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	<title>Freistilringen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T00:51:36Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Freistilringen&amp;diff=123374&amp;oldid=prev</id>
		<title>2003:FF:FF00:E130:F94A:E413:795C:A48B: &quot;Beinen&quot; zu &quot;Beine&quot; verändert</title>
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		<updated>2024-05-17T16:06:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&amp;quot;Beinen&amp;quot; zu &amp;quot;Beine&amp;quot; verändert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Olle Anderberg 1946.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Freistilringen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Kampfszene bei den schwedischen Meisterschaften 1946]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Freistilringen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Variante des [[Ringen]]s. Zusammen mit dem [[Griechisch-römisches Ringen|griechisch-römischen Ringen]] bildet es die Ringsport-Disziplinen bei den Olympischen Spielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Regeln ==&lt;br /&gt;
Beim Ringen stehen sich zwei [[Kontrahent]]en auf einer meist quadratischen Matte gegenüber. Ein auf diese Matte gedruckter roter Kreis mit einem Durchmesser von etwa 3 m dient den Kämpfern als Orientierung. Als Kampfplatzbegrenzung dient ein weißer Ring, dessen Durchmesser ungefähr 6 m beträgt. Der Kampf ist in zwei dreiminütige Kampfabschnitte aufgeteilt. Die Pause zwischen den Runden dauert 30 Sekunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide Kontrahenten stehen sich beim Kampfbeginn gegenüber. Der Kämpfer, der den ersten Punkt erzielt, wird in der nächsten Kampfperiode die Wahl haben: Er startet dann unter seinem Gegner auf dem Boden liegend, auf seinem knienden Kontrahenten oder wiederum stehend. Der Ringer, der in der ersten Periode den ersten Punkt verliert, trifft diese Entscheidung in der dritten Periode.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verboten sind alle Aktionen, die die Gesundheit der Ringer gefährden: Schlagen, Treten, [[Würgegriff|Würgen]], Überdehnen der Gelenke, das Fassen einzelner Finger oder das Ziehen an Haaren oder Geschlechtsteilen. Auch darf der Gegner nicht zwischen Augenbrauen und Mund gefasst werden. Untersagt ist ebenfalls das Sprechen auf der Matte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Griffe und Techniken ==&lt;br /&gt;
[[Datei:RIAN archive 497573 Wrestlers Ilya Mate and Julius Strnisko.jpg|mini|Olympische Spiele 1980: [[Ilja Fjodorowitsch Mate|Ilja Mate]] (rotes Trikot) startet einen Beinangriff]]&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zur [[Griechisch-römisches Ringen|griechisch-römischen Stilart]], die nur Griffe oberhalb der Gürtellinie gestattet, kann im freien Stil der Kontrahent am gesamten Körper – ausgenommen Gesicht und Geschlecht – angegriffen werden. So dürfen auch die Beine des Gegners gegriffen werden, um ihn z.&amp;amp;nbsp;B. im Bodenkampf auf die Schultern zu drehen. Typisch für das Freistilringen sind folgende Techniken:&lt;br /&gt;
* Der &amp;#039;&amp;#039;Spaltgriff&amp;#039;&amp;#039; ist ein Griff, bei welchem man den Gegner zwischen den Beinen ergreift und ruckartig hoch reißt. Er wird bevorzugt angewendet, um einen in der Bank befindlichen Gegner abzuheben oder zu drehen, um so Wertungspunkte zu erzielen. Der Spaltgriff kann für einen Ringer sehr unangenehm sein.&lt;br /&gt;
* Beim &amp;#039;&amp;#039;Paketgriff&amp;#039;&amp;#039; wird mit einem Arm der Gegner um den Nacken gegriffen. Mit dem anderen Arm erfasst man das Bein des Kontrahenten in den Kniekehlen und reißt es hoch, so dass er sich nicht mehr aus diesem Griff befreien kann.&lt;br /&gt;
* Bei der &amp;#039;&amp;#039;Beinschraube&amp;#039;&amp;#039; werden die Beine des am Boden liegenden Gegners überkreuzt und fixiert. Dann versucht der Angreifer sich aufzurichten und den Gegner in eine gefährliche Schulterlage zu „schrauben“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Schon um 3000 v.&amp;amp;nbsp;Chr. gab es im [[Chinesisches Altertum|alten China]] Ringerschulen. Im Jahr 708 v.&amp;amp;nbsp;Chr. wurde das Ringen in die [[Olympische Spiele der Antike|Olympischen Spiele der Antike]] aufgenommen, es hieß dort [[Pale (Ringkampf)|Pale]]. Gerungen wurde im klassischen Stil, und gefährliche Griffe waren verboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Mansour Barzegar vs Adolf Seger 1973.jpg|mini|Freistil-Weltmeister &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Adolf Seger&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (rotes Trikot)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Freistilringen hat eine eher angelsächsische Tradition und wurde im Jahr 1904 in [[St. Louis]] zur olympischen Disziplin. Bekannte Olympia-Freistilringer für Deutschland waren z.&amp;amp;nbsp;B. [[Adolf Seger]] und [[Martin Knosp]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Europa]] hielten [[Ungarn]] und Deutschland in den 1920er Jahren die Vormachtstellung im Ringen. In der Zeit von 1930 bis zum [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] waren Ringer aus [[Schweden]] und [[Finnland]] die besten der Welt. Nach dem Zweiten Weltkrieg begann die Dominanz [[Sowjetunion|sowjetischer]] Ringer sowohl im griechisch-römischen als auch im freien Stil. Daneben entwickelten sich auch in anderen Ländern in Ost- und Südosteuropa Ringerhochburgen – etwa in [[Rumänien]], Ungarn und [[Bulgarien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Russland]] blieb nach dem [[Zusammenbruch der Sowjetunion]] zunächst führende Ringernation, jedoch entwickelten sich in den ehemaligen Staaten der Sowjetunion nun auch stärker werdende Ringer. [[Kasachstan]], [[Kuba]], die [[Türkei]] und [[Südkorea]] bildeten um die Jahrtausendwende meist die Verfolgergruppe Russlands im Medaillenspiegel. Auch weitere ehemalige Sowjetrepubliken wie [[Aserbaidschan]], [[Armenien]], [[Georgien]] und die [[Ukraine]] sind in der Weltspitze etabliert. Allgemein ist die Zahl der Länder, die bei internationalen Turnieren Medaillen gewinnen, stark gewachsen. Mit Asien, (Nord-)Amerika und Europa gibt es drei Kontinente, aus denen erfolgreiche Ringkämpfer kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gerhard Sattel 07.jpg|mini|Der deutsche Freistil-Meister [[Gerhard Sattel]] mit einer &amp;#039;&amp;#039;Beinschraube&amp;#039;&amp;#039; (1978)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Schweiz findet sich eine Abwandlung des Freistilringens in der Form des [[Schwingen]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Freestyle wrestling|Freistilringen}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Freistilringen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Variante (Ringen)]]&lt;/div&gt;</summary>
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