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	<title>Freizeiten - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;ⵓ: ⇄; •3 externe Links geändert• 🌐︎</title>
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		<updated>2026-03-28T16:40:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:%E2%B5%93/ARreplace&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:ⵓ/ARreplace (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;⇄&lt;/a&gt;; •3 externe Links geändert• &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:%E2%B5%93/externalURLform&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:ⵓ/externalURLform (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;🌐︎&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschäftigt sich mit der Freizeit als zeitlich begrenzte Maßnahme kirchlicher und anderer Träger.  Mit der Freizeit im Sinne von arbeitsfreier Zeit befasst sich der Artikel [[Freizeit]]. Für eine Fernsehsendung &amp;#039;&amp;#039;Freizeit&amp;#039;&amp;#039; (Bayerischer Rundfunk) siehe [[Freizeit (Fernsehsendung)]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 194-0670-23, Burg Solms, CVJM Freizeit.jpg|mini|[[CVJM]]-Freizeit Burg Solms (1953)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Freizeiten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sind zeitlich begrenzte Maßnahmen, die für unterschiedliche Alters- und Interessensgruppen zum Beispiel in Ferienstätten, Tagungshäusern oder auch als [[Zeltlager]] in freier Natur angeboten werden. Die Ursprünge liegen im kirchlichen Raum. Heutige Träger von Freizeiten sind auch andere  gemeinnützige Verbände und Vereine, Jugendringe, Stellen der kommunalen [[Jugendpflege]] wie Kreisjugendämter oder auch kommerzielle Anbieter (insbesondere für „Sprachferien“). Eine mittlerweile weit verbreitete Definition beschreibt Freizeiten als „mit Gruppen durchgeführte, freiwillige, nicht am Heimatort stattfindende Aktivitäten, die mehr als zwei Tage dauern und deren Zielsetzung über die bloße Organisation eines gemeinsamen Urlaubs hinaus pädagogisch begründet ist“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Wolfgang Ilg |Titel=Freizeiten auswerten - Perspektiven gewinnen. |Auflage=2 |Verlag=Ifka (Bielefelder Jugendreiseschriften, Band 7) |Ort=Bremen |Datum=2005 |ISBN=3-926499-57-5 |Seiten=21}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die neuere wissenschaftliche Debatte ordnet Freizeiten als eine Form des Jugendreisens ein.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Jugendreisen. Perspektiven auf Historie, Theorie und Empirie. |Hrsg=Oliver Dimbath / Michael Ernst-Heidenreich |Verlag=Beltz Juventa |Ort=Weinheim |Datum=2022 |ISBN=978-3-7799-6962-4}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb mancher Kirchen und [[Freikirche]]n, die im Bereich der ehemaligen [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] arbeiten,  werden Freizeiten auch als [[Rüstzeit (Kirche)|Rüstzeiten]] bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Noch vor dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] wurden in kirchlichen Kreisen mit &amp;#039;&amp;#039;Freizeit&amp;#039;&amp;#039; Veranstaltungen bezeichnet, die mehrere Tage oder Wochen dauerten und der geistlichen Zurüstung und/oder der Erholung dienten. Ihre historischen Wurzeln haben Freizeiten in der evangelischen Jugendbewegung. Die erste deutsche Veranstaltung, für die der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Freizeit&amp;#039;&amp;#039; Verwendung  fand, wurde 1913 vom &amp;#039;&amp;#039;Evangelischen Verband für die weibliche Jugend Deutschlands&amp;#039;&amp;#039; für „die Töchter der gebildeten Stände“ angeboten.&amp;lt;ref&amp;gt;Erich Stange: Artikel &amp;#039;&amp;#039;Jugendarbeit&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Evangelisches Kirchenlexikon. Kirchlich-theologisches Handwörterbuch&amp;#039;&amp;#039; (Hrsg. Heinz Brunotte, Otto Weber ua), Göttingen 1957, Sp 469.&amp;lt;/ref&amp;gt; Hulda Zarnack (1883–1977), Oberin des Burckhardthauses Berlin-Dahlem und Vizepräsidentin der [[Young Women’s Christian Association]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.enzyklo.de/Begriff/Zarnack,%20Hulda | wayback=20120521160139 | text=Enzyklo: &amp;#039;&amp;#039;Zarnack, Hulda&amp;#039;&amp;#039;}}; eingesehen am 14. August 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt; war die Organisatorin dieser Reiseveranstaltung. Ausländische Freunde hatten sie im Frühjahr 1912 durch „ein kleines Heftchen“ auf ein „läger“, ein Jugendferienlager in Schweden, aufmerksam gemacht. Hulda Zarnack nahm an diesem Lager teil und machte anschließend dem Vorstand des erwähnten Verbandes den Vorschlag, im Januar 1913 eine ähnliche Veranstaltung im christlichen Erholungsheim [[Tambach-Dietharz|Tambach]] ([[Thüringen]]) durchzuführen. Bei den Vorbereitungen dieser Winterreise ging es auch um einen Namen für diese Veranstaltung. Zarnack schrieb dazu 1920 in einem Rückblick auf die damals noch junge Geschichte der Freizeiten: {{Zitat|&amp;#039;&amp;#039;Eine große Hilfe war es, dass gerade in dem Augenblick eine neue Mitarbeiterin in unsern Kreis eintrat, [[Guida Diehl|Fräulein Diehl]], die sofort mit Eifer mit uns an die Ausführung des Gedankens ging. Der Name? Sie fand das Wort &amp;#039;&amp;#039;Freizeit&amp;#039;&amp;#039;. Kaum war er versuchsweise ausgesprochen, da erkannte der Begründer unseres Verbandes und damalige Vorsitzende, Pastor [[Johannes Burckhardt (Pfarrer)|Joh. Burckhardt]], mit der ihm eigenen Sicherheit: das ist ein Name, der bürgert sich ein.&amp;#039;&amp;#039;|Hulda Zarnack: Die Geschichte der Freizeiten, in: Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Jugendweg&amp;#039;&amp;#039;,  Jahrgang Nr. 1, 1920, S. 7.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Impulse zur deutschen Freizeitbewegung, die hier ihren Anfang genommen hatte, kamen vor allem aus der [[England|englischen]] Jugendcamp-Bewegung und den sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Retraits&amp;#039;&amp;#039; der [[Anglikanismus|anglikanischen]] [[Oxford-Bewegung]]. Auch die im katholischen Raum praktizierten [[Exerzitien]] blieben nicht ohne Wirkung auf Durchführung und Inhalt evangelischer Freizeiten.&amp;lt;ref&amp;gt;E. Wunderlich: &amp;#039;&amp;#039;Freizeiten.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Hans von Campenhausen|Hans Freiherr von Campenhausen]], [[Erich Dinkler]], [[Gerhard Gloege]] &amp;amp; [[Knud Ejler Løgstrup|Knud E. Løgstrup]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Religion in Geschichte und Gegenwart. Handbuch für Theologie und Religionswissenschaft.&amp;#039;&amp;#039; Band II (D–G). Tübingen 1958, S. 1122.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis in die 1960er Jahre wurden &amp;#039;&amp;#039;Freizeiten&amp;#039;&amp;#039; vor allem als kirchliche beziehungsweise religiöse Veranstaltungen verstanden. Sowohl in allgemeinen als auch in einschlägigen Lexika wurde auf die religiösen Inhalte von Freizeiten aufmerksam gemacht. Die [[Brockhaus Enzyklopädie]] von 1968 benennt in ihrem Artikel &amp;#039;&amp;#039;Freizeit &amp;#039;&amp;#039;nur kirchliche Träger als Veranstalter von Freizeiten und weist auf deren religiösen Charakter hin: „Allen F[reizeiten] ist das Hören auf das Wort Gottes gemeinsam.“&amp;lt;ref&amp;gt;Brockhaus Enzyklopädie in 20 Bänden: Artikel &amp;#039;&amp;#039;Freizeit&amp;#039;&amp;#039;, Band 6 (F–GEB), Wiesbaden 1968&amp;lt;sup&amp;gt;17&amp;lt;/sup&amp;gt;, S. 580, Sp II.&amp;lt;/ref&amp;gt; Erst in jüngerer Zeit wird der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Freizeit&amp;#039;&amp;#039; auch von nichtreligiösen (zum Beispiel [[Arbeiterwohlfahrt]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.awo-ferien-baden.de/ | wayback=20130518021440 | text=AWO Baden: &amp;#039;&amp;#039;Freizeiten&amp;#039;&amp;#039;}}; eingesehen am 24. Juli 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;) und weltanschaulich anders orientierten Veranstaltern (zum Beispiel [[Freireligiöse Gemeinde]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.freireligioese-mannheim.de/ Freireligiöse Gemeinde Mannheim: &amp;#039;&amp;#039;Startseite&amp;#039;&amp;#039;]; eingesehen am 24. Juli 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;) verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zielgruppen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Lago Maggiore - CVJM Nürnberg Mai 1954, erste Freizeit mit Männern und Frauen (2).jpg|mini|Erste Männer- und Frauenfreizeit des CVJM Nürnberg (Lago Maggiore, 1954)]]&lt;br /&gt;
Zielgruppe der ersten &amp;#039;&amp;#039;Freizeit&amp;#039;&amp;#039; waren ausschließlich Mädchen aus gehobenen gesellschaftlichen Schichten. Im Laufe der Jahrzehnte hat sich das Spektrum erheblich erweitert.&amp;lt;ref&amp;gt;Auf Einzelnachweise wird verzichtet, da die hier erwähnten Freizeiten in den Internetkatalogen der Freizeitanbieter zahlreich zu finden sind.&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben geschlechtsspezifisch ausgerichteten Freizeiten (Mädchen-, Jungen-, Frauen- und Männerfreizeit) gibt es solche, die sich am Alter orientieren (Freizeiten für Kinder, Teenies, Jugendliche, junge Erwachsene, Senioren). Aber auch generationsübergreifende Angebote finden sich in den Katalogen der unterschiedlichen Träger. Dazu gehören unter anderem Familienfreizeiten, Freizeiten für alleinstehende Mütter oder Väter mit Kindern, Vater-Sohn- oder Mutter-Tochter-Freizeiten, Großeltern-Enkel-Bildungsfreizeiten sowie zum Beispiel Freizeiten für Brautpaare, Alleinstehende und Verwitwete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Freizeiten sind bestimmten Interessensgruppen zugeordnet. Für Menschen mit religiöser Orientierung werden Bibel-, Seelsorge-, Fasten- und Schweigefreizeiten angeboten. An sportlicher Betätigung Interessierte finden unter anderem Wander-, Kletter- und Skifreizeiten. Weitere Beispiele aus der umfangreichen Palette sind Motorrad-, Segel- und Campingfreizeiten. Einrichtungen der [[Erwachsenen- und Weiterbildung|Erwachsenenbildung]] benutzen gelegentlich den Begriff „Bildungsfreizeiten“ für mehrtägige Veranstaltungen, die Seminarelemente einer staatlich geförderten Weiterbildung mit geselligen und freizeitorientierten Elementen verbinden.&amp;lt;ref&amp;gt;Zum Beispiel {{Webarchiv | url=http://www.dksb-bielefeld.de/dksb/html/default/debi-7x4a52.de.html | archive-is=20130815172644 | text=Kinderschutzbund Bielefeld: &amp;#039;&amp;#039;Bildungsfreizeit für Mütter und Kinder&amp;#039;&amp;#039;}}; eingesehen am 15. August 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aktuell werden Freizeiten von zahlreichen Jugendverbänden in ganz Deutschland durchgeführt. Empirische Daten werden vom &amp;#039;&amp;#039;[[Freizeitenevaluation|Forschungsverbund Freizeitenevaluation]]&amp;#039;&amp;#039; erhoben und veröffentlicht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Autor=Wolfgang Ilg, Judith Dubiski|Titel=Wenn einer eine Reise tut. Evaluationsergebnisse von Jugendfreizeiten und internationalen Jugendbegegnungen.|Hrsg=|Sammelwerk=|Band=|Nummer=|Auflage=1|Verlag=Wochenschau|Ort=Schwalbach|Datum=2015|Seiten=158|ISBN=978-3-7344-0185-5}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die führenden Bundesverbände (Bundesforum Kinder- und Jugendreisen sowie transfer e.&amp;amp;nbsp;V.) veröffentlichten 2014 erstmals ein Kompendium zu Freizeiten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Autor=Ansgar Drücker, Manfred Fuß, Oliver Schmitz|Titel=Wegweiser Kinder- und Jugendreisepädagogik. Potenziale - Forschungsergebnisse - Praxiserfahrungen.|Hrsg=|Sammelwerk=|Band=|Nummer=|Auflage=1|Verlag=Wochenschau|Ort=Schwalbach|Datum=|Seiten=461|ISBN=978-3-899-749205}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* E. Wunderlich: &amp;#039;&amp;#039;Freizeiten.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Hans von Campenhausen|Hans Freiherr von Campenhausen]], [[Erich Dinkler]], [[Gerhard Gloege]] &amp;amp; [[Knud Ejler Løgstrup|Knud E. Løgstrup]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Religion in Geschichte und Gegenwart. Handbuch für Theologie und Religionswissenschaft.&amp;#039;&amp;#039; Band II (D–G). Tübingen 1958, S. 1122–1124.&lt;br /&gt;
* [[Erich Stange]]: Artikel &amp;#039;&amp;#039;Jugendarbeit, Jugendverbände.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Heinz Brunotte]] &amp;amp; [[Otto Weber (Theologe)|Otto Weber]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Evangelisches Kirchenlexikon. Kirchlich-theologisches Handwörterbuch.&amp;#039;&amp;#039; Göttingen 1957, Sp 466–478.&lt;br /&gt;
* Hulda Zarnack: &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte der Freizeiten.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Jugendweg.&amp;#039;&amp;#039; Jahrgang Nr. 1, 1920, S. 6 f; 13 f.&lt;br /&gt;
* Ansgar Drücker / Manfred Fuß / Oliver Schmitz (Hg.): Wegweiser Kinder- und Jugendreisepädagogik. Potenziale – Forschungsergebnisse – Praxiserfahrungen. Schwalbach: Wochenschau 2014.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Freizeit}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Veranstaltungstyp]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erlebnispädagogik]]&lt;/div&gt;</summary>
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