal des Pfarrhauses&lt;br /&gt;
 Frickhofe Egenolf32.JPG|Egenolfstraße 32&lt;br /&gt;
 Frickhofen Hinterstrasse10.JPG|Hintergasse 10&lt;br /&gt;
 Frickhofen Feldkreuz.JPG|Feldkreuz am Berghof&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturdenkmäler in Dornburg (Hessen)#Frickhofen| titel1=Liste der Kulturdenkmäler in Dornburg-Frickhofen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Blasiuskapelle ====&lt;br /&gt;
Siehe Hauptartikel [[Blasiuskapelle (Dornburg)]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Pfarrkirche St. Martin ====&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|St. Martin (Frickhofen)}}&lt;br /&gt;
Die katholische Pfarrkirche St. Martin wurde von 1722 bis 1732 an der Stelle einer Kapelle aus dem 15. Jahrhundert errichtet und am 5. Juli 1732 vom Trierer Weihbischof Lothar Friedrich von Nalbach geweiht. Möglicherweise stammen Teile des heute noch vorhandenen Westturms noch vom Vorgängerbau. Bei der heutigen Kirche handelte es sich um einen barocken Saalbau, der in den folgenden Jahrhunderten mehrere Umbauten erfuhr. Hochaltar, Seitenaltäre und Kanzel entstammen der Bildhauerschule des [[Hadamar|Hadamarer Barock]] und wurden vermutlich von dessen bedeutendstem Vertreter Martin Volck geschaffen. Die beiden Beichtstühle stammen aus dem Jahr 1739, der [[Lahnmarmor]]-Taufstein aus dem Jahre 1653. 1955 wurde der alte Kirchturm mit dem erneut umgebauten Kirchenschiff verbunden. Planender Architekt war der Wiesbadener Paul Johannbroer. Er ließ neben dem alten Turm mit seinem Spitzhelm lediglich den barocken Chorraum bestehen und errichtete das übrige Kirchenschiff in einem für Sakralbauten der 1950er Jahre typischen Rundbau-Stil neu. Ein Buntglasfenster in der Außenwand des Turmes zeigt die schmerzhafte Muttergottes und trägt die Namen der 119 Gefallenen des Zweiten Weltkriegs aus der Pfarrgemeinde. Später schuf der Frickhofener Schreinermeister Georg Staudt einen Volksaltar, einen [[Ambo]] und einen [[Kreuzweg]], die der barocken [[Kirchenausstattung]] nachempfunden wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Rathaus ====&lt;br /&gt;
Das heutige Rathaus der Gemeinde Dornburg wurde 1886 vor allem aus regional abgebautem Basalttuff als Schulhaus errichtet. Die heller abgesetzten Schmuckzonen bestehen aus [[Travertin]], der zahlreiche eingeschlossene Muschelfossilien aufweist. Staffelfenster, [[Bogenfries|Bogen-]] und [[Fries|Treppenfriese]] und [[Lisene]]n sind aus diesem Gestein ausgeführt.&lt;br /&gt;
Bereits 1912 folgte ein weiterer Neubau. 1930 zog die Gemeindeverwaltung in das Schulhaus von 1886 um. Nach der Gründung der Gemeinde Dornburg 1971 wurde die ehemalige Schule zum Rathaus für die gesamte Gemeinde. Adresse: Egenolfstraße 26&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bahnhofsgebäude ====&lt;br /&gt;
Dieser Bahnhof zeigt die typischen Gestaltung der Bauten aus der Erweiterung der [[Bahnstrecke Limburg–Altenkirchen]] von 1884 bis 1886 zwischen [[Klassizismus]] und [[Heimatstil]]. [[Tuff|Basalttuff]] aus der Region wurde, wie bei den meisten übrigen Bauten an der Strecke zu sichtbarem Mauerwerk verarbeitet. Das Haupthaus hebt sich deutlich von den niedrigeren Querflügeln ab, wobei der Nordflügel bereits im 20. Jahrhundert einen deutlichen Umbau erfahren hat. Ein angebauter Lagerschuppen zeigt Gestaltungselemente des Fachwerks. Nachdem das Bahnhofsgebäude Ende des 20. Jahrhunderts größtenteils nicht mehr für seinen ursprünglichen Zweck verwendet wurde, setzte ein zunehmender Zerfall ein. 2013/14 wurde es gemeinsam mit dem Bau eines Verbrauchermarktes in unmittelbarer Nachbarschaft von einem privaten Investor erworben, saniert und zum Geschäfts- und Praxisgebäude umgestaltet. Adresse: Bahnhofstraße 37&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bahnhofstraße 34 ====&lt;br /&gt;
Dieses kleinformatige und dennoch villenartig ausgestaltete Wohnhaus stammt aus der Zeit um 1900. Das vertikal angelegte, streng rechtwinklige und vertikal strukturierte Fachwerk der Obergeschosse ist charakteristisch für das Aufgreifen der Fachwerk-Technik im [[Jugendstil]]. Darüber hinaus wird die Fassade vor allem vom Wechsel der Klinkerflächen mit weißem Verputz strukturiert. Besonderheiten sind die aufwändig gestaltete Haustür und die tief ausgezogenen, schrägen, mit Schindeln belegten Fensterbänke. Ein weiteres wichtiges Gestaltungselement stellt der mit Flammenspitzen gekrönte Eisengitterzaun auf der umgebenden Basaltmauer dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Egenolfstraße 4 ====&lt;br /&gt;
Die Fachwerkkonstruktion dieses Gebäudes aus dem 18. Jahrhundert ist unter dem Verputz nicht mehr zu erkennen. Weitere Umbauten jüngeren Datums lassen die ursprüngliche Funktion nur noch anhand der Stellung der ehemaligen Stall- und Wohnungstür sowie an den kleinen Fenstern erkennen: Es handelte sich ursprünglich um ein Gehöft in [[Bauernhof#Eindachhof|Einhaus-Bauweise]] in unmittelbarer Nachbarschaft zur Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Egenolfstraße 6 ====&lt;br /&gt;
Dieses Wohnhaus aus dem mittleren 18. Jahrhundert präsentiert durch seine traufständige Ausrichtung zur Straße die beiden getrennt errichteten Fachwerk-Zonen des Obergeschosses. Der rechte Abschnitt zeigt die Reste eines fränkischen Erkers sowie Weinreben-Schnitzwerk an einigen Pfosten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Egenolfstraße 7 ====&lt;br /&gt;
Dieses Gebäude wurde um das Jahr 2010 herum abgerissen. Es handelte sich um das ehemalige Pfarrhaus und nach örtlicher Überlieferung um das älteste erhaltene Wohnhaus im Ort. Das Fachwerk des deutlich zweizonig geteilten Baus war weitgehend schmucklos bis auf ein Rillenprofil an der Schwelle eines der beiden Gebäudeteile. Deutliche Veränderungen aus dem 19. und 20. Jahrhundert waren erkennbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Egenolfstraße 18 ====&lt;br /&gt;
Von diesem zweizonigen Fachwerkhaus ist nur noch eine Traufseite erhalten. Der übrige Baukörper wurde in massiver Bauform ersetzt. Die noch vorhandene Wand ist allerdings sehr kunstfertig ausgeführt. Feine Schnitzereien in Ausführung als [[Feston]]s und [[Palmette]]n schmücken vor allem einen fränkischen Erker, dessen alte Fenster-Dreigliederung jedoch durch Umbauten zerstört wurde. Darüber hinaus prägen beschnitzte Eckpfeiler sowie gebogene und genaste Streben die Wand. Das Fachwerk ist mit einer Datierung auf 1732 versehen. Dabei dürfte es sich aber um das Datum einer Überarbeitung handeln. Die heutige Farbfassung ist wesentlich jüngeren Datums.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Egenolfstraße 24 ====&lt;br /&gt;
Das ehemalige Pfarrhaus ist der größte heute noch vorhandene Fachwerkbau in Frickhofen. Allerdings ist die Konstruktion heute unter Verputz verborgen. 1930 erfolgte der Anbau zweier massiver Seitenflügel, ohne dass der Dachfirst verlängert wurde. Sichtbare Folgen sind die ungewöhnlich weit nach außen gezogenen Dachwalmen. Wichtiges Baudetail ist das kunstvolle Barockportal mit Einlegearbeiten in den Türfüllungen und gedrehten [[Säule#Salomonische Säulen|Salomonischen Säulen]] als Flankierung. Einer Tafel im Türsturz zufolge wurde das Haus 1781 für den Hadamarer Pastor Martin Thüringer erbaut. Die ursprünglich zugehörige Scheune ist heute nicht mehr vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Egenolfstraße 32 ====&lt;br /&gt;
Dieses Wohnhaus zeigt als einziges im Ort immer noch die typischen Merkmale eines Westerwälder Einhauses mit jeweils einem [[Hallenhaus#Zweiständerhaus|Niederlass]] an einer Giebel- und einer Traufseite. Das großformatige Fachwerkgebäude, das heute vollständig verputzt ist, wurde im 18. Jahrhundert am Nordrand des alten Dorfkerns erbaut. Das Scheunentor ist ebenfalls noch vorhanden und wird als Haustür genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Hintergasse 10 ====&lt;br /&gt;
An dieser Stelle ist ein kleines Segment eines ursprünglich größeren Fachwerkgebäudes aus dem 17. Jahrhundert erhalten. Auffällig sind die sehr breiten Balken und Streben. Schwellen und Rähm sind im Verhältnis dazu sehr schmal ausgeführt. Um das Jahr 2010 herum wurden der Fachwerkteil und der rechts anschließende Massivsteinbau jüngeren Datums grundlegend modernisiert. Zudem entstanden Nebengebäude und ein größerer Anbau, der den bestehenden Baukörper rechts und auf der straßenabgewandten Seite erweiterte. Bei dieser Gelegenheit wurde eine Scheune jüngeren Datums abgerissen, die sich links an den Fachwerkbau anschloss und ebenfalls einzelne Fachwerkbalken enthielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kruzifix am Berghof ====&lt;br /&gt;
Am Fußweg zur Blasiuskapelle steht dieses Holzkreuz, das zwischen 1910 und 1908 privat gestiftet und errichtet wurde. Der große Christuskorpus aus Eichenholz greift naturalistische Vorbilder aus dem Barock auf.&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:both;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Frickhofen}}&lt;br /&gt;
* [https://www.gemeinde-dornburg.de/ortsteile-gemeinde/frickhofen/ &amp;#039;&amp;#039;Ortsteil Frickhofen.&amp;#039;&amp;#039;] In: Webauftritt der Gemeinde Dornburg.&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=OL|ID=533004020| titel=Frickhofen, Landkreis Limburg-Weilburg}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle&lt;br /&gt;
   |url=http://www.geschichtsverein-frickhofen.de/&lt;br /&gt;
   |titel=Geschichte Frickhofens&lt;br /&gt;
   |werk=geschichtsverein-frickhofen.de&lt;br /&gt;
   |hrsg=Kultur- und Geschichtsverein Frickhofen&lt;br /&gt;
   |abruf=2018-03-23&lt;br /&gt;
   |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{HessBib |PPN=116314915 |GND=4218710-2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen und Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anmerkungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einzelnachweise&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{LAGIS|ref=nein|DB=OL|ID=533004020| titel=Frickhofen, Landkreis Limburg-Weilburg| datum=2018-10-16}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |url=https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/AO_VZ_2011_4_b.pdf#page=22&lt;br /&gt;
 |titel=Ausgewählte Daten über Bevölkerung und Haushalte am 9. Mai 2011 in den hessischen Gemeinden und Gemeindeteilen&lt;br /&gt;
 |werk=[[Zensus 2011]]&lt;br /&gt;
 |hrsg=[[Hessisches Statistisches Landesamt]]&lt;br /&gt;
 |seiten=18 und 58&lt;br /&gt;
 |format=PDF;&amp;amp;nbsp;1,0&amp;amp;nbsp;MB&lt;br /&gt;
 |offline=1&lt;br /&gt;
 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20201027220518/https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/AO_VZ_2011_4_b.pdf#page=22&lt;br /&gt;
 |archiv-datum=2020-10-27&lt;br /&gt;
 |abruf=2021-10&lt;br /&gt;
 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Dornburg (Hessen)}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4218710-2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Limburg-Weilburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Dornburg, Hessen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Westerwald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Limburg-Weilburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 809]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1971]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Nassauer27</name></author>
	</entry>
</feed>