<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Fretter</id>
	<title>Fretter - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Fretter"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Fretter&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-01T16:41:16Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Fretter&amp;diff=692110&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bubo bubo: Einwohnerzahl aktualisiert</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Fretter&amp;diff=692110&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-02-27T18:48:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Einwohnerzahl aktualisiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den Ortsteil der Gemeinde Finnentrop. Zu anderen Bedeutungen siehe [[Fretter (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = &lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = &lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Finnentrop&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51/11/35.79/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 8/2/55.42/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-NW&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 297&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = &lt;br /&gt;
| Einwohner              = 1329&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2024-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.finnentrop.de/Leben-Wohnen/Leben/Gemeindeportrait/ Gemeinde Finnentrop: Einwohnerstatistik 2024], abgerufen am 27. Februar 2026&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 57413&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 02724&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Bild                   = Finnentrop-Fretter FFSW 3271.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Luftbild von Fretter&lt;br /&gt;
| Poskarte               = Deutschland NRW Kreis Olpe&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fretter&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil der Gemeinde [[Finnentrop]] im [[Kreis Olpe]], [[Nordrhein-Westfalen]] mit rund 1300 Einwohnern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Fretter wurde erstmals im Jahr 1279 als &amp;#039;&amp;#039;Vreter&amp;#039;&amp;#039; erwähnt. Die genaue Bedeutung des Ortsnamens ist umstritten. Ältere Überlegungen gehen von einem alten Gewässernamen &amp;#039;&amp;#039;*Fratira&amp;#039;&amp;#039; für den [[Fretterbach]] aus. Neuerdings wird als Ausgangsform [[altsächsisch]] &amp;#039;&amp;#039;*Frėttja&amp;#039;&amp;#039;, eine Ableitung von &amp;#039;&amp;#039;*frėttjan&amp;#039;&amp;#039; „abweiden lassen“, angesetzt. Fretter wäre somit der „Ort bei einem Weideplatz“. Unter welchen Umständen das &amp;#039;&amp;#039;-r&amp;#039;&amp;#039; angefügt wurde und welche Rolle der Fretterbach dabei spielt, bleibt allerdings unklar.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Michael Flöer |Titel=Die Ortsnamen des Kreises Olpe |NummerReihe=8 |Verlag=Verlag für Regionalgeschichte |Ort=Bielefeld |Datum=2014 |Reihe=Westfälisches Ortsnamenbuch [Elektronische Ressource]: (WOB) |ISBN=978-3-89534-968-3 |Seiten=102f. }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
In Fretter sind unter anderem Unternehmen folgender Branchen zu finden: Orthopädieschuhtechnik, Holzproduktion, Holzverarbeitung, Metallverarbeitung, Sprengstoffe, Getränkegroßhandel, Busunternehmen, Automatisierungstechnik, Forstwirtschaft, Spedition, Bauunternehmen, Vermietung von Baumaschinen, Gastronomie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Die [[Landesstraße|L]] 737/880 führt als Hauptverkehrsstraße durch den Ort und verbindet Fretter mit [[Finnentrop (Ort)|Finnentrop]] und [[Bamenohl]] sowie mit [[Eslohe]]. Es bestehen Busverbindungen in Richtung Finnentrop und Eslohe. Darüber hinaus gibt es Verbindungen Richtung [[Oedingen (Lennestadt)|Oedingen]] ([[Landesstraße|L]] 737) und [[Ostentrop]] ([[Kreisstraße|K]] 30). Früher verfügte Fretter über einen eigenen Eisenbahnanschluss an der damaligen [[Bahnstrecke Finnentrop–Wennemen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- bitte darstellen wovon und wie die wasserversorgung unabhängig ist, bitte die „hervorragende“ qualität belegen, bitte darstellen, was an der metzgerei oder dem eigenen bäcker relevant im sinne der Relevanzkriterien ist.&lt;br /&gt;
=== Versorgung ===&lt;br /&gt;
Der Ort verfügt über eine vollkommen unabhängige [[Wasserversorgung]] mit hervorragender Wasserqualität.&lt;br /&gt;
Im Ort gibt es ein Lebensmittelgeschäft mit angeschlossener Metzgerei. Darüber hinaus verfügt Fretter über einen eigenen Bäcker.&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Einrichtungen ===&lt;br /&gt;
* [[Kindergarten]]&lt;br /&gt;
* [[Grundschule]]&lt;br /&gt;
* [[Freiwillige Feuerwehr]] (seit 1923)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kultur, Sehenswürdigkeiten ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Knochenmühle Fretter.jpg|mini|Knochenmühle in Fretter]]&lt;br /&gt;
* In der [[Knochenmühle (Fretter)|Knochenmühle von Fretter]] kann man an ausgewählten Tagen im Jahr sehen, wie man vor über 100 Jahren mit reiner Wasserkraft Tierknochen zermahlen hat. Das Stampfwerk vom Typ der „Kalifornischen Poche“ stammt aus einer Eisenhüttenanlage und ist damit das letzte erhaltene [[Pochwerk]] in Nordrhein-Westfalen und bundesweit das älteste Exemplar dieses Typs (um 1860). Die Knochenmühle wurde 1987 unter A26 in die Denkmalliste der Gemeinde Finnentrop eingetragen.&lt;br /&gt;
* Zwischen einem Wald und dem [[Fretterbach]] liegt der „Ruhrmanns Teich“.&lt;br /&gt;
* Fretter liegt dank seiner zentralen Lage im Frettertal an vielen Wanderwegen und zudem im [[Naturpark Sauerland-Rothaargebirge]].&lt;br /&gt;
* Im Ortsteil finden sich schiefergedeckte [[Fachwerkhaus|Fachwerkhäuser]], oftmals mit plattdeutschen Inschriften. Sie sind Zeugen der Vergangenheit.&lt;br /&gt;
* [[Schützenfest]] am Sonntag nach Jakobus (meist das letzte Wochenende im Juli).&lt;br /&gt;
* alte [[Ochsenburg (Fretter)|Burgruine]] am Ortsrand.&lt;br /&gt;
* Im Juli 2013 erschien über das Dorf ein Hörstück, das unter anderem Bezug nimmt auf das holzverarbeitende Gewerbe sowie auf die Nachbardörfer [[Deutmecke (Finnentrop)|Deutmecke]] und [[Ostentrop]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Der Sargbauer zu Fretter im Sauerland.&amp;#039;&amp;#039; Ein [http://www.ingomunz.com/der-sargbauer-zu-fretter-im-sauerland/ Hörstück] von Ingo Munz. Essen, 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Baudenkmäler in Finnentrop}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kirche St. Matthias ===&lt;br /&gt;
Nachdem die alte [[Kapelle (Kirchenbau)|Kapelle]], welche urkundlich ab 1509 erwähnt wird, infolge fortgesetzter Zunahme der Einwohnerzahl zu klein geworden war, wurde sie 1929 abgerissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Bau der heutigen Kirche wurde 1926 begonnen, so dass die Grundsteinlegung am 1. Mai 1927 erfolgen konnte. Am 29. Juni 1933, am Peter-und-Pauls-Tag, nahm der Paderborner Erzbischof [[Caspar Klein]] die feierliche Konsekration vor. Die Orgel wurde in den Kriegswirren des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] beschädigt und wurde 1946 durch das Orgelbauunternehmen [[Gebrüder Stockmann|Stockmann]] aus [[Werl]] instand gesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Fretter: &amp;#039;&amp;#039;Ein sauerländisches Dorf und seine Bewohner&amp;#039;&amp;#039;. Zusammengestellt von Günter Becker, Erika Deitenberg und Volker Kennemann, 1985, S. 65 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;center centered&amp;quot; perrow=&amp;quot;3&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Kirche Fretter.jpg|St. Matthias Fretter&lt;br /&gt;
 Kirche Fretter-Innenraum.jpg|Innenraum St. Matthias Fretter&lt;br /&gt;
 Kirche Fretter-Orgel.jpg|Orgel St. Matthias Fretter&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vereine ===&lt;br /&gt;
* Schützenbruderschaft St. Matthias (1860) &amp;lt;small&amp;gt;(seit 2017 erstmals mit einer Jungschützenabteilung)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Sportverein Fretter (1945) &amp;lt;small&amp;gt;(seit Saison 2014–2015 mit dem SV Serkenrode in einer Spielgemeinschaft als &amp;#039;&amp;#039;SG Serkenrode/Fretter&amp;#039;&amp;#039; Größter Erfolg Aufstieg in Bezirksliga 2017)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Ski-Club Fretter (1956) mit den Bereichen: [[Leichtathletik]], [[Ski]], [[Tennis]], Prinzengarde, Funkengarde und [[Radsport]]&lt;br /&gt;
* Verkehrsverein – heute Dorf- und Heimatverein (1975)&lt;br /&gt;
* Schützenverein St. Eddi (1968)&lt;br /&gt;
* Katholische Frauengemeinschaft (1922)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Musik ===&lt;br /&gt;
* Männergesangverein „1901“ Fretter&lt;br /&gt;
* Katholischer [[Kirchenchor]] (seit 1978)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Josef Quinke]]: (* 18. Oktober 1905 in Fretter; † 16. Dezember 1942 im [[KZ Sachsenhausen|Konzentrationslager Sachsenhausen]]). Er schickte den Soldaten an der Front Päckchen und legte diesen aus christlicher Überzeugung den berühmten [[Hirtenbrief]] des Münsteraner [[Clemens August Graf von Galen|Kardinals von Galen]] bei. Am 17. Mai 1942 wurde er im [[Geheime Staatspolizei|Gestapo]]-Gefängnis [[Steinwache]] in Dortmund inhaftiert. Er starb am 16. Dezember 1942 im [[KZ Sachsenhausen]]. Josef Quinke wurde später von [[Papst]] [[Johannes Paul II.]] zu einem [[Märtyrer]] des 20. Jahrhunderts erklärt und [[Seligsprechung|seliggesprochen]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Fretter – ein sauerländisches Dorf und seine Bewohner&amp;#039;&amp;#039;. Zus.-gest. von G. Becker. E. Deitenberg und V. Kennemann, 1985, S. 222f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Hannes Pingsmann]] (* 18. März 1894 in Essen-Rüttenscheid; † 27. September 1955 in Essen), Maler und Grafiker.&lt;br /&gt;
* [[Hermann Hagedorn (Heimatdichter)|Hermann Hagedorn]] (* 20. August 1884 in Borbeck-Gerschede; † 7. März 1951 in Fretter), deutscher Pädagoge und Heimatdichter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Wilhelm Voss: &amp;#039;&amp;#039;Fretter und seine alten Höfe.&amp;#039;&amp;#039; Bigge/Ruhr 1940 ([http://www.heimatbund-finnentrop.de/historie/Fretterbuch15.11.2004.pdf PDF]).&lt;br /&gt;
* G. Becker. E. Deitenberg und V. Kennemann: &amp;#039;&amp;#039;Fretter – Ein sauerländisches Dorf und seine Bewohner.&amp;#039;&amp;#039; Fretter 1985.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://fretter.net fretter.net], Website des Dorf- und Heimatvereins&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Finnentrop}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil von Finnentrop]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1279]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bubo bubo</name></author>
	</entry>
</feed>