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	<title>Fremdkörper - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T10:48:05Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Fremdk%C3%B6rper&amp;diff=300510&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Uwe Gille: Gliederung üb.</title>
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		<updated>2026-04-16T20:31:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gliederung üb.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt einem Material oder Organismus fremde Körper. Zum Spielfilm aus dem Jahr 2015 siehe [[Fremdkörper (Film)]]; zur deutschen Rockband siehe [[Fremdkoerper]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bottle top swallowed by dog 2.JPG|mini|Fremdkörper (hier Flaschenverschluss) im Magen eines Hundes]]&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fremdkörper&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{LaS|&amp;#039;&amp;#039;corpus alienum&amp;#039;&amp;#039;}}) ist ein fester,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Richard Heinrich Schute  |url=https://d-nb.info/720337526/04 |titel=Metallische Fremdkörper im Holz von Buche und Fichte : Eine Untersuchung aus dem Bundesforstamt Wildflecken in Gersfeld/Rhön, Kapitel 6: Verluste im Sägewerk durch Fremdkörperhaltigkeit des Stammholzes |werk=d-nb.info |sprache=DE |datum=1971 |abruf=2026-04-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt; einer Rezeptur,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Arbeitskreis-2000-04&amp;quot;&amp;gt;Arbeitskreis für Maschinen und Anlagen in der Süßwarenindustrie, [https://www.sollich.com/fileadmin/user_upload/Fremdkoerper_D.pdf &amp;#039;&amp;#039;Fremdkörper in Süßwaren&amp;#039;&amp;#039;] (PDF) auf &amp;#039;&amp;#039;sollich.com&amp;#039;&amp;#039;, vom April 2000, abgerufen am 16. April 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; einem Material oder [[Organismus]] fremder Körper. In der Biologie beschreibt er einen von außen her in die Gewebe oder [[Hohlorgan]]e des menschlichen oder eines tierischen Körpers gelangten Körper. Die Art der Fremdkörper ist sehr vielfältig und reicht von Staub und Haaren über Murmeln und Geldstücke bis zu vergessenen Scheren und Tüchern ([[Gossypibom]]) im Gewebe nach einer Operation.&lt;br /&gt;
== Fremdkörper in der Medizin ==&lt;br /&gt;
=== Fremdkörper im Gewebe ===&lt;br /&gt;
Am häufigsten dringen Fremdkörper in das Gewebe durch Wunden ein. Sind sie keimfrei, so können sie &amp;#039;&amp;#039;einheilen&amp;#039;&amp;#039; und werden vom Körper in einer bindegewebigen Schale abgekapselt. Sind sie dagegen mit &amp;#039;&amp;#039;körperfeindlichen&amp;#039;&amp;#039; Substanzen oder Keimen behaftet, so werden sie durch [[Eiter]]n ausgestoßen oder müssen gar operativ entfernt werden. Dazu werden oft speziell hierfür entwickelte Geräte verwendet, beispielsweise die [[Fremdkörperzange nach Hartmann]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fremdkörper in Hohlorganen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Foreign Body.jpg|mini|Verschluckte Zahnbürste]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Fischgräte verschluckt.jpg|mini|Verschluckte Fischgräte quer in der Speiseröhre steckend. Links in der [[Ösophagusbreischluck|Röntgenbreischluckuntersuchung]] während der Kontrastmittelpassage, rechts nach dem Schluck nur noch schemenhaft erkennbar (Pfeile).]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Erdnussaspiration 3j - Roe pa - 001.jpg|mini|Röntgenbild der Lunge bei einem 3-jährigen Kind nach Aspiration einer Erdnuss: Die linke Lunge (rechts im Bild) ist durch einen Ventilmechanismus durch die Erdnuss deutlich überbläht. Klar erkennbarer Shift des [[Mediastinum]]s nach rechts.]]&lt;br /&gt;
In Hohlorgane (durch Mund, Nase, Ohr, After etc.) gelangen Fremdkörper meist durch Unachtsamkeit oder Spielerei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Verschluckte Fremdkörper ====&lt;br /&gt;
Knochensplitter oder Fischgräten können nach dem Verschlucken in die [[Schleimhaut]] des [[Pharynx|Schlunds]] oder der [[Speiseröhre]] eingespießt werden und dort zu [[Entzündung]]en führen. Verschluckte Fremdkörper, die in den [[Magen]] gelangt sind, gehen je nach Größe meist auf natürlichem Wege wieder ab. [[Bezoar]]e (Trichobezoare, etwa eigene Haargeschwülste beim Menschen, und bei Tieren aus Pflanzenfasern gebildete Phytobezoare) können als Fremdkörper die Magen-Darm-Passage behindern.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hans von Haberer]]: &amp;#039;&amp;#039;Lebenswichtige, dringliche Operationen in der Bauchhöhle!&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Münchener Medizinische Wochenschrift.&amp;#039;&amp;#039; Band 95, Nr. 1, 2. Januar 1953, S. 61–69, hier: S. 647.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei [[Knopfzelle]]n wird die Entfernung aus dem Magen empfohlen, da eine Zerstörung der Hülle durch die Magensäure und ein Freiwerden giftigen Inhalts befürchtet werden muss. Grundsätzlich ist eine Entfernung bis in den oberen [[Dünndarm]] mittels [[Endoskop]]ie möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu versehentlich verschluckten Fremdkörpern, die nicht selten zu [[Darmperforation|gastrointestinalen Perforationen]] führen, gehören [[Zahnstocher]], [[Knochen]], sowie Holzstäbchen von [[Rollmops|Rollmöpsen]] und [[Roulade]]n.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.aerzteblatt.de/blog/100875/Wie-ein-Zahnstocher-zum-lebensgefaehrlichen-Risiko-werden-kann Wie ein Zahnstocher zum lebensgefährlichen Risiko werden kann.] In: aerzteblatt.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn magnetische Kleinteile (z.&amp;amp;nbsp;B. aus einem Magnetbaukasten) verschluckt werden, besteht die Gefahr, dass sich diese aufgrund ihrer Anziehung zueinander oder zu einem anderen verschluckten Eisenteil festsetzen. Ein normaler Abtransport ist dann oft nicht möglich. Es kann auch zur Anziehung von zwei Magnetteilen in zwei verschiedenen Darmschlingen kommen, so dass es dazwischen zu einer Druckschädigung des Darmes in kurzer Zeit letztlich mit [[Darmperforation]] desselben kommt. Daher wird ein gesondertes Vorgehen bei Verschlucken von mehr als einem magnetischen Fremdkörper empfohlen, was in vielen Fällen auch die operative Entfernung der Magnete einschließt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Loewenstein&amp;quot;&amp;gt;S. Löwenstein, J. L. Koltai, M. Jainsch, G. Jergl: &amp;#039;&amp;#039;Komplikationen durch Ingestion von magnetischen Fremdkoerpern.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Monatsschrift Kinderheilkunde.&amp;#039;&amp;#039; Band 155, 2007, S.&amp;amp;nbsp;S39–S41. [[doi:10.1007/s00112-005-1238-7]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;NRW&amp;quot;&amp;gt;Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW:  {{Webarchiv|text=Verschluckte Magnete können zum Tod führen |url=http://gesundheit.nrw.de/content/e2804/e2419/e2651/e1022/e1238 |wayback=20170719071232}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Fremdkörper in anderen Körperhöhlen ====&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Fremdkörpererkrankung|Fremdkörper in Anus und Rektum}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Ohr und Nase sollten Fremdkörper wegen der Gefahr von Nebenverletzungen (Durchtrennung des [[Trommelfell]]s etc.) nur durch einen Arzt entfernt werden. Fremdkörper am [[Auge]], die sich unter dem Lid befinden, entfernt man durch [[Ektropionieren]] des oberen oder unteren [[Augenlid]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übertragene Bedeutung ==&lt;br /&gt;
Als Fremdkörper bezeichnet man oft auch jemanden, der von einer Gruppe als störend empfunden wird oder sich selbst als störend betrachtet (siehe dazu auch [[Außenseiter]] und [[Mobbing]]).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= Antonia Moser |url=https://www.srf.ch/kultur/gesellschaft-religion/gesellschaft-religion-muslime-werden-als-fremdkoerper-betrachtet |titel=Gesellschaft &amp;amp; Religion - «Muslime werden als Fremdkörper betrachtet» |werk=srf.ch |datum=2015-03-02 |abruf=2026-04-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch eine Sache, die in einem Zusammenhang als störend gilt, wird manchmal als Fremdkörper bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Ulf Buermeyer |url=https://www.deutschlandfunkkultur.de/gefaehrliche-geheimdienste-die-fremdkoerper-der-demokratie-100.html |titel=Gefährliche Geheimdienste - Die Fremdkörper der Demokratie |werk=deutschlandfunkkultur.de |datum=2017-02-09 |abruf=2026-04-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt; So gelten unpassende Ausdrücke in einem ansonsten einheitlichen schriftlichen Werk als Fremdkörper.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* T. B. Hunter, M. S. Taljanovic: &amp;#039;&amp;#039;Foreign bodies.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Radiographics.&amp;#039;&amp;#039; Band 23, Nummer 3, 2003 May-Jun, S.&amp;amp;nbsp;731–757, {{ISSN|0271-5333}}. PMID 12740473. (Review).&lt;br /&gt;
* M Capello: &amp;#039;&amp;#039;Swallow: Foreign Bodies, Their Ingestion, Inspiration, and the Curious Doctor Who Extracted Them.&amp;#039;&amp;#039; New Press, 2010, ISBN 1-59558-395-5.&lt;br /&gt;
* S. Chaney: &amp;#039;&amp;#039;Curious appetites: surgery and the foreign body.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[The Lancet]].&amp;#039;&amp;#039; 380, 2012, S.&amp;amp;nbsp;1050–1051, {{DOI|10.1016/S0140-6736(12)61589-X}}.&lt;br /&gt;
* Chr. Hoffstadt, F. Peschke, A. Schulz-Buchta u. M. Nagenborg (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der Fremdkörper&amp;#039;&amp;#039;. Projekt Verlag, Bochum/Freiburg 2008, ISBN 978-3-89733-189-1.&lt;br /&gt;
* G. Pott und J. Pongratz: &amp;#039;&amp;#039;Fremdkörper im Verdauungstrakt – Alltagserfahrungen&amp;#039;&amp;#039;, Abteilung für Innere Medizin und Gastroenterologie, [[Euregio-Klinik Grafschaft Bentheim|Marienkrankenhaus Nordhorn]], in: Verdauungskrankheiten, Jahrgang 24 – Januar/Februar 2006, S. 35–39.&lt;br /&gt;
* P. Ambe, S. A. Weber, M. Schauer, W. T. Knoefel: &amp;#039;&amp;#039;Verschluckte Fremdkörper bei Erwachsenen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Deutsches Ärzteblatt]]&amp;#039;&amp;#039;. 2012; 109(50): S. 869–75, [[doi:10.3238/arztebl.2012.0869]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Foreign bodies|Fremdkörper}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gesundheitshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4274415-5|LCCN=sh/00/5781}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Fremdkorper}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Allgemeinmedizin]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Uwe Gille</name></author>
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