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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Freiwilligendilemma</id>
	<title>Freiwilligendilemma - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T10:31:44Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Freiwilligendilemma&amp;diff=1969319&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Better luck next time: Gramm. - die 38 Personen waren wohl kaum alle zusammen in einer Wohnung</title>
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		<updated>2025-10-06T12:57:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gramm. - die 38 Personen waren wohl kaum alle zusammen in einer Wohnung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Freiwilligendilemma&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (engl. &amp;#039;&amp;#039;Volunteer&amp;#039;s dilemma&amp;#039;&amp;#039;) ist ein Problem aus der [[Spieltheorie]], bei dem kollektiver Gewinn bereits durch einen teilweisen Gewinnverzicht eines einzelnen Akteurs erzielt werden könnte. Es stellt eine spieltheoretische [[Formalisierung]] der aus der [[Sozialpsychologie]] bekannten [[Verantwortungsdiffusion]] dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das 1985 von [[Andreas Diekmann]] erstmals untersuchte Freiwilligendilemma&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Diekmann: &amp;#039;&amp;#039;Volunteer&amp;#039;s Dilemma.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Journal of Conflict Resolution.&amp;#039;&amp;#039; 29: 605–610, 1985&amp;lt;/ref&amp;gt; wird oft mit dem Fall der [[Unterlassene Hilfeleistung|unterlassenen Hilfeleistung]] beim Mord an [[Kitty Genovese]] veranschaulicht. Bei diesem Mord in New York beobachteten vermeintlich 38 Zeugen die sich über längere Zeit hinziehende Gewalttat von ihren Wohnungen aus und keiner der Zeugen, von denen jeder einzelne die Anwesenheit der anderen Zeugen bemerkte, leistete Hilfe oder verständigte die Polizei.&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Diekmann: &amp;#039;&amp;#039;Spieltheorie.&amp;#039;&amp;#039; Seite 122f, siehe Literatur&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Spieltheoretische Betrachtung ==&lt;br /&gt;
Beim Freiwilligendilemma sind zwei oder mehr Akteure beteiligt (&amp;lt;math&amp;gt;n \ge 2&amp;lt;/math&amp;gt;). Findet sich ein Freiwilliger (das heißt ein „kooperierender“), erhalten alle beteiligten Akteure die Auszahlung (den Nutzen) &amp;lt;math&amp;gt;N&amp;lt;/math&amp;gt;. Ein Freiwilliger hat dafür aber die Kosten &amp;lt;math&amp;gt;K&amp;lt;/math&amp;gt; aufzubringen, die Auszahlung des oder der Freiwilligen beträgt also &amp;lt;math&amp;gt;N - K&amp;lt;/math&amp;gt;, die Zögernden (in Anlehnung an das [[Gefangenendilemma]] auch als [[Defektion|Defektierende]] bezeichnet) erhalten hingegen die Auszahlung &amp;lt;math&amp;gt;N&amp;lt;/math&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Kosten eines Freiwilligen kleiner sind als der individuelle Nutzen (&amp;lt;math&amp;gt;N - K \ge 0&amp;lt;/math&amp;gt;), gibt es jeweils ein [[Nash-Gleichgewicht]], wenn eine Person kooperiert, die anderen aber nicht. Dieses Gleichgewicht ist zudem [[Pareto-Optimum|Pareto-optimal]]. Da das Gleichgewicht aber bei symmetrischer Ausgangssituation asymmetrisch ist, ist es ohne Absprachen oder Verträge nicht zu erreichen. In [[Gemischte Strategie|gemischten Strategien]] gibt es ein weiteres Nash-Gleichgewicht, und zwar mit folgender Kooperationswahrscheinlichkeit:&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Diekmann: &amp;#039;&amp;#039;Spieltheorie.&amp;#039;&amp;#039; Seite 123ff, siehe Literatur&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;p\ast = 1 - \sqrt[n-1]{\frac{K}{N}}&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls hingegen die Kosten für einen Freiwilligen den Nutzen übersteigen, wird die Defektion (also das Nichtstun) zur [[Dominante Strategie|dominierenden Strategie]]. Das Nichtstun aller Akteure stellt somit ein Nash-Gleichgewicht in dominanten Strategien dar.&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Diekmann: &amp;#039;&amp;#039;Spieltheorie.&amp;#039;&amp;#039; Seite 129ff, siehe Literatur&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieses Nash-Gleichgewicht ist ein [[Pareto-Optimum]], da keine andere Strategienkombination einen (oder gar beide) der Akteure besserstellt, ohne dass einer der Akteure einen Nachteil erleidet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Andreas Diekmann: &amp;#039;&amp;#039;Spieltheorie.&amp;#039;&amp;#039; Rowohlt Taschenbuch Verlag, Reinbek bei Hamburg 2009, ISBN 978-3-499-55701-9&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Spieltheorie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Better luck next time</name></author>
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