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	<title>Frick - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Voyager: /* Verkehr */</title>
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		<updated>2025-11-10T18:13:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Verkehr&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_KARTE = Karte Gemeinde Frick 2023.png&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_WAPPEN = Wappen Frick AG.svg&lt;br /&gt;
| BILD = Frick-Hauptstrasse.jpg&lt;br /&gt;
| BESCHREIBUNG = Hauptstrasse&lt;br /&gt;
| REGION-ISO = CH-AG&lt;br /&gt;
| BEZIRK = [[Bezirk Laufenburg|Laufenburg]]&lt;br /&gt;
| IMAGEMAP = Bezirk Laufenburg&lt;br /&gt;
| BFS = 4163&lt;br /&gt;
| PLZ = 5070&lt;br /&gt;
| UN/LOCODE = CH FCK&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD = 47.50653&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD = 8.02243&lt;br /&gt;
| HÖHE = 349&lt;br /&gt;
| FLÄCHE = 9.96&lt;br /&gt;
| EINWOHNER = 5936&lt;br /&gt;
| STAND_EINWOHNER = 1.1.2025&lt;br /&gt;
| GEMEINDEAMMANN = Daniel Suter&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| url = https://www.frick.ch/exekutive/1309| titel = Gemeinderat| abruf = 2024-04-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| WEBSITE = www.frick.ch&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Frick&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[schweizerdeutsch]]: {{IPA|fɾɪkχ}})&amp;lt;ref name=&amp;quot;name&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur | Autor=Beat Zehnder | Herausgeber=Historische Gesellschaft des Kantons Aargau | Titel=Die Gemeindenamen des Kantons Aargau | Sammelwerk=Argovia | Band=Band 100 | Verlag=Verlag Sauerländer | Ort=Aarau | Jahr=1991 | Seiten=159–162 | ISBN=3-7941-3122-3}}&amp;lt;/ref&amp;gt; ist eine [[Politische Gemeinde|Einwohnergemeinde]] im [[Schweiz]]er [[Kanton Aargau]]. Sie gehört zum [[Bezirk Laufenburg]], ist dessen bevölkerungsreichste Gemeinde und das Regionalzentrum des oberen [[Fricktal]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Das Dorf liegt im Tal der [[Sissle]], das sich an dieser Stelle zu einem breiten und flachen Becken ausweitet. Im Osten beginnt das Gemeindegebiet bei der Mündung des [[Staffeleggbach (Sissle)|Staffeleggbachs]] in die Sissle. Im Südwesten liegt das Tal des [[Bruggbach (Sissle)|Bruggbachs]], der im Zentrum von Frick in die Sissle mündet. Die Talmulde, die einen Durchmesser von rund einem Kilometer aufweist, wird von waldreichen Höhen des [[Tafeljura]]s umrahmt. Diese besitzen in der Regel im unteren Teil steil aufragende Flanken und gehen im oberen Teil in Hochebenen über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Siedlungsgebiet des Dorfes ist seit den 1970er Jahren mit dem überbauten Areal der Nachbargemeinden [[Gipf-Oberfrick]] und [[Oeschgen]] zusammengewachsen. Im Norden liegt am Ende eines kurzen Seitentals der Hang des Kaistenbergs. Im Osten erhebt sich der Frickberg ({{Höhe|650|CH|link=true}}). Im Süden liegt die durchschnittlich 540 Meter hohe Kornbergebene, auf der Landwirtschaft betrieben wird. Der Anstieg zum Wolberg ({{Höhe|556|CH}}) im Westen ist im Gegensatz zu den übrigen Hügeln sanft und gleichmässig.&amp;lt;ref&amp;gt;Landeskarte der Schweiz, Blatt 1069, Swisstopo.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fläche des Gemeindegebiets beträgt 996 [[Hektar]]en, davon sind 297 Hektaren bewaldet und 251 Hektaren überbaut.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/raum-umwelt/bodennutzung-bedeckung/gesamtspektrum-regionalen-stufen/gemeinden.assetdetail.6646410.html |titel=Arealstatistik Standard – Gemeinden nach 4 Hauptbereichen |hrsg=[[Bundesamt für Statistik]] |datum=2018-11-26 |abruf=2019-05-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der höchste Punkt liegt auf dem Frickberg, der tiefste auf {{Höhe|342|CH}} bei der ehemaligen Kläranlage an der Sissle, kurz vor der Autobahnbrücke. Die Nachbargemeinden sind [[Eiken]] im Nordwesten, [[Oeschgen]] im Norden, [[Kaisten]] im Nordosten, [[Böztal]] im Osten, [[Herznach-Ueken]] im Südosten, [[Gipf-Oberfrick]] im Süden und [[Schupfart]] im Westen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Zahlreiche Funde belegen eine Besiedlung während der späten [[Bronzezeit]]. Während der [[Römisches Reich|Römerzeit]] war Frick eine bedeutende Siedlung an der [[Römerstraße|Römerstrasse]] zwischen [[Vindonissa]] und [[Augusta Raurica]]. Ab dem 1. Jahrhundert wurde in dieser Gegend [[Eisenerz]] abgebaut, seit dem 2. Jahrhundert befand sich hier auch ein römischer [[Gutshof]]. Um 370 entstand auf dem Kirchhügel über einem bereits bestehenden [[Römisches Militärlager|Kastell]] aus dem frühen 4. Jahrhundert eine neue Befestigungsanlage.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor=Martin Hartmann, Hans Weber | Titel=Die Römer im Aargau | Verlag=Verlag Sauerländer | Ort=Aarau | Jahr=1985 | Seiten=249 | ISBN=3-7941-2539-8}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sich die Römer zu Beginn des 5. Jahrhunderts zurückzogen, vermischten sich die [[Alamannen|alamannischen]] Einwanderer mit der romanisierten [[Kelten|keltischen]] Bevölkerung. Der [[Frickgau]] wurde später Teil des [[Fränkisches Reich|Frankenreichs]] und gehörte ab 843 zum [[Königreich Burgund]]. Die erste urkundliche Erwähnung von &amp;#039;&amp;#039;Fricho&amp;#039;&amp;#039; erfolgte im Jahr 1064. Der Ortsname stammt vom [[latein]]ischen &amp;#039;&amp;#039;ferraricia&amp;#039;&amp;#039;, was «Eisenerzgebiet» bedeutet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;name&amp;quot; /&amp;gt; Im Mittelalter war Frick das Herrschaftszentrum der Grafen von [[Thierstein (Adelsgeschlecht)|Homberg-Thierstein]]. Nach deren Aussterben folgten im Jahr 1232 die [[Habsburg]]er. Nach dem [[Waldshuterkrieg]] von 1468 verpfändeten die Habsburger das gesamte Fricktal an [[Haus Burgund|Burgund]]. Als die Burgunder von den [[Alte Eidgenossenschaft|Eidgenossen]] während der [[Burgunderkriege]] vernichtend geschlagen worden waren, kam Frick 1477 wieder unter österreichische Herrschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Reichsreform des österreichischen Kaisers [[Maximilian I. (HRR)|Maximilian I.]] im Jahr 1491 war Frick der Hauptort der Landschaft Fricktal innerhalb der [[vorderösterreich]]ischen [[Kameralherrschaft Rheinfelden]] (ab 1752 im [[Oberamt Breisgau]]). Während des [[Schwabenkrieg]]s von 1499 verwüsteten [[Bern]]er und [[Freiburg im Üechtland|Freiburger]] Truppen die Dörfer zwischen der [[Staffelegg]] und Frick. Im 17. Jahrhundert gab es kaum längere Friedenszeiten. Der [[Rappenkrieg (Vorderösterreich)|Rappenkrieg]], ein Bauernaufstand, dauerte von 1612 bis 1614. Im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreissigjährigen Krieg]], der zwischen 1633 und 1638 auch das Fricktal erfasste, wurden Dorf und Kirche zerstört. Durch die nachfolgenden Auseinandersetzungen zwischen [[Österreich]] und [[Frankreich]] wurde das Fricktal in wirtschaftlicher Hinsicht empfindlich geschwächt und in der Entwicklung zurückgeworfen. Auch während des [[Pfälzischer Erbfolgekrieg|Pfälzischen Erbfolgekriegs]] (1688–1697) zogen fremde Truppen durch die Region. Die Eisenerzgewinnung verlor völlig an Bedeutung. Um die wirtschaftliche Entwicklung wieder anzukurbeln, verlieh Kaiser [[Leopold I. (HRR)|Leopold I.]] 1701 dem [[Flecken (Ort)|Flecken]] Frick das [[Marktrecht]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:ETH-BIB-Frick-LBS H1-021253.tif|mini|links|Luftansicht (1958)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Oelhafen Frick 1819.jpg|mini|hochkant=1.25|Ansicht von Frick, erkennbar die grossflächig gerodeten Waldflächen und die römisch-katholische Kirche (1819).]]&lt;br /&gt;
1797 wurde das Fricktal nach dem [[Frieden von Campo Formio]] ein französisches [[Protektorat]]. Während des [[Zweiter Koalitionskrieg|Zweiten Koalitionskriegs]] verlief hier zeitweise die Frontlinie zwischen den Armeen [[Frankreich]]s und [[Österreich]]s. Als am 20. Februar 1802 der [[Kanton Fricktal]] entstand, der sich im August der [[Helvetische Republik|Helvetischen Republik]] anschloss, wurde Frick eine Gemeinde der Schweiz und zugleich auch der Hauptort des neuen helvetischen Distrikts Frick. Am 22. September des gleichen Jahres trafen sich die Vertreter einiger Gemeinden des Kantons im Gasthaus Adler in Frick, wo sie den ersten Statthalter des neuen Kantons [[Sebastian Fahrländer]] für abgesetzt erklärten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem 19. März 1803 gehört die Gemeinde zum Kanton Aargau. 1804 wurden die Ortsteile Gipf und Oberfrick abgetrennt, die seitdem die eigenständige Gemeinde [[Gipf-Oberfrick]] bilden. Während des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts war Frick eine arme Gemeinde. Über zehn Prozent der Bewohner verliessen das Dorf und wanderten zu einem grossen Teil nach Übersee aus. Erst als am 2.&amp;amp;nbsp;August 1875 die [[Bözbergstrecke]] eröffnet wurde, blühte die Wirtschaft wieder auf. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts siedelten sich die ersten Industrieunternehmen an. Die [[Landwirtschaft]] wurde zuerst von der [[Industrie]], später auch vom [[Dienstleistung]]ssektor verdrängt. Seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs hat sich die Bevölkerungszahl verdreifacht.&lt;br /&gt;
{{Absatz|links}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturgüter in Frick}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Katholische Kirche St. Peter und Paul (1716/18) mit Beinhaus (16. Jh.)&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Felder: &amp;#039;&amp;#039;St. Peter und Paul Frick.&amp;#039;&amp;#039; (Schweizerische Kunstführer, Nr. 247). Hrsg. Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK. Bern 1978, ISBN 978-3-85782-247-6.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Grosse Bekanntheit erlangte Frick durch den Fund zahlreicher Skelette der [[Dinosaurier]]-Art &amp;#039;&amp;#039;[[Plateosaurus]]&amp;#039;&amp;#039;. Nachdem 1961 ein erster Knochen entdeckt worden war, wurden ab 1976 regelmässig Grabungen in der [[Tongrube Frick|Tongrube Gruhalde]] durchgeführt, bei denen Dutzende anscheinend hier verendete Plateosaurier zusammen mit verschiedenen anderen [[Fossil]]ien geborgen werden konnten. Das Material kann im 1991 eröffneten [[Sauriermuseum Frick]] besichtigt werden. In der Mitte des [[Kreisverkehr]]s bei der Autobahnausfahrt steht eine mehrere Meter hohe Dinosaurierskulptur, die für das Museum wirbt. Weiter besteht ein Dino-Lehrpfad, der an acht Stationen auf einer Strecke von einem knappen Kilometer über die Geschichte der Dinosaurier Auskunft gibt. Er führt vom Sauriermuseum zur Tongrube, in der wichtige Saurierfunde gemacht wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://sauriermuseum-frick.ch/ Sauriermuseum]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Frick-Kirche-K.jpg|Katholische Kirche&lt;br /&gt;
Datei:Frick-Kirche-R.jpg|Reformierte Kirche&lt;br /&gt;
Datei:Frick-Schaffnerei.jpg|Schaffnerei (1719)&lt;br /&gt;
Datei:Frick-Saurier.jpg|Kreisel mit Saurier&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
Die [[Blasonierung]] des Gemeindewappens lautet: «In Weiss springender roter Fuchs.» Anfänglich verwendete die Gemeinde das Wappen des früheren Kantons Fricktal, ein grünes Lindenblatt auf weissem Grund. Allerdings führten bereits andere Gemeinden dieses Wappen. Um Verwechslungen zu vermeiden, übernahm die Gemeinde 1931 das Wappen der Herren von Frick, einem Ministerialengeschlecht der Habsburger.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor=Joseph Galliker, Marcel Giger | Titel=Gemeindewappen des Kantons Aargau | Verlag=Lehrmittelverlag des Kantons Aargau | Ort=Buchs | Jahr=2004 | Seiten=159 | ISBN=3-906738-07-8}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Die Einwohnerzahlen entwickelten sich wie folgt:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2000/Bevoelkerungsentwicklung_Kantone_seit1850.xls |titel=Bevölkerungsentwicklung in den Gemeinden des Kantons Aargau seit 1850 |hrsg=Statistik Aargau |werk=Eidg. Volkszählung 2000 |datum=2001 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20181008114614/https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2000/Bevoelkerungsentwicklung_Kantone_seit1850.xls |archiv-datum=2018-10-08 |abruf=2019-05-08 |format=Excel}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 1768 || 1803 || 1850 || 1900 || 1930 || 1950 || 1960 || 1970 || 1980 || 1990 || 2000 || 2010 || 2020&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 495 || 769 || 1112 || 937 || 1280 || 1589 || 2123 || 3112 || 3116 || 3622 || 4028 || 4854 || 5629&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am {{EWD|CH-AG}} lebten {{EWZ CH|CH-AG|4163}} Menschen in Frick, der Ausländeranteil betrug {{FormatZahl|{{Metadaten Ausländeranteil CH-AG|4163}} }} %. Bei der Volkszählung 2015 bezeichneten sich 37,9 % als [[Römisch-katholische Kirche in der Schweiz|römisch-katholisch]] und 18,6 % als [[Evangelisch-reformierte Kirchen der Schweiz|reformiert]]; 43,5 % waren [[Konfessionslosigkeit|konfessionslos]] oder gehörten anderen Glaubensrichtungen an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2010/STATPOP2015_Bevoelkerung_Haushalte.xlsx |titel=Wohnbevölkerung nach Religionszugehörigkeit, 2015 |werk=Bevölkerung und Haushalte, Gemeindetabellen 2015 |hrsg=Statistik Aargau |abruf=2019-05-11 |format=Excel |archiv-url=https://web.archive.org/web/20191020011839/https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2010/STATPOP2015_Bevoelkerung_Haushalte.xlsx |archiv-datum=2019-10-20 |offline=ja }}&amp;lt;/ref&amp;gt; 85,1 % gaben bei der Volkszählung 2000 [[Deutsche Sprache|Deutsch]] als ihre Hauptsprache an, 3,6 % [[Italienische Sprache|Italienisch]], 3,2 % [[Albanische Sprache|Albanisch]], 2,0 % [[Türkische Sprache|Türkisch]], 1,7 % [[Serbokroatische Sprache|Serbokroatisch]] und 0,5 % [[Spanische Sprache|Spanisch]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2000/Wohnbevoelkerung_nach_Hauptsprache_und_Gemeinden.xls |titel=Eidg. Volkszählung 2000: Wirtschaftliche Wohnbevölkerung nach Hauptsprache sowie nach Bezirken und Gemeinden |hrsg=Statistik Aargau |archiv-url=https://web.archive.org/web/20181008114554/https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2000/Wohnbevoelkerung_nach_Hauptsprache_und_Gemeinden.xls |archiv-datum=2018-10-08 |abruf=2019-05-08 |format=Excel}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik und Recht ==&lt;br /&gt;
Die Versammlung der Stimmberechtigten, die [[Gemeindeversammlung]], übt die Legislativgewalt aus. Ausführende Behörde ist der fünfköpfige [[Gemeinderat (Schweiz)|Gemeinderat]]. Er wird im [[Mehrheitswahl|Majorzverfahren]] vom Volk gewählt, seine Amtsdauer beträgt vier Jahre. Der Gemeinderat führt und repräsentiert die Gemeinde. Dazu vollzieht er die Beschlüsse der Gemeindeversammlung und die Aufgaben, die ihm vom Kanton zugeteilt wurden. Für Rechtsstreitigkeiten ist in erster Instanz das [[Bezirksgericht (Schweiz)|Bezirksgericht]] Laufenburg zuständig. Frick gehört zum Friedensrichterkreis X (Mettau).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/de/gerichte/schlichtungsbehoerden/friedensrichter/friedensrichterkreise/friedensrichterkreise_1.jsp |titel=Friedensrichterkreise |hrsg=Kanton Aargau |abruf=2019-06-19 |archiv-datum=2019-06-16 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20190616155410/https://www.ag.ch/de/gerichte/schlichtungsbehoerden/friedensrichter/friedensrichterkreise/friedensrichterkreise_1.jsp |offline=ja }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frick unterhält seit 1989 eine Partnerschaft mit der Gemeinde [[Frickingen]] im deutschen Bundesland [[Baden-Württemberg]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.frick.ch/partnergemeinde |titel=Frickingen – Partnergemeinde im Bodenseekreis |hrsg=Gemeinde Frick |abruf=2019-06-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
In Frick gibt es gemäss der im Jahr 2015 erhobenen Statistik der Unternehmensstruktur (STATENT) über 3600 Arbeitsplätze, davon 2 % in der Landwirtschaft, 30 % in der Industrie und 68 % im Dienstleistungssektor.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/statistische_daten_3/statistische_daten_nach_themen/07/arbeitsstaetten__beschaeftigte/STATENT_Gemeinden_Sektor.xlsx |titel=Statistik der Unternehmensstruktur (STATENT) |hrsg=Statistik Aargau |datum=2016 |abruf=2019-05-08 |format=Excel, 157&amp;amp;nbsp;kB |archiv-url=https://web.archive.org/web/20190508143920/https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/statistische_daten_3/statistische_daten_nach_themen/07/arbeitsstaetten__beschaeftigte/STATENT_Gemeinden_Sektor.xlsx |archiv-datum=2019-05-08 |offline=ja |archiv-bot=2022-11-03 09:14:51 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das wirtschaftliche Geschehen ist sehr vielfältig, es gibt rund 300 kleinere und mittlere Unternehmen ([[Kleine und mittlere Unternehmen|KMU]]). Frick ist damit das dominierende wirtschaftliche Zentrum des oberen Fricktals. Es gibt jedoch auch zahlreiche Wegpendler, die vor allem in der Agglomeration [[Basel]] arbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf einigen über das ganze Gemeindegebiet verstreuten Aussenhöfen wird Landwirtschaft betrieben. Von einiger Bedeutung ist der [[Weinbau]]: An den Südhängen des Kaistenbergs war im Jahr 2018 eine Fläche von 4,1 Hektaren mit Reben bestockt. Angebaut werden über ein Dutzend verschiedene Sorten, wobei [[Pinot noir|Blauburgunder]], [[Chardonnay]], [[Pinotage]] und [[Müller-Thurgau|Riesling × Sylvaner]] überwiegen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.liebegg.ch/upload/rm/bericht-weinjahr-2018-kanton-aargau.pdf |titel=Weinlesekontrolle 2018 Kanton Aargau |hrsg=Landwirtschaftliches Zentrum Liebegg |datum=2019 |abruf=2019-06-19 |format=PDF, 2,4 MB}}&amp;lt;/ref&amp;gt; An der Grenze zu Hornussen, am Fusse des Frickbergs, befindet sich ein 9-Loch-[[Golfplatz]] mit [[Golfplatz#Driving Range|Driving Range]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.golf-fricktal.ch/home/ Golf Fricktal]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das seit 1973 bestehende [[Forschungsinstitut für biologischen Landbau]] (FiBL) ist eine der weltweit grössten Forschungseinrichtungen für [[Ökologische Landwirtschaft|biologische Landwirtschaft]]. Es ist seit 1997 in Frick ansässig und beschäftigt über 260 Mitarbeitende (2022). 2001 wurde das FiBL Deutschland mit Sitz in Frankfurt gegründet und 2004 das FiBL Österreich in [[Wien]]. Frick besitzt seit 1701 das [[Marktrecht]], die viermal jährlich abgehaltenen Märkte ziehen jeweils viele Besucher aus der Region an. Ausserdem gibt es einmal im Jahr einen Weihnachtsmarkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Frick besitzt einen Anschluss an die Autobahn [[Autobahn A3 (Schweiz)|A3]], die [[Basel]] und [[Zürich]] miteinander verbindet. Das Dorf liegt am Ausgangspunkt der Passstrassen über den [[Bözberg (Pass)|Bözberg]] ([[Hauptstrasse 3]]) nach Brugg, das [[Benkerjoch]] (Kantonsstrasse 487), die [[Salhöhe]] ([[Hauptstrasse 276]]) und die [[Staffelegg]] ([[Hauptstrasse 24]]) nach Aarau und den Kaistenberg (Kantonsstrasse 462) nach Laufenburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Bahnhof Frick]] liegt an der [[Bözbergstrecke]], mit direkten Schnellzugverbindungen nach Basel und Zürich. Er ist auch einer der Endpunkte der Linie S1 der [[S-Bahn Basel]] zum [[Bahnhof Basel SBB]]. An Wochenenden verkehren eine Nacht-S-Bahn von Basel durch das Fricktal nach Brugg.&lt;br /&gt;
* {{S-Bahn Basel|1|x|x|y}} &amp;lt;small&amp;gt; Auch als Nachtzug als S1 &amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* {{SBB-Linie|36|x|x|x}}&lt;br /&gt;
* {{Zuggattung-CH|RE|36}} [[Bahnhof Basel SBB|Basel SBB]] – &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Frick&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; – [[Bahnhof Brugg|Brugg]] – [[Bahnhof Baden|Baden]] – [[Zürich Hauptbahnhof|Zürich HB]] &amp;lt;small&amp;gt;(ein abendliches Zugpaar am Wochenende)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Frick aus führen [[Postauto]]linien nach [[Bahnhof Aarau|Aarau]] (via Staffelegg bzw. Benkerjoch), [[Bahnhof Brugg|Brugg]], [[Bahnhof Laufenburg|Laufenburg]] und [[Bahnhof Stein-Säckingen|Stein-Säckingen]]. An Wochenenden verkehren vom Bahnhof Frick aus Nachtbusse nach [[Densbüren]], Laufenburg–[[Eiken]] und [[Oberhof AG|Oberhof]].&lt;br /&gt;
* {{Postauto|133}} Frick, Bahnhof – [[Eiken]] – [[Sisseln]] – [[Stein AG]] – [[Bahnhof Stein-Säckingen]] &amp;lt;small&amp;gt; (Verkehrt nur Morgens und Abends auf der gleiche Strecke wie 134)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* {{Postauto|134}} Frick, Bahnhof – [[Eiken]] – [[Sisseln]] – [[Stein AG]] – [[Bahnhof Stein-Säckingen]]&lt;br /&gt;
* {{Postauto|135}} [[Bahnhof Laufenburg|Laufenburg, Bahnhof]] – [[Kaisten]] – Frick, Bahnhof – [[Herznach]] – [[Staffelegg]] – [[Bahnhof Aarau|Aarau, Bahnhof]]&lt;br /&gt;
* {{Postauto|136}} [[Bahnhof Aarau]] – [[Benkerjoch]] – [[Oberhof AG]] – [[Wittnau AG]] – [[Gipf-Oberfrick]] – Frick, Bahnhof&lt;br /&gt;
* {{Postauto|137}} [[Bahnhof Brugg|Brugg Bahnhof]] – [[Effingen]] – [[Elfingen]] – [[Bözen]] – Frick, Bahnhof&lt;br /&gt;
* {{Buslinie|N95|yellow|black|black}} Frick, Bahnhof – [[Oeschgen]] – Frick, Abzw Ittenthal – [[Kaisten]] – [[Bahnhof Laufenburg|Laufenburg]] – [[Sisseln]] – [[Eiken|Eiken, Poststrasse]]&lt;br /&gt;
* {{Buslinie|N96|yellow|black|black}} [[Oberhof AG|Oberhof, Adlerplatz]] – [[Wölflinswil]] – [[Wittnau AG]] – Frick, Bahnhof&lt;br /&gt;
* {{Buslinie|N97|yellow|black|black}} Frick, Bahnhof – [[Hornussen AG|Hornussen]] – [[Bözen]] – [[Effingen]] – [[Zeihen]] – [[Herznach]] – [[Densbüren]] – [[Asp AG|Asp]] – Herznach – [[Ueken]] – Frick, Bahnhof&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildung ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde verfügt über vier [[Kindergarten|Kindergärten]] und zwei Schulzentren, in denen sämtliche Stufen der obligatorischen Volksschule unterrichtet werden ([[Primarschule]], [[Realschule]], [[Sekundarschule]], [[Bezirksschule]]). Das Oberstufenzentrum Ebnet setzt sich aus Sekundar- und Bezirksschule zusammen und befindet sich nahe der Gemeindegrenze zu Gipf-Oberfrick. Darüber hinaus gibt es eine Musikschule und eine Heilpädagogische Sonderschule, beide in der Nachbarschaft zur Oberstufe. Die nächstgelegenen Gymnasien sind die [[Alte Kantonsschule Aarau|Alte Kantonsschule]] und die [[Neue Kantonsschule Aarau|Neue Kantonsschule]], beide in [[Aarau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis spätestens 2029 soll das Fricktal eine eigene Kantonsschule erhalten. Als mögliche Standorte wurden Areale in den Gemeinden Frick, [[Stein AG|Stein]] und [[Rheinfelden AG|Rheinfelden]] geprüft.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/de/bks/ueber_uns_bks/dossiers_projekte_bks/raeumliche_entwicklung_mittelschulen/raeumliche_entwicklung.jsp |titel=Langfristige räumliche Entwicklung der Aargauer Mittelschulen |hrsg=[[Kanton Aargau]] – Departement Bildung, Kultur und Sport |datum=2020 |abruf=2021-06-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ende 2021 beschloss der [[Grosser Rat (Aargau)|Grosse Rat]], die neue Schule werde statt in einer der regionalen Zentrumsgemeinden in der Ortschaft Stein gebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.nfz.ch/2021/11/mittelschule-fricktal-kommt-nach-stein.html Mittelschule Fricktal kommt nach Stein], Neue Fricktaler Zeitung vom 11. November 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Walter de Gregorio]] (* 1965), Journalist und FIFA-Funktionär&lt;br /&gt;
* [[Felix Huber (Musiker)|Felix Huber]] (* 1952), Komponist und Pianist&lt;br /&gt;
* [[Casimir Mösch]] (1827–1898), Geologe&lt;br /&gt;
* [[Urs Niggli]] (* 1953), Agrarwissenschaftler&lt;br /&gt;
* [[Jakob Müller (Unternehmer)|Jakob Müller]] (1916–2003), Unternehmer&lt;br /&gt;
* [[Arnold Theiler]] (1867–1936), Tierarzt&lt;br /&gt;
* [[Chiara Leone]] (1998), Olympiasiegerin Sportschiessen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage}}&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.frick.ch/ Offizielle Website der Gemeinde Frick]&lt;br /&gt;
* {{HLS|1735|Frick|Autor=Dominik Sauerländer}}&lt;br /&gt;
* {{ISOS|0091|Frick|Abruf=|Sprache=}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Bezirk Laufenburg Aargau}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4093277-1|LCCN=n84057631|VIAF=247198418}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kanton Aargau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer Gemeinde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsbild von nationaler Bedeutung im Kanton Aargau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1064]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fricktal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Ortsname lateinischer Herkunft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Voyager</name></author>
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