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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Freiseele</id>
	<title>Freiseele - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T03:59:22Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Freiseele&amp;diff=1332706&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: BKL aufgelöst</title>
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		<updated>2024-11-23T16:59:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BKL aufgelöst&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Ba and mum.jpg|mini|hochkant=1.1|Freiseele in Gestalt des &amp;#039;&amp;#039;[[Ba (ägyptische Mythologie)|Ba]]&amp;#039;&amp;#039;-Vogels im [[Ägyptisches Totenbuch|Ägyp&amp;amp;shy;tischen Totenbuch]] (E. A. Wallis Budge 1895)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Freiseele&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (freie [[Seele]]) bezeichnet die [[Religionswissenschaft]] und die [[Ethnologie]] (Völkerkunde) die Auffassung von einer Seele, die auch unabhängig vom [[Körper (Biologie)|biologischen Körper]] existieren kann. Sie hat je nach Lehre bereits vor der Entstehung des Körpers existiert oder nicht und überlebt dessen Tod als &amp;#039;&amp;#039;Totenseele&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;[[Schatten (Mythologie)|Schatten]]&amp;#039;&amp;#039;. In der [[Parapsychologie]] gibt es das verwandte Konzept der „Exkursionsseele“ (von [[latein]]isch &amp;#039;&amp;#039;excursio&amp;#039;&amp;#039; „Streifzug“), die ihren Körper bereits zu Lebzeiten vorübergehend verlassen kann, während dieser in [[Trance]], [[Synkope (Medizin)|Ohnmacht]] oder [[Schlaf]] liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Konzepte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konzepte zur Seele finden sich in vielen [[Mythologie]]n und [[Religion]]en weltweit. Einige gehen davon aus, dass die Seele schon vor dem Körper existiert ([[Präexistenzlehre|Präexistenz]] einer [[Unsterblichkeit|unsterblichen]] Seele), andere nehmen an, dass die Seele zugleich mit dem Körper entsteht oder von einer [[Gott]]heit geschaffen wird. Mit dem Tod trennt sich die Seele endgültig vom Körper und führt fortan als Totenseele ein eigenständiges Dasein, wobei sie entweder in einem jenseitigen [[Unterwelt|Totenreich]] weilt oder sich als „[[Geist]]“ unter den Menschen aufhält. Durch ihre Unsterblichkeit ermöglicht die Seele das [[Individuum|individuelle]] Fortbestehen der Person.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorstellungen eines [[Leben nach dem Tod|Lebens nach dem Tod]] gab es beispielsweise in den [[Sumerische Religion|mesopotamischen Religionen]],&amp;lt;ref name=&amp;quot;Janowski 2012-95&amp;quot; /&amp;gt; im [[Altes Ägypten|alten Ägypten]] ([[Ka (ägyptische Mythologie)|Ka]] und [[Ba (ägyptische Mythologie)|Ba]]) und im [[Antikes Griechenland|antiken Griechenland]] ([[Unterwelt der griechischen Mythologie|Unterwelt]], Hades). Sie sind noch heute bei vielen [[Ethnie|ethnischen Gruppen]] und [[Indigene Völker|indigenen Völkern]] verbreitet. Auch die Vorstellung der Wiedergeburt ([[Reinkarnation]]) geht von einer Seele aus, die verschiedene Körper nacheinander bewohnen kann („Seelenwanderung“), beispielsweise in den [[Samsara|indischen Religionen]] [[Hinduismus]] und [[Jainismus]] und im Buddhismus (siehe [[Wiedergeburt (Buddhismus)|Wiedergeburt im Buddhismus]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Konzept der „Exkursionsseele“ beschreibt die Vorstellung, die Seele könne bereits zu Lebzeiten eines Menschen seinen Körper zeitweilig verlassen, ohne dass dies seinen Tod herbeiführe, beispielsweise im Schlaf oder [[Traum]] („Traumseele“), im Zustand einer [[Ekstase]] oder Ohnmacht, oder bewusst erlebt als [[außerkörperliche Erfahrung]], etwa bei einer [[Nahtoderfahrung]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hasenfratz 1999-734&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Hans-Peter Hasenfratz: &amp;#039;&amp;#039;Religionswissenschaftliches zur Seelenkonzeption. Am Beispiel Altägyptens.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Johann Figl]], [[Hans-Dieter Klein]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der Begriff der Seele in der Religionswissenschaft.&amp;#039;&amp;#039; Königshausen &amp;amp; Neumann, Würzburg 2002, ISBN 3-8260-2377-3, S. 121–130, hier S. 121–122 ({{Google Buch |BuchID=admpGopiKCcC |Seite=121 |Linktext=Seitenvorschauen |Hervorhebung=Exkursionsseele}}).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zur Freiseele ist eine „Körperseele“ oder „Vitalseele“ untrennbar an den Körper gebunden; sie entsteht und stirbt mit ihm und kann ihn grundsätzlich nicht verlassen. Sie regelt die körperlichen Funktionen eines Menschen (oder eines Tieres). Je nach Religion kann eine Person sowohl eine Körperseele als auch eine oder sogar mehrere Freiseelen haben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hasenfratz 1999-734&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Seele im Christentum ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Seele entweicht.jpg|mini|hochkant=1.1|&amp;#039;&amp;#039;Engel holt die Seele eines Sterbenden&amp;#039;&amp;#039; ([[Holzschnitt]], 15.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Seele#Christentum|titel1=„Seele“ im Christentum}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während das [[Judentum]] noch kein Konzept einer vom Körper lösbaren, unsterblichen Seele kannte, übernahm das Christentum diese Vorstellung aus [[Hellenismus|hellenistischen]] Überlieferungen, insbesondere dem [[Platonismus]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Markus F. Peschl]] |Titel=Die Rolle der Seele in der Kognitionswissenschaft und der Neurowissenschaft: auf der Suche nach dem Substrat der Seele |Verlag=Königshausen &amp;amp; Neumann |Ort= |Datum=2005 |ISBN=978-3-8260-2909-7 |Seiten=28 |Online={{Google Buch |BuchID=5vXiXb5e5zUC |Seite=28 |Linktext=Seitenvorschau |Hervorhebung=Exkursionsseele}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass die Seele des Menschen schon vor seinem Körper existiere, wurde im frühen Christentum in der [[Präexistenzlehre]] des platonistisch geprägten [[Kirchenvater]]s [[Origenes]] vertreten, die jedoch im 6. Jahrhundert als [[Häresie]] verurteilt wurde. Die Kirche lehrt, Ausführungen über den [[Kreatianismus]] des Kirchenvaters [[Lactantius]] zugrunde legend, dass die Seele jedes Menschen im Moment seiner [[Zeugung]] von Gott geschaffen wird. Die bei der Zeugung geschaffene Seele überdauert jedoch dennoch den Tod des Körpers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lehre von den [[Die vier letzten Dinge|letzten Dingen]] ist Gegenstand der [[Eschatologie]] des [[Christentum]]s. Es sind [[Tod]], [[Jüngstes Gericht|Gericht]], [[Himmel (Religion)|Himmel]] und [[Hölle]]. Die Lehre der [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholischen Kirche]] kennt das [[Fegefeuer]], in dem die Seelen, mit Ausnahme derjenigen, die direkt in den Himmel eingehen, eine Läuterung erfahren, bevor sie in den Himmel aufgenommen werden. Nach christlicher Lehre erhalten die geretteten Menschen(seelen) einen neuen, verherrlichten Leib, mit dem sie die [[Ewigkeit]] in der Gegenwart des dreieinigen Gottes verbringen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Ewiges Leben]]&lt;br /&gt;
* [[Alter Ego#Ethnologie|„Alter Ego“ in der Ethnologie]]&lt;br /&gt;
* [[Seelenreise]]&lt;br /&gt;
* [[Schamane#Schamanische Seelenreisen|Schamanische Seelenreisen]]&lt;br /&gt;
* [[Seelenschlaf]]&lt;br /&gt;
* [[Atemseele]]&lt;br /&gt;
* [[Philosophie des Geistes#Das Leib-Seele-Problem|Das Leib-Seele-Problem]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hans-Peter Hasenfratz]]: &amp;#039;&amp;#039;Seele I: 2. Seele, Arten und Eigenart seelischer Epiphanien.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Theologische Realenzyklopädie]].&amp;#039;&amp;#039; Band 30. De Gruyter, Berlin/New York 1999, ISBN 3-11-016243-1, S. 734&amp;amp;nbsp;ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hasenfratz 1999-734&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Hans-Peter Hasenfratz]]: &amp;#039;&amp;#039;Seele I: 2. Seele, Arten und Eigenart seelischer Epiphanien.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Theologische Realenzyklopädie]].&amp;#039;&amp;#039; Band 30. De Gruyter, Berlin/New York 1999, ISBN 3-11-016243-1, S. 734.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Janowski 2012-95&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Annette Zgoll]]: &amp;#039;&amp;#039;Der oikomorphe Mensch: Wesen im Menschen und das Wesen des Menschen in sumerisch-akkadischer Perspektive.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Bernd Janowski (Theologe)|Bernd Janowski]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der ganze Mensch: Zur Anthropologie der Antike und ihrer europäischen Nachgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Akademie, Berlin 2012, ISBN 978-3-05-005113-0, S. 83–108, hier S. 95 ({{Google Buch |BuchID=G4-mkFaoeZwC |Seite=95 |Linktext=Seitenvorschau |Hervorhebung=Freiseele}}).&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Esoterik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Spiritualität]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Religionsethnologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Philosophische Anthropologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Philosophie des Geistes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Metaphysik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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