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	<title>Freistift - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-28T17:38:10Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Freistift&amp;diff=474157&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Abkürzung korrigiert, Kleinkram</title>
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		<updated>2025-12-17T07:46:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Abkürzung korrigiert, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Freistift&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Zeitleihe auf Widerruf) war im [[Mittelalter]] eine Form des [[Lehnswesen]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rechtliche Bestimmungen und deren geschichtliche Entwicklung ==&lt;br /&gt;
Beim Freistift war es dem [[Grundherr]]en erlaubt, den aufgenommenen [[Landwirt|Bauer]]n jährlich &amp;#039;&amp;#039;abzustiften&amp;#039;&amp;#039;, d. h. dem Bauern von Jahr zu Jahr das [[Lehen]] zu kündigen und dem Bauern den Hof wegzunehmen und ihn anderweitig zu verwenden. Da sich diese Praxis jedoch oft auch zum Nachteil des Grundherren auswirkte, beispielsweise wenn nach Hungersnöten, Kriegen oder Seuchen die Bevölkerung zurückgegangen war, hielt sich diese Praxis nicht lange und wurde durch [[Schupflehen]] oder die [[Erbpacht]] abgelöst, so z.&amp;amp;nbsp;B. in ganz [[Tirol]] durch die Landesordnung von 1532. Der Bauer war dafür einer willkürlichen Abgabenerhöhung ausgeliefert. Starb der Lehnsnehmer, so konnte sein Sohn das Lehen neu empfangen, musste dafür jedoch die sogenannte &amp;#039;&amp;#039;Ehrung&amp;#039;&amp;#039; entrichten (bis zu 5 % des Realwertes), aus der später die [[Erbschaftsteuer]] entstand. Gleichzeitig wurde die ehemalige Leib- oder Kopfsteuer auf das Gut umgelegt, sodass zwar das Merkmal der [[Leibeigenschaft]] bald verloren ging, der Grund- bzw. Lehnsherr aber durch &amp;#039;&amp;#039;ordentliche&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;außerordentliche&amp;#039;&amp;#039; Steuern nach Belieben an der Steuerschraube drehen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Lehnsnehmer konnte mit Zustimmung des Grundherren auch seinen Besitz verkaufen, jedoch nur die [[Immobilie]]n und den möglichen Ertrag. Der neue „Pächter“ musste nun die &amp;#039;&amp;#039;Anleit&amp;#039;&amp;#039; bezahlen, die dem Wert der &amp;#039;&amp;#039;Ehrung&amp;#039;&amp;#039; entsprach. &amp;#039;&amp;#039;Anleit&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Anleite&amp;#039;&amp;#039;) ist ein mittelalterlicher Rechtsbegriff für „die Einweisung eines Berechtigten in den Besitz eines Grundstückes, eines Bauerngutes, eines städtischen Hauses oder einer sonstigen Liegenschaft“.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wilhelm Volkert]]: &amp;#039;&amp;#039;Adel bis Zunft. Ein Lexikon des Mittelalters&amp;#039;&amp;#039;. C.H. Beck, München 1991, ISBN 3-406-35499-8, S. 18.&amp;lt;/ref&amp;gt; Von daher steht &amp;#039;&amp;#039;Anleit&amp;#039;&amp;#039; auch für „die Übertragung eines grundherrschaftlichen Gutes an den neuaufziehenden [[Grundhold]]en“ und das dafür zu entrichtende Entgelt.&amp;lt;ref&amp;gt;Wilhelm Volkert: &amp;#039;&amp;#039;Adel bis Zunft. Ein Lexikon des Mittelalters&amp;#039;&amp;#039;. C.H. Beck, München 1991, S. 19.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Herbert Klein (Historiker, 1900)|Herbert Klein]]: &amp;#039;&amp;#039;Die bäuerlichen Leihen im Erzstift Salzburg&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]].&amp;#039;&amp;#039; Jahrgang 69, 1929, S. 145–168 ({{ZOBODAT |pfad=pdf/MGSL_69_0145-0168.pdf}}).&lt;br /&gt;
* [[Otto Stolz (Historiker)|Otto Stolz]]: &amp;#039;&amp;#039;Rechtsgeschichte des Bauernstandes und der Landwirtschaft in Tirol und Vorarlberg.&amp;#039;&amp;#039; Ferrari-Auer, Bozen 1949; Nachdruck Hildesheim u.&amp;amp;nbsp;a., Georg Olms 1984, ISBN 3-487-07628-4 (mit Einführung von [[Nikolaus Grass]]), S. 124f., 218ff., 386ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Hermann Lickleder: &amp;#039;&amp;#039;Unterm Krummstab ist gut leben? Zur Grund- und Gerichtsherrschaft des Praemonstratenserstiftes Osterhofen.&amp;#039;&amp;#039; Vortrag bei der Generalversammlung des Geschichtsvereins für den Landkreis Deggendorf, Osterhofen 1986, S. 148–150 ([http://www.geschichtsverein-deggendorf.de/docs/gbl_07/gbl_07_139_159_krummstab.pdf geschichtsverein-deggendorf.de] [PDF; 3,72 MB]).&lt;br /&gt;
* {{Toter Link |url=http://pom.bbaw.de/exist/servlet/db/JDG/scripts/search.xql?full=urkundenwesen |date=2024-07-20}} [http://pom.bbaw.de/exist/servlet/db/JDG/scripts/search.xql?full=urkundenwesen pom.bbaw.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lehnswesen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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