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	<title>Freistett - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Freistett&amp;diff=910707&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Eriosw: Archivlink geprüft</title>
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		<updated>2026-04-26T07:07:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Archivlink geprüft&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindeart             = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename            = Rheinau (Baden)&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = Rheinau&lt;br /&gt;
| Ortswappen              = Wappen Freistett.svg&lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung = „Freistetter Wappen“: Goldener Schiffshaken auf rotem Schild.&lt;br /&gt;
| Breitengrad             = 48.667838&lt;br /&gt;
| Längengrad              = 7.935642&lt;br /&gt;
| Bundesland              = DE-BW&lt;br /&gt;
| Höhe                    = 132&lt;br /&gt;
| Fläche                  = 21.3&lt;br /&gt;
| Einwohner               = 3854&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum   = 2018&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle        = &lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum     = 1975-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1           = 77866&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2           =&lt;br /&gt;
| Vorwahl1                = 07844&lt;br /&gt;
| Vorwahl2                =&lt;br /&gt;
| Lagekarte               = Freistett in Rheinau.png&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung  = Lage von Freistett in Rheinau&lt;br /&gt;
| Bild                    = Rheinau-Freistett-02-Rathaus-Kriegerdenkmal-St Georg-gje.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung       = Ortsmitte mit Rathaus und Kirche St. Georg&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:2016-05-09 Rheinau-Freistett.JPG|mini|Freistett aus der Luft]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Freistett&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (historisch nach 1745 auch: Altfreistett) ist der Hauptort der [[Baden-Württemberg|baden-württembergischen]] Stadt [[Rheinau (Baden)]]. Der Ort liegt im Norden des [[Ortenaukreis]]es, hat eine Fläche von 21,3&amp;amp;nbsp;km² und zählte im Jahr 2012 insgesamt 3475 Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Geographische Lage ===&lt;br /&gt;
Freistett liegt in der [[Oberrheinische Tiefebene|Oberrheinischen Tiefebene]], der [[Rhein]] bildet die deutsch-[[Frankreich|französischen]] Grenze. Die [[Gemarkung]] Freistett grenzt im Westen direkt an den Fluss. Das Gewerbegebiet Glockenloch erstreckt sich bis unmittelbar an den Rheinübergang nach Frankreich an der [[Staustufe Rheinau-Gambsheim]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbarorte ===&lt;br /&gt;
Die Nachbarorte von Freistett sind die Rheinauer Stadtteile [[Rheinbischofsheim]] im Süden, [[Helmlingen]] im Norden und [[Memprechtshofen]] im Nordosten, sowie die [[Elsass|elsässische]] Gemeinde [[Gambsheim]] auf der anderen Seite des Rheins im Westen. Im Osten grenzt die Gemarkung an die [[Achern]]er Stadtteile [[Wagshurst]] und [[Gamshurst]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gewässer ===&lt;br /&gt;
Durch Freistett fließen der vom [[Holchenbach]] kommende &amp;#039;&amp;#039;Galgenbach&amp;#039;&amp;#039; und der [[Mühlbach (Rhein, Scherzheim)|Mühlbach]], in den der Galgenbach einmündet. Vom Mühlbach zweigt am Ortsrand der [[Rheinniederungskanal (Acher-Rench-Korrektion)|Rheinniederungskanal]] ab. Durch das Industriegebiet fließt außerdem der [[Rheinseitenkanal (Ortenau)|Rheinseitenkanal]]. Zudem fließen außerhalb des Dorfes der [[Rench]]- und der [[Acher]]-Flutkanal, der &amp;#039;&amp;#039;Schwiebergraben&amp;#039;&amp;#039;, der &amp;#039;&amp;#039;Seemattengraben&amp;#039;&amp;#039;, der &amp;#039;&amp;#039;Benzmattengraben&amp;#039;&amp;#039; und der &amp;#039;&amp;#039;Rittgraben&amp;#039;&amp;#039;. Neben dem großen mit dem Rhein verbundenen [[Steingrundsee|Peterhafen]] gibt es noch einen kleineren Badesee sowie zahlreiche Teiche und [[Liste von Rheinaltgewässern#Sonstige Rheinaltgewässer|Rheinaltgewässer]] in Freistett.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Mittelalter ===&lt;br /&gt;
Die älteste erhaltene schriftliche Erwähnung Freistetts von 828 nennt den Ort „Fregistat“. Im 10./11. Jahrhundert entstand das Heidenkirchl, das älteste Gotteshaus im [[Hanauerland]]. Bei der Abtragung des so genannten Kirchelbergs beim Heidenkirchl wurden Gräber gefunden, die wahrscheinlich zu einer um 600 n. Chr. bestehenden [[Alemannen]]siedlung gehören.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Geschichte&amp;quot;&amp;gt;Nikolaus Honold, Kurt Schütt: &amp;#039;&amp;#039;Chronik der Stadt Rheinau&amp;#039;&amp;#039;. 1988, S. 336–338.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Dorf Altfreistett lag im [[Amt Lichtenau (Ortenau)|Amt Lichtenau]] der [[Herrschaft Lichtenberg]].&amp;lt;ref&amp;gt; Knöpp, S. 11; Matt, S. 9. &amp;lt;/ref&amp;gt; Es war ein [[Lehenswesen|Lehen]] des [[Bistum Straßburg|Bischofs von Straßburg]].&amp;lt;ref&amp;gt; Knöpp, S. 13. &amp;lt;/ref&amp;gt; 1335 nahmen die mittlere und die jüngere Linie des Hauses [[Lichtenberg (Adelsgeschlecht)|Lichtenberg]] eine Landesteilung vor. Dabei fiel das Amt Lichtenau – und damit Freistett – an [[Ludwig III. von Lichtenberg]], der die jüngere Linie des Hauses begründete.&amp;lt;ref&amp;gt; Eyer, S. 79f. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Anna von Lichtenberg]] (* 1442; † 1474) war als Tochter [[Ludwig V. von Lichtenberg|Ludwigs V. von Lichtenberg]] (* 1417; † 1474) eine von zwei Erbtöchtern mit Ansprüchen auf die [[Herrschaft Lichtenberg]]. Sie heiratete 1458 den Grafen [[Philipp I. (Hanau-Lichtenberg)|Philipp I. den Älteren von Hanau-Babenhausen]] (* 1417; † 1480), der eine kleine [[Sekundogenitur]] aus dem Bestand der [[Grafschaft Hanau]] erhalten hatte, um sie heiraten zu können. Durch die Heirat entstand die [[Grafschaft Hanau-Lichtenberg]]. Nach dem Tod des letzten Lichtenbergers, [[Jakob von Lichtenberg]], eines Onkels von Anna, erhielt Philipp I. d. Ä. 1480 die Hälfte der Herrschaft Lichtenberg. Die andere Hälfte gelangte an seinen Schwager, [[Simon IV. Wecker]] von [[Zweibrücken-Bitsch]]. Das Amt Lichtenau gehörte zu dem Teil von Hanau-Lichtenberg, den die Nachkommen von Philipp und Anna erbten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frühe Neuzeit ===&lt;br /&gt;
Zusammen mit den Bewohnern einiger anderer Dörfer stürmten die Bewohner Freistetts 1525 im Zuge des [[Deutscher Bauernkrieg|Bauernkrieges]] das [[Kloster Schwarzach]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Geschichte&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] flohen die Freistetter vor mansfeldischen Söldnern auf die Rheininseln, weshalb Landvogt Reinhard von [[Schauenburg (südwestdeutsches Adelsgeschlecht)|Schauenburg]] 35 Mann zur Verstärkung der „Hanauer-Rheinwache“ schickte. Außerdem wurde das Heidenkirchl 1628 teilweise zerstört. 1632 mussten die Einwohner von Freistett erneut auf die Rheininseln fliehen, da Truppen des kaiserlichen [[Oberst Ossa]] ins Dorf eingefallen waren und 1634, weil der [[Fürstenberg (schwäbisches Adelsgeschlecht)|fürstenbergische]] Rittmeister Ingold ins Dorf einfiel und 35 Häuser niederbrannte. Im darauffolgenden Jahr war eine erneute Flucht vor kaiserlichen Truppen notwendig und die [[Pest]] wütete im Hanauerland. Die Folgen des dreißigjährigen Krieges wirkten noch lange nach.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Geschichte&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe der Expansionskriege [[Ludwig&amp;amp;nbsp;XIV.]] 1667–1679 mussten die Bewohner Freistetts, nachdem zuvor Flüchtlinge aus dem Elsass nach Freistett gekommen waren, erneut auf die Rheininseln oder nach [[Straßburg]] fliehen und am „Werhag“ entstand unter Marschal [[Henri de La Tour d’Auvergne, vicomte de Turenne|Turenne]] eine Stellung französischer Truppen. Die Pfarrkirche von Freistett konnte erst zehn Jahre nach ihrer Zerstörung wieder aufgebaut werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Geschichte&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch unter dem [[Spanischer Erbfolgekrieg|Spanischen Erbfolgekrieg]] litten die Freistetter und mussten fliehen. Bei Freistett und Renchenloch, einer Wüstung auf dem heutigen Gebiet von [[Memprechtshofen]], waren 6000 Mann unter General [[Camille d’Hostun de la Baume, duc de Tallard|Tallard]] stationiert. Von 1705 bis 1717 wurde Freistett von französischen Truppen unter Marschal [[Claude-Louis-Hector de Villars|Villars]] besetzt. Auf Befehl der Franzosen halfen im Jahr 1707 13 Mann aus Freistett bei Schanzarbeiten bei [[Söllingen (Rheinmünster)|Söllingen]], ungefähr gegenüber von [[Fort-Louis]]. 1725 beteiligte Freistett sich am Hanauer Bauernaufstand und an der Klage beim Kaiser gegen Graf [[Johann Reinhard III. (Hanau)|Johann Reinhard III.]] von Hanau.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Geschichte&amp;quot; /&amp;gt; 1743 kehrte der [[Österreichischer Erbfolgekrieg|Österreichische Erbfolgekrieg]] auch in Freistett ein. Von 1740 bis 1748 lagen ungarische und böhmische Regimenter in den Dörfern des Hanauerlandes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod dieses letzten Hanauer Grafen 1736 fiel das Erbe – und damit auch das Amt Lichtenau und Freistett – an den Sohn seiner einzigen Tochter, [[Charlotte von Hanau-Lichtenberg]], Landgraf [[Ludwig IX. (Hessen-Darmstadt)|Ludwig (IX.)]] von [[Landgrafschaft Hessen-Darmstadt|Hessen-Darmstadt]]. Schon 1730 erwarb der Straßburger Bankier Georg Daniel Kückh Grundbesitz in Freistett und gründete hier die Stadt &amp;#039;&amp;#039;Neufreistett&amp;#039;&amp;#039;, die aus der [[Gemarkung]] von Freistett ausgesondert wurde und am 14. Mai 1745 Markt- und [[Stadtrecht]] erhielt. {{Hauptartikel|Neufreistett}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neuzeit ===&lt;br /&gt;
Während des [[1. Koalitionskrieg]]es wurden in Neufreistett von 1792 bis 1797 [[Dragoner]] und [[Husaren]] des österreichischen Feldmarschalls [[Dagobert Sigmund von Wurmser|Wurmser]], später französische Truppen des Generals [[Jean-Victor Moreau]] einquartiert, der kurz zuvor als Sieger aus der [[Schlacht bei Diersheim]] hervorgegangen war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Geschichte&amp;quot; /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem [[Reichsdeputationshauptschluss]] wurde das Amt Lichtenau und damit auch Freistett 1803 dem neu gebildeten [[Kurfürstentum Baden]] zugeordnet. 1806 war Neufreistett vorübergehend der Sitz des [[Bezirksamt]]es und 1836 der Sitz des [[Hauptzollamt]]es. Aus dieser Zeit stammt das Zollhaus an der Kreuzung Hauptstraße / Maiwaldstraße. 1849 wurde das Hauptzollamt durch das Hauptsteueramt erweitert, das Hauptzollamt aber 1872 nach [[Baden-Baden]] verlegt.&amp;lt;ref&amp;gt; Honold u. Schütt, S. 339. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1804 wurde der seit 1736 existierende, private Freistetter Hafen verstaatlicht. 1811 wurde der östlich von Freistett liegende &amp;#039;&amp;#039;Maiwald&amp;#039;&amp;#039;, ein zuvor als [[Markwald]] von mehreren Gemeinden genossenschaftlich genutzter Wald, aufgeteilt, wodurch sich die Freistetter Gemarkung vergrößerte.&amp;lt;ref&amp;gt;Kurt Schütt: &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte der Maiwaldgenossenschaft.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Die Ortenau]] 68(1988), S. 241–251 ([https://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/ortenau1988/0241 online]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Zuge der [[Rheinbegradigung]] entstand bei Freistett die „Freistetter Gerade“, ein ca. 9&amp;amp;nbsp;km langer geradliniger Rheinabschnitt.&amp;lt;ref&amp;gt; Honold u. Schütt, S. 339.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1849 wurde unter Hauptmann Jakob Meier in Freistett eine Bürgerwehr von 150 Mann gegründet. 1874 eröffnete am Rhein eine [[Gierseilfähre]], die 1875 durch eine [[Pontonbrücke]] ersetzt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt; Honold u. Schütt, S. 339. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 20. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Am 1. April 1929 wurde die 8&amp;amp;nbsp;ha große Gemeinde Neufreistett in die Gemeinde Freistett eingegliedert.&amp;lt;ref&amp;gt; Honold u. Schütt, S. 339. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1938 wurde die [[Synagoge]] in Freistett unter den [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] zerstört. In der Endphase des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] war Freistett 1944 dem täglichen Beschuss französischer [[Artillerie]] und [[Jagdbomber]]-Angriffen ausgesetzt. Dabei wurden zehn Einwohner getötet, vier Häuser zerstört und 15 weitere Häuser größtenteils stark beschädigt. Am 14. April 1945 kam es zu einem Kampf um den Panzergraben, für den später das [[Friedhof und Gedenkstätte Panzergraben|Panzergrabendenkmal]] errichtet wurde. Einen Tag nach dieser Schlacht marschierten die Franzosen in Freistett ein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Geschichte&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 21. September 1957 erhielt Freistett das [[Stadtrecht]] und in den darauffolgenden Jahren wurden Helmlingen und Memprechtshofen in die Gemeinde Freistett eingegliedert. Am 1.&amp;amp;nbsp;Januar 1975 wurde die Gemeinde in die neu gebildete Stadt Rheinau eingegliedert. Bis zum 1.&amp;amp;nbsp;Januar 1973 gehörte Freistett zum [[Landkreis Kehl]], bis dieser infolge der [[Kreisreform Baden-Württemberg 1973|Kreisreform]] aufgelöst wurde. Dessen [[Rechtsnachfolge]]r ist der [[Ortenaukreis]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3170032631|Seite=514}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bevölkerungsentwicklung ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Freistett&amp;lt;ref name=&amp;quot;Geschichte&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! 1590&lt;br /&gt;
! 1790&lt;br /&gt;
! 1802&lt;br /&gt;
! 1857&lt;br /&gt;
! 1885&lt;br /&gt;
! 1925&lt;br /&gt;
! 1939&lt;br /&gt;
! 1946&lt;br /&gt;
! 1950&lt;br /&gt;
! 1961&lt;br /&gt;
! 1970&lt;br /&gt;
! 1975&lt;br /&gt;
! 2012&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;|| 105 || 268 (ohne Juden) || 1311 || 1587 || 2087 || 2366 || 3039 ([[Westwall]]bau) || 2749 || 2847 || 2840 || 3069 || 3172 || 3475&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Neufreistett&amp;lt;ref&amp;gt; Honold u. Schütt, S. 339. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! 1750&lt;br /&gt;
! 1833&lt;br /&gt;
! 1857&lt;br /&gt;
! 1885&lt;br /&gt;
! 1900&lt;br /&gt;
! 1925&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;|| 275 || 587 || 438 || 471 || 346 || 307&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Neufreistett.png|mini|Wappen von Neufreistett]]&lt;br /&gt;
Das Wappen von Freistett zeigt einen schräggestellten, goldenen Schiffshaken auf rotem Grund. Freistett führt dieses Wappen seit dem Jahr 1900.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|title=Freistett|url=http://www.ngw.nl/heraldrywiki/index.php?title=Freistett|publisher=Heraldry of the World |language=en |access-date=2014-02-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wappen von Neufreistett zeigt ein geöffnetes Stadttor mit aufgeschlagenen silbernen Flügeln auf silbernem Hintergrund, was die „freie Stadt“ verkörpern soll. Auf den Mauern des Tores befinden sich zwei Zinnentürme, zwischen denen sich der [[Hessischer Löwe|hessische Löwe]] befindet. Der Löwe hält ein Schild, auf dem ein Fürstenhut und der Namenszug des Gründers abgebildet sind.&amp;lt;ref&amp;gt; Honold u. Schütt, S. 339. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religion ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Freistett, Kirche St. Georg.jpg|mini|Die evangelische Kirche St. Georg]]&lt;br /&gt;
Das Heidenkirchl ist die älteste Kirche in Freistett und im gesamten Hanauerland. Es wurde vom Ende des 10. bis ins 11. Jahrhundert gebaut und war dem Schutzheiligen der Fischer und Schiffer, [[Nikolaus von Myra|St. Nikolaus]], geweiht. 1581 errichtete man eine größere Kirche an der Stelle der früheren St. Georgs-Kapelle. Die neu errichtete Kirche wurde im Dreißigjährigen Krieg zerstört und einige Jahre später wieder aufgebaut. Das heutige Kirchengebäude wurde von 1741 bis 1746 errichtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Geschichte&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1534 wurden erstmals zwei Kapellen in Freistett genannt: die St.-Nikolaus-Kapelle (Heidenkirchel) und die Kapelle des Heiligen St. Georg. Graf [[Philipp IV. (Hanau-Lichtenberg)|Philipp IV.]] von Hanau-Lichtenberg (1514–1590) führte nach seinem Regierungsantritt 1538 die [[Reformation]] in seiner Grafschaft konsequent durch, die nun [[Lutherische Kirche|lutherisch]] wurde. 1579 wurde Freistett zur eigenständigen Pfarrei erhoben. Durch das weitere Anwachsen der Bevölkerung wurde 1741 der Bau einer neuen Kirche veranlasst. Der Bau des neuen Langhauses wurde an den alten Turm angeschlossen. Erst 1790 bekam die Kirche auch einen neuen Turm. 1968 wurden fünf neue Glocken gegossen. Damit war des Freistetter Geläut mit insgesamt sechs Glocken das größte im ganzen Hanauerland. Die Orgel von 1828 stammt vom Orgelbauer Franz Joseph Merklin. Oberhalb des Haupteinganges befindet sich ein [[Sandstein]]relief mit dem Hessisch-Hanauischen Wappen.&amp;lt;ref&amp;gt; Öffentliche Schautafel des Heimatbundes Freistett e.&amp;amp;nbsp;V. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1831 gründete sich in Neufreistett eine jüdische Gemeinde, die sich 1935 mit der aus Rheinbischofsheim zusammenschloss.&amp;lt;ref&amp;gt; Homepage der Stadt Rheinau. &amp;lt;/ref&amp;gt; Der [[Jüdischer Friedhof Freistett|jüdische Friedhof Freistett]] existiert heute immer noch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Im Zentrum von Freistett gibt es einen großen Busbahnhof. Der Ort ist durch [[Omnibus|Buslinien]] mit [[Achernsee|Achern]], [[Lichtenau (Baden)]], [[Bühl]], [[Kehl]] und [[Haguenau|Hagenau]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.mairie-gambsheim.fr/img_db/transport/ligne307.PDF |wayback=20140528010905 |text=Fahrplan der grenzüberschreitenden Buslinie 307 Freistett-Hagenau.}} (PDF) abgerufen am 27. Mai 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt; verbunden.&lt;br /&gt;
Der [[Bahnhof]] &amp;#039;&amp;#039;Freistett&amp;#039;&amp;#039; befand sich an der [[Bahnstrecke Kehl–Bühl]], welche [[Streckenstilllegung|stillgelegt]] ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Freistett führt die Landesstraße 75. Außerdem verbindet die L87 Freistett mit den Autobahnanschlussstellen Achern ([[Bundesautobahn&amp;amp;nbsp;5]]) und Offendorf ([[Autoroute A35]]). In Frankreich heißt die L87 dann D2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Nähe der Staufstufe liegt die [[Schiffswerft Karcher]] und ein [[Marina (Hafen)|Yachthafen]]. Beim Gewerbegebiet gibt es außerdem einen großen See, den Peterhafen, der durch einen Kanal mit dem Rhein verbunden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
In Freistett gibt es neben einer Realschule auch die Wilhelm-Rohr-Schule, welche sowohl eine [[Grundschule|Grund]]- als auch eine [[Werkrealschule]] beinhaltet. In der Werkrealschule werden allerdings nur die 5. bis 7. Klassen unterrichtet. Der Unterricht für die 8. bis 10. Klassen findet im Karl-Grampp-Gebäude in Rheinbischofsheim statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ansässige Unternehmen ===&lt;br /&gt;
Große Unternehmen in Freistett sind unter anderem Brunner GmbH, Kieswerk HPF Hermann Peter KG Freistett, Klotter Elektrotechnik GmbH, Stage Concept GmbH, Ytong Südwest GmbH ([[Xella]]) und [[Zimmer Group]]. Die Centrale Electrique Rhénane de Gambsheim (CERGA), als Betreiberin der Staustufe Rheinau-Gambsheim ist eine gemeinsame Tochter der französischen [[Électricité de France]] (EDF) und der deutschen [[Energie Baden-Württemberg]] AG (EnBW).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Karl Ludwig Schulmeister]] (1770–1853), geboren in Neufreistett, bedeutender Spion im Dienste [[Napoléon Bonaparte]]s&lt;br /&gt;
* [[Richard Teubner]] (1846–1902), geboren in Neufreistett, badischer Oberamtmann&lt;br /&gt;
* [[Albert von Fritsch]] (1856–1922), geboren in Freistett, württembergischer Generalleutnant&lt;br /&gt;
* [[Johann Georg Siehl-Freystett]] (1868–1919), geboren in Freistett, Maler&lt;br /&gt;
* [[Ludwig Ulrich]] (1896–1980), geboren in Freistett, Landwirt und Politiker (BCSV, CDU)&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Stephan (Politiker, 1915)|Friedrich Stephan]] (1915–1997), geboren in Freistett, Politiker (SPD)&lt;br /&gt;
* [[Matto Barfuss]] (* 1970), ansässig in Freistett, Gepardenmann und Künstler&lt;br /&gt;
* [[Christian Dusch]] (* 1978), aufgewachsen in Freistett, Politiker (CDU)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Nikolaus Honold u. Kurt Schütt: &amp;#039;&amp;#039;Chronik der Stadt Rheinau&amp;#039;&amp;#039;. 1988.&lt;br /&gt;
* Friedrich Knöpp: &amp;#039;&amp;#039;Territorialbestand der Grafschaft Hanau-Lichtenberg hessen-darmstädtischen Anteils&amp;#039;&amp;#039;. [maschinenschriftlich] Darmstadt 1962. [Vorhanden in [[Hessisches Staatsarchiv Darmstadt]], Signatur: N 282/6].&lt;br /&gt;
* Alfred Matt: &amp;#039;&amp;#039;Bailliages, prévôté et fiefs ayant fait partie de la Seigneurie de Lichtenberg, du Comté de Hanau-Lichtenberg, du Landgraviat de Hesse-Darmstadt&amp;#039;&amp;#039;. In: Société d’Histoire et d’Archaeologie de Saverne et Environs (Hrsg.): Cinquième centenaire de la création du Comté de Hanau-Lichtenberg 1480–1980 = Pays d’Alsace 111/112 (2, 3 / 1980), S. 7–9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.rheinau.de/index.cfm?fuseaction=rheinau&amp;amp;rubrik=stadtteile&amp;amp;id=607 Freistett auf der Homepage der Stadt Rheinau]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile von Rheinau (Baden)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Rheinau, Baden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Ortenaukreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Ortenaukreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 828]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1975]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Eriosw</name></author>
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